Moondust -Whispers In The Dark-

GeschichteDrama, Romanze / P16 Slash
Legolas OC (Own Character) Thranduil
20.12.2019
22.02.2020
20
34232
5
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Hey
Ich hatte diese Geschichte schon seit ein paar Jahren auf meinem PC und dachte mir, dass ich mal das erste Kapitel bzw. den Prolog hier Hochlade. Ich hoffe, dass ihr dieser Geschichte eine Chance gibt. ;D
Ich wünsche euch Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr! ^^


PS: Ich hadere immer noch mit mir. Soll ich hier klein Legolas mit einbringen oder nicht? Denn die Geschichte kann auch ohne Legolas sein. Was meint ihr?

Ich freue mich auf eine Rückmeldung von euch und wünsche euch viel Spaß beim lesen.

Beste Grüße
Alphawolf7










-Prolog-

Sie eilte weiter. Immer weiter, nicht zurück blickend. Sie konnte das kalte nasse Gras unter ihren nackten Füßen spüren. Hektisch atmend rannte sie vor ihm davon. In ihren Händen hielt sie einen Salatkopf sowie drei Karotten die sie den Menschen gestohlen hatte.
„Hey! Bleib sofort stehen, du Diebin!“, rief der Bauer wütend, während er hinter ihr her rannte.
Doch sie blieb nicht stehen, sondern rannte immer weiter. Ihre langen weißen Haare wehten im Wind, ein paar Haarsträhnen klebten an ihrer verschwitzten Stirn. Ihr zerlumptes und schmutziges Kleid, welches nur aus einem Laken zu bestehen schien, schützte sie so gut es ging vor der Kälte.
„Verfluchte Elbin!“, schrie der Bauer zornig und brach die Verfolgung ab, da er zu langsam war.
Sie lief so schnell es ihr möglich war in den naheliegenden Wald, um dort Schutz zu suchen. Die Elbin machte nicht halt, sondern lief weiter. Erst, als sie sich wirklich sicher war, dass der Bauer sie nicht mehr verfolgen würde, hielt sie an.
Erschöpft ließ die Elbin sich an einem Baum nieder und holte tief Luft. Ihre zitternden Hände hielten immer noch das erbeutete Gemüse fest umschlungen. Hungrig biss sie von der Karotte ab, nachdem sie sie vom Dreck befreit hatte.
Müde erhob sich die Elbin wieder und lief weiter. Der Mond strahlte in dieser Nacht hell, sodass sie keine Probleme hatte den Weg vor sich zu sehen. Die Sterne glitzerten wie kleine Diamanten am Himmel. Leise summte sie ein Lied vor sich hin, bis sie an ihrem kleinen Rastplatz angekommen war. Dort hatte die Elbin bereits ein wenig Reisig gesammelt um ein Feuer zu machen. Als Bett und Decke hatte sie nur zwei Tücher, welche sie ebenfalls von den Menschen gestohlen hatte. Sie setzte sich an die Feuerstelle und begann Feuer zu machen, wobei die schweren Eisenketten, welche ihre beiden Handgelenke sowie Fußgelenke zierten, klirrten.
Nachdem ein kleines Feuer entfacht war, um sie zu wärmen aß sie die letzten zwei Karotten und den Salatkopf. Verträumt schaute die Elbin auf die schweren Eisenketten. Sie ließ ihre Finger über diese gleiten. Woher hatte sie sie? Wer war sie? Sie wusste, dass sie eine Elbin war, durch die Menschen, aber mehr auch nicht. Woher kam sie? Und viel wichtiger war, wie war ihr Name? Sie konnte sich nicht an ihren Namen erinnern, noch das sie überhaupt einen Namen besaß…
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