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AdventsTürchen Nr. 20 : Verwebe mich mit deinem Leben

von FrauG
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16
Class Grenayde Gared Dirge OC (Own Character)
20.12.2019
24.09.2020
6
2.764
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20.12.2019 333
 
Als frisch ausgelernte Konditorin sich in der Welt zu recht zu finden ist nicht so einfach. Dieser Gedanke widerholt sich immer wieder im Jessica´s Kopf.

Sie hatte ihre Ausbildung als Jahrgangsbeste, bundesweit abgeschlossen und hatte viele kleine Ziele, sowie Träume.

Im Chor der Freak´s fühlte sie sich nicht alleine, sondern geborgen, besonders immer dann, wenn sie mit Lina Lord of the Lost Songs übte. Beide Frauen sind vernarrt in diese Band, so wie deren Nebenprojekte. Doch eine anders artige Verbindung hat sie zu Gerrit.

Jedes mal wenn sie zu einem Konzert ging und in der ersten Reihe stand, wurde ihr sehr warm ums Herz. Sie glaubt auch das es ein paar Takte langsamer schlug wenn sie ihm auf dem Keybord lauschte.

Nie hatte sie ihre Famile gefragt, wer sie eigentlich war, woher sie kam, denn das war ihr nie wichtig gewesen. Doch als Lina bei der Probe von dem Ausflug nach Hamburg sprach, begann sie zu graben.

Foto´s, Tagebücher und Brief, die sie immer gesammelt hatte waren ihr größter Schatz. Ihr Vater, schickte ihr jedes Jahr zum Geburtstag einen langen Brief, der immer einen Tag nach ihrem Geburtstag begann.

Meist mit Tränen in den Augen las sie diese in ihrem Zimmer unter dem Dach, mit Blick auf den See hinterm Haus. „Irgendwann werde ich ihm schreiben.“, dies nahm sie sich fest vor.

Ihr Vater schickte immer seine Gedanken auch in Tagebüchern mit. Jedes war in Leder geschlagen.

In einem Tagebuch fand sie ein paar Zeilen ihrer Mutter. Wo sie beteuert, das sie dies nie gewollt habe, es aber besser war. Ja, Jessica wurde im Alter von 2 Jahren zur Adoption frei gegeben. Denn ihre Eltern wurden in der ehm. Sowjetunion politisch verfolgt und zum Tode verurteilt.

Zusammen mit Eva, ihrer liebevollen Adoptiv-Mama, begann sie die Nachforschungen. Auf einem alten Foto,welches sie gerade in der Hand hält, stand sie neben einem frechen Jungen. Vielleicht gerade mal drei Jahre alt.

Leise begannen die Tränen zu qullern: „Wo bist du nur mein Bruder?“
 
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