Legion

GeschichteKrimi, Sci-Fi / P18
Elijah Kamski Gavin Reed PL600 Simon RK200 Markus RK900 Tina Chen
19.12.2019
19.12.2019
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Das Terminator-Protokoll

Alles hatte so gut angefangen. Elijah hatte sich von CyberLife abgewandt und Gavin eingeladen mit ihm seine neue Freiheit zu feiern. Er hatte kein Wort darüber verloren, wieso er sich aus dem Geschäft, seiner Gründung und Baby, zurück gezogen hatte und eigentlich war es Gavin egal. Hauptsache er war aus dem Scheißladen raus. Und Gavin sagte nicht nein, wenn er an gutes Gratis-Essen und Alkohol bekam. Tatsächlich war der Abend bisher gut gelaufen. All die Problemen, welche sie ansonsten miteinander hatten, schienen im Moment nicht mehr viel zu bedeuten und als der Alkohol auf seine Blase drückte, hatte er sich auf den Weg zur Toilette gemacht.

Aber Elijahs beschissenes Haus war viel zu groß. Alles sah irgendwie gleich aus. Irgendwo musste er falsch abgebogen sein, als er zurück zum Erdgeschoss gegangen war. Denn anstatt dem verglasten Wohnzimmer und der offenen Küche, stand er nun vor einem Aufzug.

Einem phucking Aufzug. Wer brauchte in seiner bescheuerten Villa einen Aufzug? Ach ja, sein dämlicher Bruder. Dennoch konnte er nicht seine Neugierde unterdrücken. Vielleicht war es sein natürliche Neugierde oder einfach sein Instinkt als Cop, aber er öffnete den Aufzug, um einzutreten. Oben war nirgends eine Spur davon gewesen. Also konnte es nur hinab gehen und Gavin kannte den verdammten Keller. Er hatte erst vorhin Chloe, dem persönlichen Androiden und Assistentin seines Bruders, geholfen Wein und Rum aus dem Keller zu holen. Wohin also zur Hölle führte der Aufzug? Von innen sah er genauso high tech aus wie der Rest des Hauss. Es gab sogar einen Handabdruck-Scanner und als er ihn prüfend drückte, erhielt er sofort eine Fehlermeldung. Er befürchtete schon, seine Neugierde nicht befriedigen zu können, als eine Stimme durch den geschlossenen Raum hallte.

Gavin zuckte zusammen, während eine emotionslose Stimme ihn fragte, ob er auf das Passwort zugreifen wollte. Vermutlich für den Fall dass ein Android, wahrscheinlich Chloe, den Aufzug benutzen sollte. »Phuck. Und wo zur Hölle soll ich es eingeben?«

»Sprachliche Eingabe von Nöten.«

»Klasse«, brummte der Detektiv und runzelte die Stirn. Seine Nase und sich darauf befindende Narbe zuckte verächtlich. Er legte nachdenklich den Kopf in den Nacken und starrte an die unangenehm weiße Decke. »Gibt es einen Tipp?«, fragte er betrunken die Wand und kam sich dabei sehr bescheuert vor, doch die Stimme antwortete ihm.

»Eine Zahl.« Gavins betrunkene Zunge posaunte das erste heraus, was ihm in den Sinn kam. Es war eine Zahl, die ihn nervte und die zu Elijahs Selbstverliebtheit passte. Sein verdammter IQ, der er jedem früher unter die Nase gerieben hatte. Inklusive Gavin. »171«

»Inkorrekt. Zwei Versuche bleiben bevor der Alarm los geht und eine Nachricht an das DPD gesendet wird.« »Was?«, ächzte Gavin entsetzt und zuckte zusammen, als sich die Tür vor ihm schloss. Eilig presste er gegen die Tasten aber nichts rührte sich. Er war eingeschlossen! Der Detektiv griff sich an seine Seite, aber seine Hosentasche war leer. Phuck. Sein Smart Phone lag noch im Wohnzimmer! Er knirschte mit den Zähnen und sah sich nervös um. Wenn seinem Bruder einen Polizei Einsatz auf den Hals hetzte, würde er ihm den Arsch aufreißen. Nicht daran zu denken, dass seine Kollegen des DPD von seiner Verbindung zu dem Elijah Kamski erfahren würden. Er wurde bleich und bat das Programm um einen weiteren Tipp.

»Es ist ein Datum. Ein Tipp verbleibt. Zwei Lösungsversuche möglich bis zum Alarm.«

»Scheiße, ja. Ich hab‘s kapiert! July 17, 2002.« »Inkorrekt. Letzter Hinweis von Nöten?«

Gavin knirschte mit den Zähnen. Was sonst konnte es neben Elijahs Geburtstag sein? Sein verdammtes Abschluss- Datum? Das genaue Datum seiner Firma? Er hatte keinen Schimmer! »Ja! Gib mir den verdammten Tipp!« »GR«

»GR? Was soll das für ein Hinweis sein?«, knurrte er gestresst. Eli und seine nervigen Abkürzungen! Doch dann erstarrte er, raufte sich sein Haar und fluchte, bevor er sein eigenes Geburtsdatum nannte. »Zugriff wurde genehmigt. Einen schönen Aufenthalt.« Der Aufzug setzte sich in Bewegung und Gavin wankte. Nach wenigen Sekunden stoppte es und die Tür ging auf. Vorsichtig streckte er den Kopf raus und fand sich in einem langen Gang wieder. Glas. Lichter. Komische Geräusche. Er trat vorsichtig hervor, nur um hinter dem Glas mehrere Maschinen arbeiten zu sehen. Klar. Ein Labor. Von wegen sein Bruder würde eine Pause von seinen Forschungen machen. Elender Lügner. Gavin ging weiter, versuchte die Informationen auf den Displays zu lesen, aber das war einfach nicht sein Ding. Die Daten machten für ihn keinen Sinn, aber seine Neugierde trieb ihn weiter. Einer der Bereiche sah aus wie eine Androiden- Bau- Station, die er aus Interviews und der Werbung von CyberLife kannte. Doch bei der letzten Abteilung stoppte er. Kurz musste der junge Mann sogar lachen, weil es ihm so bescheuert vorkam.

Terminator- Protokoll.

Was für ein bescheuerter Name. Er dachte unweigerlich an die alten Filme, die er als Kind hunderte Male gesehen hatte und von Neugierde getrieben drückte er die Nase gegen das Glas. Aber es blieb dunkel dahinter. Nur ein leises Summen zeigte ihm, dass darin etwas von statten ging. Betrunken und nicht ganz dicht im Kopf, öffnete er die Tür und trat ein. Sofort ging das Licht an. Erst sah es aus wie eine weitere Androiden-Station, aber es wirkte viel kleiner. Maschinen-Arme begannen sich zu bewegen und kleine Laser auf etwas abzufeuern, dass er nicht erkennen konnte. Es lag auf einem Sockel, verborgen hinter einem grellen Licht. Neugierig trat er näher, um einen Blick auf das Ding zu erhaschen, als ihn plötzlich einer der metallenen Arme ergriff.

Und ab diesem Punkt lief alles schief.

Die Maschine griff mit ihren zahlreichen Armen nach ihm, zerrte und riss, Klammern umschlossen seinen Arm und zogen ihn näher an die Laser. Ehe er sich versah, begann er zu schreien. Es fühlte sich an, als würde es seinen Arm abreißen. Er stemmte sich dagegen, aber es kugelte ihm beinahe die Schulter aus. Der Schmerz war so brennend, dass er seinen Widerstand vergaß und nach Vorne stolperte. Dann hielt die Maschine und seine Erleichterung hielt nur kurz. Er konnte fühlen, wie die Klammern, die seinen Unterarm und sein Handgelenk umspannten, ihm das Blut abquetschten. Mit wachsender Panik begann er sich die Lungen nach Eli aus dem Hals zu schreien. Bis sein Handgelenk über dem Sockel aufragte und die Leser sich in sein Fleisch gruben.

Er wusste nicht, dass er wieder begonnen hatte zu schreien. Aus voller Kehle. Es hielt nicht lange an- seine Augen rollten zurück, sein Körper erschlaffte und der Schmerz schickte ihn in eine gnädige Ohnmacht.

*+++++++*

Als er wieder zu sich kam, sah er Eli über sich. Seine Stimme klang seltsam verzehrt und sein eigener Kopf pochte heftig. Doch das war nichts im Vergleich zu dem Schmerz in seinem Arm- nein nicht, in seinem Arm. Der Schmerz saß in seinem Unterarm, alles unter halb war taub. Er versuchte die Finger zu bewegen, aber konnte es nicht.

»Mein Arm. Mein Arm. Was ist mit meinem Arm?«, krächzte er panisch und Eli drückte seine Schultern. »Gav, du musst atmen? Hörst du mich? Atme ruhig.«

»Mein Arm! Was ist mit meinem phucking Arm!« Seine Stimme stieg schrill an, während er seine Augen brennen spürte. Er war ab. Er war sich sicher, dass die Maschinen seinen Arm abgerissen hatten. Er würde sterben. Verbluten in diesem gruseligen Raum.

»Ihm geht es gut. Schau«, Eli hob seinen Arm an und da war er- völlig unversehrt. Nun spürte er auch die Berührung auf seiner nackten Haut. Sein Ärmel war fort, aber der Arm noch da. Als Eli ihn leicht drehte, sah er jedoch, dass seine Haut an seinem Handgelenk gerötet war. Mit dem Anblick begann die Haut dort zu jucken und seine Finger zuckten. Gavin atmete nicht lange auf. Als er genauer hinsah, erkannte er ein paar Striche. »Was zur Hölle?«, murmelte Gavin, ehe ihm klar wurde, was er sah.

Ein Strichcode. Er sah aus wie eine verfickte Supermarktware!

Sein Bruder folgte seinem Blick … und sah besorgt aus. Nein, nicht nur besorgt – er sah zu tiefst beunruhigt aus. Was folgte war Wissenschaftlicher Quatsch und einige Untersuchungen. Chloe brachte ihm etwas zu trinken und Schmerzmittel, während Elijah einen Test nach dem anderen laufen ließ. Er erklärte ihm, dass die Maschine ein Prototyp war, um Prothesen zu entwickeln. Tatsächlich konnte er sich glücklich schätzen, dass ihn das Ding nur Tätowiert und ihm nicht den Arm abgerissen und ersetzt hatte. Trotzdem fühlte Gavin sich nicht in der Stimmung darüber zu jubeln.

Es war immer das Selbe. Jedes Mal, wenn er mit einem der Erfindungen seines Bruders zusammen traf ging es schief. »Es könnte schlimmer sein, Gav. Du hast ein cooles neues Tatoo.« »Was soll schlimmer sein, als gebrannt Markt zu sein wie ein Stück Vieh? Oder einer deiner dummen Roboter?«

»Es könnte an einer anderen Stelle sein. Du könntest jetzt auch ein Arschgeweih haben.« Dieses Mal schlug er Eli gegen den Arm. Aber das hielt den Mistkerl auch nicht ab, zu lachen.

*+++++++*

»Das ist nicht gut.« Chloes warme Stimme klang ehrlich besorgt, aber Elijah hatten die Test beruhigt. Er lehnte sich zurück und starrte auf den Bildschirm, wo ERROR Informationen nicht vorhanden, immer wieder aufleuchtete.

»Keine Sorge. Wahrscheinlich ist das sogar am besten. Die Daten sind weg und ist gibt nichts mehr worüber wir uns Sorgen machen müssen.«

Ihren zweifelnder Blick ignorierte er. Die nächsten Jahre bewiesen ihm, dass er Recht hatte. Bis 2038.

*+++++++*

RK800, Connor, Androiden-Revolution, deviante Roboter und am Ende sogar gleiche Rechte. Verdammt viel Scheiß für ein Jahr.

Gavin konnte nicht erwarten, dass 2039 kommen würde. Das nächste Jahr konnte nur besser werden. Zumindest hoffte er es, aber kaum, dass es näher rückte, kam Connor mit einer neuen Überraschung. Mit dem Androiden hatte er tatsächlich so etwas wie eine Art Freundschaft entwickeln können und er war neben Chloe einer der wenigen Roboter, die er akzeptierte. Er war sogar so weit gegangen sich bei Connor für sein Benehmen zu entschuldigen. Aber auch nur, weil ihm Hank den Arsch aufgerissen hatte. Aber danach wurde es besser und er behandelte Connor beinahe besser als so manch anderen seiner Kollegen, weil der Kleine sich seine naive Art bei behalten hatte und im Gegensatz zu Tina mit Gavins Beleidigungen nicht mit halten konnte.

Respektieren hatte er den Androiden erst richtig können, als er ihn gerettet hatte bei einem Drogen Fall. Beinahe hätte ihm der Junkie den Kopf weg geblasen, wäre Connor nicht gewesen.

Und dann kam der Tag, als Connor einen neuen Androiden mitbrachte. Er und Markus hatten ihn gefunden. Wie genau und wo, hatte Gavin nicht mitbekommen. Es war ihm eigentlich auch egal. Doch Connor verriet ihm, dass sie ein paar Probleme mit ihm gehabt hatten. In welcher Hinsicht genau, blieb offen. Wenn Gavin den Androiden richtig verstanden hatte, war der Neue weder richtig deviant, noch eine Maschine. Das Virus hatte nicht völlig gewirkt und er befand sich noch im Prozess des deviant werdens. Seine Firewalls schienen zu stark zu sein, aber Connor und Markus versicherten, dass der Neue keine Gefahr sei- solange man sein Protokoll beachtete.

Und das hieß vor allem eins: Ihn an die Seite eines Menschen zu stellen, der ihn beobachten und rum kommandieren konnte.

»Phuck.«

Natürlich fiel das Los auf den Einzigen ohne Partner: Gavin. Tina hatte ihn ausgelacht und nach einer hitzigen Diskussion mit dem Captain hatte sich Gavin geschlagen geben müssen. Nun starrte er mürrisch in seinen zweiten Kaffee Becher und zog den Ärmel wieder weiter nach unten. Die Tätowierung dünn und schwarz auf seiner Haut. Er konnte froh sein, dass er nicht wie ein Android eine Seriennummer bekommen hatte. Das Ding hatte ihm schon so manchen seltsamen Blick eingebracht. Vor allem von seinen Dates.

  Gavin nahm einen weiteren Schluck und blickte zu Tina, die an seinem Tisch lehnte und ihn angrinste. »Was denkst du? Er soll auch ein Polzei- Androit sein. Ich hoffe du schrottest ihn nicht schon nach zwei Tagen.« Gavin verdrehte bei ihren Worten genervt die Augen. Er war noch zu müde und wartete darauf, dass sein geliebter Kaffee seine herrliche Wirkung frei setzte. »So wie das klingt, ist das Ding ein fehlerhafter Schrotthaufen. Klar, dass ich wieder mal den Müll bekomme und ihn für andere Weg räumen muss«, beschwerte er sich lautstark und ignorierte den warnenden Blick, der ihm Connor von der anderen Seite des Reviers zu schickte. Ebenso die erstarrte Haltung Tinas, die nervöse Zuckungen im Gesicht bekam. Er sollte zu spät begreifen, dass sie ihn hatte warnen wollen. »Wahrscheinlich jagt es sich noch selbst hoch- und uns alle mit. So ein verfickter Droid kann mir am Arsch vorbei gehen.«

»Detektiv Reed?«, die Stimme klang so tief und nah an seinem Ohr auf, dass er mit einem lauten Phuck aufsprang und herum wirbelte. Die Beleidigung erstarb ihm auf der Zunge. Vor ihm stand Connor- oder eher etwas, dass wie Connor aussah und gleichzeitig nicht. Er war größer und ohne Frage breiter um die Schultern gebaut. Sein Körperbau war dazu gemacht, um andere einzuschüchtern und seine beängstigende Ausstrahlung wurde verstärkt von der starren Miene. Sei Wangenknochen waren ausgeprägter, schärfer und sein Kinn markanter. Seine Brauen standen etwas mehr schräg und verliehen ihm einen feindseligen Blick. Doch am beeindrucktesten waren seine Augen. Sie waren blau und kalt wie das Wasser der Antarktis. Gefühllos, hart und durchdringend. Gemacht, um andere in Angst zu versetzen und ihre schrecklichsten Geheimnisse an die Oberfläche zu zerren.

Gavin fühlte seine Kehle trocken werden. Das Ding war zwei Köpfe größer als er. Mindestens. Selbst seine Stimme war die Selbe, doch wo Connors warm und freundlich war und durch seine Art weicher wirkte, fehlte diesem fremden Androiden. Es war hart wie Stein, kühl und distanziert. Aber mächtig wie ein Beben, dass Gavin durch die Knochen ging.

»Ich bin RK900. Ich wurde her geschickt von CyberLife«, ratterte es sein Programm hinab wie einst Connor. Gavins Brauen hoben sich, während sein Bauch gleichzeitig kribbelte und sein Gesicht vor Aufregung brannte. »Geht’s noch? Was soll der Scheiß, dipshit?«

Kaum merklich zogen sich die Brauen noch ein Stück weiter zusammen und die LED des Androiden wurde gelb. »Incorrect. Ich bin der Android RK900. Ihr neuer Partner. Ich bin schneller, stärker, widerstandfähiger und besser ausgerüstet als mein Vorgängermodel.« Steif streckte das gruselige Ding die Hand aus. Es wirkte so echt wie jeder andere Android, doch sein Verhalten war auf der einen Seite bedrängend und auf der anderen so leblos, dass es Gavin einen kalten Schauer über den Rücken jagte. Er starrte die große Hand an und fühlte wie sich seine Nackenhaare aufstellten. In einer Kurzschluss-Reaktion schüttete Gavin dem Roboter seinen Kaffee ins Gesicht. Tina wich erschrocken zur Seite und das gesamte Revier starrte zu ihnen herüber. Die Maschine blinzelte nur einmal träge, doch die LED wechselte nervös zwischen gelb und rot hin und her. »Fass mich bloß nicht an, tin can!«, grollte Gavin mit einer Überladung an Feindlichkeit, bevor er sich auf dem Absatz umdrehte und ins Bad stürmte. Empörte und genervte Blicke folgten ihnen. Connor lief bereits erschrocken zu seinem Nachfolgermodell, um nach ihm zu sehen.

Für all das hatte Gavin keinen Kopf. Hinter seiner Schläfe pochte es. Adrenalin jagte durch seinen Körper. Kampf oder Flucht schrie jede Phase seines Körpers und sein Herz pumpte das Blut rasend schnell durch seinen Körper. Ein Schwall Wasser landete in seinem Gesicht, bevor er die Finger in das Waschbecken bohrte und in den Spiegel starrte. Sein Gesicht glühte. Seine Pupillen waren geweitet und seine Lippen zitterten. Er sah aus, als hätte man ihn durch ein Verhör getrieben. Mit angespanntem Kiefer fluchte er und griff sich an sein kribbelndes Handgelenk, während er sich weiter musterte. Scheiße. Es juckte höllisch. Er drehte den Wasserhahn erneut auf und versuchte den Juckreiz mit etwas kühlem Wasser zu besänftigen. Langsam wurde das unangenehme Gefühl weniger, doch als er die Hand wieder zurück zog, stockte der Detektiv.

»Was für ein Scheiß ist das?«, grollte Gavin mit neuer, aufwallender Panik.

Der Strichcode war nicht mehr schwarz.

Er schimmerte in demselben hellen Blau der LEDs der Androiden.

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Was hatte es wohl mit der Maschine auf sich? Was hat das Tattoo zu bedeuten?

Und wie wird RK900 reagieren?;)

Aber die wichtigste Frage von allen- möchtet ihr mehr lesen? Ich überlege noch, ob es sich lohnt das Orginal hier hoch zu laden. Eigentlich hatte ich vor, nur noch auf englisch zu veröffentlichen, aber wenn Interesse besteht, werde ich das deutsche Orginal hier hochladen. :)
(Darum auch die ganzen Absätze. Hab mir die Schreibweise für englische Seiten angewöhnt, weswegen sie sich von meinem normalen Stil etwas unterscheidet^^°)
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