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Weihnachten mit Ringsy

GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Ingo "Easy" Winter Richard "Ringo" Beckmann
19.12.2019
01.04.2020
2
3.277
5
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4 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
01.04.2020 1.454
 
Huhu, endlich kommt das lang erwartete 2te Kapitel dieser Story. Kapitel 3 kommt deutlich schneller versprochen. Ich wünsche euch jetzt viel Spaß beim Lesen und freue mich über euer Feedback.




Nach ihrem erholsamen Schlaf, waren sie aufgestanden und hatten sich für ihren Ausflug fertig gemacht. Sie hinterließen noch eine kurze Nachricht für Tobias und verließen dann Hand in Hand die WG. „ich hoffe es ist nicht zu voll, ich hasse nichts mehr als wenn einem die Leute über den Haufen rennen“ meinte Ringo und verzog allein bei dem Gedanken daran das Gesicht.

Lächelnd hauchte Easy ihm einen Kuss auf die Schläfe und drückte seine Hand besänftigend. „Wer mag das schon“ gab er schmunzelnd zurück und sahen nach einem kurzen Fußmarsch bereits den Weihnachtsmarkt in der Ferne erstrahlen. Ein angenehmer Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln wehte ihnen entgegen. Als sie näher kamen sahen sie auch bereits Besucher die geschäftig mit vollen Tüten und zufriedenen Gesichtern den Markt verließen und andere die gerade erst kamen, sowie sie selbst.

Lächelnd ließen sie sich von der entspannten, besinnlichen Atmosphäre anstecken und schlenderten langsam durch die unzähligen Buden. Besahen sich die verschiedensten Waren die angeboten wurden und kauften sich die ein oder anderen Artikel wie Deko, Kleidung oder süßes für sich selbst und zum verschenken für Freunde und Familie. An einer größeren Bude blieben sie schließlich stehen und gönnten sich eine kleine Pause.

„Ich hole uns einen Glühwein, warte du hier“ flüsterte Easy, gab ihm einen schnellen Kuss und stellte sich in die nicht gerade kleine Schlange die sich vor besagter Bude gebildet hatte. Schmunzelnd sah er seinem Freund nach und blickte dann in die Ferne. Überall waren Unmengen besucher unterwegs und doch war von Stress nichts zu spüren. „Ach nein wenn haben wir den hier“ riss ihm eine bekannte, sehr unangenehme Stimme aus den angenehmen Gedanken. „Was wollen Sie von mir Emilia?“ fragte er so beiläufig wie möglich und würdigte sie keines Blickes.

Kokett lehnte sie sich auf den hohen Tisch vor ihr und beugte sich so nahe wie möglich zu ihm und legte eine Hand auf seine Schulter „ich dachte ich leiste ihnen ein wenig Gesellschaft. Sie scheinen ja allein hier zu sein“ raunte sie und versuchte ihre Stimme so erotisch wie möglich klingen zu lassen. Ein sehr unangenehmer Schauer rann ihm über den Rücken und er bemühte sich möglichst ruhig zu bleiben. „Was lässt sie vermuten das ich alleine hier bin?“ fragte er äußerlich gelassen, während es in ihm brodelte. Emilia ließ es sich nicht nehmen noch näher an ihn zu treten und jetzt ihre Hand auf seinen Unterarm zu legen. „Nun ich sehe hier niemanden bei Ihnen stehen“ säuselte sie dicht an seinem Ohr.

Es brodelte immer mehr in ihm und er ballte unbewusst seine Hände zu Fäusten. Als er bemerkte wie zwei dampfende Glühwein Tassen vor ihm abgestellt wurden, kam ihm die Idee. Ruckartig richtete er sich auf, sodass Emilia neben ihm erschrocken zusammen fuhr und ihre Hand von seinem Arm nahm. Mit einem siegessicheren Lächeln im Gesicht, trat er auf Easy zu, zog ihn an der Hüfte näher zu sich und presste verlangend seine Lippen auf die des älteren.

Überrascht, aber durchaus wissend, erwiderte er zu gerne den Kuss und schlang seine Armen um Ringos Nacken. Sie sollte schließlich wissen zu wem er gehörte. Genugtuend spürte er ihren angewiderten Blick im Rücken und genoss es. Als ihnen die Luft ausging, brachen sie denn Kuss und sahen sich keuchend in die Augen. Liebevoll strich er Easy durch die schwarzen Haare und richtete dann seinen Blick zu der blonden Frau, die immer noch am Stehtisch stand und sie anstarrte. „und fürs Protokoll ich bin mit diesem wundervollen Mann zusammen und dementsprechend nicht alleine hier. Unterlassen sie in Zukunft ihre blöden Anmachversuche.“ Sagte er deutlich gereizt und drückte Easy noch ein Stück enger an sich. Beleidigt und ohne ein weiteres Wort zu verlieren stapfte sie davon.

Deutlich entspannter entließ er die Luft die er unbewusst angehalten hatte und genoss das leichte kraulen in seinem Nacken. „du warst meinen Rettung. Das diese Frau es einfach nicht lassen kann“ murmelte er und griff mit seiner freien Hand nachdem verlockend duftenden Glühwein. Schmunzelnd beobachtete Easy seinen Freund dabei und nahm sich dann selber seinen. „ich glaube sie ist einfach neidisch darauf das ich dich küssen kann wann immer ich will und wo ich es will“ raunte er und küsste wie zum Beweis den Hals des jüngeren, saugte an der weichen Haut. Ringo schaffte es gerade so ein lautes stöhnen zu verkneifen.

„Da ist was wahres dran“ flüsterte er und trank weiter seinen überaus leckeren Glühwein. Grinsend tat es Easy ihm gleich. Als er ein weiteres Mal seinen Blick über den immer voller werdenden Markt schweifen ließ, erblickte er eine weitere ihm bekannte Person „Ach ne da vorne ist Tobias und wo mein lieber Halbbruder ist, ist auch Vivi nicht weit. Und um ehrlich zu sein habe ich wenig Lust auf einen aufgezwungenen Pärchenabend alla Vivien. Lass uns noch einen Spaziergang am Rheinufer zu machen“ schlug Ringo mit Blick auf das andere Paar der WG vor. Wortlos stimmte der ältere ihm zu, holte das Pfand für die Glühwein Becher ab und machte sich mit seinem liebsten auf dem Weg.

Zur Vorweihnachtszeit war das Rheinufer herrlich geschmückt mit Lichterketten an den Bäumen, was ein romantische Atmosphäre schaffte. Um die Uhrzeit war hier nicht viel los, sodass beide nahezu allein die Ruhe und Zweisamkeit genießen konnten. „Diese Ruhe ist wirklich ein Segen“ hauchte Ringo leise und verschränkte seine Finger, mit denen von Easy.

Er wurde niemals genug davon bekommen Zeit mit dem älteren zu verbringen. Der blonde hatte sich nie groß für einen Romantiker gehalten, aber der unglaublich süße und attraktive Büdchen Besitzer hatte ihn eines besseren belehrt und ihm gezeigt was es bedeutete bedingungslos zu Lieben. Und er bereute es bis heute keine Sekunde lang.

Ein durchaus erregendes Knabbern an seinem Hals riss ihn aus dem tiefen Gedanken. „Wo warst du gerade mit deinen Gedanken?“ flüsterte er und knabberte kurz seinem Ohr. Frech blickte er den älteren von der Seite an „ganz zufällig kreisten meine Gedanken nur um dich und das ich durch dich gelernt habe was es heißt bedingungslos zu lieben und dafür danke ich dir. Ich liebe dich“ antwortete er, seine Stimme nicht mehr als zu einem flüstern erhoben und sah ihm tief in die Augen.

Liebevoll legte der dunkelhaarige eine Hand an die Wange des jüngeren, sah ihm tief in die Augen und küsste ihn sanft. Ringo erwiderte diesen nur zu gerne und schlang seine Arme um die Taille des ältere und gab sich komplett dem Moment hin. Langsam vertiefte er den Kuss, indem er mit seiner Zunge sanft um Einlass bat. Dieser wurde ihm ohne zu zögern gewährt und so begann ein sinnlicher Kampf den keiner von beiden beenden wollte.

Schließlich zwang sie der Mangel an Sauerstoff den Kuss zu lösen. Keuchend sahen sie sich in die Augen und genossen schweigend den magischen Moment. Desto später es wurde umso tiefer sank die Temperatur und beide begannen zu frösteln. „Wir sollten langsam nach Hause gehen und es uns im warmen gemütlich machen“ meinte Ringo dann und nahm die Hand des anderen in seine.

Nickend und vor Kälte leicht zitternd stimmte Easy ihm zu und gemeinsam gingen sie zurück in die WG. Dort angekommen versteckten sie die gekauften Geschenken und schälten sich aus den schichten an Klamotten die sie trugen. Während Easy sich daran machte Tee auf zu brühen, ließ Ringo ein heißes Bad ein und entzündete einige Kerzen.

Schmunzelnd betrat Easy das von Kerzen hell erleuchtete Bad und stellte die zwei dampfenden Tassen Tee auf eine nahegelegene Ablage ab. „ich habe tatsächlich aus dir einen kleinen Romantiker gemacht“ neckte er ihn und trat auf ihn zu. „für dich bin ich gerne der Romantiker. Du hast es verdient“ raunte Ringo und zog Easy eng an sich, bevor er ihn in einen innigen Kuss zog.

Ohne nur daran zu denken den Kuss zu lösen, öffnete Easy langsam das Hemd seines Gegenübers und streifte es über seine Schultern, wo es mit einem leisen Rascheln unbeachtet auf dem Boden landete. Federleicht strich er über die straffe Haut des Jüngeren und spürte die Gänsehaut die er damit verursachte. Nun war es an Ringo den älteren von seinem Oberteil zu befreien und es zu seinem Hemd auf den Boden zu befördern.

Sie küssten sich immer wieder, während sie sich gegenseitig weiter auszogen und sich schließlich in das heiße Wasser sinken ließen. Aneinander gekuschelt genossen sie die Wärme des Wassers und des Tees den Easy extra gekocht hatte. Sie streichelte und küssten  sich immer wieder und redeten über dies und jenes. Gaben sich einfach dem Augenblick hin und genossen ihr vollendetes Glück zu zweit. Perfekter konnte man einen Tag nicht ausklingen lassen.
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