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Soccer Princess ⚽

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Het
Akaashi Keiji Bokuto Koutarou Kozume Kenma Kuroo Tetsurou OC (Own Character) Yaku Morisuke
18.12.2019
01.03.2021
36
73.517
18
Alle Kapitel
13 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
18.12.2019 2.247
 
Herzlich Willkommen zu meiner Haikyu!! Fanfiktion Soccer Princess :)
Bevor es mit dem ersten Kapitel losgeht habe ich noch ein paar Vorab-Infos für euch. Wie der Titel schon vermuten lässt geht es in dieser Fanfiktion nicht nur um Volleyball, sondern auch um Fußball.
Mein „Haupt-OC“ heißt Linnea Suzuhana und ist Kapitän des Mädchen-Fußballteams der Nekoma Oberschule. Neben ihr wird es noch zwölf weitere OC's geben, die meist jedoch unwichtigere Rollen spielen.
Zu Beginn jedes Kapitels werden die neu hinzukommenden OC's vorgestellt, außerdem werde ich kurz aufzählen welche OC's in dem jeweiligen Kapitel vorkommen werden. Ich hoffe, dass es so etwas einfacher für euch sein wird bei den ganzen neuen Charakteren durchzusteigen ;-)
Das war es vorab erst einmal von mir. Ich wünsche euch dann viel Spaß mit dem ersten Kapitel :3 Eure Fluchtreflex




Neue Charaktere (OC's):
Linnea Suzuhana (Lea, Li-chan, Hana-chan)
Nekoma Oberschule – 3. Jahr Klasse 5 (Selbe Klasse wie Tetsurō Kuroo und Morisuke Yaku)
Geburtstag: 15. Juni – Alter: 18 Jahre – Größe: 173 cm
Position: Stürmerin – Nummer: #10
Aussehen: Blonde hüftlange Haare / blaue Augen / weibliche Figur
Charakter: Linnea ist ein freundlicher und aufgeschlossener Mensch, doch sie hat auch kein Problem damit ihre Meinung freiheraus zu sagen. Wenn sie Probleme oder Sorgen hat merkt man ihr dies sofort an, da sie sich dann sofort verschließt und ihre Probleme in sich hinein „frisst“.

Gina Hirumawa (Gi, Hiru-chan, Chibi-chan (by Kuroo), Ruma-chan)
Nekoma Oberschule – 3. Jahr Klasse 5 (Selbe Klasse wie Tetsurō Kuroo und Morisuke Yaku)
Geburtstag: 1. September – Alter: 17 Jahre – 158 cm
Position: Stürmerin – Nummer: #11
Aussehen: kurze silbergraue Haare / hellblaue Augen / zierliche Figur
Charakter: Sie hat einen hartnäckigen, aber ehrlichen Charakter. Gina wird auch gerne als „Mom“ des Teams bezeichnet, da sie immer besorgt um die Erst- und Zweitklässlerinnen ist. Linnea und Gina sind im laufe der Zeit beste Freundinnen geworden und vertrauen sich blind. Auch wenn sie das kleinste Mitglied des Teams ist, wird sie von allen geachtet und respektiert.



Fußball

Das Sommer-Trainingscamp der Volleyballjungs war in vollem Gange. Der zweite Tag war angebrochen und die Sonne brannte erbarmungslos auf die Shinzen High hinunter. Die Spieler genossen gerade ihre Pause mit ein paar erfrischenden Wassermelonen, nichts ahnend das sie bald einen etwas unerwarteten Besuch bekommen würden.
Geistesabwesend kaute Yamamoto Taketora auf seinem Stück Wassermelone herum und beobachtete dabei die ältere Karasuno Managerin. Wie gerne würde der Wing Spiker die Schwarzhaarige ansprechen, doch wie immer traute er sich nicht. Neben seiner kleinen Schwester und seiner Mutter gab es eigentlich nur ein weiteres weibliches Wesen mit dem er sich unterhalten konnte und das auch nur weil sie ihn einfach nicht in Ruhe ließ... Allerdings wusste er ganz genau, dass sie nichts von ihm wollte, sondern einfach nur versuchte seine Schüchternheit dem anderen Geschlecht gegenüber zu überwinden. So war sie einfach... Doch selbst wenn er sich in diesem Moment trauen würde sich in die Nähe von Shimizu Kiyoko zu begeben, so würden ihre beiden Beschützer dies gar nicht zulassen. So weit reichte das Vertrauen von Tanaka Ryūnosuke und Nishinoya Yū zu dem Nekoma Spieler dann doch nicht.

Grob wurde er aus seinen Gedanken gerissen als ihm jemand einen Arm auf die Schultern legte. Ruckartig drehte er seinen Kopf zur Seite und sah direkt in zwei strahlend blaue Augen. Zu nah! Viel zu nah! War das einzige was der Wing Spiker in diesem Moment denken konnte. „Na Tora? Mal wieder zu schüchtern?“ fragte sie ihn grinsend ohne ihren Arm wieder von seinen Schultern zu entfernen. Langsam spürte der Jüngere wie ihm das Blut in den Kopf stieg, während die Blauäugige ihn weiterhin abwartend ansah. Da die junge Frau nur rund drei Zentimeter kleiner war als er selbst, stellte dies für sie kein großes Problem dar. „S-suzuhana-san...“ brachte Yamamoto stottern hervor „Zu nah...“ „Ach Tora“ seufzte die Blondine kopfschüttelnd und entfernte sich dann etwas von dem Volleyballer. „Du wirst das nie auf die Reihe kriegen oder?“ fragte sie ihn abwartend und verschränkte mit einem kleinen Grinsen die Arme vor der Brust.
Reiß dich zusammen Taketora! Dachte er schon leicht verzweifelt. Sonst hast du doch auch keine Probleme mehr mit Suzuhana-san. „Kaum sehen wir uns mal eine Zeit lang nicht, hast du schon wieder verlernt mit mir zu sprechen. Ich bin wirklich enttäuscht von dir Yamamoto-san“ sagte sie dann seufzend. Ruckartig hob er seinen Blick und sah in das enttäuscht wirkende Gesicht der Älteren. Er wusste, dass sie das nicht ernst meinte, doch es war immer ein schlechtes Zeichen wenn sie begann ihn mit seinem Nachnamen anzusprechen. Und dann auch noch mit dieser Höflichkeitsfloskel. Für Yamamoto kam das schon fast einem Todesurteil gleich!      Hatte sie Recht? Hatte er schon verlernt mit ihr zu sprechen? Dabei hatten sie sich erst letzte Woche gesehen! Am letzten Tag vor den Sommerferien!
Gerade wollte er den Mund aufmachen um irgendetwas (vermutlich etwas dummes) zu sagen als die beiden gestört wurden. „Woar, Tora. Wer ist denn diese Schönheit bei dir?“ Tanaka. „Die ist aber hübsch... und so groß.“ Nishinoya. Wie aus dem Nichts standen die beiden Karasuno Spieler plötzlich neben ihm und starrten sie Blondine mit großen Augen an. Kurz blinzelte diese etwas irritiert, doch schnell fing sie sich wieder. „Ihr zwei seid von der Karasuno oder?“ fragte sie die beiden mit einem umwerfenden Lächeln, welches die zwei augenblicklich erröten ließ. Mehr als ein Nicken bekamen die beiden Krähen als Antwort nicht zustande. „Dann seid ihr sicherlich Tanaka und Nishinoya, richtig? Tora und Morisuke haben von euch erzählt.“ Weiterhin lächelnd sah sie die beiden an, die gar nichts wussten was sie zuerst denken sollten. Sollten sie sich darüber freuen, dass die fremde blonde Schönheit ihre Namen wusste oder sollten sie sich darüber wundern, dass sie Yamamoto und Yaku mit ihren Vornamen ansprach? Tanaka entschied sich instinktiv für letzteres. „Sie spricht dich mit Vornamen an Tora?“ fragte er den Nekoma-Spieler mit großen Augen. „Und dann auch noch mit Spitznamen“ fügte der Kleinste der Runde flüsternd hinzu. „J-ja...“ antwortete Yamamoto stolz, doch schnell wurde dieser Stolz wieder zerschmettert. „Schlechte Angewohnheit von mir“ stellte die Blondine abwinkend klar „Ich kann mit diesen Höflichkeitsfloskeln teilweise noch immer nicht so viel anfangen. Da passiert es manchmal noch immer, dass mir die Vornamen raus rutschen.“ Kurz lachte die Älteste, was dazu führte, dass Tanaka und Nishinoya sie wieder mit großen Augen anstarrte.
Das war mal wieder einer dieser Momente an denen Yamamoto sie am liebsten auf den Mond schießen würde. Und solche Momente hatte er mit ihr sehr zu seinem Leidwesen öfters... Er wusste genau, dass ihre Aussage vollkommen übertrieben war. 'Aus versehen' sprach sie mittlerweile eigentlich kaum noch jemandem mit dem Vornamen an. Das war eigentlich in 90 % der Fälle Absicht. Sie wollte ihn nur wieder ärgern, das wusste er genau.
„Willst du dich vielleicht nicht auch mal vorstellen?“ fragte Yamamoto sie ungewohnt kühl. Während die beiden Karasuno Spieler ihn daraufhin leicht entsetzt ansahen, behielt die Blonde ihr Lächeln bei. Sie wusste ganz genau was für eine Wirkung ihre letzten Worte auf den Wing Spiker hatten und das war mit purer Absicht. „Ach, wie recht du hast Tora-kun“ sagte sie dann mit einem Engelsgleichen Lächeln „Wo habe ich heute nur meine Manieren gelassen? Ich bin Suzuhana Linnea, freut mich sehr euch kennenzulernen.“ Lächelnd legte sie ihren Kopf leicht schief, sodass ihr schräg geschnittener Pony eines ihrer blauen Augen verdeckte. „So ein schöner Name...“ murmelte Tanaka verträumt. „Dein Vorname klingt aber nicht besonders japanisch“ stellte der Karasuno Libero verwundert fest. „Das liegt daran, dass-“
„SUZUHANA!“ Die Erklärung der jungen Frau wurde jedoch lautstark unterbrochen. Genervt verdrehte sie ihre Augen während ein Seufzen ihre geschwungenen Lippen verließ. Langsam drehte Linnea sich um und sah den Störenfried genervt an. „Kuroo“ 'begrüßte' sie den Nekoma Kapitän wenig begeistert. Eigentlich verstanden die beiden sich gut, doch Linnea konnte es auf den Tod nicht ausstehen unterbrochen zu werden und das er sie mit ihrem vollen Nachnamen ansprach, verhieß meistens auch nichts gutes. „Was verschlägt dich denn hierher Suzuhana-san?“ fragte er sie streng woraufhin sie skeptisch eine Augenbraue nach oben zog. Sie hatte keine Ahnung was der Schwarzhaarige schon wieder vorhatte, doch eigentlich konnte es ihr auch egal sein. Gerade als sie zu einer Antwort ansetzte, schlich sich ein Grinsen auf sein Gesicht und er unterbrach sie – schon wieder! „Du bist doch sicherlich nicht hierhergekommen um Yamamoto zu ärgern oder?“ fragte er grinsend, woraufhin sie wieder genervt die Augen verdrehte.
„Hörst du mir eigentlich auch mal zu wenn ich dir etwas erzähle? Oder drehen deine Gedanken sich immer nur um dich selbst?“ Ihr Gesichtsausdruck erfror und nun war es an dem schwarzhaarigen Mittelblocker skeptisch eine Augenbraue nach oben zu ziehen. „Du hast keine Ahnung oder?“ fragte sie ihn wieder und stemmte die Hände an ihre schmalen Hüften. Ein genervtes Seufzen verließ ihre Lippen als Kuroo schließlich noch immer Ahnungslos den Kopf schüttelte. „Wir haben heute ein Trainingsspiel. Gegen die Shinzen. Mann Kuroo, das habe ich dir letzte Woche erst erzählt.“ „Ah, stimmt. Da war ja was. Tut mir wirklich leid Li-chan.“ Wieder legte sich ein Grinsen auf das Gesicht des Volleyballspielers, doch Linnea bezweifelte stark, dass es ihm leid tat. Geschweige denn, dass er sich überhaupt wieder daran erinnerte. Gerade als sie etwas darauf antworten wollte, tauchte etwas oranges in ihrem Blickfeld auf. Irritiert beobachtete sie den kleinen Spieler im weißen T-Shirt, der aufgeregt um sie und den Nekoma Kapitän herum sprang. „Ein Spiel? Ein Spiel? Was spielt ihr? Etwa auch Volleyball?“ fragte er aufgeregt. Linnea konnte ein leises Lachen nicht zurückhalten. Das war dann also Karasunos fliegende Nummer 10...
„Jetzt komm mal wieder runter“ sagte sie lachend und legte eine Hand auf den orangefarbenen Haarschopf. Augenblicklich stand der Flummi still und sah sie mit großen Augen an. „Wir spielen kein Volleyball, sondern Fußball“ antwortete sie ihm schließlich lächelnd und nahm ihre Hand wieder von seinem Kopf. „Ach so“ gab der Kleine nun deutlich ruhiger zurück. Er wusste nicht genau ob er enttäuscht über diese Antwort sein sollte oder nicht. „Du bist sicherlich Shōyō oder? Karasunos Nummer 10.“ Kenma hatte ihr einmal von ihm erzählt, jedoch hatte Linnea seinen Nachnamen vergessen. Sie war sich jedoch sicher, dass der Jüngere es nicht weiter schlimm fand und dem war auch so. Begeistert nickte der Orangehaarige und schien stolz zu sein, dass die Fremde seinen Namen kannte. „Ich bin übrigens Suzuhana Linnea.“ „In welchem Jahr bist du Suzuhana-san? Also ich bin in der Ersten“ fragte Hinata sie begeistert und ignorierte Kuroo dabei komplett, der langsam aber sicher ziemlich genervt war. „Ich bin in der Dritten“ antwortete sie lächelnd. Kurzzeitig entgleisten dem kleinen Mittelblocker seine Gesichtszüge ehe er sich ruckartig vor ihr verbeugte. „E-entschuldige bitte S-suzuhana-senpai. Wie unhöflich von mir“ sagte Hinata viel zu schnell. Kurzzeitig sah sie ihn völlig perplex an, doch schnell legte sich ein sanftes Lächeln auf ihre Lippen. „Du brauchst dich bei mir nicht zu entschuldigen Shōyō. Ich-“ begann sie, doch wiedereinmal wurde sie unterbrochen – von Kuroo. Lauthals begann der Schwarzhaarige zu lachen und zog somit die Aufmerksamkeit fast aller Umstehenden auf sich. „Kuroo“ knurrte die Blonde sauer, woraufhin Hinata vorsichtig den Blick wieder anhob. Völlig verunsichert von der bedrohlichen Aura, die die Fußballspielerin umgab, ging er lieber einige Schritte zur Seite um aus der Schussbahn zu geraten. „S-suzuhana-san. Reg dich bitte nicht auf“ versuchte Yamamoto sie zu beruhigen, doch es brachte wenig. Der Wing Spiker wusste genau, wie sehr sie es hasste von jemandem unterbrochen zu werden. Er sah schon einen Streit zwischen den beiden Kapitänen ausbrechen, doch dann kam etwas unerwartetes.

„Ähm, Suzuhana-senpai?“ Eine bekannte Stimme riss Linnea aus ihren Gedanken. Verwundert sah sie zur Seite und entdeckte tatsächlich ein bekanntes Gesicht. „Tadashi“ sagte sie begeistert und ging zu dem Karasuno Spieler herüber. Unter den verwunderten und verwirrten Blicken der anderen grinste sie den Jüngeren begeistert an und wuschelte ihm mit einer Hand durch die dunklen Haare. „Du bist aber groß geworden“ stellte Linnea lachend fest und ließ seine Haare wieder in Ruhe. Ein leichter Rotschimmer hatte sich auf Yamaguchis Wangen gebildet und er kratzte sich verlegen am Hinterkopf, versuchte krampfhaft die Blicke der anderen zu ignorieren. „Ich wusste ja gar nicht, dass du auf der Karasuno bist Tadashi. Aber wenn du hier bist, dann ist Lykta sicherlich auch hier, richtig?“ „Ja der ist auch hier“ antwortete Yamaguchi leise. Noch bevor Linnea ihm weitere Fragen stellen konnte, wurde sie wiedereinmal unterbrochen. Dieses Mal jedoch nicht von Kuroo.
„Linnea hör gefälligst auf die Jungs zu belästigen und beweg deinen Arsch hier rüber. Wir haben ein Spiel zu gewinnen.“ Augenblicklich lag die gesamte Aufmerksamkeit auf dem weiteren Neuankömmling. Hellblaue Augen klebten an der blonden Fußballspielerin. Die kurzen Silbergrauen Haare standen wie immer etwas wirr von ihrem Kopf ab. Wie Linnea trug die Grauhaarige die typische rote Trainingsjacke der Nekoma Oberschule und eine kurze rote Sporthose. „Ich belästige hier doch niemanden.“ Abwehrend hob Linnea ihre Hände und setzte sich mit einem Grinsen in Bewegung. Auch wenn Linnea der Kapitän ihrer Mannschaft war, so legte sie sich lieber nicht mit ihrem Vize an. Hirumawa Gina. „Ach, Gina-chan. Das du mich immer so hetzen musst“ meinte die Blonde grinsend als sie bei der kleineren ankam. 15 Zentimeter trennten die beiden Fußballspielerinnen voneinander. „Du bist unverbesserlich“ murmelte die Grauhaarige genervt und boxte ihrem Kapitän gegen den Oberarm. „Au, Gina-chan“ beschwerte Linnea sich übertrieben als sie sich in Bewegung setzten.

* Lykta ist schwedisch und bedeutet Laterne ;)

 
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