Fate Curium

von Tomyx
GeschichteMystery, Übernatürlich / P12
OC (Own Character)
17.12.2019
06.02.2020
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ich versuche es ein weiteres Mal, mit meiner Fate FF. Die aber diesmal neu struktuiert wurde...

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Wer ich bin? Ich wusste es einmal... Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ich in Warschau, Polen geboren bin und bei Passy, Frankreich gestorben bin. Woran ich mich noch erinnern kann, ist, dass ich 2 Nobelpreise gewonnen habe. Nämlich 1903 für Physik & 1911 für Chemie. Dies war das schönste was ich in meinem Leben je erreicht habe. Dieses Gefühl, den Nobelpreis in meinen eigenen Händen zu halten, machte mich zur einer Legende.

Seit meinem Tod sehe ich nur eine Farbe um mich herum schwirren. Schwarz. Ich habe schon lange das Gefühl bekommen, aber seit wann, dass weiß ich nicht mehr, aber ich fühle mich wie eine Raupe, die in einem Kokon fest steckt. Liegt es daran, dass ich schon vor Jahren gestorben bin? Oder hat es einen anderen Grund? Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht.

Auch fühle ich mich leicht. So leicht wie eine Feder, die gerade mal 21* Gramm wiegt. Was ich aber seit meinen Tod bin? Das weiß ich auch nicht. Aber eins steht fest…

ich bin allein. So allein… niemand ist da, mit dem ich sprechen kann. Niemand ist da, der mir Gesellschaft leisten kann. Diese Einsamkeit macht mich krank, ja schon quasi depressiv.

Nur sehr selten verschwand das komische Schwarz vor meinem geistigen Auge. Ich sehe andere Menschen. Menschen die wahrhaftig wie Könige aussehen. Edle Ritter, berühmte Persönlichkeiten und viele mehr. Jedes Mal, wenn ich Sie sehen konnte, stand ich auf und brüllte ich mit all meiner Kraft, damit Sie mich hören können. Auch ballte ich meine Hände zu Fäusten zusammen und hämmerte wie eine Furie gegen den Kokon. Aber Sie hörten mich nicht. Sie scheinen auch nicht die schwarze Blase, oder wie Ich Sie immer nenne, der schwarze Kokon, nicht sehen zu können, der über Ihren Köpfen schwebt. Mir kommt es so vor, dass meine Existenz schon längst in Vergessenheit geraten ist. Und so beruhigte ich mich wieder und setze mich weinend hin.

Es kam schon mal vor, dass die Menschen, die unter mir leben, Abbund zu einfach verschwanden. Verschwanden mein ich, dass unter Ihren Füßen ein komischer blauer Bannkreis, wie aus dem Nichts entstand und Sie von diesem Bannkreis verschluckt wurden sind. Sie verschwanden in einer blauen Lichtsäule, die vom Bannkreis erschaffen wurde. Wo Sie aber verschwanden, weiß ich nicht. Aber in letzter Zeit verschwanden mehr Menschen unter mir als normal.

Während ich am sitzen bin und mir die Tränen aus meinen Augen zum Vorschein kamen, die ich auch mit meinem Ärmel wegwischte, überlegte ich warum nur die Menschen unter mir verschwanden. Ich versuchte mir eine logische Erklärung für dieses Phänomen zu geben, nur konnte ich keine logische Erklärung liefern. Auch konnte ich es mir nicht erklären, wie einfach so aus dem Nichts, ein blauer Bannkreis entstehen konnte. Je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr, bekam ich Kopfschmerzen.
     
Und so gingen die Jahre übers Land…

Immer wieder das gleiche. Ein Teufelskreis lauf, der kein Ende nahm/nimmt/und nehmen wird.

Menschen verschwanden ins Nichts. Und ich bin die eine Person, die in einem schwarzen Kokon festgehalten wird, wo meine einzige Daseinsberechtigung es ist, alleine zu sein, zu weinen und Trübsal zu blasen.

Ich fragte mich auch in letzter Zeit immer mehr zu mir selbst, ob Ich was in meinem Leben falsch gemacht habe. Ob ich wirklich was Falsches gemacht habe, dass der gute liebe Gott, mich in die Hölle geschickt hatte, wo meine Seele lodern oder auch brennen wird.

Eines Tages…

Als ich schon mit meinen Nerven völlig am Ende war, stand ich auf. Ich mobilisierte all meine Kräfte wieder zusammen. Ich ballte meine beiden Hände zu Fäusten zusammen und hämmerte auf die schwarze Wand vor mir, wie ich es niemals zu vor drauf eingeschlagen hatte. Diesmal habe ich auch meine Füße zum Einsatz gebracht. Ich schlug und trat wie eine Bestie, vor der schwarzen Wand vor mir. Aber auch hier, war ich wieder einmal Chancenlos. Voller Erschöpfung heuchelte ich wie ein Hund. Ich bekam kaum noch Luft. Ich habe all meine Kraft verbraucht. Ich schwitzte und brach Augenblicklich zusammen, worauf Ich auf meinem Po landete.

Ich wusste einfach nicht mehr weiter. Ich habe schon mehrmals versucht aus diesem schwarzen Gefängnis zu entkommen. Aber bisher ohne Erfolg.

So langsam realisierte ich, dass es aus der schwarzen Blase kein Entkommen gab. Auch redete ich es mir ein, ob es nicht mein Schicksal wäre, hier in dieser schwarzen Blase alleine für die Ewigkeit zu bleiben.

Ich begann zu weinen. Wie ein Häufchen Elend. Wie ein Kind. Als ich meine Tränen mit meinem linken Ärmel weg wischte, vernahm ich eine leicht flüsternde Stimme. „bist du bereit!?“

„was? Bereit! ich?“ fragte ich zurück. Aber gestand mir auch sofort ein, dass dies in meinen Gedanken sich abspielte. Das es nur eine Einbildung gewesen sein muss, aufgrund meiner Einsamkeit. Und wieder hörte ich die gleiche Stimme rufen. Es war die Stimme eines Mannes. Die diesmal lauter war als zuvor „bist du bereit!? In die Schlacht zu ziehen!?“ Eins steht schon mal fest. Dies ist keine Einbildung. Jemand spricht zu mir. Aber wer? Das weiß ich natürlich nicht. „Wovon sprichst du? Was meinst du mit [in die Schlacht ziehen!?] Wer bist du!? Zeig dich!“ fragte und befahl ich schreiend zurück. In diesem Augenblick kam eine kleine goldene Kugel vor meinem geistigen Auge zum Vorschein. Das goldene Licht, was aus der kleinen goldenen Kugel kam, erhellte den gesamten schwarzen Kokon. Auch war das goldene Licht so hell, dass ich meine Arme vor meine Augen hielt, um nicht geblendet zu werden. Aber ich meine, dass ich für eine kurzen Sekunde, als ich in das goldene Licht/in die kleine goldene Kugel gesehen habe, bevor ich meine Arme vor meine Augen hielt, einen Kelch gesehen habe. Aber so sicher bin ich mir nicht dabei.

Und wieder vernahm ich die Stimme des Mannes. „sprich holde Maid! Bist du bereit in die Schlacht zu ziehen!? Wenn du bereit bist, wirst du als Heldengeist wiedergeboren werden!“ „Als Heldengeist wiedergeboren werden? Was ist das denn für ein Mist?“ fragte ich frech zurück.

„Dies ist kein Mist. Ich gebe dir die Chance als Heldengeist wiedergeboren zu werden. Nur musst du kämpfen. Gegen 6 weitere Servants!“ „kämpfen? Warum? Was ist denn ein Servant?“ fragte ich voller Neugier und Verwirrung.

Die Stimme verstummte. Als er nach einer Minute der Stille weiter sprach. „wenn du bereit bist, in die Schlacht zu ziehen, um zu Kämpfen, dann wird dir als Sieger ein Wunsch erfüllt werden. Vom heiligen Gral höchstpersönlich!“ „ein Wunsch vom heiligen Gral?“ „ja ganz genau.“

Ich hielt Inne. „Ich muss also gegen 6 andere „Typen“ kloppen? Und ich muss nur gewinnen um ein Wunsch zu bekommen? egal welchen!? Klingt lukrativ.“ murmelte ich zu mir selbst.

„Also! Sprich holde Maid! Bist du bereit, in die Schlacht zu ziehen!?“ fragte die Stimme des Mannes mit einem lauten Ton zu mir. „das ist deine letzte Chance, mir jetzt eine Antwort zu geben. Marie Curie.“

„Marie Curie?“ fragte ich zu mir selbst. Bin ich wirklich Marie Curie? Bin ich wirklich die berühmte Wissenschaftlerin?

„na?“ fragte der Mann.

„Ich…“ ich verzog meine Miene. Mein Blick wurde ernst. Ich schaute auf den Boden. Ich knirschte mit meinen Zähnen. Ballte meine beiden Hände zu Fäusten zusammen. Ich zitterte wie Espenlaub. Ich hob meinem Kopf nach ca. 15 Sekunden nach oben um zur goldenen kleinen Kugel zu gucken und sagte nur kurz wie aus einer Pistole geschossen „Ja!“

„So sei es.“ Die kleine goldene Kugel erstrahlte noch heller als zuvor. Nach wenigen Sekunden spürte ich unter meinen Füßen eine Hitze. Ich erschrak, sah nach unten zu meinen Füßen und staunte nicht schlecht. Es war der gleiche blaue Bannkreis, denn ich in der Vergangenheit mehrmals gesehen habe. Plötzlich kam vom blauen Bannkreis eine blaue Lichtsäule und ich wurde in viele kleine Atome zerteilt. Ich merkte, dass ich die schwarze Blase Verlies. „Lebe wohl! Mein schönes schwarzes zuhause. Du wirst mir fehlen.“ sagte ich, auch mit einer Träne am Auge zu mir selbst. Irgendwie Paradox… Ich wollte diese schwarze Blase verlassen, egal wie. Doch jetzt, wo ich Sie verlasse, kommen mir die Tränen.

Das letzte, was ich von der kleinen goldenen Kugel gehört habe, ist komisch gewesen. „Du wirst als ein Servant wiedergeboren werden. Und zwar als „Caster!“ „Caster? Was ist ein Caster?“ fragte ich mich selbst.

Als ich versuchte mir selbst, eine Antwort zu geben, was ein so genannter „Caster“ ist, worauf ich keine Schlussfolgerungen ziehen kann, merkte ich, dass sich meine Atome wieder zusammensetzten und eine feste Form annahm. Dabei schloss ich meine Augen.

Als ich durch meine geschlossenen Augen das hellblaue Licht nicht mehr sah, wurde alles dunkel. „mh? wo… wo bin ich?“ murmelte ich zu mir selbst, voller Verwunderung. Dabei öffnete ich langsam meine Augen. Um sicher zu gehen, dass mit mir alles in Ordnung ist, bewegte ich nur langsam meine Finger. Und Siehe da… Sie bewegten sich, so wie es möchte. Ich schaute mich herum und merkte, dass ich in einem Raum mich befinde. Ich merkte ebenfalls, dass auf dem Boden Kerzen angezündet worden sind, während ich aus meinen Augenwinkeln merkte, dass zu unter meinem Füßen ein komisches Zeichen in rot gezeichnet worden ist. Es war ein Pentagramm. Und an jeder Ecke des Pentagramms wurden die Kerzen angeordnet oder genauer gesagt hingestellt. „Warum das Zeichen hier zu meinem Füßen? Und warum die Kerzen?“ grübelte ich, mit einem frage bedürftigen Blick. Es kam mir so vor, dass über meinem Kopf in wahrsten Sinne des Wortes ein <?> schwebt. Ich verstand nur Bahnhof.

Doch dann hörte ich eine weibliche Stimme…

„Endlich! Endlich! Mein Ritual war ein voller Erfolg!“ „Ritual? Erfolg?“ Ich drehte meinem Kopf nach links und sah eine junge Frau.

„Hallöchen! Willkommen hier bei mir! Caster!“ Sie strahlte über beide Ohren hinweg vor Glück.

Jetzt, wo ich es mir überlege. Es ergibt jetzt alles einen Sinn. Die Menschen… die unter mir verschwanden… Sie alle wurden wiederbelebt. Um zu kämpfen. All dies, wegen dem Wunsch, denn man bekommen kann, wenn man Siegreich ist. Nämlich vom heiligen Gral.

„Witam.“ antwortete ich auf Polnisch, der jungen Frau zurück, während ich zu Ihr rüber winkte und auch wie Sie ein breites Grinsen zeigte, und meine Augen schloss.

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* 21 Gramm Theorie = Ist die Theorie, dass die Menschliche Seele 21 Gramm wiegt

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Neugierig geworden ? Ich würde mich auf ein +/- Feedback sehr freuen. Denn damit kann ich sehen, ob ich was falsches gemacht habe oder alles richtig gemacht habe. Danke =D