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Lästige Langeweile

von Schildiie
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Gen
15.12.2019
09.02.2020
7
5.401
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15.12.2019 534
 
Ich lief durch die Straßen, auf der Suche nach ein paar neuen Turnschuhen. In meinen Ohren klang einige Songs wieder, die ich mir auf mein Handy heruntergeladen habe. Ich konnte die Hektik in den Augen der Passanten sehen. Sie alle scheinen mir so, als suchen sie etwas, finden es aber nicht. Ich hatte mir schon lange die Hektik genommen.

Ich betrat den Laden und nahm meine Kopfhörer aus den Ohren. Überall waren Menschen. Ich mag solche Menschenmassen nicht, aber ich will meine Schuhe auch nicht im Internet kaufen.

Langsam durchstreifte ich die Regale. Viele Frauen probierten Boots an. Ich schnappte mir ein Paar Schuhe, in meiner Größe und zog diese an. Sie passten mir und ich konnte auch gut darin laufen. Nachdem ich sie bezahlt hatte, verließ ich das Geschäft und steckte mir die Kopfhörer wieder in die Ohren.

Viele Menschen achteten gar nicht darauf, wohin sie liefen. Ich wich ihnen aus. In meinen Gedanken war ich an einem ganz anderem Ort und träumte meine Träume. So verlief der Weg zu meinem kleinen zwei Zimmer Apartment recht schnell.

Ich schloss auf. Ein Miauen konnte ich vernehmen. Lächelnd nahm ich die kleine getigerte Katze hoch "Na du" ich kraulte sie "Wie ist es euch ergangen? Seid ihr auch lieb gewesen?" nachdem ich sie auf dem Sofa abgesetzt hatte, zog ich mich aus und hängte meine Jacke an die Garderobe.

Ich stellte die Tasche auf den Stuhl und kniete mich hin, um all meine Katzen zu streicheln "Ich habe euch was mitgebracht" ich zog aus meiner Tasche eine kleine Flasche "Eure Lieblingsmilch" ich stand auf und ging in die offene Küche. In einem Schrank nahm ich mir ein Schälchen und füllte es um.

Die drei sprangen auf die Theke "Nicht so gierig" lachte ich. Sie tranken es fleißig. Ich zog meine Schuhe aus und schloss meine Fenster. Langsam wurde es immer kälter draußen und die Weihnachtszeit begann. Auf meinem Sofa, in die Decke ein kuschelnd nahm ich mir meinen Laptop und fing an auf ihn einen Weihnachtsfilm zu schauen. Es handelte sich um einen, in dem ein Prinz sich in eine gewöhnliche Frau verliebt.

Als ich links nach unten sah, sah ich sie mich anstieren "Na, was denn?" lächelnd nahm ich die Glückskatze hoch "Willst du schmusen, Sunny?" ich kraulte sie hinter den Ohren. Schnurrend legte sie  sich auf meinen Bauch, da ich den Laptop auf meinem Schoß hatte. Ich hielt sie mit meinen Armen fest. Die anderen beiden kuschelten sich an mich heran.

Anderthalb Stunden später stand ich auf und kochte mir etwas zu Essen. Es gab Nudeln mit Ketchup. Nichts Besonderes. Ein kurzer Blick auf mein Handy verriet mir, dass sich noch keiner bei mir gemeldet hat. Ich bin schon immer der Mensch gewesen, der vergessen wird. Hungrig aß ich meinen Teller leer.

Ich stellte den Katzen Nassfutter herunter und wusch mein Geschirr auf. Kurz blickte ich auf die Uhr und sah, dass es um sieben war. Nachdem ich mein Geschirr aufgeräumt hatte, ging ich duschen. So ging mein Tag langsam zu Ende und ich bin um neun schon im Bett, um morgen früh vier Uhr wieder aufzustehen.
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