Last Christmas

GeschichteRomanze / P12
Legolas Thranduil
15.12.2019
15.12.2019
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Hey
Dies ist eine kleine Weihnachtsgeschichte die mir gerade in den Kopf gekommen ist.
Ich wünsche euch viel Spaß bei lesen und freue mich auf eine Rückmeldung von euch. :)

Beste Grüße
Alphawolf7










-Last Christmas-

Thranduil fuhr gemeinsam mit seinen Freunden Haldir, Lindir, Thorin, Kili und Fili durch das Schneegebiet ins Gebirge. Er trug einen dicken dunkelblauen Anorak mit Pelz und eine Jeans, sowie Winterstiefel. Darunter hatte er einen blauen Pullover an. Es hatte seit Tagen geschneit, aber es war auch kein Wunder, denn es war Winter. Weihnachten stand vor der Tür. Er fuhr mit seinem grau weißen Jeep Wrangler über den zugeschneiten Landweg. Weihnachtsmusik lief im Radio. Seine Freunde waren hinter ihm in einem roten Mercedes. Er hatte das gesamte Gepäck im Auto, weil er es ruhig haben wollte.
Nach ein paar Minuten kamen sie ans Skigebiet, wo bereits die anderen auf sie warteten. Darunter auch Legolas… Als Thranduil aus seinem Wagen stieg wurde er bereits von seinen Freunden Aragorn, Gimli, Legolas begrüßt. Aragorn war mit seiner Freundin Arwen zusammen gekommen, dies konnte Thranduil bereits von weitem erkennen. Da erkannte er ein neues Gesicht einer Frau. Sie hatte lange braune glatte Haare und brauen Augen. Sie hielt Legolas Hand und gab ihm soeben ein Kuss auf die Wange. Es versetzte ihm ein Stich ins Herz, doch so war es mit der Liebe… Letztes Jahr war er noch mit Legolas zusammen gewesen, bis auf einmal der Vater von ihm sagte, dass er ihn soeben mit einer Frau verlobt hatte. Legolas hatte daraufhin Schluss mit ihm gemacht. Seit dem Vorfall hatte er nicht mehr mit ihm gesprochen. Dies war das erste zusammentreffen nach 10 Monaten. Doch das ließ es nur zu, weil sie jedes Jahr an Weihnachten zusammen ins Gebirge fuhren, um dort gemeinsam zu feiern.
Thranduil umrundete sein Auto und öffnete die Beifahrertür, um das Gepäck rauszuholen.
„Warum guckst du denn so genervt?“, fragte Haldir gut gelaunt, „Heute ist Weihnachten, Thran, da sollte niemand schlechte Laune haben.“
„Dann hilf mir mal mit dem Gepäck“, meinte Thranduil darauf und drückte ihm die Sporttasche gegen die Brust.
„Geht klar. Hey, Leute! Helft mal mit!“, rief er laut.
Sofort kamen Lindir, Thorin, Fili und Kili um ihnen zu helfen. Thranduil schulterte seine Skier, schloss seinen Jeep Wrangler und folgte seinen Freunden hoch zu den anderen die bereits ungeduldig auf sie warteten.
„Da seit ihr ja endlich!“, rief Gimli freudig. „Mir sind schon fast meine Füße eingefroren!“
„Ha, bei deinem Körperbau würde mich das wundern“, meinte Aragorn ironisch und grinste breit, wobei er von seinem Freund freundschaftlich gegen seine Schulter geboxt wurde.
„Wer ist denn die schöne Lady, Legolas?“, fragte Kili augenzwinkernd.
„Das ist Tauriel“, stellte er sie vor.
„Hallo, es freut mich euch alle kennenzulernen“, sagte sie freundlich lächelnd.
Sie alle umarmten sich kurz. Bevor Legolas jedoch zu Thranduil gelangen konnte, wandte dieser sich zu den Gondeln um.
„Verstreichen wir hier nicht unnötig Zeit“, sagte er und ging los.
„Ja! Auf zur Hütte!“, rief Fili.
Sie stiegen alle in eine leere Gondel und wurden hoch gefahren. Legolas stand auf der anderen Seite der kleinen Gondel. Thranduil schaute hinaus, um die Umgebung zu beobachten, doch er konnte den Blick von Legolas auf sich spüren.


Wenig später liefen sie alle durch den Schnee und in Sichtweite kam die kleine dunkelgrüne Hütte. Sie hatte sieben Schlafzimmer, eine kleine Küche, ein großes Wohnzimmer und einen großen Kamin. Aragorn und Arwen nahmen sich ein Zimmer, auch Fili und Kili nahmen sich ein Zimmer und Legolas und Tauriel.
„Woah! Das ist aber ein großer Weihnachtsbaum!“, staunte Lindir, als sie in die Hütte traten.
„Ja, ich habe den Vermieter gebeten eine schöne Tanne hierher bringen zu lassen“, antwortete Aragorn.
„Das wird ein spaß ihn zu schmücken“, sagte Fili.
„Lass uns das nachher machen und erst mal unser Gepäck ins unsere Zimmer bringen. Dann können wir Ski fahren oder auch Schlitten“, schlug Thorin vor.
„Ja, eine gute Idee“, stimmte Haldir ihm zu.
„Okay, dann machen wir es so.“


„Whoooooo!“, rief Fili fröhlich, als er ein paar Minuten später mit dem Schlitten den Hügel hinunter fuhr. Aragorn, Gimli, Kili und Lindir unternahmen eine Schneeballschlacht, während Legolas Tauriel das Skifahren beibrachte. Arwen baute einen Schneemann. Thorin und Haldir spielten fangen, während sie sich gegenseitig Schnee ins Gesicht schmissen. Thranduil stand am Holzzaun und schaute ihnen zu. Er hatte im Moment keine Lust auf irgendetwas. Am liebsten wäre er in der Hütte geblieben.
„Ist alles in Ordnung?“, fragte Aragorn.
„Ja, alles gut“, brummte er, als sein Freund sich zu ihm an den Holzzaun lehnte.
„Thranduil, es ist Weihnachten, die Zeit der Liebe. Da sollte niemand Trübsal blasen, sondern Spaß haben.“ „Ich schaue euch zu, dass reicht mir.“
„Thranduil… wir alle sehen, dass du schlechte Laune hast. Also wenn du hier rauf kein Bock hast, dann hättest du zu Hause bleiben sollen“, sagte Aragorn leicht gereizt und ging zurück zu Gimli, Kili und Lindir.
Thranduil seufzte. Aragorn hatte recht. Er sollte spaß haben und nicht Trübsal blasen. Er bückte sich, formte einen Schneeball und schmiss ihn auf Gimli. Dieser schaute ihn für einen kurzen Augenblick vollkommen überrascht an, bis er seinen Schneeball auf Thranduil schmiss.


Am Abend saßen sie gemeinsam am Tisch und aßen das Essen, welches Arwen und Tauriel gemeinsam gekocht hatten. Das Feuer im Kamin verbreitete eine wohlige wärme in der Hütte und der geschmückte Weihnachtsbaum leuchtete. Thranduil saß am Kopf des Tisches und hatte ein Sektglas in der Hand. Seine hellen blauen Augen beobachteten Legolas. Er unterhielt sich soeben mit Tauriel die ihm einen Kuss auf die Wange drückte. Er hob den Blick und als er Thranduil in die Augen sah, erschien ein zögerndes Lächeln auf seinen Lippen. Doch Thranduil lächelte nicht zurück, sondern senkte seinen Blick und lehnte sich zurück.


Nach einer Stunde waren alle fertig und saßen gemeinsam auf dem riesigen Sofa und erzählten sich Geschichten. Erst jetzt bemerkte Legolas, dass Thranduil nicht mehr hier war. Er hörte gerade noch, wie die Tür nach draußen leise ins Schloss fiel. Er erhob sich.
„Wo gehst du hin?“, fragte Tauriel leise.
„Ich gehe nur ein bisschen Luft schnappen“, antwortete er lächelnd.
Legolas schnappte sich seine Jacke und verließ ebenfalls die Hütte. Der weiße Vollmond strahlte hell vom dunklen Himmel. Dicke Schneeflocken rieselten vom Himmel. Legolas ließ seine Augen über die Umgebung wandern und entdeckte Thranduil am Holzzaun. Eine kleine Lampe ließ die Stelle aufleuchten. Sofort setzten sich seine Beine in Bewegung.
„Was willst du von mir, Legolas?“, fragte Thranduil mit kalter Stimme die Eis hätte schneiden können, als er ihn hinter sich spürte.
„Ich wollte mit dir reden“, sagte er leise.
„Ich will aber nicht mit dir reden. Also kannst du wieder reingehen zu deiner Verlobten.“
„Thranduil, es tut mir leid! Ich wollte das nicht, wirklich! Aber mein Vater hat mich mit ihr verlobt ohne das ich davon wusste!“, rief Legolas mit Tränen in den Augen.
„Ach wirklich?“, Thranduil drehte sich um. „Und warum hast du es ihm nicht gesagt? Warum hast du ihm nicht gesagt, dass du bereits jemanden hast!“
„Ich habe es versucht, aber-…“
„Versucht?“, Thranduil lachte kalt auf. „Du nennst es versuchen, wenn du mir am nächsten Tag sagst, dass wir nicht mehr zusammen sein können? Ich bitte dich! Du warst zu feige!“
„Nein, ich-…“
„Weißt du wie glücklich ich eigentlich mit dir war?“, unterbrach Thranduil ihn erneut und trat ein Stück an Legolas heran. „Ich habe jemanden wie dich noch nie so sehr geliebt.“
„Aber ich liebe dich doch immer noch, Thranduil!“, rief Legolas, Tränen rannen an seinen Wangen herunter. Überrascht schaute Thranduil seinen Freund an.
„Du… Du liebst mich immer noch?“
„Ja, dass versuche ich dir dir ganze Zeit zu sagen. Ich habe Tauriel gesagt, dass ich sie nicht heiraten kann noch liebe, weil ich bereits jemand anderen Liebe. Daraufhin hat sie ihren Vater überredet die Verlobung aufzulösen. Dann habe ich immer wieder versucht dich anzurufen und-…“, weiter kam Legolas nicht, denn Thranduil legte seine Lippen auf die seine.
Zunächst war Legolas zu überrascht über diese Reaktion, doch dann schloss er seine Augen und ließ sich in den Kuss fallen. Er presste sich enger an Thranduil und erwiderte den Kuss leidenschaftlich.
Tauriel stand oben an der Hütte und hatte die Szene mit angesehen. Mit einem glücklichen Lächeln auf den Lippen ging sie wieder in die Hütte.
Thranduil löste sich von Legolas, um Luft zu holen. Sanft strich er ihm über seine Wange.
„Ich liebe dich, Legolas Greenleaf“, flüsterte er mit dunkler Stimme.
„Ich liebe dich auch, Thranduil Oropher“, antwortete Legolas leise und ließ sich zurückfallen, wobei er seinen Geliebten mit sich riss und er auf ihn landete. Etwas erschrocken sah ihn Thranduil an, doch dann lächelte er und legte seine Lippen erneut auf die von Legolas.
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