Fünf Freunde und die Geheinmisse des thailändischen Dschungels

von DomKe
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16
Anne Kirrin Dick Kirrin Georgina "George" Kirrin Julian Kirrin OC (Own Character) Timmy
15.12.2019
15.12.2019
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It's time for something new lads. Dieses Mal eine FanFic zu den Fünf Freunden von Enid Blyton. In dieser Geschichte wird es richtig brenzlig und sie werden ihren Mut und ihre Freundschaft so richtig unter Beweis stellen. Dieses Mal können sie nur dann durchstehen, wenn ihr Zusammenhalt so stark ist, das nichts und niemand sie mehr aufhalten kann.

Diese Fanfiction bezieht sich zum Teil aus dem Film “Die Fünf Freunde 3“. Da es sich hier allerdings wie bereits erwähnt um eine FanFiction handelt, können große unterschiede auftreten. Ich habe den Film selber nicht geschaut, kenne aber die grundlegende Storyline. Ich bastel mir einfach selbst was schönes zurecht aus den einzelnen Puzzleteilen ^^.

Genres: Action, Romantik, Freundschaft, Horror / Psycho-Horror, Mystery, Übernatürlich und auch ein wenig Humor für eure Lachmuskeln ^^

Das Alter der Protagonisten ist wie folgt: Julian: 16, George: 15, Dick: 15, Anne: 14

Randinfo zur Altersbeschränkung: Diese Geschichte ist im Allgemeinen auf P16 wegen Kraftausdrücken, körperliche Gewalt und Drogenhandel bzw. -konsum. Manche Kapitel könnten auf P18 hochgestuft werden aufgrund von erotischem Inhalt und/oder Erwähnung bzw. Darstellung von sexueller Gewalt. Dies werde ich aber am Anfang eines Kapitels mit einer “Trigger-Warnung” ankündigen.

Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen!

DomKe

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Erschöpft und von der enorm schwülen Luft geplagt, stapften die Fünf Freunde und Jo durch den thailändischen Dschungel. Ihre Suche nach dem Schatz den Joe’s Dorf retten könnte, erwies sich, trotz der Hilfe des Kompasses, als äußerst kompliziert. Nicht nur die chaotische Vegetation, sondern auch die Gefahr von wilden gefährlichen Tieren angegriffen oder von Cassi und Nick geschnappt zu werden, erschwerte ihre Suche auf drastische Weise.

Sie kamen an einer Lichtung vorbei, die ein bisschen weniger wild bewachsen war. “Das sieht mir nach einer guten Stelle für ein Camp aus. Ich brauch’ unbedingt ’ne Pause.“ sagte Dick und lief direkt auf die Lichtung zu. Als er dieser näher kam, hörten sie Rascheln in einem Busch nicht weit von ihnen. “Was war das?” fragte Anne erschrocken. Alle blieben wie angewurzelt stehen und schauten angespannt in alle Richtungen. “Vielleicht nur ein Tier.“ antwortete Julian und ging mit vorsichtigen Schritten weiter auf die Lichtung zu. “Pass bloß auf, Julian.” warnte ihn George. In ihrer Stimme konnte man eindeutig Sorge erkennen. Auch Dick näherte sich der Lichtung, behielt aber seine komplette Umgebung im Auge. “Hier ist nichts.“ meinte Jo. “Es war wahrscheinlich wirklich nur ein Tier. Keine Gefahr so weit.“ vermutete Dick. “Wenn wir nicht in einem Dschungel wären, würde ich dir sofort glauben. Aber hier gibt’s einfach zu viele Biester die sich gerne verstecken und dich dann hinterrücks angreifen.“ entgegnete Anne, noch immer voller Angst. “Vielleicht sind es Cassi und Nick.” fügte sie hinzu. “Mir egal jetzt, ich brauch’ ‘ne Pause.“ stöhnte George und sprang über einen umgestürzten Baum.

Die Freunde hatten nun die Lichtung erreicht. Nach weiteren Kontrollgängen und angespannter Beobachtung ihrer Umgebung ließen sie sich endlich zur Ruhe kommen. Es schien keine Gefahr zu bestehen. Völlig kaputt von der langen Lauferei und gegen Dehydrierung kämpfend saßen sich die Fünf Freunde und Jo erst einmal hin und ruhten sich aus.”Ich hätte niemals gedacht, das es so anstrengend wird den Schatz zu finden.” keuchte Dick. “Und das, obwohl wir den Kompass haben, der uns direkt zum Schatz führt.” fügte Julian zu. “Wenn dieser blöde Schatz überhaupt echt ist.“ raunte George, die nicht wirklich überzeugt von der Realität des angeblichen Piratenschatzes ist. “Er ist echt! Und er ist die letzte Hoffnung für mich und meine Familie. Wenn dieser geldgierige Haynes diesen Schatz bekommt, wird er uns in Ruhe lassen.“ entgegnete Joe. Sie war an die schwere Luft des Dschungels gewöhnt und zeigte daher keine Anzeichen großartig erschöpft zu sein. “Wie dem auch sei, ich brauche bevor ich irgendwo weiter suche erst einmal ein paar Stunden Ruhe. Ich kann fast nicht mal mehr gerade sitzen.“ beschwerte sich Anne. Julian schaute auf seine Armbanduhr die “08:43 p.m.“ anzeigte. “Für heute war’s gut gewesen. Morgen brechen wir erneut auf.“ sagte er darauf hin und nahm sich eine Wasserflasche aus seinem Rucksack.

Er setzte sich auf einen Felsen und nahm einen großen Schluck aus der Flasche. Er fuhr sich mit der Hand durch die Haare und dachte über ihr neustes Abenteuer nach. Bereits nach kürzester Zeit erwies es sich als eines der Gefährlichsten, die sie je erlebt haben. Cassi und Nick, ein Gangsterpärchen die auch hinter dem Schatz her waren und wussten, dass sie den Kompass hatten, versuchten mit allen Mitteln diesen ihnen abzunehmen. Dabei bewies sich Cassi als ziemlich unbeugsam und fürchtete sich nicht davor mit Waffengewalt gegen die Kinder vorzugehen. Waffen hatten sie schon oft gesehen, aber jemanden der so gewillt war diese gegen die fünf Freunde einzusetzen, waren sie noch nie begegnet. Nick, Cassi’s trotteliger Freund, war anders eingestellt. Entweder hatte er überhaupt keinen Bock auf die ganze Sache und ließ sich nur von Cassi mitziehen oder hatte nicht genug Mut um gewaltsam gegen Kinder vorzugehen, so wie Cassi es tat. Er war zusätzlich ein ziemlich großer Trottel und hatte schon oft damit dafür gesorgt, das die Kinder noch einmal heile davon gekommen waren.

“Julian. Alles okay?“ riss eine Stimme ihn aus seinen Gedanken. Es war George die mit Timmy zu ihm kam. “Klar. Ich war nur ein bisschen am Nachdenken, weißt du. Dieses Abenteuer ist meines Erachtens das Gefährlichste, in was wir jemals hineingeraten sind.” antwortete er und starrte auf den Boden. “Stimmt schon.“ bestätigte George knapp. “Aber wir schaffen das schon.” fügte sie hinzu. “Ich dachte für dich wäre der Schatz nur ein Mythos.“ stichelte Julian grinsend. George zuckte mit den Schultern und grinste ihn ebenfalls an. “Für die Adrenalinkicks tu ich alles.“ sagte sie dann und lachte. Ihr Lachen löste in Julian eine Art Starre aus, denn er konnte seine Augen nicht von ihr nehmen. Euphorie breitete sich in ihm aus. Sie machte den Anschein als wäre sie glücklich und dies machte ihn ebenfalls glücklich.

George bemerkte, dass Julian sie anstarrte und schaute ihm in die Augen. Auch sie konnte ihren Blick nicht von ihm lösen. Lange schauten sie sich beide gegenseitig in die Augen. George löste für einen Bruchteil einer Sekunde den Blickkontakt und fing an auf ihrer Lippe zu kauen. Sie konnte es nicht verhindern das sich ihre Augen auf seine mit einem leichten Grinsen verzierten Lippen zu fokussieren. Ihr Herz fing an wild in ihrer Brust zu pochen und sie konnte den Reiz nach seiner Hand zu greifen gerade eben so unterdrücken. Was sie allerdings nicht verhindern konnte, war es ihm ein warmes Lächeln zu schenken, welches er sofort erwiderte. Sie bemerkte gar nicht das sie ihm ein Stück näher gekommen war, konnte aber auch nichts dagegen tun. Ihr Verstand war wie ausgeschaltet, sie fühlte sie sich wie in einer Art Trance und der Junge vor ihnen würde sie wie ein Magnet anziehen. “Was zum Teufel ist los mit mir?“ fragte sie sich stumm. Sie schien jede Selbstkontrolle verloren zu haben.

Timmy’s Bellen ließ sie zurück in die Realität kommen. Der schlaue Hund schaute sie mit schräg gehaltenem Kopf an und bellte noch einmal. “Alles in Ordnung Timmy.” seufzte sie noch immer grinsend und kniete sich zu ihm nieder um sein leicht schmutziges Fell zu streicheln. Julien blieb noch immer auf den Stein sitzen und war nun noch unruhiger als er vorher schon war. Was war das denn gerade zwischen ihm und George? Sein Herz raste noch immer und schlug wie wild in seiner Brust. Seine Hände zitterten leicht und er musste sich anstrengen nicht die Wasserflasche in seiner Hand fallen zu lassen. Oder war es dafür schon zu spät?

Ein kurzer Blick auf den Boden unter ihm klärte ihn auf. Er hatte tatsächlich die Flasche fallen lassen. Auch George bemerkte das und schenkte ihm wieder ihre volle Aufmerksamkeit. Auch Timmy beäugte ihn besorgt, er wusste das irgendwas nicht stimmte. “Bist du dir ganz sicher das alles okay ist?“ fragte George. “Ja klar. Ich bin nur total k.o. von der Lauferei heute.“ antwortete er knapp und ließ sich von dem Stein gleiten. Dumme Idee, denn als er wieder auf seinen Füßen stand, wurde ihm sofort sehr unangenehm. Übelkeit und Schwindel plagten ihn und auch die Kopfschmerzen ließen ihn nicht in Frieden. George kam ihm näher und berührte ihn leicht am Arm, worauf sie ihre Hand sofort geschockt zurückzog. “Du brennst ja fast.“ wisperte sie. “Es ist alles okay George. Keinen Grund zur Sorge.” versicherte ihr Julian. “Ich mache mir aber Sorgen Julian.“ sagte sie ernst. “Du schaust mich mit einem total leeren Blick an, als wärst du total neben der Spur und du glühst förmlich.“

Ihr Gesicht verzerrte sich vor seinen Augen. Er sah alles um sich herum nur noch verschwommen und bekam Schwierigkeiten sein Gleichgewicht zu halten. Julian fühlte sich so als würde die Gravitation der Erde fünfmal stärker auf ihn wirken. Er wusste das garantiert etwas nicht mit ihm stimmte, aber er musste stark bleiben. Als Ältester der Fünf hat er die Pflicht auf seine Geschwister und auf seine Cousine und ihren Hund aufzupassen. Er verbot es sich selber schlapp zu machen.

“Du solltest dich ausruhen, Julian.“ sagte George in einem leicht befehlenden aber auch mit Sorge erfüllten Tonfall. “Aber ich muss doch…“ fing er an zu protestieren, doch sie ließ keinen Widerstand zu. Sie ergriff sanft seine Hand und zog ihn zu ihren Schlafsäcken. “Was du jetzt musst ist dich ausruhen bevor du mir hier gleich zusammenklappst.“ sagte sie als sie langsam auf die Anderen zugingen, die bereits vor sich hin dösten. “Ich hoffe, dir geht’s morgen besser, sonst fang ich mir erst recht an Sorgen zu machen.“ flüsterte sie um die anderen nicht zu wecken. “Morgen werde ich wieder topfit sein.“ versicherte er ihr. Er selbst zweifelte daran, aber er wollte nicht das sich George Sorgen um ihn machte. Das war schließlich seine Aufgabe.

Nachdem er sich quälend langsam in seinen Schlafsack bugsiert hatte, fühlte er sich so als wäre er nun fest am Boden getackert worden, fast unmöglich sich auch nur ein klein wenig zu bewegen. Trotz der hämmernden Kopfschmerzen und des Gefühls gerade vom Teufel in den Ofen gesteckt worden zu sein, war Julian innerhalb von wenigen Sekunden in einen unruhigen Halbschlaf gefallen. George hingegen war noch immer wach. Julians eigenartiges Verhalten und der spontane Anstarr-Wettbewerb, der bei ihr Herzrasen ausgelöst hatte, hielt sie wach. Noch nie hatte sie solche Sorgen um jemanden in ihrem ganzen Leben. Es wunderte sie nicht, denn bevor sie Julian, Dick und Anne kennengelernt hatte, war sie immer allein. Nur Timmy war an ihrer Seite, aber das war komplett ausreichend für sie. Sie liebte Timmy über alles und konnte sich schon am ersten Tag mit ihm, ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen. Diese Zuneigung ging auch zu den anderen drei über. Nachdem sie ihre ersten Abenteuer zusammen erlebt hatten, wurden sie unzertrennlich. Sie konnte es sich kaum noch vorstellen mal Ferien ohne Dick, Julian und Anne zu verbringen. Umso mehr Abenteuer sie zusammen erlebt hatten, umso näher wuchsen ihr die anderen ans Herz.

Bei Julian war es anders. Natürlich ist er ihr auch unglaublich wichtig, so sehr wichtig, dass sie es gar nicht zugeben wollte, um die anderen nicht in den Hintergrund zu drängen. Er sah sich, als Ältester, selbst als den Beschützer der anderen und tat alles um zu verhindern, dass sie Gefahr geraten. Natürlich klappte das fast nie denn die berühmten Fünf Freunde zogen Gefahr praktisch magnetisch an, dennoch schaffte es Julian sie meistens wieder aus der Gefahr zu ziehen. Oftmals helfen die anderen natürlich mit, vor allem Dick der zwar ziemlich angeberisch und besserwisserisch war aber mit seinem Wissen und der Fähigkeit blitzschnell eine Lösung zu finden, eine unglaubliche Unterstützung war.

Ihre Gedanken schweiften zurück an das eigenartige Ereignis zwischen ihr und Julian. Für eine ganze Weile starrten sie sich in die Augen und sie schien alles, wirklich alles um sich herum zu vergessen. So Geistesabwesend wie sie war hatte sie sogar überhaupt nicht gemerkt das sie ihm näher gekommen war. Sie fragte sich was wohl passiert wäre, wenn Timmy’s Bellen sie nicht aus der Trance gerissen hätte. Sie konnte es nicht erklären was zu dem Zeitpunkt mit ihr los war. Langsam wurden ihre Augenlider schwer und sie entschied sich auch schlafen zu gehen. Auch sie fiel in einen unruhigen Schlaf.

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Das war’s erst einmal als erstes Kapitel. Nicht sehr lange aber im nächsten Kapitel wird’s hoffentlich ein wenig spannender. ^^

Ich würde mich über Reviews und Feedback riesig freuen denn das hält mich motiviert.

Bis dahin ^^
DomKe
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