Klassenfahrt mit Unerwarteten Folgen! Teil 2 (Arbeitstitel)

GeschichteDrama, Freundschaft / P16 Slash
Hikari "Kari" Yagami und Gatomon Mimi Tachikawa und Palmon Sora Takenouchi und Biyomon Taichi "Tai" Yagami und Agumon Takeru "T.K." Takaishi und Patamon Yamato "Matt" Ishida und Gabumon
13.12.2019
21.01.2020
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Hallo ihr lieben,

hier das neue Kapitel :) Dieses mal etwas kürzer, aber bestimmt etwas woraf schon einige gewartet haben :)
Danke für eure ganze Reviews :* *-*
Heute werde ich sie leider nicht mehr beantworten können, da ich mich noch auf ein paar Elterngespräche vorbereiten muss :/
Ich gebe mir mühe, diese auf jeden Fall diese Woche noch zu beantworten :)

LG Kathi :*
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Sonntagabend, 23:59 Uhr - Bei Tai zuhause: Aussprache zwischen besten Freunden Teil 2 (Tai)

>>Bevor wir darüber reden, brauchen wir definitiv das da!<< sagte Matt und zeigte auf die Flasche mit dem Wodka den er aus Polen zugeschickt bekommen hatte.
Dieser Wodka war der stärkste, den er je getrunken hatte und wollte ihn auch nie wieder trinken, aber er war zu schade um ihn wegzuschütten, deswegen hatte er ihn als Dekoration behalten.
>>Der ist zu stark, Alter!<< sagte Tai Kopfschüttelnd.
>>Ich weiß! Ich habe den während unserer Welttoure in Polen getrunken und hatte das Gefühl fast zu sterben, aber wenn du willst, dass ich anfange Kari und T.K.s Geschichte zu erzählen, dann brauchen wir mindestens einen Schluck von dem!<< sagte Matt ernst.
>>So schlimm?<< fragte Tai besorgt nach.
>>Du ahnst ja gar nicht wie schlimm ...<< mummelte Matt in seinen nicht vorhandenen Bart hinein.
Tai seufzte lauthals und goss ihnen beiden von dem Wodka ein.
Sie stießen an und Tai merkte, dass es ein großer Fehler war diesen Wodka zu trinken.
Es dauerte eine Zeit, bis sie beide in der Lage waren zu reden.
>>Also?<< fragte Tai nach.
>>Hör zu, Tai! Wenn die anderen rausbekommen, dass ich dir das erzählt habe, dann habe ich richtige Schwierigkeiten! Da wäre eine Scheidung wahrscheinlich das harmloseste was mir passieren könnte! Kari und T.K. wollen nicht, dass du es weißt<< setzte Matt an.
>>Ich werde nichts sagen! Versprochen! Ich möchte einfach nur wissen, wie es ihr geht und ob mit ihr alles in Ordnung ist<< flehte er ihn an.
>>Sie sah gestern so schlecht aus und ... ich mache mir einfach so sorgen um sie<< fügte er hinzu und ließ sich auf den Barhocker fallen.
>>Und deine Sorgen sind berechtigt! Wir machen uns auch sorgen, um Kari! Sehr sogar<< sagte Matt und ließ sich ebenfalls auf einen Barhocker fallen.
>>Karis zweite Schwangerschaft ... lief alles andere als gut. Kenji musste in der 28. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt geholt werden<< erzählte Matt ihm.
>>Was? Warum?<< fragte er sofort nach.
>>Weil Kari eine Schwangerschaftsvergiftung mit Krampfanfällen hatte<< sagte Matt und schaute ihm lange in die Augen.
>>Eine ... Schwangerschaftsvergiftung? Was ist das? Ich ... hab noch nie davon gehört!<< sagte Tai nervös.
So wie Matt eben diese merkwürdigen ... Andeutungen gemacht hatte, konnte es absolut nichts gutes sein.  
>>So eine Vergiftung ist lebensbedrohlich und läuft bei jeder werdenden Mutter anders ab, da es unterschiedliche Symptome gibt! Wenn diese früh erkannt werden, dann kann man Gegenmaßnamen einleiten, aber ... bei Kari wurde sie nicht früh genug erkannt. Die Gynäkologin, bei der sie in Osaka in Behandlung war, war so unfassbar schlecht. Dein Vater hat dafür gesorgt, dass sie ihre Zulassung verloren hat und nicht mehr als Gynäkologin arbeiten darf. Oder überhaupt als Ärztin!<< erzählte Matt weiter.    
>>Mit Lebensbedrohlich meinst du ...?<< traute er sich nachzufragen.
>>Das Kari und Kenji beide beinah gestorben wären!<< antwortete Matt.
Tai lehnte sich in seinem Stuhl zurück und starte seinen besten Freund fassungslos an.
>>Ich werde den Tag niemals in meinem Leben vergessen! Wir sollten eigentlich als Überraschungsgäste in einer Talkshow in Osaka auftreten und war glücklicherweise vor Ort als ich den Panischen Anruf von T.K. erhalten habe<< begann Matt zu erzählen.
>>Er und Kari hatten frei, weil sie einiges in der Wohnung, bei der Bank und so regelt wollten. Kinderzimmer einrichten und so was halt. Erinnerst du dich noch daran wie ihre Wohnung aufgebaut war?<< fragte er in.
>>Ja, war das nicht eine einfach Maisonett Wohnung?<< fragte Tai nach.
>>Genau, war es<< nickte Matt.
>>Kari war oben und wollte die Wäsche machen. T.K. war unten in der Küche und wollte etwas zu Mittag für sie kochen. Als er nach oben gerufen hat, weil er wissen wollte, was sie lieber Essen möchte und keine Antwort bekommen hat wurde er nervös und ist gucken gegangen. Kari ist oben zusammengebrochen und hat gekrampft, wie bei einem Epileptischenanfall<< erzählte Matt weiter.
>>T.K. hat sofort den Krankenwagen gerufen, weil er nicht wusste, was los war. Die waren auch zum Glück recht schnell da und als sie Kari auf die Trage gelegt und festgeschnallt hatten, war sie wohl schon wieder fast bei Bewusstsein. Sie wollten mit ihr ins Nah gelegene Krankenhaus fahren. T.K. ist mit dem Auto hinter dem Krankenwagen her und hatte über die Freisprechanlage mit mir telefoniert, als plötzlich der Krankenwagen angehalten hat und die ganzen Sanitäter wohl wie verrückt hin und her gelaufen sind. Ich werde T.K.s Stimme an dem Tag nie vergessen<< sagte Matt und musste selber innehalten.
>>Kari hatte im Krankenwagen wieder das Bewusstsein verloren und angefangen zu Krampfen. Der Anwesende Arzt hat mit dem Krankenhaus telefoniert, in das sie eigentlich fahren wollten und sie haben beschlossen, dass sie Kari sofort in die Universitätsklinik muss. Und zwar so schnell wie möglich! Sie haben sie im Krankenwagen noch in Narkose gelegt und ihr was gegen die Krampfanfälle gegeben<< Matt unterbrach sich, als ob er sich selbst erst wieder sammeln musste.
Tai konnte es ihm nicht verübeln.  
>>T.K. hat mir das nur weitergegeben und im Kindergarten angerufen, dass Taro von Lucas, Riku und Yuma abgeholt wird, ich selbst bin sofort zu T.K und Kari ins Krankenhaus gefahren! Für Sora, deine und meine Eltern habe ich einen Privatjet gebucht, so dass sie innerhalb von zwei Stunden im Krankenhaus waren. Aber da war es schon fast zu Spät!<< erzählte er weiter.
>>T.K. und ich sind Zeitgleich angekommen und für T.K. war es auch gut so, dass ich da war. Das überhaupt einer von uns da war! Die Ärzte haben ihm nur schnell gesagt, dass sie sofort einen Notkaiserschnitt machen müssen, um Kari zu retten. Dafür brauchten sie aber seine Einverständniserklärung, weil er als Ehepartner als einziger dazu in der Lage ist!<< Matt unterbrach sich wieder und spielte mit den Fingern an seinem Glas herum.
>>Und T.K. hat ihnen sein Einverständnis gegeben?<< sagte Tai.
Es hörte sich mehr an wie eine Frage, als wie eine Aussage.
Matt nickte.
>>Die Ärzte haben uns erklärt, dass das die einzige Möglichkeit ist, Karis Leben zu retten, aber sie konnten uns nicht zu Einhundertprozent versichern, dass sie es überleben wird! Von Kenji ganz zu schweigen! Medizinisch wäre das durchaus möglich gewesen, aber ... niemand wusste, wie viel von der Schwangerschaftsvergiftung sich bereits auf ihn übertragen hatte<<
>>Das ist schrecklich ...<< sagte Tai vollkommen geschockt von Matts Erzählung.
>>T.K. hat ihnen ohne zu zögern sein Einverständnis gegeben, aber er musste auch noch eine andere Entscheidung treffen<< erzählte Matt weiter.
>>Welche?<< fragte Tai.
>>Wenn die Ärzte retten sollen, falls es beim Kaiserschnitt zu einer Komplikation kommen sollte<< sagte Matt.
Tai starrte ihn fassungslos und ungläubig an.
Er hatte das Gefühl, dass er sich übergeben müsste, aber versuchte es zu unterdrücken.
>>T.K. hat sich für Kari entschieden. Zum Glück ist beim Kaiserschnitt nichts schief gelaufen, sodass Kenji sofort in den Wärmekasten und auf die Frühchenintensivstation gelegt wurde. Kari kam ebenfalls auf die Intensivstation. Sie hat während der Operation viel Blut verloren und ihr Zustand war wirklich schlecht!<< redete Matt weiter.
>>Sora und unsere Eltern kamen gerade an, als sie auf der Intensivstation angekommen ist. Überall waren Schläuche und Maschinen. Alles hat gepiepst oder andere Geräusche gemacht. Und Kari lag einfach da. Hat sich nicht bewegt. Es war ... es war einfach schrecklich. T.K. war die ganze Zeit bei ihr am Bett, genau so wie unsere Eltern und auch Sora und ich. Aber irgendwann musste Sora in unser Hotel fahren und Taro bei den Jungs abholen und ist mit ihm nach Hause gefahren<< erzählte er weiter.
>>War sie ... haben sie sie ins Künstliche Koma verlegt?<< fragte Tai nach.
>>Nein, aber sie war durch ihre eigene Bewusstlosigkeit, durch die Narkose und den Kaiserschnitt lange außer Gefecht gesetzt<< antwortete Matt ihm.
>>Ich werde nie vergessen, wie sie wach geworden ist. Sie hat sich die Sauerstoffmaske vom Gesicht gerissen und wollte sich selbst die Infusionsnadel ziehen. Wir konnten sie gerade noch davon abhalten. Immer und immer wieder hat sie sich an den Bauch gefasst und so verzweifelt geschrien und geweint, dass sie Kenji nicht mehr spürt, das er tot ist ... Tai ... du kannst dir gar nicht vorstellen, wie schrecklich das war mit anzusehen ... anzuhören ...<< erzählte Matt weiter und Tai sah, wie er selbst mit den Tränen kämpfte.
>>Dein Vater, meiner, ein Arzt, ein Pfleger und auch ich mussten sie festhalten, damit sie nicht einfach aufsteht und sich wieder versucht die Nadel zieht, während T.K. die ganze Zeit über beruhigend auf sie eingeredet hat. Der Arzt wollte ihr ein beruhigungsmittel spritzen, aber T.K. hat es irgendwie geschafft, dass sie sich beruhigt hat. Ich weiß bis heute nicht, wie er das angestellt hat, aber er hat es geschafft<< erzählte Matt weiter.  
>>Kari musste lange im Krankenhaus bleiben, weil sie durch den Sturz eine ordentliche Gehirnerschütterung und mehrere Hämatome am ganzen Körper hatte und natürlich auch wegen den Krampfanfällen, aber sie und Kenji haben das ganze irgendwie überlebt und das ist das wichtigste. Kenji musste länger im Krankenhaus und in dem Wärmekasten bleiben. Er ist auch in seiner Entwicklung ein Halbesjahr zurück. Eigentlich müsste er auf dem Stand eines drei Jährigen Kindes sein, ist aber nur auf dem Stand eines 2,5 Jährigen Kindes. Die Ärzte meinen, dass sich das in den nächsten Jahren raus wachsen wird, da er trotz alldem sehr intelligent ist. Ich hoffe für ihn, dass ... er keine Probleme haben wird. Er ist ein guter Junge. Ruhig und in sich gekehrt, aber einfach wundervoll<< schloss Matt seiner Erzählung.
Tai musste das ganze erst einmal verarbeiten.
Er hatte so viel verpasst.
Sie hat ihn gebraucht!
So sehr und er war nicht da!
Jetzt verstand er, was sie gestern damit gemeint hat!
Tai konnte nicht anders, als sich selbst zu hassen, auch wenn er wusste, dass es nicht seine Schuld war.
Aber genau so fühlt es sich für ihn an.
Dass er es Schuld ist!
>>Nachdem Kenji das Krankenhaus verlassen durfte, sind die beiden mit den Kindern wieder nach Tokio gekommen. Das war für ... alle einfach besser, besonders für die beiden. Sie haben sehr darunter gelitten, aber sind durch das ganze auch noch mehr zusammen gewachsen<< fügte Matt hinzu, der ihn anscheinend die ganze Zeit über beobachtet hatte.
>>Ich versteh das nicht, Matt! Nachdem was du mir alles gerade erzählt hast, versteh ich nicht, wie sie dann jetzt wieder Schwanger sein kann!<< sagte Tai schließlich und ließ sich wieder auf den Barhocker fallen.
>>Das versteht keiner so genau, Tai! Die Ärzte haben ihr ganz klar davon abgeraten, noch mal Schwanger zu werden, weil das Risiko für eine weitere Schwangerschaftsvergiftung einfach zu hoch ist! Aber ... es war wie bei Taro. Einmal nicht aufgepasst und ... zack war sie Schwanger!<< sagte Matt kopfschüttelnd.
>>Ich glaub's nicht!<< stöhnte Tai laut auf.
>>Kari wird von ihrer Gynäkologin, die sie während der Schwangerschaft mit Taro schon betreut hat streng, wirklich sehr streng, Kontrolliert und wir alle haben uns mit dem Thema beschäftigt, damit wir handeln können, falls etwas passieren sollte<< sagte Matt.
>>Aber?<< fragte Tai nach.
>>Kari fühlt sich sehr eingeengt und macht schnell dicht, wenn auch nur einer davon anfängt und das ist nicht gut. Alles andere als gut! Und Alter, so gern wie ich dich habe. So froh ich bin, dass du wieder hier bist, aber ... du machst das gerade alles nicht besser! Sie ist extrem angespannt!<< erklärte Matt ihm.
>>Ich hab's schon gemerkt, deswegen wollte ich ja wissen, was los ist!<< antwortete Tai angespannt.
>>T.K. und ich haben gestern Abend noch telefoniert und Kari hatte wohl schmerzen im Oberbauch<< sagte Matt.
>>Ist das ein Anzeichen?<< fragte Tai.
>>Eins davon, ja<< bestätigte Matt.      
>>Wenn ich das alles nur gewusst hätte ...<< sagte er wütend zu sich selbst und warf das Glas mit Schwung gegen die Wand, sodass es in mehrer kleine Scherben zersprang.
>>Die werden dafür bezahlen! Für alles werden sie bezahlen! Dass ich nicht für sie da sein konnte! Dass ich sie im stich gelassen habe!<< er schrie schon fast, so wütend und sauer war er.
>>Wer wird dafür bezahlen, Tai?!<< fragte Matt ihn ruhig.
Fast schon zu ruhig.  
>>Die Yakuza!<<
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