* Difficult love *

von Gesine
GeschichteRomanze, Freundschaft / P16
Klette Leon Maxi Nerv OC (Own Character) Vanessa
13.12.2019
30.05.2020
17
38.334
5
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
13.12.2019 1.577
 
* Difficult love *

Disclaimer: Alle Figuren außer Sascha und einigen OC's gehören Joachim Masannek. Ich habe sie nur geliehen. Ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld.

Vorwort: Willkommen bei meiner vierten und endgültig letzten wilde Kerle Fanfiktion. Diese Geschichte befindet sich schon seit über einem Jahr auf meinem Computer und wegen persönlichen Problemen und fehlender Motivation hab ich es nie geschafft sie zu beenden, obwohl ich schon mehr als die Hälfte der Geschichte fertig geschrieben habe. Deswegen habe ich beschlossen langsam die Geschichte hochzuladen in der Hoffnung das ihr mir Motivation gibt diese Geschichte zu Beenden :). Hoffentlich werdet ihr diese Geschichte genauso sehr lieben wie ich und freue mich sehr über ein paar Reviews!

Leon war in dieser Geschichte übrigens NIE in Vanessa verliebt und auch nie mit ihr zusammen, sondern Maxi. Außerdem könnte es sein das die Charaktere vielleicht an manchen stellen anders als in den Filmen sind. Diese Geschichte ist meiner verrückten Fantasie entsprungen und wird etwas anders als die Filme sein.

Die Geschichte beginnt im dritten Teil! :)
Im übrigen habe ich alle Charaktere älter gemacht.

p,s: Der Prolog ist kurz, aber die eigentlichen Kapitel sind länger! ^-^
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Prolog

Mit ausdrucksloser Miene starrte ein Mädchen im Alter von siebzehn auf das Foto in ihrer Hand. Auf dem Bild waren ein blasses schwarzhaariges Mädchen und ein kleiner braunhaariger Junge zu sehen. Das Mädchen trug ein blaues Kleid und lächelte gequält in die Kamera. Ihr blasses Gesicht, welches voller Sommersprossen war, wurde von den schwarzen Haaren umrandet, welche man ihr elegant hochgesteckt hatte. In ihren grünen Augen war ein stummes Flehen zu sehen. Damals gingen ihre Haare noch bis zu den Hüften. Heute reichten sie ihr Nichtmal mehr bis zu den schultern. Sie hatte die Hände auf den Schultern des Jungen gelegt, welcher einen blauen Matrosenanzug trug und ebenfalls gequält in die Kamera lächelte. Dass die beiden Geschwister waren, erkannte man nur an ihren Gesichtsausdrücken. Ansonsten waren die Beiden so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Ein trauriges Lächeln huschte auf dem Gesicht des Mädchens während sie das Bild betrachtete. Langsam strich sie über das Foto. Das Bild wurde vor zwei Jahren gemacht, als sie noch bei ihrer Mutter und ihren Bruder gelebt hatte. Kurz danach war sie von Zuhause abgehauen. Sie vermisste ihren Bruder, welcher zu dem Zeitpunkt elf Jahre alt gewesen war. Sie hatte ihn nicht mitnehmen können, aber er hatte es verstanden. Er hatte versprochen das er nichts anstellen würde, auch wenn das Mädchen wusste, dass er sich niemals daran halten würde.

,,Sascha?'' Erschrocken drehte Sascha sich um und starrte den Jungen an, welcher sich an sie herangeschlichen hatte. ,,Wie oft habe ich dir schon gesagt, dass du dich nicht so anschleichen sollst?'', sagte Sascha und funkelte den Jungen wütend an. ,,Tut mir leid'', sagte der Junge, auch wenn man sah, dass er es nicht ernst meinte. Sascha legte das Foto zurück in ihre Tasche und sah ihn ausdruckslos an. ,,Was willst du, Fabi?'', fragte sie. ,,Ich und Lara-Moon werden nach Grünwald fahren um Leon herauszufordern'', sagte Fabi. ,,Ich habe lange genug gewartet und ich habe keine Lust mehr auf sein dämliches Versteckspiel.'' ,,Und was hat das mit mir Zutun?'', fragte Sascha genervt. Sie hatte die Biester vor zwei Jahren zufällig getroffen und war ihnen sofort beigetreten, da sie kein Zuhause gehabt hatte und im Steinbruch hatte sie einen Platz zum Schlafen bekommen. Allerdings war Sascha eine Einzelgängerin und hatte deswegen nicht immer unbedingt Lust bei ihren Spielen mitzumachen. Sie war zwar die beste Spielerin, aber im Gegensatz zu den anderen, trug sie nur schwarze Klamotten und passte sich ihnen nicht an. Sie war schon immer das schwarze Schaf gewesen und sie blieb nur noch bei den Biestern, weil sie einen Deal mit Fabi gemacht hatte. Sie musste versprechen, solange bei ihnen zu bleiben, bis Fabi die wilden Kerle besiegt hatte. Dabei wollte Fabi sich nur an deren Anführer rächen, weil dieser ihn wie Dreck behandelt hatte, obwohl sie beste Freunde gewesen waren. Sascha kannte die wilden Kerle nur von den Erzählungen der Biester und ihres Bruders – er war völlig vernarrt in dieser Mannschaft gewesen und Sascha wusste, dass er es wahrscheinlich noch immer war -, deswegen interessierte sie es nicht wirklich, ob die Biester sie nun besiegten oder nicht. Sie wollte die Biester endlich hinter sich lassen und zu ihrem Bruder. ,,Ich will, das du mit uns kommst'', sagte Fabi. Es war keine bitte, sondern ein Befehl. ,,Ich will aber nicht nach Grünwald'', protestierte Sascha. Sie konnte nicht riskieren das ihre Mutter sie sah. Und ehe sie sich von der Hexe fangen ließ, würde sie eine Schlange lebendig verschlingen. ,,Ich weiß, aber denk an unseren Deal'', sagte Fabi. ,,Umso schneller die Kerle gegen uns spielen, umso schneller bist du bei deinem Bruder.'' Sascha wusste, dass er recht hatte, aber der Gedanke nach Grünwald zu fahren war ihr dennoch nicht geheuer. ,,Wann geht es los?'', fragte Sascha tonlos. Fabi begann zu grinsen.

***

Während Fabi auf den Hügel fuhr und sich dort mit seinem Quad hinstellte, fuhren Lara-Moon und Sascha durch den Seiteneingängen in den Teufelstopf. Dieser schien trostlos und leer. Doch Sascha wusste es besser. Sascha und Lara-Moon stiegen von ihren Quads und sahen sich um. ,,Ist das alles, was es von den wilden Kerlen noch gibt?'', sagte Lara-Moon. ,,Wie hoch, habt ihr gegen die Nationalmannschaft verloren?'', sagte Sascha. ,,25 zu 1. Das tut mir echt leid, Leon.'' Lara-Moon grinste sie an. ,,Na komm schon, Leon. Ich weiß, dass du da bist'', sagte Lara-Moon und sah sich weiter um. ,,Ich rieche dich. Ich rieche die Angst.'' Ein braunhaariger Junge in ihrem Alter, kam hinter dem Zaun hervor und lief zu ihnen. ,,Hey, hey'', sagte Sascha und kam ihn entgegen. ,,Bist du es wirklich?'' Sie und Lara-Moon grinsten sich an. Leon blieb stehen und sah sie ausdruckslos an. ,,Was wollt ihr von mir?'', fragte er. ,,Wir?'', sagte Sascha. ,,Wir wollen das!'' Sie warf Leon das Bündel Trikots entgegen. ,,Schau sie dir an'', sagte Lara-Moon. ,,Erkennst du sie wieder?'' Leon wickelte das Bündel auseinander und betrachtete die Trikots. ,,Wir haben sie alle besiegt'', sagte Sascha und umkreiste Leon. ,,Wir haben sie auf den Mond geschossen'', sagte Lara-Moon. ,,Und die einzigen, die dort noch fehlen, seid ihr'', sagte Sascha und blieb vor ihm stehen. ,,Du fehlst da noch, Leon.'' Leon drehte sich um und sah zu Fabi, welcher unbemerkt zu ihnen heruntergefahren war. ,,Fabi?'', sagte Leon sichtlich verwirrt. ,,Aber du kannst auch das Unterschreiben'', sagte Fabi und deutete zu Lara-Moon welche den Vertrag nahm. ,,Hiermit erkläre ich, die biestigen Biester, zur wildesten Fußballmannschaft der Welt'', las Lara-Moon und hielt Leon den Vertrag hin. ,,Na, komm schon'', sagte Fabi. ,,Das ist das einfachste. Dann ist alles vorbei. Dann musst du dich nicht mehr verstecken.'' Leon sah Fabi kurz an und nahm schließlich den Vertrag von Lara-Moon.

,,HALT! Rühr sie nicht an!'' Überrascht sahen sie zu den Jungen, welcher sich hinter einem Sofa versteckt hatte und nun auf sie zu lief. Sascha konnte ihren Augen nicht trauen. Es war ihr kleiner Bruder. ,,Wir verstecken uns nicht! Nicht, solange ich -'', er stolperte kurz und rapelte sich schnell wieder auf, ,,- Nerv, Sohn der Hexe von Bogenhausen, den Seitfallflugvolley beherrsche. Und zwar in den Winkel! Sag das deinen Biestern.'' Er riss Leon den Vertrag aus der Hand und zerriss ihn. ,,Und sag ihnen noch was'', sagte Nerv und ging zu Fabi. ,,Wir schießen sie nicht auf den Mond. Wir schießen euch, sofort in die Hölle. Dafür -'' ,,Legst du deine Beine ins Feuer, hm?'', sagte Sascha, welche sich mittlerweile wieder auf ihr Quad gesetzt hatte. Nerv drehte sich zu ihr und sah sie überrascht, aber auch erleichtert an. Gegen seine ältere Schwester zu spielen, wäre für ihn eine großartige Herausforderung. ,,Du hast es geschnallt'', sagte Nerv und lächelte sie an. Sascha musste es automatisch erwidern. ,,Und wir legen sie dann auf den Grill'', sagte Lara-Moon und setzte sich auf ihr Quad. Nerv sah sie an und drehte sich wieder zu Fabi, welcher sein Quad startete und losfuhr. ,,In vier Tagen, bei uns. In der Natternhöhle'', sagte Fabi zu Leon, während er um ihn herum fuhr. ,,Ich freu mich schon!'' Sascha grinste ihren Bruder ein letztes Mal an, bevor sie Fabi und Lara-Moon hinterherfuhr.

***

Als Sascha, Fabi und Lara-Moon in den Steinbruch fuhren, warteten die anderen Biester schon gespannt auf sie. ,,Und? Wie ist es gelaufen?'', fragte Anna Sascha, als sie von ihrem Quad stieg. ,,Besser als erwartet'', sagte Sascha und grinste sie an. ,,Das war dein Bruder, nicht wahr?'', sagte Fabi zu Sascha. Sie nickte. ,,Er wird die wilden Kerle wieder zusammen bringen'', sagte Sascha. ,,Dank ihm, wirst du endlich deine Rache bekommen.'' Sie funkelte ihn an und ging schließlich zu den anderen. Zusammen mit Lara-Moon setzte sie sich zu ihnen und erzählte, was passiert war, während Fabi in sein Nest ging. Nun konnten sie nur noch warten.
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