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Funkenflug

GeschichteAbenteuer, Humor / P12 / Gen
Oranger Ritter
13.12.2019
19.06.2021
11
28.596
 
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20.11.2020 2.664
 
Die nächste Zeit in Pyros Leben wurde widersprüchlicher Weise gleichzeitig seine freieste, als auch seine härteste. Zum ersten Mal in seinem Leben gab es niemanden, der ihm etwas sagen oder sogar befehlen würde. Er konnte tun und lassen was er wollte. Doch gleichzeitig wurde es sehr gefährlich. Der Direktor der Militärschule hatte überall im Königreich Pyros Strafe bekanntgegeben. Pyro war so unverwechselbar, dass es nicht schwer fiel ihn schnell zu erkennen. Im Zweifelsfall war er der Typ, der Schuld an dem Brand hatte. Unnötig zu spezifizieren welcher. Die normalen Bürger blieben nicht immer auf dem Laufenden, wer nun welche Strafe erhalten hatte, auch wenn solche Inhalte zum beliebten Klatsch gehörten, aber die königlichen Wachen standen in der Pflicht über solche Dinge Bescheid zu wissen und sie würden ihn töten, sollten sie ihn finden. Pyro hoffte einfach ihnen nicht in die Arme zu laufen. Die nächsten Tage strolchte er einfach nur durch die Gegend. In einem Wald traf er auf einem matschigen Pfad auf einen von Ochsen gezogenen Wagen. Vorsichtig trat er näher. Er sah sich wachsam um, doch konnte er niemanden entdecken. Er horchte. Nichts bedrohliches, nur das Rauschen des Herbstwindes und das Fallen der ersten bunten Blätter war zu hören.
„Hallo?“ rief er laut, um den Besitzer auf sich aufmerksam werden zu lassen.
Auf eine Rückmeldung wartete er vergeblich. Eigentlich hatte Pyro gehofft, ein Stück auf dem Ochsenwagen mitfahren zu können. Er war schon etwas enttäuscht. Wo konnte der Besitzer nur stecken? Er kam noch näher und umrundete aufmerksam den Wagen. Er war komplett aus Holz und hatte hohe Wände, damit die Ladung sicher transportiert werden konnte. Im Moment war der Wagen aber leer. Das verwunderte Pyro. Normalerweise wollte man doch etwas transportieren. Doch vielleicht war der Reisende erst auf dem Weg zur Abholung von was auch immer er da transportieren wollte. Den beiden Ochsen, die vor den Wagen gespannt waren, war nicht anzusehen, ob sie da nun erst ein paar Minuten standen, oder schon einige Stunden. Sie standen einfach nur da und fraßen links und rechts von dem Gras, das am Rand der Straße wuchs. Hin und wieder verlagerten sie ihr Gewicht auf ein anderes Bein und das war dann auch schon alles was sie taten. Pyro beschloss zu warten. Er vermutete, dass der Besitzer nur kurz zum Strullern in den Wald gegangen war. Als aber bestimmt schon fast eine halbe Stunde vergangen war und es immer noch kein Anzeichen gab, ob er überhaupt je zurückkommen würde, wurde Pyro unruhig. Geduld war noch nie seine Stärke gewesen, dafür eine ausgeprägte Fantasie. Er malte sich aus wie Räuber die Kutsche überfallen hatten. Vielleicht hatten sie die Ware gestohlen und den Fahrer entführt, um ihn dann gegen Waren bei seiner Familie eintauschen zu können. Oder er war beim Austreten von Räubern überfallen wurden. Bestimmt nicht sehr angenehm, aber Pyro fand die Vorstellung wie der Mann mit heruntergelassener Hose von bewaffneten Strauchdieben bedroht wurde lustig. Er kicherte leise und stand dann auf, weil er des Wartens überdrüssig geworden war. Er ging jetzt fest davon aus, dass der Besitzer nicht mehr kommen würde, stieg in den Wagen und erschreckte die Ochsen indem er mit den Zügeln knallte. Die muhten murrend und setzten sich dann in Bewegung. Es war sehr angenehm so über die holprige Straße dahinzuruckeln. Er war die letzten Tage gelaufen und obwohl er sich nicht übermäßig überanstrengt hatte, war es sehr angenehm sich fahren zu lassen. Versonnen beobachtete er wie die bunten Blätter der Bäume um ihn herumwehten und die Strahlen der aufgehenden Sonne durch den Wald fluteten. Jetzt im Herbst, waren nicht mehr so viele Vögel zu hören und es war fast still. Er genoss die Aussicht für einige Zeit, dann wurde ihm langweilig und er beschloss sich hinzulegen, um zu schlafen, da er in der vorigen Nacht kaum Schlaf gefunden hatte, weil es so kalt gewesen war. Wer weiß wann er das nächste mal dazu kommen würden. Die Ochsen würde ihn weiterziehen und im Prinzip war es ihm vollkommen egal wo es hin ging. Irgendwo würden sie schon ankommen. Der harte Holzboden war nicht sehr angenehm, aber das hin und her Geschaukel wiegte ihn bald in den Schlaf.

Als er wieder aufwachte, reckte er sich zuerst und blinzelte dann in die im Zenit stehende Sonne. Vorsichtig lugte er über den Rand des Wagens hinweg. Die Landschaft hatte sich deutlich verändert. Jetzt befanden sie sich am Wegesrand neben einer Wiese vor einem Apfelbaum. Die Ochsen hatten dort halt gemacht, um die herunter fallenden Äpfel zu fressen.
„Habt ihr gut ausgesucht“, lobte Pyro, sprang vom Wagen herunter und den Apfelbaum hinauf, um sich ebenfalls etwas zu essen zu besorgen.
Äpfel gab es reichlich und so konnte er sich den Bauch vollschlagen. Als er satt war, legte er noch einige Äpfel in den Wagen, setzte er sich dann wieder hinein und versuchte die Ochsen zum Weitergehen zu animieren. Zuerst wollten sie nicht. Pyro gab ihnen einen leichten Klapps auf die Ärsche, damit sie sich in Bewegung setzten. Die Tiere schienen zu wissen wo es hingehen sollte und tatsächlich gelangten sie zu einem kleinen Dorf, das Pyro noch völlig unbekannt war. Es war vergleichsweise groß, hatte immerhin zwei Dutzend Häuser, deren Aussehen von wohlgeraten bis zu Bretterbuden reichten. Auf dem Dorfplatz gab es einen großen Menschenauflauf. Der Auslöser war ein Schild, das vor einem Haus stand, vor dessen Eingang sich eine lange Schlange von Männern jeden Alters gebildet hatte. Es gab ebenso Jungspunde wie ergraute, harte Kerle mit Wettergegerbtem Gesicht. Das interessierte Pyro und sprang vom Wagen und band die Zügel der Ochsen am Dorfbrunnen fest, um sich das mal genauer anzusehen. Er brauchte etwas um zu entziffern was auf dem Schild geschrieben stand.
„Abenteurer gesucht. Biete Belohnung.“
Pyro fand, dass sich das gut anhörte. Er wollte sowieso ein Abenteurer werden und diese Chance wollte er ergreifen. Wie es aussah gab es aber reichlich Konkurrenz. Neben dem Eingang des Hauses stand auch eine Dorfwache. Pyro musterte ihn kritisch. Doch dann wandte er sich an einen älteren Mann, der in der Reihe stand.
„He, worum geht es denn bei dem Abenteuer?“
Der Mann musterte Pyro geringschätzig und blaffte ihn an: „Geht dich gar nichts an. Los, hau ab!“
Doch so leicht ließ der junge Mann nicht von seinem Vorhaben ab. Er fragte einen jüngeren Mann und siehe da, er bekam eine Antwort: „Die meisten jungen Männer sind eingezogen wurden. Der Bürgermeister dieses Dorfes sucht nun Leute, damit sie die Wagen, die zum Erntemarkt fahren, bewachen.“
„Ist das schon?“ fragte Pyro verwundert.
Jedes Jahr nach der Ernte gab es einen großen Markt in der Nähe von König Castles Burg. Dort war es am einfachsten Waren zu tauschen und zu verkaufen. Zumindest die Großbauern ließen sich dort alle paar Jahre mal blicken und Bürgermeister setzten sich dafür ein immerhin ein paar Dorfbewohner dafür zu begeistern, damit sie Waren tauschten und im Namen des Bürgermeisters wichtige Dinge erstehen konnten, die sie für das tägliche Leben brauchten, oder für Neuanschaffungen nötig waren.
„Nächstes Jahr, soll hier im Dorf eine Schmiede entstehen, aber es gibt hier im Dorf niemanden der etwas vom Bau versteht. Sicher, jeder kann irgendwie ein Haus zusammenbauen, aber wenn es auch nach etwas aussehen soll und einige Jahrzehnte stehen bleiben soll, muss das schon ein Fachmann machen. Außerdem geht es ja auch um den Bau der Schmiede an sich, also Ofen, Werkstatt und so. Da braucht es schon einen Fachmann. Die Bauern wollen aber nicht ohne Schutz zum Erntemarkt, weil sie letztes Jahr überfallen wurden und ihr ganzes Hab und Gut von Räubern entwendet wurde. Sie wären gerade noch mit dem Leben davon gekommen, sagten sie. Und dieses Jahr sind auch nur noch alte Männer, Verkrüppelte, oder die besondere Verpflichtungen haben zurück geblieben, alle anderen wurden für den Krieg eingezogen. Naja und dann gibt es natürlich noch uns umherziehende Abenteuer. Auf die hofft der Bürgermeister jetzt“, erklärte der junge Abenteurer ihm.
Pyro war neben ihm hergegangen, während die Schlange sich immer ein Stück nach vorn bewegt hatte.
„Danke, jetzt weiß ich Bescheid“, sagte Pyro, nickte dem Abenteurer zu und ging erst mal zum Ochsenwagen zurück, um sich noch ein paar Äpfel zu holen, die er in den Wagen geladen hatte.
So ganz wusste er noch nicht, ob es eine gute Idee wäre sich dort ebenfalls anzustellen. Sicher, er würde einen Auftrag und damit bei erfolgreicher Erledigung Geld bekommen. Doch immerhin würde er dem König und seiner Wache doch dann direkt in die Arme laufen, oder? Pyro glaubte aber, dass ihn doch eh keiner erkennen würde. Wer sollte schon wissen, ob er Geächtet war, oder nicht?
„Der da war es!“ rief ein alter Mann mit erstaunlich fester Stimme.
Alle drehten sich zu ihm um. Der alte kam auf einen Stock gestützt angehumpelt. Offenbar war er gerade von einem Wagen heruntergestiegen, der von Eseln gezogen wurde. Der Fahrer hatte angehalten und war ebenfalls abgestiegen, um den alten Mann zu stützen.
„Langsam Werner, du verletzt dich noch, wenn du es so eilig hast“, sagte der Mann neben ihn.
Er könnte ebenfalls Großvater sein, doch war er noch nicht so gebrechlich wie der andere. Doch der hörte gar nicht auf ihn und rief anklagend: „Dieser Mistkerl hat meine Ochsen und meinen Wagen gestohlen, als ich gerade zum Austreten im Wald war. In meinem Alter dauert das alles eben etwas länger. Ich war gerade auf dem Rückweg, da konnte ich nur noch durch die Bäume sehen wie er sich mit meinem Wagen davon gemacht hat.“
Mittlerweile sahen alle Leute zu ihm und Pyro. Hier war meist nichts los und so war jede Abweichung vom Alltag ein Ereignis.
„Ich habe auf dich gewartet, aber du kamst einfach nicht“, versuchte sich Pyro zu wehren und hob die Hände.
„Der wird doch gesucht“, sagte die Dorfwache und schaute auf einen Steckbrief, der am schwarzen Brett neben dem Haus des Bürgermeisters stand. „Der ist ein Geächteter.“
„Ich biete demjenigen ein Goldstück, der diesen Dieb zur Strecke bringt“, rief der Alte aufgebracht.
„He, macht doch mal langsam“, versuchte Pyro die aufgekochte Stimmung zu beruhigen.
Doch die freudige Aussicht auf schnelles Geld war den Abenteurern, die vor dem Haus des Bürgermeisters standen, ins Gesicht geschrieben.
„Ich schnapp ihn mir!“
„Nein, lasst ihn mir!“
„Ich brauch das Geld nötiger.“
Die Abenteurer, die mal flugs zu Kopfgeldjägern umdisponierten, waren gar nicht mehr zu halten. Pyros Augen wurden groß und er machte, dass er davon kam. Eilig rannte er die Straße entlang, die aufgepeitschte Menschenmenge hinter sich her ziehend.
„Na, los, schneller, wollt ihr ihn etwa entkommen lassen?“ fragte der alte anklagend und schüttelte aufgebracht seine dürre Faust.
Sie waren derart motiviert, dass sich Pyro richtig beeilen musste. Gehetzt hechtete er über eine niedrige Mauer, schlug einen Haken und nutzte dann das Loch in einem Bretterzaun, um in Sicherheit zu gelangen. Dumm nur, dass sich die Leute in diesem Dorf viel besser auskannten als er. Als er auf der anderen Seite auf die Straße kam, warteten da schon der Schmied und der Metzger auf ihn. Pyro konnte ihnen gerade noch entwischen und rannte los. Die beiden älteren Männer konnten nicht mit ihm mithalten. Selbst als Pyro aus dem Dorf rannte wurde er nicht langsamer. Immerhin brüllte die Meute immer noch hinter ihm her. Erst als sie zu erschöpft waren, als dass sich der Aufwand noch lohnte gaben sie auf. Doch Pyro wollte sich nicht in Sicherheit wiegen und wurde erst langsamer, als er den Wald erreichte und das Dorf nicht mehr sehen konnte. Dort lehnte er sich an einen Baum und versuchte laut schnaufend wieder zu Atem zu kommen.


Wegen der letzten Vorkommnisse bevorzugte es Pyro ab sofort in Wäldern und Feldern zu leben. Hier störte ihn in der Regel niemand. Doch es wurde schwer etwas zu essen zu finden. Kochen war kein Problem. Feuer hatte er genug. Wasser ließ sich schnell abkochen, doch das Essen war ein Problem. Er hatte nie gelernt zu jagen. Als Bauer war das einfach nicht nötig gewesen. Er erinnerte sich, dass sein Großonkel erzählt hatte, dass er mit Fallen Kaninchen gejagt hat. Pyro testete es aus, doch irgendwie schaffte er es nicht die richtigen Schlingen zu knüpfen und er hatte noch nicht herausgefunden welche Pfade die Kaninchen bevorzugten. Hin und wieder stahl er einige Rüben von den Feldern. Wie die zu schälen waren, hatte er immerhin zu Genüge geübt, weil er so in der Militärschule zum Strafdienst abkommandiert wurde. Pyro hatte sogar überlegt, ob er Reisende überfallen sollte, doch als er eingehender darüber nachdachte kam er zu dem Schluss, dass ihm das nicht viel einbringen würde. Mit dem so ergaunerten Gold würde er wohl nichts so recht anzufangen wissen. Städte und Dörfer waren gefährlich. Er könnte leicht getötet werden und die Händler würden ihm nichts verkaufen. Niemand durfte einem Geächteten Essen verkaufen oder überhaupt anbieten, niemand durfte ihm eine Unterkunft offerieren, niemand durfte ihm in irgendeiner Art und Weise helfen. Tat es doch jemand würde er selbst zum Geächteten werden. Für Händler und Dienstleister wäre das eine sehr extreme Strafe, da ihr ganzer Lebensunterhalt zusammenbrechen würde. Sie wussten darum sehr genau, wer gerade als Geächteter galt. Im Zweifelsfall verkauften sie ihre Waren gar nicht erst an herumlotterndes Gesocks zu dem Pyro jetzt zählte. Der Gesetzlose hatte überlegt das Königreich zu verlassen. Woanders würde man vermutlich nicht von seiner Strafe wissen und er hätte es leichter. Noch war es Herbst und es gab Pilze, Wurzeln, Knollen, einige Beeren und Früchte zu finden. Auch im Fischfang stellte sich Pyro gut an. Das hatte ihm schon als Kind und Jugendlicher sehr gefallen. Alles was er brauchte waren Stöcke, ein Bindfaden und ein paar spitze Knochen oder Stöckchen, dazu einen Köder wie einen Wurm oder Käfer. Das musste er dann nur einige Stunden im Wasser lassen und wenn er später nachsah, hing manchmal ein Fisch daran. Tatsächlich konnte Pyro aber auch sehr gut schwimmen. Früher hatte er sich einen Spaß daraus gemacht zusammen mit den anderen Dorfjungs im nahen See planschen zu gehen. Abgesehen von den üblichen Albernheiten hatten sie auch immer wieder Krebse und Muscheln eingesammelt. Einmal war es Pyro gelungen einen fast zwei Meter langen Wels mit bloßen Händen zu fangen. Es war eine seiner schönsten Erinnerungen wie er zusammen mit seinen Freunden am Strand, um ein großes Lagerfeuer saß und sie zusammen den Wels brieten. Es war ein Festmahl gewesen. Nun war er ganz allein. Die Einsamkeit störte ihn schon etwas. Er mochte es jemanden zum Reden zu haben und vor allem, um seine Freude zu teilen. Allein war alles nicht so lustig. Doch immerhin störte ihn kaum jemand. Einmal begegnete ihm eine Räuberbande. Die sahen ihn aber gar nicht erst als potenzielles Opfer. Dazu sah er zu abgerissen aus. Er hatte nichts und sie wussten nichts mit ihm anzufangen. Sie wollten ihn auch nicht in ihre Gruppe aufnehmen. Pyro hatte auch gar nicht vor bei ihnen mitzumachen, dafür sahen sie ihm zu mürrisch aus. Er mochte lieber aufgeschlossene und fröhliche Menschen um sich herum. Er versuchte nach Süden zu ziehen, doch war es gar nicht so einfach durch das Königreich zu kommen, ohne gesehen zu werden. Während seiner einsamen Zeit magerte er zusehends ab. Nach drei Wochen hatte er zwei neue Löcher in seinen Gürtel bohren müssen, damit ihm die Hose nicht von den mageren Hüften rutschte. Es wurde immer kälter und Essen wurde immer schwerer zu finden. Einmal hatte er Glück und fand ein verendetes Reh. Doch er verstand nichts von der Fleischbeschau. Zu spät merkte er, dass das Fleisch bereits schlecht war. Er erbrach sich und die nächsten Tage ging es ihm hundsmieserabel. Er verbrachte sie in einer notdürftig aus Ästen gebauten Bude und hielt sich nah am Wasser auf, weil er ständig furchtbaren Durst hatte. Die Nächte wurden jetzt im Spätherbst sehr kalt. Dann fing es auch noch an zu regnen. Als die Übelkeit endlich vorbei war, erkältete er sich. Leider hatte eine Erkältung bei Pyro zur Folge, dass zusammen mit dem Niesen hin und wieder Funken und kleine Flämmchen seinem Körper entwichen. Ganz ausversehen brannte das Stückchen Wald ab, in dem er sich aufgehalten hatte. Zwangsläufig musste er den Wald verlassen.
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