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Dream Break

von Mavia
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Gen
Akaashi Keiji Bokuto Koutarou Kuroo Tetsurou OC (Own Character) Oikawa Tooru
10.12.2019
11.02.2020
38
56.231
15
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10.12.2019 2.033
 
Makoto

Mein Vater hatte mich von Kenma getrennt und das würde ich ihm nicht verzeihen. Ohne meinen Bruder war alles nicht mehr so schön und Volleyball machte ebenfalls keinen wirklichen Spaß ohne ihn. Kuroo, Akaashi und Bokuto fehlen mir genauso und ich hoffte das ich auf der Karasuno meine Ruhe haben werde. Ich packte meine Schultasche, zog die Uniform an und lief aus dem Haus. Mein Vater räumte die Kartons ein und ich schlenderte durch die Straßen. Meine Hände hatte ich in der Tasche, während ich Musik hörte, dabei kickte ich einen kleinen Stein vor mir hin.
Meine eigene Kraft bestand heute den Tag zu überleben und mehr nicht. Ich sah zum Himmel, sah wie die Wolken vorbeizogen und wie der Wind die Blätter am Baum sachte bewegte. Ein Seufzen entfleuchte meiner Kehle und ich fühlte mich nicht besser. Eher trauriger und einsam. Zum ersten Mal lief ich alleine zur Schule, sonst waren Kenma und Kuroo stets an meiner Seite. Ich setzte meinen Weg fort und von weitem sah ich die Schule bereits. Ich überlegte ob ich n Ich hat einfach Schwänzen sollte, aber dafür war es bereits zu spät.
Vor mir lief ein großer Blonder Kerl, dabei trug er Kopfhörer auf den Ohren und neben ihm lief ein grünhaariger, eher etwas kleiner. Ich stellte fest das sie mir im Weg waren und ich nicht in meinem gewünschten Tempo laufen konnte. Ich spannte meinen Körper an und quetschte mich an den beiden vorbei. Als ich an ihn vorbei war hörte ich ein verächtliches Geräusch, weshalb ich mich umdrehte und denen meine Zunge raussteckte. Beide waren leicht verwirrt und ich drehte mich wieder um. Mir war aufgefallen das die zwei die Uniform meiner Schule tragen. Der Blonde trägt eine Brille, weshalb er eher arrogant rüberkam und sein Kumpel neben ihm war eher schüchtern und wirkte mit den Sommersprossen eher kindlich. Ich setzte meinen Weg fort und durchschritt die Tore der Schule. Einige Schüler sahen mich an und ich glaubte das jeder wusste wer neu war und wer nicht. Halt alles wie auf einem Dorf. Gelangweilt lief ich in die Schule, suchte das Sekretariat und als ich es fand wurden mir Bücher und einige andere Dinge gegeben. Mit meinem Zeug suchte ich meinen Spind und wie es im schlechten Film kommen muss lief ich gegen jemanden. Meine Bücher und Unterlagen fielen zu Boden und ich atmete genervt aus. „Super.“, meckerte ich leise. Ich bückte mich und sammelte meine Sachen auf. Zu meiner Überraschung wurde mir geholfen und als ich aufstand, sah ich in beruhigende braune Augen. Er lächelte mich an und streckte mir meine Unterlagen entgegen. „Entschuldige.“, sagte ich, dabei streiche ich eine Strähne hinter meinem Ohr. Sein Lächeln wurde sanfter und er rieb sich nervös hinter seinen Kopf:„Kein Problem.“ „Brauchst du vielleicht Hilfe?“, fragte er mich und ich nickte:„Das wäre super. Ich finde mein Spind nicht und ich habe keine Ahnung wo ich gleich hin muss.“ Plötzlich nahm er all meine Unterlagen aus der Hand und er lief vor. Ich folgte ihm und ich fand es süß von ihm. „Du musst neu sein. Woher kommst du?“, fragte er mich und ich sah traurig gerade aus:„Aus Tokyo.“ Er sah überrascht zu mir:„Aus Tokyo? Dann muss es hier ein echt großer Unterschied sein.“ „Ja.“, flüsterte ich leise. Er blieb stehen und deutete mir auf mein Spind. Ich öffnete ihn und er legte die Bücher hinein. „Du bist im zweiten Jahr.“, meinte er grinsend. „Ist das ein Problem?“, fragte ich ihn überrascht. „Nein nein. Ich kenne da ein paar Leute die dir bestimmt helfen.“, lächelte er verlegen. „Okay.“, sagte ich. „Übrigens heiße ich Daichi Sawamura.“, erklärte er und er reichte mir seine Hand. Ich nahm seine Hand an:„Ich bin Makoto Kozume.“
Wir liefen durch die Flure und er zeigte mir all die Räumlichkeiten. Wir sprachen kaum etwas, aber er war mir sympathisch, aber irgendwie fehlten mir meine Freunde und die verrückte Art von Taketora oder Kuroo wie er mich auf die Palme brachte. Hätte einer mir gesagt das ich bald gehen würde, dann hätte ich die Zeit mit meinen Chaoten genossen.
Ohne es bemerkt zu haben, blieb Daichi stehen und winkte. Ein Grauhaariger kam uns entgegen und als er mich sah legte er sein Kopf schief. „Hey. Ich bin Koshi Sugawara und mit wem hab ich das Vergnügen?“, fragte der Grauhaarige. „Makoto Kozume.“, antwortete ich freundlich. „Wo wollt ihr hin?“, fragte Sugawara neugierig. „Ich wollte ihr das Klassenzimmer zeigen und ihr Ennoshita vorstellen.“, erklärte Daichi. „Das ist gut. Schließlich ist er auch im zweiten Jahr.“, lächelte Sugawara. „Seid ihr nicht im zweiten Jahr?“, fragte ich vorsichtig. „Wir sind im dritten.“, antwortete Sugawara. Beschämt verbeugte ich mich und Sugawara erschrak:„Was machst du?“ „Ich habe euch nicht wie Drittklässler behandelt.“, sagte ich. Daichi legte eine Hand auf meine Schulter und ich stellte mich wieder normal hin. „Das ist kein Problem. Nenn mich ruhig Daichi.“, lachte Daichi und Sugawara lachte ebenfalls:„Und mich kannst du Suga nennen.“
Wir liefen weiter, sie erzählten mir was sie schon hier erlebt haben und dann winkte Daichi jemande zu uns. Dieser erinnerte mich an Daichi, aber ich glaubte nicht das die Geschwister waren.

„Hey Ennoshita. Darf ich dir Makoto vorstellen. Sie ist neu hier und braucht am besten irgendjemanden an ihrer Seite.“, meinte Daichi und ich verbeugte mich erneut. Ennoshita sah verlegen zu mir. „Ihr könnt mich ruhig Mako nennen.“, sagte ich und sie alle nickten. „Lass mal sehen in welcher Klasse du bist.“, meinte Ennoshita, dabei gab ich ihm meinen Plan. „Ach. Du bist in der Klasse von Nishinoya und Tanaka.“, grinste er und ich hob eine Augenbraue an. „Da sind unsere Chaoten.“, erklärte Suga mir. „Ich zeig dir deine Klasse.“, meinte Ennoshita. Daichi und Suga verabschiedeten sich von uns und ich folgte Ennoshita. Viele Schüler musterten mich und einige Jungs machten es zu offensichtlich das mir davon übel wurde. Wir betraten die Klasse und wir gingen schnurstracks auf einen Kerl mit Glatze zu der anscheinend schlief.
„Ey Tanaka!“, meinte Ennoshita lauter und der eben genannte wachte mit Sabber an seinem Mundwinkel auf. Erst sah er Ennoshita an und dann mich. Ich musste mir ein Grinsen verkneifen, da er genauso aussah wie Taketora.
Sofort wischte er seine Sabber weg und stand wie ein Tollpatsch auf. „Hey. Ich Tanaka.“, begrüßte er mich und ich lächelte ihn an:„Hey ich bin Mako.“ Wir reichten uns die Hand und ich glaubte wir würden uns sehr gut verstehen. „Also Mako. Wenn irgendetwas sein sollte ich bin neben an und Tanaka ist auch immer da. Wenn er dich nerven sollte kommst du zu mir oder gehst zu Daichi.“, erläuterte Ennoshita und ich nickte nur. Ennoshita ging aus der Klasse, dabei wurde ich von Tanaka von oben bis unten gemustert. Ich stellte meine Tasche an den Tisch neben ihm und lehnte mich an den Tisch:„Willst du ein Foto oder warum gaffst du so?“ Tanaka merkte das ich er zu lange geschaut hatte und blickte verlegen zur Seite. „Entschuldige. Ich dachte ich kenne dich irgendwo her.“, erklärte er und ich dachte nach. Hoffentlich kannte er mich nicht aus dem Fernseher oder aus Volleyball Zeitschriften. Ich setzte mich auf mein Platz, blickte umher und Tanaka versuchte ein Gespräch mit mir aufzubauen. „Wer ist dieser Nishinoya?“, fragte ich ihn neugierig. Tanaka sah betrübt auf sein Tisch:„Er wurde für einige Zeit vom Unterricht und dem Sportclub suspendiert.“ Oh ein Rebell. „Was ist passiert?“, harkte ich nach. „Ist eine lange Geschichte.“, meinte er. Ich wollte gerade nachfragen, aber durch den Gong wurden wir unterbrochen. Die Klasse füllte sich und der Lehrer suchte bereits nach mir.

„Guten Morgen. Würden Sie sich bitte vorstellen.“, forderte der Lehrer mich auf und widerwillig ging ich nach vorne, schrieb meinen Namen an die Tafel und stellte mich vorne hin. „Morgen. Ich heiße Makoto Kozume, 17Jahre alt und komme aus Tokyo.“, meinte ich emotionslos. Tanaka war über meinen Wandel überrascht und ich sah alle genervt an. Das Getuschel wurde immer mehr und der Lehrer räusperte sich:„Hat wer fragen?“
Viele Hände gingen nach oben und ich hoffte das die Fragen nicht zu persönlich waren. Ich nahm die jenigen dran.
„Hi. Wieso bist du aus Tokyo hier her gekommen?“, fragte ein Mädchen mich. „Mein Vater zwang mich.“, antwortete ich knapp. Viele sahen mich schockiert an und andere tuschelten. „Hast du einen Freund?“, fragte ein Junge mich. Viele von den warteten gespannt auf eine Antwort. „Nein.“, meinte ich knapp. „Was sind deine Hobbies?“, fragte mich wieder ein Mädchen. Wenigstens stellten die normale Fragen.
„Ich mag Sport.“, antwortete ich ernst. Der Lehrer bat mich zu setzen damit er weiter mit dem Unterricht machen konnte. Tanaka schob mir ein Zettel zu und ich faltete ihn auseinander.

Ich habe Samstag ein Spiel. Willst du mal vorbeischauen, vielleicht willst du unseren Club beitreten. Heute nach der Schule.
Tanaka


Ich nickte stumm. Er freute sich und ich schrieb von der Tafel ab. Jedoch war es mir zu langweilig, weshalb ich in mein Heft kritzelte. Mein Bruder würde mich jetzt tadeln oder wir würden Videospiele spielen. Was er bloß jetzt macht? Bestimmt sitzt er auch im Klassenzimmer und langweilt sich. Ich sah aus den Fenster und meine Gedanken kreisten um Volleyball. Ich war glücklich und plötzlich nicht mehr. Wieso hatte ich keine Lust mehr auf Volleyball? War Kenma der Grund? Wollte ich einfach nicht ohne ihn spielen? Schließlich trainierten wir immer zusammen und wir hatten immer so viel Spaß zusammen. Wer würde jetzt mit mir nach Hause laufen, mit mir die Pause verbringen und mit mir trainieren. Hier kannte ich keinen, außer die vier Leute, aber das war nicht das gleiche. Mein Vater und meine Mutter waren an allem Schuld. Sie hatten Kenma und mich getrennt! Was sollte das? Man trennt sich keine Geschwister!
Wütend zerbrach ich meinen Bleistift und Tanaka sah mich verwundert an. „Entschuldige.“, flüsterte ich. Tanaka gab mir ein Stift, den ich dankend annahm. Mein Herz fühlte sich so schwer an.

In der Pause setzte ich mich nach Draußen, weil mir die frische Luft sicher gut tun wird. Ich öffnete mein Bento und aß. Neben mir hatte ich mein Handy und ich bekam einige Nachrichten.

Kuroo: Alles okay? Wie ist die Schule? Hast du schon Freunde gefunden?

Grinsend schrieb ich ihm zurück und dann sah ich die Nachricht von Kenma.

Kenma: Wie ist es dort? Hat Vater dir weh getan? Ich fühle mich komisch.

Mein Lächeln verschwand, weil Kenma sich ebenfalls nicht wohl fühlte. Wir wussten beide das wir es noch schwerer haben werden, aber ich durfte ihm nicht sagen, dass es mir hier nicht gefällt. Ich schrieb ihm, dass er mir fehlte und ich neue Menschen kennengelernt hatte. Ich hörte zwei Stimmen, weshalb ich neugierig um die Ecke sah und Suga mit einem Oranghaarigen Volleyball spielen sah. Volleyball? Ist Suga im Volleyballclub? Wenn er es ist, sind dann Daichi und die anderen zwei ebenfalls in diesem Club? Ich hoffte nicht, aber ich habe Tanaka bereits zugesagt und konnte schlecht absagen. Ich schluckte den Kloß in meinem Hals runter, nahm mein Bento und ging zurück zum Klassenzimmer. Jedoch wurde ich von einem Mädchen gerufen. Aber wer war das? Sie hatte dunkel braune Haare und dunkel braune Augen. Sie war hübsch, aber sie war nicht von meiner Klasse.
Ich blieb dennoch stehen und irgendwie war sie von mir fasziniert.
„Oh mein Gott du bist es wirklich“, sagte sie aufgeregt. Verwirrt starrte ich sie an. „Entschuldige. Ich heiße Yui Michimiya und bin aus dem dritten Jahr.“, sagte sie stolz und ich verbeugte mich höflich:„Mein Name ist Makoto Kozume. Nett dich kennenzulernen.“
Sie wedelte nervös und verlegen mit der Hand vor ihrem Gesicht:„Du brauchst dich nicht verbeugen. Nenn mich ruhig Yui.“ Ich lächelte sie an und ich sah hinter ihr noch mehr Mädchen auf zu kommen. Was ist los?
Hatte ich was im Gesicht?
„Ich wollte dich schon immer treffen.“, meinte Yui und jetzt fiel es mir ein. Sie musste eine Volleyballspielerin sein. Verdammt!
„Okay. Alles okay?“, fragte ich sie. „Wie ist es für Japan zu spielen?“, fragte sie mich aufgeregt. Die anderen sahen mich aufgeregt an und ich mochte diese Aufmerksamkeit nicht. „Es war aufregend.“, erklärte ich. „Du musst mir mal mehr davon erzählen.“, lächelte sie. Ich nickte und dann verabschiedete sie sich von mir.
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