Dream Break

von Mavia
GeschichteRomanze / P18
Akaashi Keiji Bokuto Koutarou Kuroo Tetsurou OC (Own Character) Oikawa Tooru
10.12.2019
11.02.2020
38
56.231
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14.01.2020 1.275
 
Daichi schien meine Unentschlossenheit bemerkt zu haben, weil er seine Hände von mir nahm und mir einen kleinen Kuss auf dem Mund gab. Er lächelte mich an:„Wir sollten lieber ins Bett gehen. Ich möchte nicht das du es morgen bereust.“ Ich sah ihn dankend an und wir beide gingen schlafen.
Ich träumte von Daichi und mir, weshalb ich schnell atmend aufstand und mich umsah. Oh man. Wieso haben wir das gestern gemacht? Wie soll ich ihm jetzt gegenüber treten? Wie soll ich ihm in die Augen schauen? Können wir noch normal miteinander reden oder geschweige zusammen wohnen? Vom ganzen überlegen fing mein Kopf an zu schmerzen. Ich stand auf, schlich mich ins Bad und ging duschen, vielleicht wird mir eine kleine Abkühlung gut tun. Das Wasser prasselte auf mich nieder und ich fühlte mich direkt frischer. Aber mein Körper schrie nach etwas anderem, etwas was mir bis dato unbekannt war. Wollte ich meinem Körper gehorchen oder lieber auf meinem Kopf hören? Ich raufte mir meine Haare:„Wieso muss alles so kompliziert sein?“
Nachdem duschen ging ich zurück in mein Zimmer, nahm mein Handy und entdeckte eine Nachricht. Ich öffnete die Nachricht und ich sah sie mir überrascht an, da sie von Akaashi kam und nicht wie üblich von Kuroo oder Bokuto.

Akaashi : Hey. Wie geht es dir?
Ich : Ganz gut und dir?
Akaashi : Kann mich nicht beschweren. Wir trainieren sehr viel und du?
Ich : Bei uns fängt es morgen an und zum Schluss spielen wir gegen Kuroo.
Akaashi : Stimmt. Aber du spielst bei den Kerlen? Was ist mit den Frauen?
Ich : Die Frauen können nicht, weshalb mir Daichi anbot mit denen zu trainieren und vielleicht zu spielen.
Akaashi : Ok. Wie stehst du zu Daichi?

Okay wow. Seit wann ist Akaashi so neugierig? Wie ich zu Daichi stehe? Gute Frage.

Ich : Wir wohnen zusammen. Er ist der Captain der Mannschaft. Und ein sehr guter Freund, wieso?
Akaashi : Ihr wohnt zusammen? Seid ihr ein Paar?
Ich : Er hat mich aufgenommen, als mein Vater verhaftet wurde. Wir sind nur Freunde.
Akaashi schrieb nicht, weshalb ich mich auf dem Weg in die Küche machte.

Dort angekommen machte ich mir eine Schüssel mit Müsli und ich wollte mich auf die Couch setzen, als ich Daichi Oberkörper frei sah. Beinahe wäre ich gegen den Stuhl gelaufen, aber ich konnte mich noch so eben retten. Er sah mich lachend an und ich setzte mich verlegen neben ihm. Ich aß mein Müsli, aber ich fühlte mich neben ihm nervös. Sollte ich ihn auf gestern ansprechen oder lieber nicht? Man wieso denk ich so viel nach?
Daichi schaute zum Fernseher und ich betrachtete ihn von oben bis unten. Es war ruhig. „Gefällt dir was du siehst?“, fragte Daichi grinsend, dabei sah er weiter auf den Fernseher. Ich verschlackte mich an meinem Müsli und er klopfte mir panisch auf mein Rücken. Als ich mich erholt hatte sah ich ihn grimmig an:„Wolltest du das ich ersticke?“ „Vielleicht?“, lachte Daichi. Ich schlug ihn spielerisch und er lag dann auf dem Boden. Wir fangen beide an zu lachen und ich war froh das wir normal miteinander umgehen konnten. Er stand auf und er kitzelte mich, bis ich ihn anbettelte aufzuhören.
Plötzlich klingelte mein Handy und ich sah auf dem Bildschirm, es war Kuroo. „Entschuldige.“, meinte ich zu Daichi und er nickte nur. Ich stand auf und nahm den Anruf an.

„Was ist?“, fragte ich leise, dabei lief ich in mein Zimmer. „Ihr seid schon hier?“, fragte ich überrascht. „Ich wohne da nicht mehr. Ich wohne jetzt woanders. Vater wurde doch verhaftet. Wo seid ihr?“, fragte ich ihn und er meinte, er würde mir die Adresse schicken.

Ich zog mich an und ging zurück ins Wohnzimmer. „Ich bin weg. Ich schreib dir wenn ich zurückkomme.“, sagte ich zu Daichi. „Viel Spaß.“, rief er mir noch zu bevor ich aus der Tür verschwand. Ich bekam die Adresse und lief dort hin. Ich war aufgeregt, weil ich die anderen sehen werde. Es war viel zu lange her und ich fragte mich wie Kenma sich gemacht hatte. Hoffentlich ging es ihm besser als mir. Am Treffpunkt angekommen sah ich mich um und ich sah keinen. Vielleicht verspäten die sich. Ich setzte mich auf ein Stein und wippte mit meinen Füßen hin und her. Dachte an meine Chaoten und ich musste schmunzeln.
Wie aus dem nichts wurde ich hochgehoben und dann lag ich in jemandes Arme. Der Duft kam mir bekannt vor. „Wie geht es meinem Kätzchen?“, fragte der Unbekannte und jetzt wusste ich das es Kuroo war. „Besser.“, meinte ich und ich wurde losgelassen. Als ich mich umdrehte sah ich Kuroo, aber kein Kenma. „Wo ist mein Bruder?“, fragte ich ihn. „Noch im Camp. Ihn hast du vermisst und mich nicht?“, fragte er mich schmollend. „Dich hab ich auch vermisst.“, lachte ich und umarmte ihn stürmisch. „Wollt schon sagen.“, meinte Kuroo, dabei streichelte er meinen Rücken. „Lass und zu den anderen gehen. Ich will ihnen das verlorene Kätzchen zeigen.“, zwinkerte Kuroo. Er nahm meine Hand in seine und wir liefen zur Unterkunft. Morgen werden sie anfangen zu trainieren und heute können sie sich noch ausruhen. Die Wärme seiner Hand wärmte mich innerlich. Ich habe ihn vermisst und die Sticheleien zwischen uns zwei. „Wie geht es Akaashi?“, fragte ich ihn. „Ganz gut, glaub ich. Bokuto macht ihn manchmal zu schaffen. Weshalb er mir Bokuto überlässt. Er wirkt aber nicht so glücklich seit du weg bist.“, antwortete Kuroo. „Hmm.“, meinte ich leise. „Wieso fragst du?“, fragte Kuroo. „Einfach nur so.“, antwortete ich. Kuroo blieb stehen und er beugte sich zu mir runter:„Mein Kätzchen fragt niemals nur so.“ Verlegen sah ich zur Seite:„Ich bin nicht dein Kätzchen.“ Kuroo legte ein Finger an meinem Kinn und zwang mich ihn anzuschauen:„Du bist MEIN Kätzchen.“ Das mein hatte er mehr betont und es hinterließ mir eine Gänsehaut auf meinem Körper.
„Mako!“, rief jemand und ich drehte mein Kopf zu denjenigen um. Es war Oikawa. Er winkte mir zu und kam uns entgegen. Ich wurde rot, weil ich an den Kuss von gestern dachte. Kuroo legte ein Arm um mich und zog mich näher an sich. „Hey Oikawa.“, lächelte ich und der genannte sah zu Kuroo. Dieser hatte sich angespannt und mir ein Kuss auf mein Haaransatz gedrückt. Kuroo ist sehr eigen und es wirkte so als würde er sein Revier markieren. „Hast du heute Abend was vor?“, fragte Oikawa mich. Bevor ich selber antworten konnte, antwortete Kuroo für mich:„Sie ist heute den ganzen Tag mit mir unterwegs.“ Oikawa steckte seine Hände in seine Jackentasche und er blickte mich wissend an. „Bist du ihr fester Freund?“, fragte Oikawa neugierig. „Und wenn es so wäre?“, zischte Kuroo. Oikawa grinste mich verschmitzt an und Kuroos Griff wurde stärker. Wird er Kuroo von den Kuss erzählen? Ich hoffte nicht, weil ich keine Lust hatte mir seine Standpauke anzuhören.
„Wenn es so ist, dann will ich dir sagen, dass du besser auf sie aufpassen solltest.“, erklärte Oikawa. Kuroo hob eine Augenbraue an:„Was willst du mir damit sagen?“
Oikawa berührte seine Lippen und sein Blick hafteten an meine Lippen:„Weil sie begehrt ist.“ Ich schluckte schwer und Kuroo schnaufte:„Tja dann muss ich dir zeigen, dass sie zu mir gehört.“ Eh was? Was ist mit dem beiden? Die führen sich auf wie Kinder, als würden sie sich um ihr Lieblingsspielzeug streiten. Ich sah im Augenwinkel Iwaizumi, wie er auf uns zu kam. Kuroo packte mein Gesicht und zwang mich ihn anzuschauen. Hoffentlich machte er nicht das was ich dachte.
Ein Augenblick später lagen seine Lippen auf meine. Ich riss meine Augen auf und ich wurde wütend. Was fällt den eigentlichen allen ein mich einfach zu küssen?!