Dream Break

von Mavia
GeschichteRomanze / P18
Akaashi Keiji Bokuto Koutarou Kuroo Tetsurou OC (Own Character) Oikawa Tooru
10.12.2019
11.02.2020
38
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Bei Daichi angekommen, klopfte ich an der Tür und Daichi öffnete mir. Ich ging hinein und erzählte ihm von der Versöhnung, aber ich ließ die Sache mit den Kuss aus. Das muss er ja nicht wissen, oder? „Gut das du dich mit den zwei versöhnt hast. Asahi, Suga und ich wollen nachher zu einer Bar und ich wollte dich fragen, ob du mitkommen möchtest.“, lächelte Daichi. „Kommen Tanaka und Nishinoya auch mit?“, fragte ich neugierig. „Ach stimmt. Suga wollte die beiden fragen. Sicherlich kommen die auch mit. Also? Möchtest du mit?“, fragte Daichi erwartungsvoll. „Hmm das muss ich mir schwer überlegen, wenn du dabei bist.“, lachte ich und Daichi hob eine Augenbraue hoch:„Hey! Was soll das denn heißen?“ Ich nahm ein Kissen und schmiss ihn damit ab. Er nahm das Kissen, sah mich ernst an und dann kitzelte er mich. Ich musste lachen und er lachte ebenfalls. „Das nimmst du sofort zurück! Mit mir wird es cool.“, meinte Daichi grinsend. Ich setzte mich auf die Couch und Daichi verschränkte seine Arme. „Also wenn alte Leute wie du cool sagen, dann ist es uncool.“, lachte ich und Daichi rannte auf mich zu. Ich lag praktisch schon auf der Couch und weinte vor Lachen, aber Daichi hörte nicht auf. Er war über mir und er wollte eine Entschuldigung von mir hören. „Ich bin nicht alt.“, meinte er und im nächsten Moment landeten wir auf den Boden. Er lag unter mir und ich landete auf ihn. Als ich meine Augen öffnete, sah ich in seine und ich fing an zu träumen.
Dieser Moment war eingefroren und keiner von uns bewegte sich. Es war totenstill und keiner wollte aufstehen. Mein Blick wanderte von seinen Augen zu seinem Mund. Wieder einmal stellte ich mir die Frage wie seinen Lippen wohl schmeckten. Ich wurde rot, als ich an den Kuss mit Iwaizumi und Oikawa dachte. Die zwei sind wahnsinnig. Daichi blinzelte und ich stand von ihm auf. „Ich….ehmm….geh mich umziehen.“, stotterte ich verlegen. Ich rannte in das Gästezimmer und schloss die Tür hinter mir. Scheiß Hormone! Wieso spielen meine Gefühle mir so viele Streiche und wieso kann ich mich plötzlich in so viele verlieben? Oder ist es nur eine kleine Schwärmerei? Verdammt!
Ich zog meine Klamotten aus, nahm ein Handtuch und neue Klamotten, flitzte ins Badezimmer und ich stellte mich unter die Dusche. Selbst da gingen mir die Kerle nicht aus dem Kopf. Raus mit euch!
Das Wasser fühlte sich auf meiner Haut wunderbar an und ich fühlte mich sofort sauber, aber meine Gedanken waren wirr. Wie sollte ich bloß aus mir selbst schlau werden?

Nachdem duschen, betrachtete ich meinen Körper im Spiegel und stellte fest, dass ich eine fraulichere Figur und größere Brüste bekommen. Oh man! Wieso kommt alles auf einmal? Es ist alles so kompliziert und ich hoffte das es bald vorbei war. Ich wollte einfach ein normales Leben und kein Durcheinander. Daichi klopfte an der Tür und fragte mich, ob alles okay sei. Mir ist nicht aufgefallen das ich länger im Bad war als gedacht. Schnell zog ich mich an und ging aus dem Bad. Vor mir stand Daichi und er hatte ganz normale Kleidung an. Es stand ihm. „Mir geht es gut.“, lächelte ich und Daichi sah mich skeptisch an:„Wirklich?“ „Ja.“, behaupte ich schnell und verzog mich in mein Zimmer.
Dort machte ich meine Haare, schminkte mich ein wenig und danach ging ich ins Wohnzimmer. Dort wartete bereits Daichi auf mich. „Dann können wir los und wir treffen uns alle am Brunnen.“, erklärte Daichi. Ich nickte und wir liefen gemeinsam los. Wir beide redeten über das Traininscamp nächste Woche und ich freute mich meine Freunde zu sehen. Das wird bestimmt lustig.

Am Brunnen warteten bereits die anderen auf uns und ich begrüßte sie alle. Für mich war es ein wenig ungewohnt sie in normaler Kleidung zu sehen, aber ich musste sagen das es allen gut stand. Nishinoya trug eine Cap und seine Haare waren deshalb platter. Es war neu für mich, weshalb ich ihn so anstarrte. „Hab ich was im Gesicht?“, fragte er mich und ich schüttelte mein Kopf:„Es ist halt anders euch so zu sehen.“ Sie lachten und ich fühlte mich blöd. Noya munterte mich jedoch wieder auf und das schätzte ich sehr an ihm. Tanaka trug auch eine Cap und es ließ ihn sehr cool wirken.

In der Bar angekommen, setzten wir uns alle an einem Tisch und bestellten uns Sake. Der Abend wird bestimmt noch lustig. Bevor die Getränke kamen, erzählten mir die anderen ihre Geschichte über ihre Freundschaft und ich fand es interessant, wie sie zusammenhalten. Fasziniert lauschte ich jedem seinen Worten und malte mich gedanklich aus wie es war. Kichernd nahm ich mein Getränk an und wir stießen auf deren Freundschaft an. Tanaka hielt sein Glas in die Luft und grinste mich an:„Auf Makoto! Eine weitere Chaotin in unseren Reihen und sie passt super zu uns.“ Verlegen hob ich mein Glas mit den anderen an und wir tranken. Wir redeten und lachten. Ich liebte es mit ihnen abzuhängen und sie gaben mir ein Gewissen halt, den ich so sehr brauchte. Daichi half mir aus dieser schweren Zeit raus und ich wollte ihm danken, aber wie?

Wir klapperten so viele Bars ab, feierten ohne Ende und landeten irgendwann in eine Karaokebar. Noya und Tanaka sangen ein Lied von Film Titanic. Wir lachten uns weg und langsam tat mir mein Magen vom ganzen Lachen weh. „Wer ist der nächste?“, fragte Tanaka und Daichi meldete sich freiwillig. Er nahm das Mikro und sang etwas. Ich nahm mir ein paar Snacks und sah ihn zu. Suga feuerten ihn an und Daichi gab sein bestes. Danach sang Noya etwas mit Asahi. Es war irgendeine Schnulze. Daichi und ich kippten uns kleine Shots hinunter. Ich lehnte mein Kopf an seiner Schulter und er grinste. „Lasst uns Wahrheit oder Pflicht spielen.“, rief Tanaka. Widerwillig machten wir mit.

„Wahrheit oder Pflicht an Noya.“, rief Tanaka und Noya nuschelte etwas von Wahrheit. „Bist du in jemanden verliebt?“, fragte Tanaka neugierig. „Ja.“, sagte Noya stolz. Ich bewunderte sein Selbstbewusstsein und freute mich für ihn. „Okay. Wahrheit oder Pflicht an Suga.“, grinste Noya. „Ähmm….Pflicht.“, zögerte Suga. Überrascht blickte ich ihn an. Noya überlegte nach:„Du musst mit Asahi das T-Shirt tauschen.“ Suga und Asahi zogen sich einfach aus und ich verdeckte mir die Augen. Tanaka lachte und Daichi musste schmunzeln. „Tada.“, meinte Suga und ich sah die beiden an. „Wie geil.“, lachte ich laut und Asahi sah verlegen zur Seite, schließlich trug er in diesem Fall Bauchfrei. „Wahrheit oder Pflicht an Makoto.“, meinte Suga. Ich nahm Pflicht und trank erst einmal. Suga überlegte und ich hoffte sehr das dabei nichts komisches herumkommt. „Du musst fünf Minuten lang mit Daichi Händchen halten.“, grinste Suga verschmitzt. Verlegen sah ich Daichi an und er nahm meine Hand in seine. Mein Herz pochte in meiner Brust und ich wurde rot.
„Wie süß.“, grinste Suga. „Also Daichi Wahrheit oder Pflicht?“, fragte ich nervös. Daichi lächelte mich sanft an:„Wahrheit.“ „Liebst du jemanden?“, fragte ich ihn direkt. Wollte ich seine Antwort hören? „Nun Ja. Ich glaube ich schwärme eher für diese Person.“, antwortete Daichi. „Ach kann es sein das du Yui meinst?“, fragte Tanaka. Daichi schüttelte sein Kopf und sie alle überlegten. Wer war es?
„Wahrheit oder Pflicht, Tanaka?“, fragte Daichi. Tanaka knallte sein Glas auf dem Tisch:„Pflicht!“ Das war typisch Tanaka, der Draufgänger. „Du bezahlst die nächste Runde.“, lachte Daichi. „Okay.“, meinte Tanaka immer noch übermütig. Die nächste Runde kam und wir tranken bis in die Nacht. Daichi und ich hatten vollkommen vergessen die Hand des anderen loszulassen. Er streichelte sogar mit den Daumen über mein Handrücken. Erst als wir draußen an der frischen Luft sind, wurden wir darauf aufmerksam gemacht. Sofort zogen wir unsere Hände voneinander weg und verabschiedeten uns von den Jungs. Nachdem die Jungs weg waren liefen Daichi und ich lachend Nachhause. Wir schubsten uns ab und an ein wenig und grölten ein paar Lieder runter.

Zuhause angekommen schubste ich Daichi auf die Couch und lachte, weil er ziemlich davon überrascht war und sein Gesicht dabei war einfach legendär. Ich holte mir ein Glas und trank ein wenig Wasser. Daichi hatte sich derweil wieder aufgesetzt und er zog einfach so sein T-Shirt aus. Oberkörper frei musterte ich ihn von oben bis unten. Meinen Mut habe ich sicherlich dem Alkohol zuzuschreiben und doch wollte ich es trotzdem. Ich lief auf ihn zu und er hatte das T-Shirt noch nicht ganz aus, aber er konnte mich nicht sehen. Vorsichtig und sachte berührte ich seine Oberkörper. Er hatte leicht definierte Muskeln und die fuhr ich mit meinen Fingerspitzen entlang. Er bekam eine Gänsehaut und zuckte mehrmals unter meiner Berührung zusammen. „Mako.“, hauchte er meinen Namen. Seine Stimme hörte sich heißer und dennoch stark an. Ich blickte hoch und musste feststellen, dass Daichi das T-Shirt längst auf den Boden geschmissen hatte. Seine Augen funkelten und ich wollte ihn weiter berühren, aber ich hatte Angst das er es nicht wollte. Meine Sorge war unbegründet, denn Daichi berührte meine Wange mit seiner Hand und ich schmiegte mich in diese. Die Luft knisterte aus unerklärlichen Gründen, aber das konnte mir nur recht sein, solange er mich nicht los lässt. Mit der anderen Hand drückte er meinen Körper an seinen um auch die letzten Zentimeter zwischen uns zu überbrücken. Kein Blatt passte zwischen uns. Ich spürte sein Atem auf meiner Haut und es machte mich wahnsinnig. Er zwang mich ihn anzusehen und als ich in seinen Augen sah, wusste ich das er mir niemals weh tun würde. Er beugte sich zu mir runter, legte seine Hand die an meiner Wange war in meinen Nacken. Mein Herz raste und pures Adrenalin durchfuhr meinen Körper. Küss mich! Zart legte er seine Lippen auf meine und es fühlte sich unglaublich gut an. Obwohl seine Lippen etwas rauer waren, waren sie viel zärtlicher. Unsere Lippen bewegten sich rhythmisch und ich fuhr mit meinen Händen durch seine Haare. Diese waren weich und ich grinste in den Kuss hinein. Daichi schien noch mehr zu wollen, weshalb er mich leidenschaftlicher küsste und mich hoch hob. Seine Hände waren an meinem Po und er trug mich irgendwohin. Unser Atem war unregelmäßig und schnell. Wenn Küssen so ist, dann immer wieder gerne. Plötzlich setzte er mich ab und ich saß auf den Tresen. Obwohl ich saß war ich mit ihm gleich groß, da dieser Tresen nicht hoch war. Er stützte sich mit seinen Händen neben mir ab und dann fingen wir mit einem Zungenkuss an. Ich war völlig unerfahren, aber Daichi schien es gut drauf zu haben. Mein Körper schrie förmlich nach ihm, aber mein Kopf wollte es nicht. Mein Herz war durcheinander. Daichis Hände fuhren unter mein T-Shirt. War ich bereit? Wollte ich soweit gehen?