Dream Break

von Mavia
GeschichteRomanze / P18
Akaashi Keiji Bokuto Koutarou Kuroo Tetsurou OC (Own Character) Oikawa Tooru
10.12.2019
11.02.2020
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„Halt die Kinder da raus, Arschloch!“, schrie eine Brünette Frau im mittleren Alter. Ein älterer Mann sah sie wütend an:„Nenn mich nicht Arschloch. Du wirst schon sehen, dass ich die Kinder bekomme.“

Ein Junge und ein Mädchen saßen in einem Zimmer und spielten Videospiele. Sie waren bereits 16 oder 17 Jahre alt und anscheinend kannten sie diese Streitigkeiten der beiden zu genüge. Beide sahen identisch aus, kaum einer könnte sie auseinanderhalten, wären nicht beim Mädchen die langen Haare, aber beide hatten sie sich gleich gefärbt. Ihre Augenfarbe war ebenfalls fast gleich, aber der Unterschied war, dass sie mehr Emotionen zeigen als bei dem Jungen. Er schien emotionslos zu sein, aber das war er nicht. Für Außenstehende war dies der Fall, aber nicht die eng mit ihm befreundet waren.
„Was glaubst du wie es dieses Mal ausgeht, Mako?“, fragte der Junge. Das Mädchen zuckte mit den Schultern:„Entweder rennt Vater aus dem Haus oder Mutter. Was sagst du Kenma?“ Der Junge sah gespannt zum Spiel:„Keine Ahnung. Ich denke die ziehen es nicht durch.“
Beide interessierte es wenig und doch hatte Makoto ein mulmiges Gefühl dieses Mal, aber sie wollte es ihrem Bruder nicht sagen. Nach einer Weile knallte die Haustüre und eine wütende Frau schmiss Geschirr gegen die Wand. „Das ist neu.“, murmelte Makoto. Neugierig legte sie den Controller zur Seite und öffnete die Tür. „An deiner Stelle würde ich das lassen Mako.“, meinte Kenma, dieser hatte ebenfalls den Controller zur Seite gelegt. Makoto schlich sich aus dem Zimmer, sah um die Ecke und in dem Moment zerbrach neben ihr ein Teller. Eine kleine Scherbe traf sie im Gesicht und fügte ihr eine kleine Schnittwunde zu. Mit weit aufgerissenen Augen sah Makoto ihre Mutter an, welche erneut ansetzen wollte. „Stopp!“, rief Makoto und die Frau sah zu Makoto. Der blinde Hass in ihren Augen verschwand und Sorge machte sich in denen breit. „Mako.“, flüsterte die Frau. Sie legte den Teller auf die Kommode und ging auf Makoto langsam zu. „Das war nicht beabsichtigt.“, sagte sie traurig. Kenma stand völlig verblüfft neben seiner Schwester. Ein wenig Blut rinnt aus der kleinen Wunde an ihrem Gesicht. Die Frau streckte ihre Hand nach Makotos Gesicht aus, aber Makoto wich ihrer Hand aus. Makoto lief an ihrer Mutter vorbei, zog sich die Jacke und die Schuhe an. Kenma wollte ihr hinter her, doch als er in ihre Augen sah, wusste er das sie Ruhe brauchte. Sie ging aus dem Haus und lief einfach durch die Stadt.

Zwei Kerle liefen ebenfalls durch die Stadt, dabei lachten sie fröhlich. Der Schwarzhaarige sah aus wie eine Katze und der andere sah mit seinen weis-grauen Haaren aus wie eine Eule.
„Hast du das Spiel von Makoto gesehen?“, fragte der Schwarzhaarige den anderen. „Ja. Unglaublich.“, schwärmte die Eule. „Sie ist ganz anders als Kenma. Er ist Setter und sie Angreifer. Sie hat es in Japans Nationalmannschaft geschafft und sie wirkt so fern.“, meinte der Schwarzhaarige. „Kuroo? Du klingst richtig neidisch.“, lachte die Eule. „Ach sei leise Bokuto. Hast du ihren Körper gesehen? Sie sieht in ihrer Uniform mega gut aus.“, lächelte Kuroo. „Bist du verknallt?“, fragte Bokuto grinsend. Kuroo schubste seinen Kollegen zur Seite und dieser wurde gegen ein Mädchen geschubst. Beide Jungs entschuldigten sich bei ihr und da bemerkte Kuroo wer dieses Mädchen ist. „Makoto?“, fragte Kuroo und sie schob ihre Kapuze nach hinten. „Lange nicht gesehen.“, lächelte sie und Kuroo hob eine Augenbraue hoch:„Seit wann bist du wieder zurück?“ Makoto umarmte Kuroo glücklich:„Bin seit gestern wieder da.“ Kuroo legte seine Arme um sie und Bokuto sah die beiden verwundert an. „Wieso bekomme ich keine Umarmung?“, schmollte Bokuto. Makoto grinste ihn an, aber bevor sie ihn umarmte, kam jemand von hinten angebrannt und schlug Bokuto auf den Hinterkopf. Makoto lachte und Bokuto rieb sich verwirrt seinen Hinterkopf:„Was sollte das?“ „Wie kannst du von Makoto verlangen dich zu umarmen?“, fragte der Schwarzhaarige. Kuroo lachte verschmitzt. „Akaashi!“, rief Makoto glücklich. Überrumpelt umarmte sie den Schwarzhaarigen und er taumelte ein wenig nach hinten. Jedoch hob er sie hoch und schwang sie um sich. Bokuto sah die beiden fassungslos an und Kuroo verschränkte seine Arme vor der Brust:„Wie unfair.“ Akaashi lächelte sie an und dann setzte er sie wieder ab. „Ich habe euch Chaoten vermisst.“, meinte Makoto. Die drei grinsten und irgendwie sah es für Unbekannte aus, als würden diese Riesen das Mädchen bedrängen. Sie liefen gemeinsam zu einem Restaurant und dort aßen sie zusammen.

Makotos Haare hingen ihr mehr im Gesicht als sonst und sie nervten sie beim Essen, aber sie musste die kleine Wunde vor den Jungs verstecken. Jedoch sah Akaashi das sie von ihren Haar genervt ist, weshalb er sachte ihre Haare hinter ihr Ohr strich. Sie sah geradewegs in seine Augen und er bemerkte die Wunde an ihrer Wange. „Was ist passiert?“, fragte Akaashi und Makoto sah emotionslos zur Seite:„Meine Mutter hatte mich fast mit einem Teller erwischt.“ Kuroo verschluckte sich und sah Makoto mitleidig an:„Haben eure Eltern wieder gestritten?“
Sie nickte stumm und Bokuto legte eine Hand auf ihre. „Alles gut.“, meinte Makoto niedergeschlagen. „Wir sind für dich da.“, flüsterte Akaashi. Makoto bekam rote Wangen und Kuroo telefonierte mit Kenma.
Sie aßen in Ruhe auf und sie liefen danach zu Makotos Haus. Akaashi hatte einen Arm um sie gelegt und sie standen vor dem Haus.
Kenma öffnete die Tür und in seinem Blick lag etwas trauriges. „Vater hat einen Anwalt mitgebracht.“, flüsterte Kenma. „Danke Jungs das ihr mich aufgeheitert habt.“, lächelte Makoto und sie ging mit Kenma ins Haus.

Am Tisch saß ein Mann im Anzug, neben ihm der Vater und gegenüber saß die Mutter. Was ist passiert? „Setzt euch Kinder.“, meinte der Vater und die beiden Geschwister setzten sich zusammen an der Spitze des Tisches. „Euer Vater hat mich zu euch geholt um die Scheidung voranzuschreiten.“, erklärte der Anwalt. „Scheidung?“, fragte Makoto verwundert. „Ja. Eure Mutter und ich haben uns entschlossen uns scheiden zu lassen.“, antwortete der Vater. Makoto und Kenma sahen sich ängstlich an. „Wir wollen noch über die Kinder sprechen, wer wird die Aufenthaltsbestimmungsrecht bekommen?“, fragte der Anwalt. „Ich.“, riefen die Eltern im Chor. Erneut fangen sie an zu streiten, aber der Anwalt schlichtete den Streit. „Ich bitte Sie. Wir klären dies am besten alleine und nicht während die Kinder dabei sind. Vielleicht dauert das einige Tage um die Sachen zu klären. Habt ihr Freunde wohin ihr könnt?“, fragte der Anwalt. Kenma nickte und Makoto nickte ebenfalls. „Ich bitte euch dann zu den Leuten zu gehen.“, meinte der Anwalt. Kenma und Makoto packten ihre Sachen und fuhren zu Kuroo.

„Die haben es durchgezogen.“, meinte Kenma schockiert. Makoto legte ihre Hand auf seine Schulter:„Ich glaube nicht das die uns trennen.“ „Das hoffe ich.“, meinte Kenma leise. Makoto klingelte an Kuroos Tür und der vorher genannte öffnete die Tür. „Kommt rein.“, meinte Kuroo und die zwei Geschwister traten in das Haus. Kuroo fragte nicht nach warum die zwei vor seiner Haustür standen, weil er sich es schon dachte, da beide nicht zum ersten Mal vor ihm so niedergeschlagen standen.
Jedoch schien es ernster zu sein und das machte Kuroo stutzig. Makoto legte ihre Sachen auf den Boden und legte sich erschöpft auf Kuroos Bett. Kenma saß im Schneidersitz neben ihr und sah Kuroo Hilfesuchend an. Kenma und er gingen aus dem Zimmer und unterhielten sich.
Kenma war besorgt von seiner Schwester getrennt zu werden und Kuroo beruhigte ihn.

Einige Tage später wurde bekannt gegeben, dass der Vater Makoto mit sich nehmen wird und Kenma hier bei seiner Mutter bleibt. Makoto war kraftlos und niedergeschlagen. Kenma hatte sich noch mehr zurückgezogen und Kuroo konnte das nicht mehr ansehen. Er bat Akaashi und Bokuto mitzuhelfen, aber selbst Akaashi wurde von Makoto weggedrückt. Sie steigerte sich in ihr Sport. Die Jungs liefen zur Sporthalle und blieben bei der Halle der Frauen stehen. Sie sahen Makoto, die ihre Haare zusammenband und sich auf einen Punkt in der Halle konzentrierte.
Ihre Augen waren trübe und leer. Sie dribbelt den Ball, nahm den in die Hand, warf ihn hoch, nahm Anlauf, sprang hoch und schmetterte den Ball mit voller Kraft über das Netz. Als sie wieder auf den Boden kam, lief ihr eine Träne vom Gesicht. „Fuck!“, schrie sie wütend. Akaashis und Kuroos Herz zog sich schmerzhaft zusammen. Sie nahm sich den Ball erneut, sah ihn sich genauer an und weitere Tränen liefen ihr übers Gesicht. Kuroo trat in die Halle ein und ihm folgte Akaashi. Sie wischte sich die Tränen weg und drehte sich um. „Was wollt ihr?“, fragte Makoto. „Wir machen uns sorgen.“, meinte Akaashi. Ihr Griff um den Ball wurde fester und sie gab den Ball Kuroo. Er sah sie verwirrt an. Sie packte Akaashi am Kragen und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Dieser wurde rot und sah sie verwundert an. Bokuto sah die beiden schockiert an und Kuroo war überrascht. Sie ging zu Kuroo und küsste ihn auf die Stirn. „Auf wiedersehen.“, meinte sie traurig. Bokuto stand wie ein Stein an der Tür. „Wir werden uns wiedersehen, bei den Volleyballspielen.“, erklärte Bokuto. „Ich hör auf.“, flüsterte sie. Sie umarmte Bokuto und dieser war fassungslos. „Das kannst du nicht machen.“, meinte Kuroo. „Ich habe keine Lust mehr auf Volleyball.“, meinte sie. Die Jungs sahen sie fassungslos an, aber sie ging zu Kenma und umarmte ihn traurig. „Wir sehen uns.“, flüsterte sie und Kenma nickte.
Der Vater kam gereizt zu den beiden, packte Makoto grob an der Hand und zog sie mit zum Auto. Kenma sah ihr panisch und traurig hinter her. Im Auto angekommen fuhren sie davon und Makoto sah traurig aus dem Fenster.
„Ab heute beginnt ein neues Leben für uns beide.“, meintet der Vater fröhlich. Makoto nickte stumm.