Moonlight Hunt

von Atales
GeschichteAbenteuer / P18
OC (Own Character)
07.12.2019
07.12.2019
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Kochend vor Wut stand Noctis vor einem großen Eingangstor einer kleinen Kapelle, irgendeiner neumodischen Magier Sekte. Es kümmerte ihn nicht ein bisschen, wen diese Vollidioten anbeteten. Was diese Mistkerle jedoch getan hatten, interessierte ihn sehr wohl. Mit den Händen in den Hosentaschen trat er die beiden Torbögen mit einem seitlichen Tritt einfach aus den Angeln, laut scheppernd landeten die Holztüren weiter hinten im Raum, alle Blicke richteten sich auf ihn, was ihn jedoch gepflegt egal war. Die Typen in ihrer roten Kutten sahen ihn vollkommen entgeistert an, während der Blick seiner goldenen Augen die Situation betrachtete. Sein schulterlanges, weißes Haar wallte mit seinem Mana auf, als er den bärtigen Anführer erblickte. Dieser wollte gerade den Mund öffnen, als ihn auch schon Noctis Faust ins Gesicht traf und diesen in die in die nächste Wand beförderte. Die Wand selbst erlitt dadurch einen recht großen Schaden, dann trafen seine Fäuste auch die anderen Kuttenträger. Der Kampf war wirklich nicht von langer Dauer, selbst wenn sie alle Magier waren, waren sie seinem Zorn nicht gewachsen. Der Grund für seine Wut, war dass sie ohne jegliche Begründung eine Familie von Elfen ermordet hatten, die er gekannt hatte. Mit blutigen Händen packte er eine der Bänke, die im Boden verankert waren, riss sie aus der Verankerung und schlug damit einige der Kuttenträger, zusammen mit der Bank zerschellten diese an der Steinwand.
Schwer atmend vor Zorn sah er sich nun um, die Zerstörung und alles anderen sprachen Bände und würden wohl eine gute Warnung abgeben. Wie immer tat er sich schwer damit, seine Zerstörungswut wieder zurückzudrängen und trat nun wieder ins freie. Der Anliegende Friedhof lag still im Dunkeln, während irgendwo jemand laut Musik hörte. Sachte rieselte der Schnee auf seine überhitzte Haut herab, doch die Kälte machte ihm nichts aus, stattdessen machte er sich lieber auf dem Weg zu seinem Wagen. Es war unendlich schwer seine Wut zurückzudrängen, doch irgendwie schaffte er es. Er war ein Wesen, das immer Rache nahm und nie etwas bereute. Seine Rache war stets fürchterlich und brutal, und dass war allgemein bekannt. Schließlich war sein Spitzname; Lion of Wrath.
Manche Magier des Europäischen Verbundes benannten ihn einen Söldner, manche einen Attentäter. Die Wahrheit sah jedoch vollkommen anders aus. Er war eine Bestie, die den Abschaum jagte und vernichtete. Das er dadurch oftmals seine Rache bekam, war nur das Sahnehäubchen.
Diese Berufung war die einzige, die für ihn in Frage kam. So konnte er seinen natürlichen Kampftrieb nachkommen, verdiente sein Geld und tat etwas für die magische Gesellschaft. Also gewann jeder. Er verdiente gut, die Gesellschaft wurde sicherer, und es gab einige Arschlöcher weniger. Trotzdem vermied er es eigentlich, seine Aufträge mit persönlichen Angelegenheiten zu vermischen, dies war eine der wenigen Ausnahmen gewesen. Und dass auch nur, weil diese Familie so verdammt unschuldig gewesen war. Eine Elfenfamilie, die in Frieden mit den Magiern Deutschlands zusammen gelebt hatten, sie hatten so etwas einfach nicht verdient.

























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