Augen können dich verraten (Arbeitstitel)

GeschichteRomanze, Fantasy / P16
Lucius Malfoy OC (Own Character) Severus Snape
03.12.2019
21.01.2020
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Er begleitete mich wieder hinein und kurz hinter dem Eingangsportal trennten sich unsere Wege, denn ich wollte noch einmal zurück in Severus Räume.


Die Tür zu seinem Schlafzimmer stand sperrangelweit offen, als ich die Räume betrat und roch diesmal einen viel intensiveren Geruch.
Severus stand mit einem Handtuch um die Hüfte vor seinem Bett und begutachtete die Klamotten die auf eben diesem lagen.
Kleine Wassertropfen lösten sich aus seinen pechschwarzen Haaren und perlten langsam seinen Rücken runter.
Wie in Trance ging ich leise auf ihn zu und bemerkte die weißen Narben, an denen die Tropfen vorbeiflossen.
Sein Rücken war muskulös, nicht zu übertrieben, aber sehr definiert.


~Severus Sicht~
Nachdenklich betrachtete ich die Kleidung, die ich fein säuberlich vor dem Duschen auf mein Bett gelegt hatte.
Es würde sicher nicht mehr lange dauern, bis Albus Lucia bitten würde zu gehen, denn immerhin ging es ihr wieder blendend und Hogwarts war noch immer eine Schule.
Wahrscheinlich geht sie dann nach Tschechien, dachte ich und strich mir durch die immer noch nassen Haare.
Nichts fiel mir ein, was sie eventuell noch hier halten würde, denn schließlich konnten wir ihrem Vater nicht helfen und dies war soweit ich wusste der einzige Grund für ihre Reise hierher.
Eine kleine Stimme in mir flüsterte unentwegt, dass ich diese ausgesprochen interessante Frau nicht einfach so gehen lassen konnte, doch ich sah keine Möglichkeit.
Sie würde wahrscheinlich so schnell aus meinem Leben verschwinden, wie sie in eben dieses getreten war.
Doch der Blick den sie mir, an dem Abend wo Lucius sie herbrachte, zugeworfen hatte ließ mich nicht los.
Genießerisch hatte sie zuerst die Augen geschlossenen und als sie sie wieder öffnete waren sie dunkel vor Verlangen.
Noch immer bereitete mir allein die Erinnerung daran eine Gänsehaut.
Erneut strich ich mir durch die nassen Haare und fühlte die einzelnen Tropfen über meinen vernarbten Rücken laufen.
Plötzlich fühlte ich ganz zarte Fingerspitzen an einer der Narben und drehte mich ruckartig um.
Lucia stand genau hinter mir, die Hand noch erhoben, mit der sie die Narbe berührt hatte und betrachtete mich eingehend.
„Entschuldige, ich wollte mich nicht anschleichen“, meinte sie, nahm die Hand runter und sah mir in die Augen.
Dasselbe Verlangen glitzerte in ihren Augen und als sie lächelte zeigten sich ihre spitzen Eckzähne.
Vollkommen perplex, wie sie es geschafft hatte sich anzuschleichen, sah ich sie an und wusste nicht was ich sagen soll.
Sie spielte kurz mit dem Saum ihrer Bluse und ging dann aus dem Zimmer.
Ich zog mich schnell an und ging ihr hinterher.
„Vielleicht ist es besser, wenn ich bald gehe“, ihre Stimme war kaum mehr als ein Flüstern, doch hallte wie ein Schrei durch meinen Kopf.
„Warum?“ fragte ich nur und setzte mich zu ihr auf das Sofa.
„Ich bin gefährlich, Severus“, murmelte sie und sah kurz zu mir.
„Alles kann gefährlich sein, Lucia“, mir war noch nicht ganz klar worauf sie hinauswollte.
„Wenn es so weitergeht, werde ich dich irgendwann beißen“, ihre Worte hallten eine kurze Weile in meinem Kopf, bevor ich ihren Sinn ganz verstand.
„Wenn ich richtig informiert bin, würde das für mich keine Auswirkungen haben, bis auf den Blutverlust“, merkte ich an und sie seufzte.
„Ja für dich gäbe es da tendenziell kein Problem, aber es ist die Frage ob ich wieder von dir loskomme, bevor der Blutverlust zu hoch ist“, nachdenklich sah sie auf ihre Hände.
„Blut ist wie eine Droge, es macht süchtig, solange es vom richtigen Menschen ist, denn nicht jedes Blut schmeckt. Es braucht unglaublich viel Beherrschung den Anderen nicht bis aus den letzten Tropfen leer zu trinken“, das würde ich nachher noch aufschreiben, dachte ich während sie sprach und nickte.
„Wie oft hast du schon Blut getrunken?“ diese Frage brannte mir schon lange auf der Zunge und sie sah mich lächelnd an.
„Drei Mal bisher und das letzte Mal ist knapp 100 Jahre her“, kurz schloss sie die Augen und schnüffelte.
Gänsehaut hatte sich auf ihren Armen ausgebreitet und sie kam mir immer näher.
Ein angenehmer Geruch ging von ihr aus, Holunder und Kirchholz und kurz vor meinem Gesicht stoppte sie.
Intensiv atmete sie ein und mit einem Seufzer wieder aus.
Nur noch wenige Millimeter trennten unsere Münder voneinander und ich überbrückte diesen Abstand.
Samtweiche Lippen trafen auf meine und mit einer unglaublichen Leidenschaft, die ich so noch nie erlebt hatte, küsste sie mich.
Ich zog sie näher zu mir, sodass sie fast auf meinem Schoß saß und spürte ihre Fingerspitzen, die vorsichtig meinen Hals entlangstrichen.
Eine ihrer Hände wanderte in meine Haare und zog meinen Kopf noch näher zu ihr.
Meine linke Hand lag genau zwischen ihren Schulterblättern und mit der Rechten schob ich sie an der Hüfte ganz auf meinen Schoß.
Keiner von uns schien den Kuss unterbrechen zu wollen, so schien er gefühlt eine Ewigkeit zu dauern, bis Lucia anfing mein Hemd aufzuknöpfen.
Ich hatte irgendwann angefangen ihren Hintern zu kneten und genoss ihre Berührungen.
Zwischendurch stöhnte sie in den Kuss, während ich etwas fester zupackte und sie strich mir über die freigelegte Haut.
Vorsichtig ließ ich meine Hand unter ihre Bluse wandern und strich über ihre Seite.
Irgendwann lösten wir unsere Lippen voneinander und ich fing an ihren Hals zu küssen, während ich ihre Bluse aufknöpfte.
Ihre helle Haut gab einen schönen Kontrast zu ihrer schwarzen Bluse und ich küsste mich ihr Schlüsselbein hinab.
Sie zog meinen Kopf an den Haaren nach hinten und knabberte leicht an meinem Hals.
Ihre Zunge kreiste über meine Halsschlagader und ich konnte ihre spitzen Zähne schon fühlen, als es plötzlich an der Tür klopfte.
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