Ewigkeit - im Spiegel der Zeit

von truber
GedichtPoesie / P12
03.12.2019
30.06.2020
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30.06.2020 130
 
In eine harte Haut gepresst,
vesauert sie in vielen.
wenn man sie nicht nach draußen lässt,
muss sie Gefängnis fühlen.
Der Sonne gleich im Himmelszelt,
gefangen in den Wolken,
vergießt sie Strahlen, was gefällt,
das wird ihr ausgemolken.

Sie ist so einsam in dem Haupt,
da blieb sie eh'dem stecken.
Bis sie dann wieder an sich glaubt,
muss sie die Freiheit neu entdecken.
Die Sonne taucht ins Wasser ein,
ertrinkt zum Schein in Schlünden
des Ozeans; doch der ist klein,
im Morgen muss es münden.

Vom Tage frei, genießt sie Zeit,
in unsrer Nacht geborgen.
Sie ist nun von der Zeit befreit,
entwölkt nach all den Sorgen.
Vom Zelte weg, erfährt sie Raum,
kann raum- und zeitlos schweben.
In Freiheit ist ihr Lebenstraum,
ohn Dimension ein Leben.
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