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Die Schlangen, mein Neuer Vormund und Ich

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
02.12.2019
14.05.2020
53
139.889
165
Alle Kapitel
257 Reviews
Dieses Kapitel
7 Reviews
 
 
03.12.2019 2.040
 
Disclaimer:Alle Charaktere, Orte, Zaubersprüche usw., die aus den Harry Potter Büchern bekannt sind, gehören J.K. Rowling, alle anderen sind auf meinem Mist gewachsen. Ich verdiene kein Geld mit dieser Story, ich schreibe sie nur zum Vergnügen.



Es war der dritte Tag der Sommerferien. Harry Potter stand bei angenehmen 40° C im Garten seiner Verwandten und brachte die Hecke wieder in Form, die in letzter Zeit sehr verwuchert war. Er verfluchte sein Leben, das im letzten Jahr immer schlimmer geworden war. Er dachte an sein letztes Schuljahr zurück. Erst der Angriff der Dementoren, gefolgt von der Anhörung im Ministerium. Als er endlich wieder in der Schule ankam musste er feststellen das das Ministerium ihnen eine alte unfähige Hexe als Verteidigung gegen die dunklen Künste Lehrerin geschickt hatten. Die es nicht für nötig hielt ihnen auch nur einen Meter Praktische Erfahrung zu vermitteln. Er bildete mit einigen Mitschülern eine Gruppe, die wirklich Verteidigung lernen wollten und machte auch sonst viel, um der Alten das Leben schwer zu machen und die Wahrheit verkündete, dass Voldemort zurück ist. Das Fiasko mit Cho zählte er schon nicht mehr zu den schlimmen Sachen hinzu. Nachdem er das Interview im Klitterer gegeben hatte verkrachte er sich mit Ron der mal wieder der Meinung war das Harry nur Aufmerksamkeit wollte. Danach folgte das Fiasko im Ministerium wo es natürlich fast allen Todessern gelang zu entkommen. Sirius starb im Kampf mit Bellatrix und er selbst schaffte es nicht ihn zu rächen. Auch als Voldemort auftauchte schaffte er es nicht ihn zu besiegen. Dies machte Dumbledore wütend. Harry hatte ihn noch nie so wütend erlebt, er hatte in ihm immer eine Art Großvater gesehen, aber nachdem der Alte ihn niedergemacht hatte und als er Wiederworte gab ihm noch einen Cruciatus aufgehalst hatte war dieses Bild von ihm zerstört. Nach der Schlacht im Ministerium wollte er nur etwas Ruhe, aber daraus wurde nichts. Die meisten aus seinem Haus hatten sich inzwischen auf Rons Seite geschlagen und glaubten nun auch das er das alles nur tat, weil er Aufmerksamkeit wollte. Die letzten Tage wurden, der blanke Horror für ihn. Fast alle aus seinem Haus hatten sich nun gegen ihn verschworen, überall hatte er sich dumme Sprüche anhören müssen. Wurde ständig niedergemacht und teilweise auch geschlagen, aber das war er ja von seinen ach so lieben Verwandten schon gewohnt. Die einzigen die ihn nicht am Ende wie dreck behandelt hatten waren Hermine und Ginny aber auch die beiden konnten nicht immer in seiner Nähe bleiben, da sie auch auf ihre eigene Sicherheit achten mussten. Er hatte es satt in Gryffindor, er dachte schon in den letzten Monaten daran das er sich im Ersten Jahr damals falsch entschieden hatte. Wäre er lieber nach Slytherin gegangen. Er dachte an die letzte Stunde Zaubertränke im letzten Jahr. Er war zu spät aufgestanden und schaffte es auf den letzten Drücker gerade noch rechtzeitig zum Unterricht. „Ah der große Auserwählte beert und mit seiner Anwesenheit“, hatte Ron gerufen als er in den Raum kam. Harry hatte sich damit abgefunden und ging schon gar nicht mehr darauf ein. Zu seiner Verblüffung mischte sich jemand anderes ein. „Wiesel, wir haben begriffen das du ein Problem mit Potter hast aber geh uns nicht jeden Tag damit auf den Sack“, rief Malfoy von seinem Platz aus. Alle im Raum waren so verblüfft darüber das niemand etwas sagte. Dann kam auch schon Snape und dann hatte eh niemand eine Chance mehr. Kurz vor Ende des Jahres hatte Harry Dumbledore gesagt das er das Haus wechseln wollte. Was dieser einfach abgenickt hatte. „Meinetwegen, Professor Snape wird dich in den Ferien über die Hausregeln und alles weitere Informieren“, hatte er nur gesagt. Das hatte Harrys Freude darüber das er wechseln durfte gleich wieder zunichte gemacht. „Ich hoffe er schreibt mir nur einen Brief“, hatte Harry damals gedacht. Um allem die Krone aufzusetzen hatte Dumbledor seinen Verwandten geschrieben das sie ihn am Bahnhof abholen sollten und auch noch das Sirius gestorben sei. Sie hatten ihn wiederwillig abgeholt und kaum das sie zuhause waren hatte sein Onkel seinen Zauberstab zerstört, seine Schulsachen verbrannt und ihm einige hiebe verpasst bevor er ihn zur Hausarbeit verdonnert hatte. Das machte er nun seit drei Tagen und er war fast schon am Ende seiner Kräfte. Er stand morgens früh auf, um seinem Onkel Frühstück zu machen bevor dieser zur Arbeit fuhr. Dann folgte putzen, kochen und Gartenarbeit in der Hitze. Natürlich während sein fetter Cousin ihn dabei auslachte. Endlich war er mit der Hausarbeit fertig und schleppte sich ins Haus. Er hatte alles erledigt, da seine Verwandten heute essen gehen wollten war er für den Tag fertig. Das hoffte er zumindest. Er war gerade auf der Treppe als die Tür hinter ihm sich wieder öffnete und sein Onkel ins Haus kam. Er Zog seine Schuhe aus und lockerte seine Krawatte als es an der Tür schellte. Harry war gerade im ersten Stock angekommen und schaute nach unten, um zu sehen wer dort gekommen war. Vernon drehte sich um und öffnete, in der Tür stand eine junge Frau. Sie trug ein hautenges violettes Top mit einem großen Ausschnitt, einen kurzen weißen Rock, flache Schuhe, eine weiße Handtasche und hatte langes, glattes schwarzes Haar. Harry staunte nicht schlecht bei dem was er von der Frau sah. „Ja, was gibt’s?“, fragte sein Onkel in unfreundlichem Ton. „Na super, er hat schlechte Laune. Das wars wohl mit seinem ruhigen Abend“, dachte Harry. „Guten Abend, ich möchte zu ihrem Neffen Harry Potter“, sagte die Frau. Harry Augen weiteten sich. „Was wollte diese Frau von ihm und wer war sie?“, fragte er sich. „Was hat er angestellt?“, fragte sein Onkel. „Nichts, ich möchte mit ihm reden“, sagte die Frau. „BURCHE!“ Brüllte er und Harry kam wieder die Trappe hinunter. Er hatte die Hälfte der Treppe hinter sich als sein Cousin oben am Treppenabsatz erschien da er dachte das Sein Vater Harry schikanieren wollte. Beim Anblick der jungen Frau stockte Dudley der Atem. „Hey Harry“, begrüßte die Frau ihn lächelnd. „Hallo, wer sind sie?“, fragte er. Die Frau sah ihn beleidigt an. „Wie kannst du mich vergessen? Wo wir letztes Jahr doch so viel Spaß zusammen hatten“, sagte sie mit einem schmutzigen Lächeln das Harry erröten ließ. Wer war diese Frau. Harry dachte nach aber ihm viel niemand ein. „Entschuldige aber ich…“, begann Harry aber wurde von der Frau unterbrochen. „Mensch Harry“, sagte sie und trat, ohne auf seinen Onkel zu achten ein und strich sich dabei durchs Haar, das sich sofort grün färbte. „Nymphadora“ rief Harry überrascht. Sein Onkel wollte gerade etwas sagen, weil sie ungefragt eingetreten war aber blieb still, als sie ihren Zauberstab zog. „Wie hast du mich eben genannt?“, fragte sie mit einem bösen Unterton in der Stimme. „Ich meine Tonks“, sagte er schnell und sah zu seiner Erleichterung das sie den Zauberstab sinken ließ. „Was machst du hier?“, fragte er. „Es geht um Sirius Testament, können wir das vielleicht wo anders als in diesem Flur bereden?“, fragte sie. Harry nickte. Sie wollten gerade die Treppe hinaufsteigen und in sein Zimmer gehen als sein Onkel sich wieder zu Wort meldete. „Folgen sie uns doch bitte ins Wohnzimmer, da können sie uns alles über sein Erbe erzählen“, sagte Vernon überraschend freundlich. Harry und Tonks folgten seinem Onkel ins Wohnzimmer wo seine Tante auf der Couch saß. Vernon erklärte ihr kurz um was es ginge. Dudley kam kurz darauf ins Wohnzimmer immer noch mit einem lüsternen Blick, mit dem er Tonks bedachte. „Möchten sie einen Tee?“, fragte seine Tante Tonks, welche nur den Kopf schüttelte. „Also Harry wir haben vor einigen Tagen Sirius Testament gefunden und wie es aussieht hat er dich zu seinem allein Erben gemacht“, sagte sie und zog einen Brief hervor. Tonks begann vorzulesen:



Ich Sirius Orion Black vererbe meinen gesamten Besitz, das Vermögen meiner Familie und die Immobilien, die zu meiner Familie gehören Meinem Parten Kind Harry James Potter. Darüber hinaus erhält er den Titel des Lords.



Tonks ließ den Brief sinken und sah in vier verblüffte Gesichter. Vernon war der erste der den Mund aufmachte. „Wie viel hat der Freak bekommen? 10 Pfund und eine alte Ruine?“, fragte er abfällig. Tonks zog ein anderes Schreiben aus ihrer Tasche.

„75.000.000 Gallionen

Einige Anteile an Geschäften in der Zaubererwelt, die Namen spare ich mir mal.

Das Haus am Grimmauldplatz

Ein Haus in Texas

Ein Haus in New York

Ein Haus in Tokyo

Und eins in Rumänien.

Dazu den Siegelring der Blacks der ist auch in meiner Tasche.

Einige magische Gegenstände im Verlies der Blacks sowie Schmuck, Juwelen und andere Wertsachen.

Außerdem noch sämtliche Hauselfen“,



zählte sie auf. Die Dursleys schauten völlig verstört die junge Frau an.

„Du nimmst den Titel an?“, fragte sie Harry welcher nur nickte und sich von ihr einen Silbernen Ring mit einem schwarzen Edelstein reichenließ, auf dem ein großes B zu erkennen war. Er steckte ihn sich an den Ringfinger seiner linken Hand und stellte fest, dass der Ring sich sofort der Größe seiner Finger anpasste. Gierig sahen die Dursleys auf den Ring und auch auf Harry. Sie planten wahrscheinlich schon was sie mit dem Geld anfangen würden. Sie wussten zwar nicht wieviel eine Galione wert wahr, aber die Summe war beachtlich. „Du Tonks warum erzählst du mir von meinem Erbe? Ist sowas nicht Sache des Ministeriums oder von Gringotts?“, fragte Harry. Tonks kicherte. „Dazu wollte ich gerade kommen“, sagte sie und griff wieder nach dem Testament.



„Des Weiteren hinterlasse ich meinem guten Freund Remus Lupin 5.000.000 Gallionen ebenso meiner Cousine Tonks. Tonks ernenne ich zu Harrys neuem Vormund und bitte sie bis zu seinem 17 Lebensjahr gut für ihn zu sorgen und sich auch bis dahin um sein Erbe und alle anfallenden Entscheidungen, die im Namen unserer Familie anfallen zu kümmern“,



Sie packte den Brief wieder in ihre Tasche. „Das wäre alles. Ich bin aber nicht nur hier, um dich über das Erbe zu informieren, sondern auch um dich zu fragen ob du mit zu mir nach London ziehen willst“, sagte sie. Harry stimmte zu, ohne nachzudenken. „Moment mal, der Bruche bleibt hier“, rief sein Onkel sofort. „Warum sollte ich?“, fragte Harry. „Dieser Dumbledore hat uns gesagt wir sollen dich hierbehalten und jetzt da du endlich etwas wert bist glaube nicht, dass wir dich gehen lassen“, sagte er und stand auf. Tonks zog ihren Zauberstab. „Sie wollen sich also mit mir anlegen?“, fragte sie und richtete den Stab auf Vernon der ihn einen Moment ängstlich ansah und sich dann wieder setzte. „Harry wie lange brauchst du, um zu packen?“, fragte sie. „Gib mir zwei Minuten“, sagte er und lief so schnell er konnte aus dem Wohnzimmer. In seinem Zimmer packte er den Käfig von Hedwig, in dem die Schlafende Schneeeule saß, außerdem noch ein frisches Shirt, eine Hose und Unterwäsche. Dann spurtete er die Treppen runter. Das war das erste Mal seit Monaten das er wieder glücklich war. „Das ist alles?“ fragte Tonks verwundert. „Ja meine Schulsachen und meinen Zauberstab hat mein Onkel zerstört und was meine Kleidung angeht…“, sagte er, aber Tonks unterbrach ihn schon. „Ich wollte morgen eh mit dir Einkaufen, in den Fetzen kann ich mich mit dir in der Öffentlichkeit nicht sehen lassen“, sagte sie in einem frechen Ton. Harry wusste das sie recht hatte. „Willst du deinen lieben Verwandten noch was sagen?“ fragte sie. „Ja, ich hasse euch und ich verspreche sobald ich außerhalb der Schule zaubern darf komme ich wieder dann werdet ihr für alles bezahlen was ihr mir angetan habt“, rief Harry und funkelte die drei böse an die einen Schritt vor ihm zurück wischen. Harry öffnete die Haustür und hielt sie für Tonks auf. Die beim umdrehten einmal den Zauberstab schwang und kurz darauf brannte das Treppengeländer. „Oups, mein Zauberstab ist einfach losgegangen“, sagte sie in einem unschuldston, der keinen täuschte. Harry hörte wie seine Tante seinen Onkel anschrie er solle den Feuerlöscher holen und das Feuer löschen, bevor ihr Haus abbrennt. Da fiel auch schon die Tür zu. Wie kommen wir nach London?“, fragte Harry als er die Rufe seiner Tante nicht mehr hören konnte. apparieren“, sagte Tonks knapp. „Halt dich gut fest“, sagte sie und legte ihren Arm um ihn. Kurz darauf standen sie in der Küche am Grimmauldplatz. Zu Harry Verwunderung war es ganz still, niemand war zu sehen.
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