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The Loved and the Wicked

von IceK04
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Elphaba Thropp Fiyero Tigelaar/Tiggular Frexspar Thropp Glinda/Galinda Upland of the Upper Uplands Melena Thropp Nessarose Thropp
02.12.2019
06.12.2019
6
12.030
1
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Dieses Kapitel
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02.12.2019 1.549
 
A/N:
Hallöchen, da draußen:)
Nach langem Überlegen, habe ich mich endlich entschlossen, mal mein Glück an einer WICKED Story zu versuchen.
Ich selber lese eigentlich fast nie auf deutsch und habe vor Kurzem eher aus Langeweile mal nachgesehen, was es denn auf Ff.de so im WICKED-Fandom zu entdecken gibt... und ich muss sagen; ich war schockiert; Wo sind die ganzen 100.000 Wörter langen Fiyeraba Fanfictions? ^~^
Aaaanyway...
Obwohl ich diese Geschichte ursprünglich auf Englisch verfasst habe (ich habe sie allerdings noch nicht auf Ff.net gepostet, das mache ich erst, wenn die fertig ist...), habe ich beschlossen, sie für alle Interessierten zu übersetzen.
Also... das hier ist für euch, liebe WICKED-Deutschland Community (die gerne auf deutsch lesen möchte, ich schätze also die Größe Leserschaft wird verschwindend gering sein lol.).


Und jetzt kommen wir zum WICHTIGEN TEIL dieser A/N...

Da ich selber Wicked nur auf Englisch kenne, habe ich mich entschieden, die meisten Eigennamen auch im Originalen zu verwenden (Galinda von Hohenhochburgen oder wie auch immer klingt auch einfach komisch, wenn ihr mich fragt...). Hier ist also ein kleines "Dictionary" damit -im Falle des Falles, dass es jemanden gibt, der Wicked gaaar nicht auf Englisch kennt- jeder auch alles verstehen kann...

Deutsch - Englisch

Glizz Akademie - Shiz University
Galinda von Hochborn zu Hohenhochborn  - Galinda Upland of the Upper Uplands
Madame Akaber - Madame Morrible
Moq - Boq (Underhill)


Und jetzt, bevor es endlich losgeht;
Ich würde mich selbstredend sehr über Reviews freuen. Muss auch nichts langes sein... ;)


* * * * * * * * * *


The Loved and the Wicked

von IceK04


Kapitel 1
Der Brief



"Großer Oz!", rief Melena aus und bedeckte den Ausschnitt ihres Kleides mit den Händen als ihr Weg von einem grünen Wirbelwind abgeschnitten wurde, der die Treppe hinunter donnerte.
"Und wie; Großer Oz.", stimmte Frex mit zusammengezogenen Augenbrauen zu.
Von Zeit zu Zeit sehnte sich der Präsident wirklich sehr nach den ruhigen Tagen der Vergangenheit; die Tage ohne einen gewissen grünhäutigen Sturm aus Intelligenz, Neugier und... Andersartigkeit. Die Tage bevor seine Familie Gesprächsthema Nummer eins im ganzen Land waren. Natürlich, so sagte er zu sich selber, liebte er seine beiden Töchter sehr und völlig bedingungslos, doch sah er in die tief-braunen Augen seiner Frau, die nun von wenigen Falten des Alters, der Freude und -selbstverständlich- auch der Sorge umgeben waren, so wünschte er sich nichts so sehnlich, wie die Zeit zurückzukehren zu den Tagen, als diese Falten bloß gewesen waren, wenn sie gelacht hatte.
"Was ist bloß los mit ihr?", murmelte Frex und schloss die Tür zum Badezimmer.
Melena zog eine Augenbraue hoch, "Sie ist aufgeregt, sonst nichts."
Langsam betrat die Frau die Treppe und warf der Haustür des Anwesens einen schnellen Blick zu. Es schüttete aus Kübeln an diesem Tag und Menela wusste einfach, dass ihre älteste Tochter sich nicht die Zeit genommen hatte, Mantel und Stiefel anzuziehen.
"Sie wird noch krank werden, wenn sie weiterhin jeden Morgen so rausgeht.", sagte sie und rümpfte dir Nase als sie die kalte Brise spürte, die von draußen in den Flur strömte.
Frex ließ die Hand seiner Frau los, als sie den Treppenabsatz erreichten, "Vielleicht solltest du ihr sagen, sich vernünftig anzuziehen. Das würde der ganzen Sache sicherlich helfen."
Melena musste ein Seufzen unterdrücken und sie drehte sich ruhig zu ihrem Mann um, "Frex-"
"Guten Morgen."
Beinahe sofort hellte Frex' Gesicht sich auf und er trat vorwärts um seine jüngsten Tochter auf beide Wangen zu küssen, "Guten Morgen, meine liebe Nessarose. Hast du gut geschlafen?"
Das Mädchen lächelte und gab ihm und ihrer Mutter ein herzerwärmendes Lächeln, "Das habe ich. Guten Morgen, Momma."
Melena lächelte zu ihrer Tochter hinunter und ließ ihre Finger durch Nessas braunes, lockiges Haar streichen, "Guten Morgen, Liebes.'
Sie alle drei drehten sich um und waren gerade dabei, das Esszimmer zu betreten, als die Haustür mit einem leichten Knall ins Schloss krachte. Dort stand, den Teppich volltropfend, Elphaba; ihre tief-braunen Augen glitzerten mit Freude und sie strich sich die Regentropfen von der smaragdgrünen Haut.
"Er ist hier.", sagte sie und ihre Stimme zitterte so sehr vor Freude, dass Melena ein Lächeln nicht zurückhalten konnte.
Frex lächelte ebenfalls, bloß dass seine Augen auf dem Teppich unter Elphabas nackten Füßen lagen, und er legte den Kopf schräg.
"Nun Elphaba, ich würde vorschlagen, du gehst und ziehst dir etwas Vernünftiges an und dann können wir mal einen Blick auf 'ihn' werfen, wenn wir frühstücken."
Es war formuliert wie ein Vorschlag, klang jedoch eher wie eine Aufforderung.
Elphaba zuckte die Achseln, ihre Augen verloren nie den aufgeregten Schimmer, als sie herumwirbelte und die Treppe hinaufeilte um zu tun, was ihr Vater gesagt hatte.
"Mirella hat den Tisch gedeckt.", verkündete Melena als die drei das Esszimmer betraten und da war ein Funken Erstaunen in ihrer Stimme.
Frex zog eine Augenbraue hoch, "Sie hat es nicht vergessen?
"Sie hat sogar frische Blumen aus dem Garten geschnitten.", sagte Nessa und arrangierte ihren Rollstuhl vor den Tisch.
Melena legte den Kopf schief und ließ sich auf den Stuhl gegenüber ihrer jüngsten Tochter fallen, "Na dann war es Elphaba, die den Tisch gedeckt hat."
Nessa runzelte die Stirn, "Wieso willst du das wissen?"
"Weil", begann Melena und zog das Wort in die Länge, ganz als würde sie versuchen, es auf ihrer Zunge zergehen zu lassen, "Mirella keine Margerite von einer Rose und eine Lilie von einer Mohnblume unterscheiden könnte, selbst wenn sie es versuchte."
Nessa kicherte leicht, "Jeder kann eine Lilie von einer Mohnblume unterscheiden, Momma. Sie sind sich nicht ansatzweise ähnlich."
Melena ließ ihren Zeigefinger über die Blüte einer Gerbera wandern, "Nun, Mirella kann es nicht."
Mit drei langen Schritten betrat Elphaba den Raum und setzte sich neben ihre Mutter.
"Mögt ihr den Strauß?", fragte die junge Frau, als sie die Blicke ihrer Eltern und Schwester sah, "Ich habe ihn heute morgen gemacht, als ich den Tisch gedeckt habe."
Melena warf ihrem Mann und ihrer jüngsten Tochter einen triumphierenden Blick zu, "Seht ihr? Ich hab es ja gesagt."
Elphaba runzelte die Stirn, ließ ihren Mund aber geschlossen. Ihre Finger zitterten, als sie den cremeweißen Umschlag vor sich auf den Tisch legte.
"Shiz University.", las sie laut und ihre Augen weiteten sich in Ehrfurcht, "Das hier ist mein Traum."
Melena sah zu wie ihre Tochter sich auf die Unterlippe biss, um sie vom Zittern abzuhalten, als sie vorsichtig den Umschlag öffnete und einen ordentlich gefalteten Brief heraus holte.
Das Papier glättend, räusperte sie sich und begann zu lesen.
"Liebe Miss Elphaba Thropp,
Wir senden unsere tiefste Freude und bla bla bla best-gelehrten Studenten-"
"Elphaba."
Der Kopf der jungen Frau hob sich ruckartig beim Erklingen der strengen Stimme ihres Vaters und sie senkte schnell den Blick, "Entschuldige, Vater."
Sie nahm einen tiefen Atemzug, "Die Fakultät der Shiz University hat eine Geschichte von best-gelehrten Studenten, perfektem Sozialen Image und top Abschlussstatistiken. Erfüllt mit Stolz und Freude sind wir froh, Ihnen die Möglichkeit geben zu können, innerhalb der hochgelobten Wände von Shiz University zu studieren. Sie sind von nun an eine Studentin der Fakultät und wir erwarten Ihre Anwesenheit am ersten Schultag nach den Sommerferien, dem zweiten September. Herzlichst, Madame Morrible, Shizdirektorin."
Elphabas Wangen glühten förmlich mit Aufregung und sie strahlte ihre Mutter, Vater und Schwester an, "Ich wurde angenommen."
Ihre Stimme war nicht mehr als ein Flüstern, "Momma, Vater, ich wurde angenommen."
Melena lächelte ihre Tochter an, griff ihre Hand und drückte sie, "Ich bin so stolz auf dich, Fabala."
Frex nickte, "Das sind wir alle."
Elphabas Finger kämpften gegen die ihrer Mutter und sie drückte ein weiteres Mal leicht Melenas Hand während ihre Mundwinkel sich in ein breites Grinsen verzogen, "Ich werde in Shiz studieren."
Und das würde sie.
Melenas Brust füllte sich mit Stolz und sie warf ihrem Mann einen schnellen Blick zu, ein schnelles Lächeln.
Er antwortete mit einem Blinzeln und nahm Melenas andere Hand, wissend, dass sie es nicht viel länger aushalten würde.
Seine Frau schniefte und schenkte ihrer Tochter ein tränenreiches Lächeln, "Du bist so schnell groß geworden."
Elphaba unterdrückten den Drang, die Augen zu rollen und drückte bloß die Hand ihrer Mutter, "Es sind beinahe zwanzig Jahre vergangen -das würde ich nicht 'schnell' nennen."
Frex warf ihr einen strengen Blick zu, "Elphaba."
Melena schniefte ein weiter Mal und nahm dankbar die dampfende Tasse Tee entgegen, die ihr Mann ihr reichte.
"Bald bist du auf und davon und...", sie nahm sich die Zeit, einen Schluck Tee zu trinken um ihre Nerven zu beruhigen, "Shiz ist bloß der erste Schritte in dein eigenes Leben."
Elphaba nickte nachdenklich und ihre Gedanken wanderten zu dem Tag ihres High School Abschlusses. Damals hatte sie gedacht, ein neues Leben würde für sie beginnen. Aber vielleicht, nur vielleicht, begann ihr neues Leben genau in diesem Moment; Shiz würde Türen zu Möglichkeiten öffnen, die sie bis jetzt nicht gekannt hatte. Und sie würde sie alle erkunden.
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