24 heiße Adventsgeschichten

OneshotRomanze / P18
Inu no Taishou Inu-Yasha Izayoi Kagome Sesshoumaru Tsukiyomi
01.12.2019
26.12.2019
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01.12.2019 3.234
 
Hallo meine Lieben, und so beginnt das erste Kapitel!
Ich weiß, man hat lange nichts von mir gehört, aber das hat seine Gründe.
Von der Trennung meines Exverlobten, hinzu Umzug und vielen mehr.
Doch langsam geht es bergauf, und wir wollen ja die Laune nicht runterziehen ^.-
Also viel Spaß mit dem ersten Kapitel!
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Einst lebte ein wunderschönes Geschöpf, mit weißem langem Haar und goldenen Augen in einem Schloss hoch im Himmel. Sie war eine Frau von solcher Schönheit, dass ihre Bediensteten es nicht wagten, in ihr Antlitz zu blicken. Ihren Namen hatten jedoch die meisten vergessen, sodass sie nur noch mit ihrem Titel angesprochen wurde. Inu no Kami, Göttin der Hunde.

Eines Tages begab es sich, dass die von Einsamkeit geplagte Göttin, hinab auf die Erde stieg. »Und hier lebt mein Sohn«, wisperte sie, an Sesshomaru denkend, der damals abgelehnt hatte, weiter bei seiner Mutter zu leben. Jeder hatte sie verlassen. Ihr Liebster und auch ihr Sohn. Man hatte ihr Herz gebrochen. Jedoch sehnte sie sich noch heute nach der warmherzigen Umarmung ihres Gatten, der sie immer reichlich beschenkt hatte. Nie hatte sie verstehen können, was er an der Menschheit so liebte, die ihm am Ende das Leben kostete. Izayoi. So hatte die Prinzessin geheißen, die er sich als Zweitfrau nahm. Leider hatte sie zu spät gemerkt, dass er diese viel mehr begehrte, als sie selbst.
»Au«, hörte sie ein plötzliches Fluchen. Die Stimme war von Schmerz verzerrt. Erschrocken stahl sie sich hinter einem Baum, doch wieso? Warum versteckte sie sich?
Wieder Mut fassend, kam sie hervor, um dem Geräusch auf den Grund zu gehen. Warum sie das tat? Ihr war langweilig, sie war einsam und – sie nahm einen tiefen Atemzug – einfach töricht.
»Wer ist da?«, sprach sie mit erhabener Stimme, neben einem Baum hervortretebd, nur um eine alte, weißhaarige Oma am Boden zu sehen. Sie hielt sich den Fuß, doch schien ihr Schmerz vergessen, als sie ihr Gegenüber erblickte. Eine lila Mondsichel zierte die göttliche Stirn und auch der Rest sprach von ihrer Andersartigkeit.
»Was bist du?«
Die Hundegöttin schnaubte, wendete ihr Gesicht zur Seite, die Einsamkeit an ihr reißend. Niemand kannte sie. Niemand wusste von ihr. Niemand würde sich an sie je erinnern. »Eine Göttin«, erläuterte sie ihre Gefühle unterdrückend.
»Eine Gottheit...«, staunte die Alte, erkennend, dass diese Frau vor ihr von dunklen Schatten, an ihr manifestierend, geplagt wurde. »Entschuldigt, dass ich Euch belästigt habe.«
Inukami schüttelte kurz ihren Kopf, legte eine Hand an ihre andere Schulter und schielte zu ihr. »Was ist geschehen?« Sie verstand nicht, warum sie das fragte, doch ahnte sie, dass es damit zusammenhing, dass überhaupt einer mit ihr sprach.
»Ich alte Frau bin über eine herausragende Wurzel gestolpert und habe mir das Gelenk verknackst«, murmelte sie ernüchtert, wissend, dass eine Gottheit ihr niemals helfen könnte. Aber es war tröstlich, dass sie nicht alleine in der Wildnis war, wo die Monster hinter jedem Baum lauerten.
»Verstehe. Wo ist deine Familie?«
Sie hätte sich ohrfeigen können. Wieso redete sie mit dem Gesindel?
»Meine Enkeltochter ist schwer krank, weswegen ich Kräuter gesammelt habe«, sie deutete auf den Korb neben ihr. Inukami entdeckte Holz, Kräuter und Beeren. »Würdet Ihr mir einen Wunsch erfüllen? Ich habe nicht viel, doch auch wenn ich nicht überlebe, soll meine Enkelin es.«
Die weißhaarige Schönheit erschrak, starrte die ältere Frau an und schluckte. »Wer sagt, dass ich eine gute Gottheit bin, die Wünsche erfüllt und Nächstenliebe zeigt?«
Ein heiseres Lachen kam nur als Antwort, während etwas Weißes, glitzerndes zwischen den Bäumen herunterfiel: »Ich lebe noch, ist das nicht Beweis genug? Aber auch wenn, könnte ich mein Leben für das meiner Enkelin anbieten. Nehmt es Euch nur, solange sie lebt.«
»Was ist, wenn ich dich töte und deine Kleine sterben lasse?«
»Daran will ich nicht glauben. So etwas sehe ich nicht in Euren Augen.«
Die Göttin trat ein Schritt zurück, strich über ihren, mit Fell besetzen, Kimono und betrachtete ihre spitzen Krallen. Sie hatte Fangzähne und doch war diese Frau davon überzeugt, dass dort nichts Böses zu finden war. Aber wieso? Sie war ein Monster, das einst in vielen Kriegen gekämpft hatte.
»Ihr zweifelt an Euch, habe ich Recht? Wisst Ihr, egal wie viel Böses man tut, man kann sich immer ändern. Ich habe schon viel Wundersames auf dieser Welt gesehen. Nicht zu letzt, gab mir ein Halbdämon in einem Menschendorf diese Kräuter. Man akzeptierte ihn, nahm ihn auf. Er war groß, nein riesig, und ähnelte mehr einem Monster als einem Menschen. Doch das ist nicht alles. Er erzählte mir von einem kleinen Mädchen, das bei einem weißhaarigen Dämon lebt, und ihn oft besuchen kommt. So seht Ihr, es ist egal, als was wir geboren wurden. Einzig zählt, was wir daraus machen.«
Warum erinnerte sie sich nur jetzt an ihren Sohn, der mit einem kleinen Mädchen bei ihr gewesen war, um sie getrauert hatte und für sie gekämpft? Sollte sie es wagen, eine gute Tat zu vollbringen? Würde es etwas ändern? Aber warte. »Ich will, dass ihr mich verehrt und mir einen Schrein errichtet.« Das schrie nur nach ihrer Einsamkeit, aber was sollte es schon?
»Einverstanden«, versprach die alte Dame lächelnd und wollte ihren Korb ihr reichen, als ein Stück Fell ihre Hände kitzelte. Weiß und seidig ergoss es sich. »Aber?«
»Halt dich fest. Das ist eine Ausnahme.« Sie starrte hinauf, immer mehr Schneeflocken entdeckend. Es machte sie rührselig, denn an einem verschneiten Tag, hatte sie ihn getroffen. Einen mächtigen, großen Hundedämon. Er war charmant und zugleich ein Idiot, doch ein liebenswürdiger. Immer hatte er sie angelächelt, und um sie herumschlawänzelt, bis sie seinem Flirten nachgegeben hatte.
Seufzend drehte sie sich um: »Halt dich gut fest.«
Ein Nicken, gefolgt von einem kurzen Aufschrei, als sich das Fell erhob. Inukami konnte sich ein schelmisches Lächeln kaum verkneifen, doch kam mit diesem auch eine Träne. Ihr Liebster war der einzige gewesen, der sie zum Lachen brachte.

So trieben die beiden Gestalten am Himmel dahin. Das Fell war gewachsen, und umhüllte die alte Dame, als diese zu frieren begann. Man konnte sie kaum von den Wolken auseinanderhalten. So war es auch besser, denn die Göttin wollte keinen Kampf, sondern einfach diese Frau heimbringen.
Eine halbe Stunde später erreichten sie eine kleine Hütte. Die Göttin hatte jene kaum erkannt, doch der Geruch war eindeutig. Jedoch mischte sich dieser mit einem anderen, der ihr wohlbekannt war. Kurzzeitig zog sich ihr Herz zusammen, den Sinkflug startend. »Wir sind da«, verlautete die Göttin mit leicht zittriger Stimme. »Wir landen.«
Der Boden kam viel zu schnell näher, wie auch der Geruch, der ihre empfindliche Nase erfasste. Das sogenannte Schicksal war oftmals schrecklich. Erst Recht in diesen kriegerischen Zeiten, in denen Räuber, Banditen, aber auch Kriege täglich an einem Ort tobten. Es war wie ein Tsunami, der zerstörerisch übers Land zog, und dass sich Dämonen einmischten, verschlimmerte alles.
»Vielen Dank«, sprach die alte Frau fast zu früh, und löste sich aus dem Fell ihrer Retterin, um humpelnd zu der kleinen Hütte zu begeben. Gleich würde sie sehen, was hinter der Tür wartete. Ihre Enkelin war schon gestern Nacht entschlafen. Das Mädchen hatte eine schlimme Lungenentzündung geplagt, der sie am Ende erlegen war. Die Hütte war zu kalt gewesen. Kein Feuer, kein warmes Essen und hohes Fieber. Sie hätte es vielleicht verhindern können, indem sie bleibt, doch auch dann wäre sie nicht gesund geworden.
»Warte«, wisperte die Göttin und drängte sich an ihr zur Tür vorbei. »Du solltest nicht hineingehen.«
Die leidende Oma blieb stehen. Sie glaubte Trauer in den Augen der Frau, ihr gegenüber, zu erblicken. Also war sie zu spät gekommen. »Bitte lasst mich hindurch, ich will sie sehen«, sprach sie, die Augenbrauen zusammenkneifend, und schob sich durch die Tür, an ihr vorbei, nur um das blasse Gesicht ihrer Nichte zu sehen und die blauen Lippen. »Ich komme zu spät.« Humpelnd schritt sie zum Lager, ließ sich fallen, nur um das tote Mädchen ungläubig anzustarren. Tränen rannen über ihre Wangen, das Herz der Göttin erwärmend. Sie erinnerte sich noch mehr an ihren trauernden Sohn, strich seufzend über eine schwarze Kette an ihrem Hals, in dessen Mitte ein großes, schwarzes Juwel prangte, und schritt zu ihr.
»Eine weitere Chance«, sprach sie leise vor sich hin zur trauernden Frau tretend, um ihr Amulett auf die Verstorbene zu legen. Ein Geschenk ihres damaligen Gatten. Die Meidou, die Tote wiederbeleben kann, jedoch nur ein einziges Mal. Sie würde sie retten. Kaum berührte es den Körper der Verstorbenen, hörte sie schon einen Herzschlag. Es ließ ihr eigenes Herz höher schlagen und sorgte für eine unbändige Wärme, die ihr schier unbekannt vorkam. Was war das nur für ein Gefühl, welches sie mit solch Freude erfüllte?
Ein Husten, Lider die sich öffneten, und nussbraune Augen, die umher blickten.
»Ein Wunder«, rief die Alte, umarmte ihre Enkelin und vergoss Tränen des Glücks. Ohne die Gottheit wäre sie auf ewig allein gewesen. »Ich werde Euch einen riesigen Schrein errichten! Vielen Dank! Ihr seid die gütigste Göttin!«
»Vergiss nur nicht, ich konnte sie nur ein einziges Mal zurückholen, also achte besser auf sie.«
»Das werde ich!«
Die schwarzhaarige Enkelin blickte in das Antlitz der weißhaarigen Frau auf, unsicher, wie sie darauf reagieren sollte. Geschah das alles wirklich? Sie war doch tot gewesen, und nun lebte sie wieder... »Vielen Dank.«
»Hn«, schnaubte die Göttin, sich langsam besinnend, wo sie war. »Ich gehe nun.«
»Wartet!«, bremste die alte Frau sie aus. Inukami wollte nicht länger bleiben, aus Angst, sie könnte noch mehr dumme Entscheidungen treffen. Sie war eine Hundegottheit, keine der Menschen.Doch sie drehte sich für sie um, nur um erstaunt innezuhalten. Die Frau vor ihr hielt ein rundes Kleinod, umhüllt mit einem samtenen Schleier in den Händen. Er war purpurrot und zog sie in den Bann. »Nehmt dies als Geschenk. Ich fand es auf meiner Suche nach Medikamenten. Vielleicht kann es Euch erfreuen.«
Die Dämonengottheit nickte, nahm es entgegen, und machte sich auf dem Weg. Draußen hatte es noch heftiger zu schneien begonnnen, und überall machte sich das im Abendlicht strahlende Rot breit. Bei diesem Wetter würde es dauern, nach oben zu gelangen, weswegen sie sich entschied, in einer nahen Höhle Unterschlupf zu suchen.
»Dann wollen wir mal sehen«, wisperte sie andächtig, das seidene Tuch vom runden Kleinod lösend, nur um zu erstarren. Es schien eine Kugel aus Glas zu sein oder wie man es schimpfte. Auf ihr waren Mondsicheln, Sterne und Schneeflocken golden auf einem azurblauen Untergrund abgebildet. »Wunderschön«, entlockte das Kleinod ihr die Worte. Sie wusste nicht, dass es eine Weihnachtskugel war, eine ganz besondere. Für sie war es nur ein Schmuckstück, auch wenn ihre Pracht sie aus der Fassung brachte, doch ahnte sie nicht, dass sie magisch war.
»Inu no Taisho hätte die bestimmt gefallen«, seufzte sie, sich an die Felsenwand lehnend. Sie war kühl, aber ihr Kimono schützte sie vor der Kälte. Woher sie wohl kam? »Was bist du nur«, überlegte sie und schnupperte vorsichtig daran. »Ich wünschte, mein Gatte wäre hier. Er ist so viel umhergereist, wahrscheinlich wüsste er, was es ist. Ich war nur da oben, nachdem wir geheiratet hatten. Es war dumm und töricht ...«

»Nun, ich weiß auch nicht alles. Des Weiteren warst du sicher, und naja – verlautete eine Gestalt in der Finsternis sich räkelnd – ich konnte dich nicht in Gefahr bringen. Dich und unseren Sohn.«
Überrascht starrte sie in leuchtend goldene Augen. Ein Zittern durchfuhr ihren Körper. Ihre Kräfte verließen sie augenblicklich, sodass sie zusammensackte. Dunkelheit schien ihre Sinne zu umfangen. Doch bevor sie auf den Boden aufkam, ergriffen warme, starke Arme von ihr besitz. Sie wurde an eine stämmige Männerbrust gedrückt, die aus einem Yukata hervorblitzte. »Liebste ...  Habe ich dich erschreckt?«
Also war es doch keine Einbildung. »Bist du es?«, wisperte sie ungläubig und streckte ihre krallenbesetzte Hand nach seiner Kleidung aus. Langsam, aber stetig öffnete sie die Augen und erkannte den ihr Gegenüber. Nachts konnte sie sehen und der Mann, der dort, mit ihr in den Armen, stand, war eindeutig er.
»Könnte man mich verwechseln?« Ein bekanntes, breites Grinsen entfachte ein Brennen in ihrem Leib, dass sie ewig nicht mehr gespürt hatte.
»Aber du bist ...«
»Tot. Ich weiß. Verstehen tue ich es nicht, aber wäre es dir lieber, wenn ich ginge?«
»NEIN!«, schrie sie, ihn festhaltend. »Ich will nicht, dass du mich verlässt.«
Zwinkernd, versuchte er in seiner Gemahlin zu erkennen, was geschehen war. Damals war sie eher verschlossen aufgetreten, und nicht so vehement auf ihre Gefühle pochend. Ein Grund, weswegen er sich einst nach einer Menschenfrau gesehnt hatte. Er hatte sich immer eine offene Frau gewünscht.
»Dann bleibe ich. Aber was machst du hier unten?«
»Ich fühlte mich einsam.« Inukami umarmte die Glaskugel mit einer Hand. »Dann begegnete ich einer Frau, die Hilfe brauchte und am Ende endete ich hier, mit einem Geschenk von ihr.«
»Ha?« Er beugte sein Gesicht hinab, die Kugel betrachtend, während er ihren betörenden Geruch inhalierte. Schon immer hatte er ihr vollmundiges Aroma geliebt. »Verstehe. Vielleicht hat es mit der Kugel zu tun, dass ich hier bin.«
»Möglich.« Sie lächelte zaghaft und strich über die Mondsicheln.
»Du kannst ja lächeln«, witzelte er sofort, nur um einen erzürnten Blick zu erhaschen, was ihn zum Schmunzeln brachte. »Lass uns die Zeit genießen, die ich bei dir bin.«
Sie nickte zaghaft. Indes nahm er ihr die Glaskugel zärtlich aus der Hand, legte sie auf das Tuch und zog seine Gattin wieder in die Arme. Er wusste nicht, was geschehen war, doch jede Minute würde er von der Frau auskosten, die sich ihm anscheinend erst nach dem Tod offenbarte. »Was würdest du gerne machen?«
Sie schmiegte sich rot an ihn. »Draußen tobt ein Schneesturm, und mir ist kalt ...«
»Soll ich dich mit meinem nackten Körper wärmen?«
Die Charmesröte bedeckte ihr Gesicht, als er seinen Knoten öffnete, und nur noch im Lendenschurz vor ihr stand. Er war so schön wie damals, brachte ihr Blut in Wallung und ließ sie Sterne sehen. »Du bist schlimm ...«
»Ich rieche einfach deine Bedürfnisse. Aber wenn du nicht willst, dann-«.
»SCHON GUT!« Hektisch nestelte sie an ihrem Gürtel, doch sie war unfähig. Viel zu aufgeregt. Was war nur los mit ihr? Sie verlor gerade jegliche Selbstbeherrschung ...
»Du bist süß, wenn du so bist«, verlautete er. Nur ein Ruck. Der Gürtel fiel zu Boden. Dieser Mann wusste, was er tat, und würde sie nicht warten lassen. »Ich will dich mit Haut und Haar verschlingen!«
Kaum hatte er dies von sich gegeben, riss er sich den Lendenschurz vom Leib, um ihr seine schon harte Erektion zu zeigen. Diese verletzliche Art an ihr, hatte ihn geil gemacht. Er wollte sie besitzen, ausfüllen und zum Schreien bringen.
»Liebster«, stöhnte sie vor Verlockung. Er zog sie im Stehen an sich, presste seinen Schwanz gegen ihren Leib und rieb sich an ihr. Von der Lust überfallen, schlang sie ihre Arme haltsuchend um seine maskulinen Schultern. Immer mehr drängte er sich an sie, bis er spürte, dass sie feucht genug war. Er umgriff ihre Hüfte, hob sie an, sodass sie sich auf ihre Zehenspitzen stellen musste, und drang in sie ein. Das Gefühl war überwältigend, während sie vor Wollust stöhnte. Immer und immer wieder hob und senkte er sie, drang ein und glitt hinaus, während sie ihre Krallen in seinen Nacken vergrub. »Liebster«, seufzte sie hingebungsvoll, seine Finger an ihrem Gesäß spürend. Es musste echt sein. Diese Gefühle überfluteten sie und rissen sie davon. Eine Welle folgte auf der Nächsten, was sie schier um den Verstand brachte. Sterne tanzten vor ihren Augen, ausgelöst von einem Feuerwerk in ihrem Inneren. Auch Touga stieß langsam an seine Grenzen, das warme, pulsierende Fleisch an seinem Schaft spürend, wie es sich immer fester zusammen zog.
»Ich komme«, stöhnte er nach einer halben Ewigkeit, ergoss sich in ihr und presste sie noch stärker an sich. Sie konnte ihr Glück nicht fassen, dankte, dass sie herabgestiegen war und dieser Frau geholfen hatte. Es war ein Wunder. Ihr großes Wunder. Endlich hatte sie ihn wiedersehen, spüren und lächeln können.
Ein schöneres Geschenk hätte die alte Frau ihr niemals machen können. Das war das Beste.
»Ruh dich aus«, flüsterte ihr Gatte an ihrem Ohr, bevor ihre Lider sich erschöpft schlossen. Doch würde sie ihn nicht mehr loslassen. Er musste bei ihr bleiben.

Als sie wieder die Augen öffnete, spürte sie ihr weiches Bett unter sich. Traurig blickte sie sich um, wissend, wieder allein zu sein. War alles nur ein Traum gewesen? Wie quälend. Dabei hatte es sich so echt angefühlt. Touga bei ihr, sie haltend, behütend, beschlafend ...
Missmutig schüttelte sie den Kopf, setzte sich auf und wollte sich wieder ihrem Trott ergeben, als ein Geräusch sie aufhorchen ließ.
»Du bist wach?«
»Touga?«
»Wer wohl sonst«, grunzte er, sich auf ihr Bett setzend. »Hast du jemand anderen erwartet?«
»Nein. Aber ich dachte ...«
»Es war kein Traum«, küsste er ihr Ohr, auf die Glaskugel deutend. »Sieh.«
»Das Kleinod ...«
»Es ist ein Wunder. Vielleicht wissen wir nicht wieso, aber wir sollten dafür dankbar sein. Ob die alte Dame wohl wusste, was das ist?«
»Wer weiß«, hauchte sie nur und lächelte zaghaft. Nie wieder allein. »Aber lass es uns vor deinen Söhnen verheimlichen ...«
»Verstehe, du willst mich nur für dich. Was bleibt mir da anderes übrig ... Des Weiteren können die zwei auf sich alleine aufpassen, im Gegensatz zu dir.«
Sie schnaubte kurz, als er sich schon auf sie stürzte, um seine Gefährtin zur Ruhe zu verhelfen.

Auf der Erde indes erfreute sich das junge Mädchen an guter Gesundheit. Sie kuschelte sich ans Feuer und betrachtete ihre Großmutter: »Wieso hat sie mich wiederbelebt? Du hättest es auch gekonnt und dann schenkst du ihr die Kugel ...«
»Sei nicht so«, schmunzelte die Frau. »Sie brauchte dieses Wunder mehr, als du. Sie hat ein gutes Herz, und diese Kugel kann viel bewirken.«
»Ich weiß, aber kostet sie dich nicht viel Kraft?«
»Mach dir keine Sorgen. Im Winter habe ich davon genug. Du weißt, was ich bin.«
»Das weiß ich, Großmutter, jedoch verstehe ich nicht, wieso du dir mit den Menschen oder diesmal auch mit einer Göttin, deinen Spaß erlaubst.«
»Jedem Unsterblichen wird langweilig. Du kannst nicht sterben, nein du kehrst immer wieder, während ich Tote wiederbringen kann, für einen Teil meiner Lebenskraft.«
»Lebenskraft, die im Winter schwindet, bis nichts übrig bleibt, nur um im Frühjahr neu zu erblühen. Die ewige Wiedergeburt. Dann werde ich die ältere sein.«
»So ist unser Leben, und ihres wird nicht anders sein, nur dass sie da oben lebt. Es war eine gute Tat von uns beiden.«
Die junge Frau schüttelte noch ihren Kopf, bevor sie sich an die alte Frau lehnte. »Stirb mir nur nicht vor dem Frühling, denn auch ich will nicht allein sein.«
»Werde ich nicht, versprochen.«

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Ich hoffe es hat euch gefallen, bin etwas aus der Übung^^'
Viele dürften zumindest an 2 Tagen auf ihre Kosten kommen.
Es gibt viele Pairings und sie sind doppelt im Topf. Alles wird gezogen und ich weiß nie was kommt...
Umso überraschender was ich eben gerade für morgen zog:

Touga X Izayoi [Junge, du bekommst den Hals nicht voll XD], Sexstellung: Vorhängeschloss; Schleife und Wald
klingt schon mal sehr heiß... ^^ Und ja er hat Glück, dass es alles One Shots sind, sonst hätte ich ihm den Hintern versohlt, dass er nach einer Nacht mit der Inukami gleich bei Izayoi landet^^'

Ach solltet ihr Pairingwünsche haben, schreibt sie in die Kommentare (dürfen auch aus anderen FFs von mir sein). Ich habe erstmal nur welche aus dem Anime gewählt :D

ICh wünsche euch noch einen schönen ersten Advent^^
Man liest sich morgen Abend (je nach dem, wie ich aufgehalten werde^^)

Mit lieben Grüßen

Eure Kibo-kamichan
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