Adventskalender "Twelve Days Of Christmas" - Caligula

von Caligula
OneshotAllgemein / P12
Bellatrix Lestrange Blaise Zabini Luna Lovegood Marcus Flint Oliver Wood Rodolphus Lestrange
01.12.2019
09.12.2019
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Twelve Days Of Christmas

On the second day of christmas Alice gave to me …


Sie erwartete ihn mit einem fetten Grinsen im Gesicht. Nur selten kam es vor, dass sie nicht den ganzen Tag zusammen verbrachten. Ihre Freunde prophezeiten ihnen bereits, dass sie einander noch gründlich auf die Nerven gehen würden, so wie sie ständig aufeinander hockten. Erst in Hogwarts, jetzt als Auroren. Aber Frank ließ sich von diesen düsteren Prognosen nicht beirren. Er war immer noch genauso verliebt in seine Alice wie vor Jahren und wollte jede Sekunde mit ihr verbringen. Eine Ausnahme bildete der seltene Anlass des Geschenkekaufens.
„Willkommen daheim, Liebling“, begrüßte sie ihn strahlend, drückte ihm einen Kuss auf die Lippen, konnte der Versuchung dann allerdings nicht länger widerstehen, auf die Tüten in seiner Hand zu schielen.
Grinsend stupste er sie gegen die Nase. „Sei nicht so neugierig.“
„Du kannst sowieso nicht mit meinem Geschenk mithalten“, erklärte sie großspurig. Er wusste genau, dass sie ihn provozieren und ihm Informationen entlocken wollte, daher machte er nur ein zustimmendes Geräusch und ging gar nicht weiter darauf ein. Er stellte die Tüten auf dem Boden ab, um sich seiner dicken Jacke zu entledigen. Alice ließ ihn nicht aus den Augen und kaute nervös auf ihrer Unterlippe herum.
„Was ist los?“, wollte er wissen. Irgendetwas an ihrem Verhalten war sonderbar.
„Ich kann nicht warten!“, platzte es ungeduldig aus ihr heraus.
„Hey“, sprach er sanft auf sie ein und legte seine Hände auf ihre Schultern. „Mir ist ja klar, dass dich Weihnachten immer ganz hibbelig macht, aber reiß dich zusammen. Nur noch ein paar Tage, dann ...“
„Ich bin schwanger!“
Für einen Moment war es, als hätte ihm jemand aus heiterem Himmel eine Ohrfeige verpasst. Es war ein Schock, doch je mehr sich dieser setzte, desto angenehmer wurde er. Sie war schwanger. Sie bekamen ein Kind. Sein Kind.
Alice beobachtete ihn aus großen Augen, fast ängstlich, bis er seine Gesichtszüge wieder unter Kontrolle hatte und ein Lächeln aufsetzte. „Wirklich?“ Sie nickte heftig und in einer stürmischen Geste drückte er sie an sich. „Das ist unglaublich!“
„Freust du dich ...?“, hakte sie verunsichert nach. Er hielt sie wieder etwas auf Abstand, ohne sie loszulassen und sah ihr tief in die Augen, die verdächtig glitzerten.
„Ja! Ich will eine Familie mit dir, Alice. Das ist das schönste Geschenk, dass du mir hättest machen können.“
„Wir haben es uns gegenseitig gemacht“, erwiderte sie und musste dann ob ihrer sehr treffenden Wortwahl schmunzeln. „Ich liebe dich so sehr, Frank. Frohe Weihnachten.“
„Und ich liebe dich. Unser letztes Weihnachten zu zweit.“
Und er hätte nicht glücklicher sein können.
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