Miraculous Ladybug Adventskalender 2019

OneshotAllgemein / P12
01.12.2019
09.12.2019
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Akuma-Alarm am Weihnachtsabend von MiraculousFan


Paris ist in Weihnachtsstimmung. Es schneit, überall in den Straßen hängen bunte Lichter und die Leute sind fröhlich und munter in der Stadt unterwegs. Auch an einer anderen Stelle sind die Gefühle gerade am Kochen. Auf einem Dach in der Innenstadt befindet sich Cat Noir, welcher vor Ladybug kniet und ein Geschenk in den Händen hält. Ladybug ist sprachlos.

„Äh, Cat Noir ich ... ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll.“
Cat Noir ist noch am lächeln, weiß aber auch nicht, was er sagen soll. Ladybug nimmt ihm die Entscheidung ab.
Es ... es tut mir leid, Cat Noir. Ich muss dein Geschenk leider ablehnen. Zum Schutz unserer Identitäten. Es tut mir leid.“
Ladybug schnappt sich ihr Jo-Jo. Sie schwingt sich vom Dach. Cat Noir schaut ihr hinterher. Er fällt auf die Knie. Mit einem traurigen Blick schaut er auf das Geschenk von ihm. Dabei hat er sich sogar mit dem Einpacken Mühe gegeben. Er kann seine Trauer nicht zurückhalten. Das spürt auch ein alter Bekannter der Helden. An einer anderen Ecke von Paris öffnet sich das Fenster von Hawk Moth, welcher sagt: Ja, ist das denn die Möglichkeit!? Einer meiner Feinde ist am Boden zerstört, und das ist Ladybugs Schuld! Sie weiß gar nicht, was sie mir damit für ein schönes Geschenk gemacht hat!“
Seine Hand öffnet sich und ein Schmetterling fliegt auf seine Hand. Er verwandelt diesen in einen Akuma und schickt ihn los. Flieg los, mein kleiner Akuma und verwandle sein gebrochenes Herz!“
Der Akuma fliegt quer durch Paris, bis er in der Nähe von Cat Noir angekommen ist. Dieser schaut traurig zu Boden. Der Akuma ist kurz davor, in seinen Ring zu fliegen, bis Cat Noir plötzlich laute Schreie hört. Er schaut hoch und seine Trauer ist vergessen. Das spürt auch Hawk Moth.
Was ist da los? Seine Trauer ist verschwunden! Flieg ihm nach, mein kleiner Ak... nein, warte. Ich spüre eine weitere negative Emotion an einem anderen Ort von Paris!“ Hawk Moth lacht und schwingt seinen Stock. Flieg mein kleiner Akuma! Bevor auch diese Emotion verblasst ist!“
Der Akuma fliegt los. Auch Cat Noir nimmt die Spur in Richtung der Schreie auf, ohne das Wissen, dass ihn ein Akuma dicht auf den Versen ist. Er kommt in einer dunklen Gasse an. In dieser befinden sich Ivan, Mylène und eine in dunkle Klamotten gehüllte Person. Diese hält eine Tasche in der Hand und will wegrennen. Mylène ruft: Haltet den Dieb! Er hat meine Tasche geklaut!“
Ivan kommt nicht mehr mit, doch Cat Noir nimmt vom Dach aus die Verfolgung des Diebes auf. Als er auf der Höhe des Diebes ist, springt dieser und landet auf dem Dieb. Dadurch schmeißt dieser die Tasche von sich weg, welche auf dem Boden aufprallt. Mylène und Ivan kommen von hinten auf Cat Noir zugerannt, welcher dem Dieb aufhilft. Die beiden heben Mylènes Tasche auf. Diese sucht in ihrer Tasche nach etwas, bis sie eine Kette herausholt. Leider ist diese durch den harten Aufprall kaputt gegangen. Mylène ist sehr traurig darüber.
Die Kette war dein Geschenk für mich, und jetzt ist sie kaputt!“
Mylène ist am Boden zerstört, Ivan versucht sie zu trösten.
Keine Sorgen, Mylène, ich kann dir einfach eine neue besorgen.“
Mylène hält die Kette ins Licht und legt sie in Ivans Hand.
Die Kette war ein Geschenk von dir, etwas besonderes.“
Plötzlich kommt der Akuma, welcher in die Kette fliegt. Sowohl Mylène als auch Ivan halten diese noch in der Hand. Hawk Moth spricht zu den Beiden.
Chrisdeath. Ich bin Hawk Moth. Ein Dieb hat das Geschenk deiner Liebsten zerstört? Ich gebe dir die Macht der Rache, dass es für alle ein schlechtes Weihnachten gibt. Du wirst in der Lage sein, Geschenke zu zerstören, oder auch zum Leben zu erwecken, um dich zu rächen! Deine Liebste soll dir dabei an deiner Seite stehen, zur Unterstützung. Als Gegenleistung verlange ich lediglich die Miraculous von Ladybug und Cat Noir. Kann ich mich auf euch verlassen?“
Die beiden sagen gleichzeitig: Ja Hawk Moth.
Während die beiden sich verwandeln, haut der Dieb ab. Nach der Verwandlung sehen Ivan und Mylène nicht mehr so freundlich aus. Die beiden sind komplett in schwarz gehüllt, auch ihre Haut sieht so aus, als sei sie aus Stein. Das einzige mit Farbe ist die Kette mit einem roten Diamanten, welche um den Hals der ehemaligen Mylène hängt. Cat Noir überlegt, ob er diese zerstören soll, doch dies macht recht wenig Sinn, wenn Ladybug nicht da ist. Ohne sie kann der Akuma entkommen und sich vermehren. Die beiden scheinen aber anders zu denken. Der ehemalige Ivan sagt: ,,Meine Liebste, schau, Cat Noir steht hier schon so bereit. Holen wir doch direkt seinen Ring, dann sorgt der Schmetterling dafür, dass wir für immer zusammen bleiben können!“
Ja, mein Liebster!“
Chrisdeath scheint keine Waffe zu haben, während seine Geliebte einen Dreizack zur Verfügung hat. Cat Noir geht einen Schritt zurück.
Tut mir leid, aber heute nicht.“
Er schnappt sich seinen Stab und drückt sich damit nach oben. Er läuft über das Dach. Chrisdeath sagt: ,,Komm mit!“
Die beiden verfolgen Cat Noir durch Paris. Dieser versucht Ladybug zu erreichen. Ladybug ist bei sich zuhause angekommen. Als sie sieht, dass Cat Noir sie anruft, überlegt sie kurz, ob sie rangehen soll. Schließlich geht sie ran.
Cat Noir?“, sagt sie ganz leise.
Dieser antwortet nicht so feinfühlig: Ladybug? Gut dass ich dich erreicht habe. Komm sofort zu meiner Position, wir haben hier zwei akumatisierte Personen!“
Ladybug ist überrascht. Oh ... äh ... alles klar, Cat Noir. Ich komme sofort.“
Cat Noir läuft weiter auf dem Dach, während Chrisdeath und seine Liebste stehen bleiben.
Warte kurz. Wir müssen ihm nicht nachlaufen. Lass uns zunächst unsere Reichweite vergrößern.“
Er zeigt auf ein Kaufhaus. Die beiden lächeln sich an und gehen darauf zu.

Ladybug und Cat Noir treffen sich auf einem Dach. Ladybug scheint es noch etwas peinlich zu sein, aber Cat Noir ist schon auf den Kampf fokussiert.
Wo sind denn die beiden akumatisierten Personen?“, fragt Ladybug.
Cat Noir dreht sich um. Sie sind verschwunden! Ich dachte, sie seien mir gefolgt!“
Es bleibt keine Zeit mehr zum Grübeln. Die beiden hören Polizeisirenen. Mehrere Polizeiautos fahren in eine Richtung. Ladybug lächelt Cat Noir an.
Ich schätze mal, wenn wir den Autos folgen, kommen wir zu unseren akumatisierten Personen.“
Cat Noir lächelt zurück. Das könnte schon durchaus sein.“
Die beiden springen vom Dach auf das Dach eines Autos und fahren mit. Das Auto hält hinter weiteren Polizeiautos, welche vor einem Kaufhaus stehen. Dieses wurde von Innen zum Großteil verwüstet. Als die Helden einen Blick auf das Dach werfen, sehen sie die Verantwortlichen dafür. Chrisdeath und seine Geliebte! Doch hinter ihnen stehen drei weitere Personen.
Also, Cat Noir, wer ist das?“
Die beiden da vorne sind Ivan und Mylène. Doch die dahinter waren vorher noch nicht dabei.“
Hinter den beiden stehen zum Leben erweckte Spielzeuge. Ein mittelalterlicher Ritter, eine Paul Bunyan-Actionfigur und ein Spielzeugrobotor.
Cat Noir flüstert in Ladybugs Ohr: Scheint so, als ob es seine Fähigkeit wäre, Spielzeug zum Leben zu Erwecken.“
Das scheint so. Aber wo ist der Akuma?“
In der Kette, welche die akumatisierte Mylène trägt.“ Cat Noir zeigt auf sie.
Alles klar, ich habe genug gesehen.“ Ladybug steigt vom Dach des Autos runter und geht zu einem Polizisten, welcher ein Megafon in der Hand hält. Entschuldigen Sie bitte, könnte ich mir das mal borgen?“
Natürlich, Ladybug.“
Ladybug nimmt das Megafon und sagt: „Ivan? Ivan wir können das doch auch sicherlich anders lösen!“
Chrisdeath springt vom Dach herunter. Er landet auf dem Dach eines Polizeiautos, welches zerstört wird.
Mein Name ist nicht Ivan! Ich bin Chrisdeath!“
Ladybug legt das Megafon an die Seite.
Alles klar, Chrisdeath, wie wäre es, wenn du mir einfach die Kette deiner Liebsten gibst und niemanden mehr zu Schaden kommen lässt? Wäre das möglich?“
Chrisdeath wird wütend. Auf keinen Fall! Diese Kette gehört meiner Liebsten! Du bekommst sie auf keinen Fall! Kommt sofort her!“ Die zum Leben erweckten Spielzeuge springen ebenfalls vom Dach herunter. Chrisdeath sagt: Wärst du so freundlich?“
Paul Banyon schnappt sich seine Axt und schlägt damit um sich. Dadurch werden Polizeiautos weggeschleudert und Ladybug ruft: Alle sofort weg hier! Evakuiert das Gelände!“
Chrisdeath und die anderen Spielzeuge rennen auf die beiden Helden zu. Die beiden werden von den Spielzeugen umkreist, welche alle versuchen, sie zu packen. Die Helden springen aus dieser Mitte heraus und die Spielzeuge teilen sich auf.
Chrisdeath ruft: Kümmert euch um sie, ich werde weitere Spielsachen zur Unterstützung holen!“ Chrisdeath und seine Liebste verschwinden.
Schnell Cat Noir, wir dürfen sie nicht entkommen lassen!“
Die beiden versuchen, ihnen hinterher zu eilen, doch der Roboter hält sich auf. Die beiden werden erneut von den Spielsachen umzingelt, doch Cat Noir wirft seinen Stab vor die Füße des Roboters. Dieser fällt hin und die beiden nutzen den Roboter als Rampe. Ladybug und Cat Noir laufen, doch haben Chrisdeath und seine Liebste bereits aus den Augen verloren. Ladybug bleibt stehen.
Cat Noir! Warte!“
Cat Noir bleibt stehen und fragt: Was sollen wir tun?“
Wir brauchen Hilfe.“
Aber unsere Verfolger?“
Ladybug lächelt Cat Noir an. Sie geht an ihm vorbei, schnappt sich ihr Jo-Jo und flüstert ihm ins Ohr: Die wirst du wohl ablenken müssen. Pass aber auf dich auf.“ Ladybug schwingt sich davon.
Ach, ich hasse es, wenn sie das sagt!“
Doch Cat Noir hat keine Zeit, sich zu beklagen. Er in seinem schwarzen Kostüm ist in dem weißen Schnee nicht gerade das, was man als unauffällig betiteln würde. Er macht daher, dass er die Spielzeuge schnell hinter sich lässt.

Cat Noir rennt über die verschneiten Dächer von Paris, als er fast in einen Trupp von Helden hineinstößt. Er kommt gerade so zum Stehen.

„Ah, Ladybug, wie ich sehe, hast du für ein bisschen Unterstützung gesorgt.“ Vor ihm steht die übliche Unterstützung: Queen Bee, Carapace und Rena Rouge. Cat Noir sagt: „Das trifft sich gut. Chrisdeath und seine Begleiter sind gerade dabei, ein weiteres Kaufhaus zu verwüsten. Kommt schnell mit!“
Die Helden laufen Cat Noir hinterher. Schon von Weitem hören sie die Schreie der Leute. Vom Dach aus haben die Helden einen guten Blick auf das Kaufhaus. Die Menschen rennen im Massen heraus.
In dem Kaufhaus richten Chrisdeath und seine Begleiter ein großes Chaos an. Der große Weihnachtsbaum in der Mitte des Kaufhauses wurde bereits umgeworfen, und Chrisdeath ist gerade dabei, Spielzeuge aus einem Regal rauszuwerfen.
„Ahh, was für ein gutes Gefühl der Rache!“ Plötzlich sieht er durch das Schaufenster etwas, das sein Interesse weckt. „Was ist das denn?“ Er geht aus dem Geschäft heraus, in welchem er sich aktuell befindet und schaut in das Andere. Es ist ein Geschäft mit einem großen Vorrat an Plastik-Soldaten. „Was für ein Zufall“, sagt Chrisdeath und geht in das Geschäft.
Als alle Menschen aus dem Kaufhaus geflohen sind, schauen sich die Helden die Situation genauer an. Überall liegen Trümmer, und besonders präsent ist der liegende Weihnachtsbaum.
„Wie es aussieht, scheint Chrisdeath schon verschwunden zu sein“, sagt Cat Noir.
„Das glaube ich nicht“, sagt Ladybug, „Zufälliger Weise steht er nämlich da oben.“
Die Helden richten ihre Köpfe nach oben. Auf einem Vorsprung steht Chrisdeath, welcher zu den Helden spricht: „Helden! Hört mir zu! Ich habe bereits mein Ziel erfüllt! Ich muss keine weiteren Spielzeuge mehr zerstören, doch Hawk Moth möchte immer noch eure Miraculous. Wenn ihr also nicht wollt, dass ich weiter Chaos in Paris verbreite, dann gebt mir eure Miraculous! Auf der Stelle!“
Ladybug klatscht in die Hände „Schönes Angebot! Doch wir müssen leider ablehnen! Stattdessen solltest du uns lieber die Halskette deiner Liebsten geben oder wir holen sie uns selber!“
Chrisdeath wird wütend: „Ach ja? Dann kommt doch!“
Mit diesen Worten springen Chrisdeath und sein Gefolge vom Vorsprung in den Eingang und rennen hinten heraus. Die Helden nehmen sofort die Verfolgung auf. Draußen angekommen stehen die fünf Helden und die fünf Schurken sich gegenüber. Ladybug sagt mit Selbstvertrauen in der Stimme: „Glaub bloß nicht, dass du uns nochmal besiegst! Wir sind jetzt auch zu fünft! Du bist nun nicht mehr in der Überzahl!“
Chrisdeath guckt Ladybug schräg an. „Wer sagt denn, dass wir nur zu fünft sind?“
Mit diesen Worten hört Ladybug Schritte, welche immer lauter werden. Sie dreht sich um. Von hinten kommen die zum Leben erweckten und nun menschengroßen Plastik-Soldaten auf sie zu.
„Wie es aussieht, bekommen wir weiteren Besuch“, sagt Ladybug.
Die Helden stellen sich im Kreis Rücken an Rücken und jeder hat seine Waffe gezückt. Die Helden werden von Soldaten umzingelt. Chrisdeath sagt: „Komm mit, meine Liebste, wir schauen uns das von weiter weg an.“
Die beiden gehen einen Schritt zurück. Die Situation ist angespannt. Ladybug sagt: „Das bringt doch nichts.“ Sie ruft ihren Glücksbringer. „Eine Schaufel? Was soll ich denn damit?“
Cat Noir antwortet: „Vielleicht den Schnee hier schaufeln? Oder den Soldaten eine überbraten? Lass dir lieber schnell was einfallen, sonst wird Weihnachten mit dem Sieg von Hawk Moth enden!“
Ladybug schaut in die Richtung des Kaufhauses. Da kommt ihr eine Idee.
„Cat Noir. Halt dich bereit.“
„Alles klar, Mylady.“ Er ruft: „Kataklysmus!“
Die Helden rennen nun in die Richtung des Kaufhauses. Sie schaffen es, die leichten Plastik-Soldaten aus dem Weg zu schmeißen. Chrisdeath ist gar nicht begeistert.
„Was! Sofort hinter ihnen her! Bringt sie sofort zu mir!“
Die Soldaten, Spielzeuge und auch Chrisdeath und seine Geliebte rennen in das Kaufhaus. Die Helden rennen zum Vordereingang hinaus.
„Warte noch, Cat Noir!“
Als die Soldaten bei der Tür angelangt sind, berührt Cat Noir die Wand. Dadurch stürzt das gesamte Kaufhaus zusammen.
„Schnell, weg von hier!“, ruft Ladybug. Langsam stürzt das Kaufhaus wie ein Kartenhaus zusammen und am Ende ist nur noch ein Trümmerhaufen übrig.
Cat Noir sagt: „Im Gegensatz zu dem hier hat Chrisdeath nur kleine Schäden angerichtet.“
Ladybug dreht sich zu ihm um und sagt: „Hör auf, Sprüche zu klopfen und fang an zu graben.“
Sie drückt Cat Noir ihren Glücksbringer in die Hand. Dieser stöhnt erst noch, fängt dann aber an zu graben. Nach kurzer Zeit stoßen sie schon auf etwas Rotes, Leuchtendes.
Cat Noir sagt: „Mylady, ich denke mal, dass ist der Gegenstand, welchen du gesucht hast.“
„Danke, Miezekätzchen.“
Mit diesen Worten wirft Ladybug die Kette auf den Boden. Der Akuma kommt herausgeflogen und Ladybug fängt diesen ein. Cat Noir wirft ihren Glücksbringer in die Luft, wodurch auch das Kaufhaus wieder intakt an Ort und Stelle steht, als ob nichts passiert wäre. Die Spielzeuge sind wieder sicher in ihren Geschäften, während Ivan und Mylène auf dem Boden sitzen und sich an den Kopf fassen.
„Ah, was ist passiert?“
Die Helden gehen zu den Beiden hin und helfen ihnen hoch.
„Ihr wurdet akumatisiert. Aber es ist jetzt wieder alles in Ordnung.“ Ladybug lächelt und hebt eine Kette auf, welche auf dem Boden liegt. „Ich schätze mal, die gehört dir.“
Sie gibt Mylène die Kette. Diese freut sich sehr. „Oh, danke Ladybug!“ Sie schnappt sich die Kette und umarmt Ivan.
„Fröhliche Weihnachten!“, wünscht Ladybug den Beiden, bevor sie und die Helden sich davonmachen.
Als die Helden sich zurückverwandelt haben, ist es bereits spät am Abend in Paris. Es hat erneut angefangen zu schneien und Cat Noir hat Ladybug erneut auf ein Dach gelockt. Mit Kerzenschein und einem Lächeln auf dem Gesicht kniet er erneut vor ihr und hält das Geschenk vor ihr.
„Bitte, Ladybug, damit tust du mir einen unglaublichen Gefallen“, bittet Cat Noir.
Ladybug ist stark am Überlegen. Sie streckt langsam die Hände aus, doch Cat Noir tut den finalen Schritt und überreicht ihr das Päckchen. Dieser geht an das Ende des Daches.
„Fröhliche Weihnachten, Mylady“, wünscht er Ladybug.
Diese dreht sich um. Doch Cat Noir ist bereits verschwunden. Ladybug macht sich auf den Weg nach Hause. Dort stellt sie das Paket auf ihren Schreibtisch und verwandelt sich zurück. Tikki fragt sie: „Willst du das Päckchen gar nicht aufmachen, Marinette?“
Marinette hebt das Päckchen an. Sie stellt es hin und will die Schleife öffnen, doch sie hört ihre Mutter, welche sie ruft. Sie geht nach unten. Dort befindet sich ihre Familie, bereit zum Geschenke auspacken.
„Fröhliche Weihnachten, Marinette!“, wünschen ihr ihre Eltern.

Cat Noir kommt ebenfalls zuhause an und verwandelt sich zurück. Gerade rechtzeitig, da Nathalie in der Tür steht, und ihn runter ruft. Als er unten ankommt, erwartet ihn sein ungewöhnlich gut gelaunter Vater, welcher sagt: „Adrien, dies ist zwar unser erstes Weihnachten, du weißt schon, ohne deine Mutter.“ Adrien guckt traurig zu Boden. „Trotzdem wünsche ich dir frohe Weihnachten, mein Sohn.“
Mit diesen Worten umarmt Adrien seinen Vater und hat die Sicherheit, dass es, obwohl seine Mutter nicht da ist, ein schönes Weihnachtsfest werden wird.
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