Decemberdreams

GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 Slash
Erza Scarlet Gray Fullbuster Levy McGarden Lucy Heartfilia Natsu Dragneel Sting Eucliffe
01.12.2019
08.12.2019
8
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Hey^^
Willkommen zum zweiten Türchen.
Weiterhin viel Spaß beim lesen :)




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02.     Kapitel 02. Dezember Du bist mein Bruder (Sting und Lector, Stings view)

Als Gildenmaster von Sabertooth war es nicht immer einfach. Aber ich hatte meinen besten Freund Rogue und die Anderen, die mich unterstützten. Mein Fünferteam von den Magischen Spielen. Die Vier halfen mir, wann immer ich ihre Hilfe brauchte.
Doch es war nicht von Anfang an so gewesen. Ich war ein einfacher Magier gewesen. Na ja, was heißt einfach? Als Dragonslayer war man schließlich ganz sicher kein einfacher Magier.

Rogue und ich waren zusammen aufgewachsen, hatten immer nur uns beide gehabt bis wir auf Weißlogia und Skiadrum trafen. Sie nahmen uns auf und brachten uns viele Dinge bei. Darunter auch die Magie der Dragonslayer. Weißlogia, der Drache des Lichts, trainierte mich und Skiadrum, der Drache des Schattens, trainierte Rogue.
Einige Jahre später mussten wir uns dem Abschlusstest stellen. Wir sollten die Drachen töten, die uns so viel beigebracht haben. Die uns aufgezogen waren. Die unsere Väter geworden waren.
Uns war es nicht leicht gefallen, doch wir stellten uns dem Test und töteten sie schließlich. Damit waren wir wieder alleine, hatten wieder nur uns beide.
Auf der Suche nach einem Ort, wo wir leben konnten, trafen wir auf Lector und Frosch. Die beiden Exceed waren mit Wildschweinen zusammen gestoßen. Lector hatte Frosch auf einen Baum gebracht und sich dann auf den Weg gemacht, Hilfe zu suchen. Dabei war er auf Rogue und mich gestoßen. Wir halfen den Beiden und freundeten uns mit ihnen an.
Lector wollte hauptsächlich bei mir sein und Frosch bei Rogue. Doch man merkte schnell, dass die beiden Katzen ein Herz und eine Seele waren. Wann immer es Frosch schlecht ging, war Lector bei ihm.
Wir erzählten ihnen, was wir waren, was unsere Magie war. Sie waren begeistert.
Lector war sogar so begeistert davon, dass er es gerne anderen erzählte. Er wurde immer ausgelacht, dass es doch keine Drachen gäbe und ich damit auch keinen hatte töten können.

„Lector, was ist los? Warum schaust du so deprimiert?“
„Sie lachen dich aus. Sie sagen, wir wären Lügner. Es gibt keine Drachen und du kannst damit auch keinen getötet haben. Aber ich weiß, dass das die Wahrheit ist. Du hast einen Drachen getötet, du bist ein echter Dragonslayer.“
Ich lächelte ihn an, legte eine Hand auf seinen Kopf.
„Lass die Anderen reden. Die sind mir egal und ihr Geschwätz auch. Ignorier die Anderen. Wichtig ist nur, dass wir beide die Wahrheit kennen.“
„Okay…“, antwortete er nach einem kurzen Moment und grinste wieder gut gelaunt.


Wir waren noch eine ganze Weile zu viert unterwegs, ehe wir bei der Gilde Sabertooth ankamen. Der Gildenmaster war zunächst nicht begeistert von uns, wollte uns Rotzbengel wieder fortjagen. Doch dann brauste Lector auf und meinte, dass er mit Dragonslayern wie Rogue und mir nicht so reden könnte. Dies brachte den Master dazu, seine Entscheidung noch einmal zu überdenken.
Wir wurden bei Sabertooth angenommen.

Wir trainierten, lernten, nahmen Aufträge an.
Man machte Rogue und mich mit Hilfe von Lacrima zu Dragonslayern der dritten Generation. So war es uns möglich, Fähigkeiten zu nutzen, für welche wir sonst Jahre gebracht hätten, um sie einmal auch nur im Ansatz zu nutzen.
Rogue und ich wurden zu den Zwillingsdrachen von Sabertooth.

Ich war fasziniert von Natsu Dragneel von Fairy Tail. Ich hörte so viele Geschichten über ihn und wollte mit jeder neuen Geschichte immer mehr mit ihm kämpfen. Wollte mich mit ihm messen und sehen, wer besser war. Der Dragonslayer der ersten Generation oder der Dragonslayer der dritten Generation.
Dann jedoch kam die Nachricht, die mich diesen Traum nie umsetzen lassen können würde. Dass viele Mitglieder, darunter auch Natsu, verschwunden waren.
Sieben Jahre später kamen sie zurück und mein Traum war auch wieder zurück.
Bei den magischen Spielen ging es heiß her. Niemand wollte verlieren. Doch im Hintergrund spitzte sich auch vieles zu, was wir Teilnehmer kaum mitbekamen.
Im Zweierkampf Rogue und ich gegen Natsu und Gajeel verloren mein bester Freund und ich. Unser Master war sauer, machte uns nieder. Lector mischte sich ein, wollte uns, hauptsächlich mich, verteidigen. Der Master jedoch bezeichnete ihn als Insekt und schoss einen Energiestrahl auf ihn. Ich war geschockt, Lector war weg.
Wut und Trauer überwältigten mich und ich schlug unseren Master. Ich griff ihn an und mir war egal, was die Anderen dachten.
Während ich nach meinem schnellen Sieg über den Master auf dem Boden kniete und weinte, kam Minerva, die Tochter des Masters, und erzählte mir, dass sie Lector im letzten Moment habe retten können durch ihre Magie Doch sie gab ihn mir nicht zurück. Ich würde ihn nur unter einer Bedingung wieder sehen: Ich müsse dafür sorgen, dass unsere Gilde erneut gewann!

Es war ein harter Kampf, immer mehr Gilden rückten mit ihren Punkten weit nach hinten. Letztlich war es nur noch ein Kopf an Kopf Rennen mit Fairy Tail. Am Ende jedoch verloren wir. Ich war als einziger von Sabertooth übrig und stand dem starken Fünferteam von Fairy Tail gegenüber. Ich wusste, ich hatte gegen diese Fünf keine Chance und das, wo ich mich den ganzen letzten Kampf über zurück gezogen hatte.
Ich sank weinend auf die Knie. Schmerzlich wurde mir bewusst, dass ich Lector nie wieder sehen würde. Doch dann hörte ich seine Stimme und nur einen Moment sprang er mir in die Arme.
Nun weinte ich vor Freude.


Minerva verließ Sabertooth und wir hörten oder sahen nichts mehr von ihr. Die Gildenmitglieder waren sich alle einig, dass ich der neue Master werden sollte. Ich war nicht sicher, ob das gut gehen würde, doch ich nahm an. Ich wurde der neue Master von Sabertooth.

„Sting-kun, ich bin stolz auf dich.“ Grinsend sah mich Lector an.
Ich grinste zurück. „Weil du bei mir bist, Bruder.“
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