Ein Free Adventskalender

OneshotHumor, Freundschaft / P12
Makoto Tachibana Miho Amakata Nagisa Hazuki Rei Ryugazaki Rin Matsuoka Sousuke Yamazaki
01.12.2019
09.12.2019
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Der Kauf eines Geschenks ist eine wichtige Sache. Eine sehr wichtige sogar. Man muss so vieles beachten und kann gleichzeitig auch so vieles falsch machen. Eines der wichtigsten Dinge ist, dass man die Person kennt, die man beschenkt. In meinem Fall ist das ganz einfach, würde ich mal meinen. Auch wenn wir absichtlich jemanden aus der Samezuka ziehen mussten, bin ich über meine Wahl doch ganz froh. Aber auch wieder nicht. Ich kenne ihn nur flüchtig, ehrlich gesagt. Genau das ist das Problem.
Ich weiß zwar, worin seine Leidenschaft, neben dem Schwimmen, liegt. Doch ist das nicht zu offensichtlich? Und würde er sich überhaupt darüber freuen? Ach wenn das mit dem Kaufen der Geschenke nicht so schwer wäre.
Es reicht mir ja jedes Jahr aufs Neue, wenn ich eines für meine Eltern finden muss. Sie sagen zwar immer wieder, dass es ihnen gefällt, weil es von mir kommt. Aber so wirklich danebenliegen möchte ich auch nicht. Also zerbreche ich mir jedes Jahr aufs Neue den Kopf darüber.
„Worüber denkst du denn nach, Rei-lein?“ Fast hätte ich vergessen, dass Nagisa mitgekommen ist und mir beim Aussuchen helfen möchte. Mit ihm sind dann auch gleich noch Makoto und Haruka mitgekommen, worüber ich wirklich froh bin.
„Ich versuche ein passendes Geschenk zu finden, Nagisa. Doch das ist gar nicht so leicht.“ Der Blick, mit dem er mich jetzt anschaut, lässt mich vermuten, was er mir vorschlagen möchte.
„Versuch es doch einfach damit. Das gefällt Momo-lein sicherlich.“ Ganz genau schaue ich mir an, was mir Nagisa da unter die Nase hält.
„Hmm … ich weiß nicht so recht. Ist es nicht irgendwie … einfallslos etwas so offensichtliches zu schenken?“ Als ich den schmollenden Blick meines besten Freundes sehe, rudere ich gleich zurück.
„So habe ich das gar nicht gemeint, Nagisa. Ich meine ja nur, dass es ein Wettbewerb ist und mit einem Geschenk, mit dem man nicht rechnet, würden wir sicherlich gut punkten… sofern es ihm dann auch gefällt.“ Am liebsten würde ich mir hier im Geschäft die Haare raufen. Das kann doch nicht so schwer sein ein passendes Geschenk zu finden.

Als ich nach gefühlten Stunden dann doch aufgebe und mit hängendem Kopf das Geschäft verlassen möchte, sehe ich Makoto und Haruka reden oder vielmehr redet Makoto auf seinen besten Freund ein.
„Haru das kannst du doch nicht machen. Du kannst ihm doch keine Makrele schenken!“ Fast hätte ich bei dieser Szene losgelacht. Irgendwie ist diese Idee so typisch für ihn.
„Warum denn nicht? Wer freut sich denn nicht über eine leckere und frische Makrele als Geschenk?“ Haruka würde sich darüber natürlich wirklich freuen. Und auch, wenn ich nicht weiß wen er gezogen hat, glaube ich dennoch, dass die Begeisterung nicht auf den Beschenkten so schnell übergehen kann.
„Komm, lass uns etwas anderes als Geschenk suchen, Haru. Wir finden sicherlich was Passendes.“ Und ich bin mir sicher, dass er mit Makoto´s Hilfe ein super Geschenk finden wird.
Vielleicht sollte ich ihn dann auch mal um Rat fragen. Immerhin scheint er schon fündig geworden sein und mit seinem Geschenk auch zufrieden zu sein.