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Advent im Starlight-Tal

von Anniiii
GeschichteHumor / P12 / Gen
01.12.2019
24.12.2019
25
44.475
1
Alle Kapitel
70 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
10.12.2019 1.314
 
Plätzchen backen




Es regnete, oder besser gesagt, es war ein Gemisch aus Schnee und Regen, was da vom Himmel tropfte...

Die Züge und Waggons waren im Gemeinschaftsdepot zusammengekommen und saßen und aßen dort nun ihr Frühstück. Seite fünf Minuten herrschte dort nun eine bedrückende Stille, nicht einmal die Hopper machten noch Scherze, was nun wirklich äußerst selten vorkam...

Plötzlich jedoch Durchbruch Buffy, mit einer Gabel, die sie gegen ihr Glas schlug, die Stille und erhob ihre Stimme:„Hey Leute, Dinah und ich backen heute Plättchen! Hat irgendwer von euch höre Zeit und will mit uns Plätzchen backen?”
„Aha, tun wir das?”, Dinah schien, als hätte sie von dieser Idee bis jetzt noch nicht gehört...
„Na, wir haben heute keine Fahrt, also ja, wir machen das jetzt und vor allem ist bald Weihnachten und ich hab gerade Lust dazu!”, kam prompt die Antwort von Buffy, „Hast du denn was dagegen?”
„Nein, nein! Also wer macht mit?”, fragte Dinah abermals in die Runde, die den beiden nun ihre komplette Aufmerksamkeit schenkte.
„Ich mach mit!”, rief Joule direkt.
„Sehr gut! Noch jemand?”, Buffy hätte wirklich nicht gedacht, dass jemand aus dem E-Zug mitmachen würde, schon gar nicht Joule, doch es sollte noch mehr Überraschungen geben...
„Ich auch”, brummt es in der Ecke, die Krupp immer für sich einnahm. Seiner heimlichen Liebe, dem Plätzchenbacken, konnte selbst der Rüstungswagen nicht wiederstehen.
„Ich kann nicht, ich hab ne Fahrt mit Ashley, Pearl und Rusty...”, sagte der rote Bremswaggon traurig.
„Ich kann aber”, sagte Greaseball, der zwar einerseits froh war, dass Caboose keine Zeit hatte, aber andererseits Dinah nicht alleine mit Joule und Krupp lassen wollte...
„Der Rest hat Fahrten, oder?”, wollte Buffy wissen.
„Nein! Ich will noch!”, Electra hatte, nachdem zwei seiner Components mitmachen wollten, auch beschlossen mitzumachen und nun sprang die bunte E-Lok so schnell auf, dass der komplette Tisch des E-Zuges umfiel...

„Chef!”, meckerte Purse direkt los,„Das müssen wir alles bezahlen!”
„Jaja, ach tu doch einfach Mal 300 Euro in die Gemeinschaftskasse!”
„So viel?!”, Purse war entsetzt, er war immerhin für das Geld zuständig... Und irgendwann würde Electra wieder meckern, dass er zuviel Geld ausgegeben hatte, obwohl es erstens, seine Idee gewesen war und er zweitens, sowieso eigentlich genügend Geld hatte...

„Ja! Und jetzt los!”, wandte sich Electra auch an Volta und Wrench,„Hier habt jetzt einen Fahrt mit Ruhrgold beziehungsweise Bobo, also macht! Eure Touren starten in zehn Minuten!”
„Oh schon...”, Ruhrgold war überrascht.
„Na, wir kommen schon pünktlich, zumindest ich...”, sagte Bobo und warf einen Seitenblick auf Ruhrgold, der ihn daraufhin so ansah, als wüsste er nicht, was der Franzose meinte... Dann standen die beidne doch auf und machten sich mit den Components auf den Weg zum Bahnhof, wie es nun auch die anderen taten, die jetzt Fahrten hatten.

„Soooooo, jetzt können wir anfangen! Ich hol Mal die Zutaten!”, rief Dinah und schon flitzte sie im die Küche und holte die Sachen, die gebraucht wurden.
„Womit fangen wir an?”, fragte Joule, die schon lange keine Plätzchen mehr gebacken hatte.
„Mit dem Teig!”, rief Krupp begeistert und machte sich direkt an die Arbeit.
„Ich hätte nie gedacht, dass Krupp sich für das Plätzchenbacken interessiert”, flüsterte Buffy Dinah zu.
„Ich auch nicht.”
„Krupp! Du kennst dich aber aus!”, sagte nun Electra.
„Na unsere E-Lok hat das aber anscheinend auch nicht gewussts”, lachte Buffy leise.

„Dinah, ich will auch was machen!”, jammerte die E-Lok nun.
„Du kannst den fertigen Teig schonmal ausrollen.”
„Hä, wie geht das?”
„Lass mich Mal, du Ionen Idiot”, mischte sich nun Greaseball ein, schnappte sich den Teig, klatschte ihn auf den Tisch und wollte mit dem Rollen beginnen, als Dinah ihn unterbrach:„Hey! Hände waschen!”
„Pf, wenn's sein muss...”
„Nicht so grob, Freundchen, sonst fliegts du raus!” Dinah stemmte ihre Hände in die Hüfte.
„Ich mach ja schon...”, gab Greaseball klein bei und ging Hände waschen.

Derweil hatten Buffy und Krupp Probleme mit dem Teigrührer:„Electra! Der Strom geht nicht! Komm Mal her!”, rief Buffy die E-Lok zu sich.
„Was ist?”
„Hand her!”, befahl Buffy, griff seine Hand und drückte ihm den Stecker, der eigentlich in die Steckdose gehörte, zwischen sie Finger,„Festhalten!”, dann begann sie den Teig zu rühren.
„Aber...”, wollte Electra protestieren, doch Krupp unterbach ihn:„Also bitte, Chef, morgens steckst du doch immer deine Finger in die Steckdose, damit deine Friese steht! Jetzt mecker Mal nicht!”
„Haha, wie gehen denn deine Components mit dir um?!”, Greaseball hatte sich von hinten abgeschlichen.
„Das machen nur die, die zu viel Glühwein intus haben! Und jetzt Roll erstmal deinen Teig aus!”
„Ja genau das tue ich jetzt, du hast das ja nicht geschafft!”, rief Greaseball und wandte sich wieder dem Teig zu.
Leider schaffte er es nicht richtig, was sDianh bemerkte:„Greasy, hier, komm ich zeig's dir”, dann fasste sie einfach die Rolle über seinen Finger an und versuchte auch den Teig zu rollen...:„Hey! Klar, dass das nicht geht, du hast das Mehl vergessen!”
„Hier ist Mehl!”, Joule hielt ihr einen Mehlsack hin, sie selbst war auch schon ganz mehlig, da sie soeben auch einen Teig ausgerollt hatte.

„Haha nicht Mal das schaffst du, du Haargel Heulsuse!”, lachte Electra ihn aus, was dazu führte, dass er eine Ladung Mehl ins Gesicht bekam... Was er natürlich nicht auf sich sitzen ließ und zurückschleuderte.
„Hey! Könnt ihr Mal aufhören?!”, mischte sich Joule nun ein, da sie zwischen den beiden gestanden hatte und nun fast das ganze Mehl abbekommen hatte...
„Genau! Greaseball, lass es!”, rief auch Dinah.
„Jaja, aber der ehrenlose Elektron dadrüben, hat das verdient!”
„Pf!”, machte die E-Lok nur und machte sich mit Buffy und Joule daran einen anderen Teig auszurollen.

Nachdem sie das gemacht hatten, wandte sich Buffy plötzlich an Krupp:„Krupp, darf ich Mal deinen Teig probieren?”
„Ja klar!”, hickste der Rüstungswagen.
„Na dann”, Buffy riss ein Stück des Teiges ab und probierte ihn...,„Warte Mal, was hast du da rein?”
„Da übliche... Und ... Und...”
„Und Glühwein”, setzte Buffy seinen Satz fort.
„Jaaaa, ich wollte Mal wissen, wie's schmeckt”, lachte Krupp.
„Was denn auch sonst bei dir?”, Joule schlug ihm hart auf den Rücken.
„Ich find die Idee ganz gut” meinte Buffy dazu.
„Joule!”, rief Krupp, der herumwirbelte und mit einer seiner Waffen auf den Sprengstoffwagen zielte...
„Krupp! Waffe runter!”
„Sie hat mich aber geschlagen!”
„Er hat Glühwein in den Teig gemacht!”, verteidigte sich Joule.
„Trotzdem hat sie mich geschlagen!”
Electra begann nun Krupp zu drohen:„Waffe runter, oder ich nehme dir den Alkohol für den Glühwein weg!”
Als er das hörte, ließ Krupp erschrocken seine Waffe sinken und entschuldigte sich sogar bei Joule, die ihn nur angrinste, und Electra.

„Greaseball! Ich brauche Mal Hilfe! Du musst die Ausstechformen, vom Schrank holen!”, Dinah stand verzweifelt vor dem hohen Schrank, doch an die Küste ganz oben, kam sie nicht.
„Dir helf' ich doch gerne, mein Schatz”, Greaseball kam einfach daran und stellte die Kiste vor Dinah auf den Tisch.

„Au ja! Ausstechen!”, Electra machte sich wie ein kleines Kind über die Formen her und Greaseball ergriff seine Chance und schüttete ihm einen kompletten Mehlsack über den Kopf...
„Du schwachmatiger Schwuchtelerich!”, kreischte Electra und verpasste dem Diesel einen Stromschlag.
„Greaseball!”, rief Dinah.
„Was? Er hat's verdient!”
„Hallo du Möchtegern Elvis, was willst du überhaupt?!”, rief Electra zurück.
„Hast du gerade unseren Chef angegeangen?”, mischte sich auch Joule ein und hob eine Dynamit Stange in die Höhe.
„Ganz ruhig Joule”, beruhigte Krupp sie, die beidne schienen sich wieder vertragen zu haben, er bot ihr sogar einen Schluck aus seinem Glühwein an.
„Bevor das hier eskaliert, würde ich sagen, dass wir einfach die Plätzchen noch ausstechen und dann noch backen...”, schlug Buffy vor.
„Wi sie Recht hat, hat sie Recht”, auch Dinah war dieser Meinung und so kümmerten sich alle in ihrem Teig.

Am Ende wurden sogar Krupps Glühwein-Plätzchen sehr gut und alle aßen sie sehr gerne.
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