Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Advent im Starlight-Tal

von Anniiii
GeschichteHumor / P12 / Gen
01.12.2019
24.12.2019
25
44.475
1
Alle Kapitel
70 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
09.12.2019 1.694
 
Weihnachtsmarkt mit Folgen




„Heyyyyyy, Lexi! Aufstehen!”, der britische Zug Brexit versuchte vehement seine Mitbewohnerin Lexi, einen Gepäckwaggon, aufzuwecken...
Sie hatte ihm nämlich versprochen mit ihm heute auf den Weihnachtsmarkt zu gehen, da dieser am Vortag aufgemacht hatte,„Hey! Jetzt wach auf! Du hast es mir versprochen!”
„Mmmhmmm was ist denn los?”
„Du hast mir versprochen mit mir auf den Weihnachtsmarkt zu gehen! Und jetzt ist es schon 11 Uhr Mittag und du schläfst immer noch! Ich hab die ganze Zeit schon gewartet! Du weißt genau, wie sehr ich Weihnachten liebe!”
„Jetzt lass mich Mal aufwachen.”, sagte der Gepäckwaggon und setzte sich langsam auf,„Starlight, an Weihnachten und davor ist es echt schlimm mit ihm...”, murmelte sie leise.
„Hier ist Frühstück!”, Brexit war etwas übermotiviert im Gegenteil zu Lexi, die die ganze Zeit noch schläfrig im Bett saß,„Guck Mal! Ich hab sogar schon ein bisschen geschmückt!”
Und tatsächlich sah sie, als sie sich umblickte, dass überall Weihnachtsdeko herumlag und hing.
„Wann gehen wir jetzt?”, wollte der Schnellzug wissen.
„Hey, ich muss mich noch fertig machen, also bitte, lass mir nur noch kurz Zeit.”
„Na dann”, Brexit fuhr, während Lexi frühstückte los und ging sein Rentiergeweih, welches auf einem Haarreif befestigt war, holen und setzte es sich auf,„Hier muss doch irgendwo noch ein zweites sein”, überlegt er und durchsuchte seine ganzen Weihnachstkisten, die überall im Depot herumlagen.

„Brexit!”, schrie plötzlich Lexi los.
„Ha, gefunden!”, triumphierte dieser nur, als er endlich das zweite Geweih gefunden hatte.
„Boah ey, das räumst aber du auf!”
Brexit ignorierte sie einfach, fuhr hinter sie und setzte ihr zärtlich lden Rentier-Haarreif auf:„So jetzt können wir gehen! Aufräumen mach ich dann nachher”, sagte er mit einem Engelsblick.
„Ah ja, aber gut, dann gehen wir jetzt halt. Vielleicht treffen wir ja noch die anderen!”
„Na dann auf! Komm wir gehen jetzt!”, rief er und zog Lexi zur Tür.
„Ich brauch' noch meinen Schal!”
„Ihr Waggonmädchen immer mit euren komischen 50 Meter langen Schalen...”
„Ich bin ja schon fertig”
„Na dann, ankupplen, es geht los!”

Und so machte sich Brexit auch endlich auf den Weg zum Weihnachtsmarkt, doch plötzlich standen die Hopper im Weg...
„Hey...”
„nehmt...”
„uns mit!”
„Wo wollt ihr hin?”
„Zum Weihnachtsmarkt, Greaseball wollte uns nicht ankupplen lassen, der hatte schon Dinah dabei...”
„Na dann, Brexit, lass sie bitte.”
„Ja gut, auf, aber hinter Lexi!”
„Cool...”
„vielen...”
„Dank!”
„Auf geht's!”

Einige Minuten später kamen sie an dem Weihnachtsmarkt an. Und stießen direkt auf Dinah und Greaseball, die direkt am ersten Stand standen und miteinander redeten...
„Lasst uns doch Mal die beiden Turteltauben da stören, oder Brüders?”, rief Hopper 3.
„Na dann auf!”
„Let's gooooo!”
„Und was machen wir?” wollte Lexi von Brexit wissen, während sie den Hopper kopfschüttelnd hinterherschaute und sah, wie die drei Frachter gerade von Greaseball angemeckert wurden. Was genau passierte, konnte sie leider nicht erkennen.
Plötzlich drehte Brexit ihren Kopf zu sich:„Hast du mir überhaupt zugehört?”
„Oh... Nein... Tut mir leid.”
„Na egal! Ist ja bald Weihnachten, da sollte man auf niemanden wütend sein. Also ich hab gesagt, dass wir ja jetzt erstmal über den Markt laufen könnten, oder? Was sagst du dazu?”
„Oh ja, gute Idee! Haben nicht die Comps oder zumindest Teile von ihnen hier irgendwo einen Stand?”
„Ach wir gehen einfach Mal los!”

Am ersten Stand würden sie direkt freundlich von Dinah empfangen:„Hallo Lexi! Tag Brexit! Wie geht's?”
„Ganz gut”
„Mir auch, mir auch! Ist Weihnachten nicht eine schöne Jahreszeit?”
„Oh ja das ist es!”, rief Brexit direkt und legte einen Arm um Lexi.
„Seit wann ist Weihnachten eine Jahreszeit?”, grummelte Greaseball, der genau wusste, dass er heute sehr viel Geld für irgendein unnützes Zeug für Dinah, die ganz im Weihnachtsfieber gefangen war, ausgeben musste...
„Seit heute!”, rief Brexit und kaufte sich erstmal an diesem Stand gebrannte Mandeln,„Lexi, willst du auch was?”
„Ja gerne”, und so bekam sie von Brexit eine Mandel gefüttert.
„Haha hübsche Haarreife habt ihr da übrigens!”
„Was?”, Lexi wusste nicht wovon Dinah sprach, doch dann erinnerte sie sich wieder,„Jaja, war sene Idee”, sagte sie mit einem Seitenblick auf den gebrannte Mandeln futternden britischen Zug.
„Sieht doch süß aus”, meinte dieser.
„Können wir dann Mal weitergehen?”, grummelte Greaseball weiter.
„Ja, wegen mir schon!”, Brexit freute sich schon auf die nächsten Stände...

Ein wenig schlenderten die Vier einfach nur redend, beziehungsweise eigentlich redeten nur Brexit, Lexi und Dinah, Greaseball starrte nur vor sich hin, über den Markt und kauften hier und da ein paar Sachen.
So hatten zum Beispiel Dinah und Lexi neue Schale bekommen und Brexit eine komplette Tüte Spekulatius...
Da tauchten plötzlich die Hopper wieder auf:„Hey, wie viele Spekulatius denkt ihr sind in der Tüte?”, wollte Zwei wissen.
„Ach, ich glaube so um die 40”, antwortete Hopper 3.
„Hast du geraten?”, wollte nun Eins wissen.
„Nein, spekuliert”, lachte Drei.
„Haha, der war gut!”, Brexit lachte auch mit.
„Ok, sein Humor ist komisch”, wandte sich Lexi an Dinah.
„Haha, aber sonst magst du ihn doch!”
Darauf antwortete der Gepäckwaggon nichts, sie mochte Brexit nämlich wirklich.

„Hey! Kommt Mal rüber!”, rief da plötzlich eine Stimme von einem Stand.
„Sofort”, rief Brexit zurück und eilte zu dem Stand.
Dort fanden sie Joule vor... In einem Haufen von Feuerwerkskörpern und anderen entzündbaren Sachen sitzend...
„Hey Joule, was machst du hier?”
„Ich? Ich verkaufe meine Sachen, wollt ihr was?”, fragte sie und hielt ihnen eine Rakete und eine Stange Dynamit über die Theke,„Ihr bekommt auch Rabatt!”
„Hast du noch was anderes?”, wollte Dinah wissen.
„Mmmh, ja! Hier irgendwo müssen noch ein paar Kerzen sein!”, rief Joule und kramte in ihrem Haufen Dynamit,„Ah hier!”, sie stand nun schon fast komplett in Dynamit und ändern Feuerwerkskörpern... Doch nun streckte sie triumphierend ein paar Kerzen in die Höhe.
„Lexi! Die ist schön! Lass uns die da kaufen!”, rief Brexit und zeigte auf eine feuerrote Kerze mit einigen gelben Schlieren im Wachs.
„Wenn du willst, die ist wirklich schön! Wie viel willst du Joule?”
„Na weil ihr's seid.... 50€.... Nein Spaß 2,50€”
„Hier hast du den Geld”, Lexi gab ihr den gewünschten Betrag und Brexit nahm die Kerze in Empfang.
„Greasy! Ich will auch eine! Aber die blau gelb da!”
„Mmhm”, grummelte der Diesel nur und gab Dianh Geld.
„Tut mir leid Joule, so ist er immer, wenn Weihnachten ist...”
„Ach kein Problem”, lachte diese,„Aber geht doch Mal zu Krupp, dahinten, der verkauft echt guten Glühwein.”
„Was denn sonst?!”, lachte Dinah.
„Na dann schönen Tag noch!”, rief Lexi dann.
„Euch auch!”

So machten sie sich auf die Suche nach Krupp. Und sie hatten ihn auch schon nach ein paar Minuten gefunden, sie mussten einfach nur dem Duft des Glühweins folgen.
„Oho Krupp, du verkaufst ja auch Spekulatius!”, freute sich Lexi und kaufte sich direkt eine Tüte, die erste war schon leergegessen worden...
„Ich nehm nen Glühwein!”, schrie Hopper 3.
„Nana, du bist zu jung dafür!”, lachte Brexit,„Für mich aber bitte einen und für Lexi auch, oder?”
„Ja bitte!”
„Für mich auch!”,  endlich sprach auch Greaseball wieder.
„Ich auch!”, schloss sich Dinah an.
„Na dann! Hier bitte!”, Krupp reichte allen eine Tasse,„Auf der Tasse sind 20€ Pfand!”
„Villeicht eher 20 Cent?”
„Nein Euro!”, bestand Krupp auf seine Preise... Und kippte sich direkt eine Tasse auf Ex hinter die Binde.
„Der hat doch schon wieder zu viel intus”, murmelte Lexi Brexit zu.
Krupp, der immer alles hörte, wenn es um ihn ging, wiedersprach ihr:„Heute waren es erst sieben Tassen!”
„Erst?! Mir reicht schon eine...”, want Dinah ein.
„Was bist denn du für ein Waggon”, Krupp schüttelte ungläubig den Kopf.
„Na egal, hier reine wieder deine Tassen und jetzt das Pfand”, Greaseball wollte wieder in sein Depot.
„Na dann hier, eure 20 Cent”, Krupp gab jedem 20 Cent.
„Hallo?! Wir haben die 20 EURO gegeben!”, beschwerte sich der Diesel.
„Neues Geschäftsmodell”, kicherte der Rüstungswagen, gab nach einigen Sekunden aber dennoch das eigentliche Geld heraus.
„Dir auch noch einen schönen Nachmittag!”, rief Dianh.
„Jaja, euch auch, euch auch”, Krupp prostete ihnen noch mit einer Tasse Glühwein zu.

„Oh Guck Mal, Lexi!”, quitschte Brexit plötzlich.
„Was denn?”
„Guck doch Mal! Die schönen Holzpferde da! Sind die nicht süß?”
„Die hab ich selbst gemacht!”, Buffy tauchte hinter der Theke des Standes auf,„Das sind schwedische Dala-Pferdchen! Selbst gemacht!”
„Und ich hab beim Anmalen geholfen!”, stolz tauchte auch noch Volta auf. Sie hatte überall rote Farbflecken, da sie die kleinen Pferde rot angemalt hatte.
„Ich will eins!”, rief Brexit und zeigte auf eines der Pferde.
Buffy reichte ihm eins der Pferde und nahm das Geld entgegen.
„Haha, die sind echt gut geworden Buffy, Volta!”, sagte auch Dinah.
„Danke danke!”
„Ist einfach so!”

„Hey, Brexit, ich will noch auf das Riesenrad!”, schlug Lexi vor.
„Au ja, sehr gerne!”, stimmte Brexit ihr zu.
„Will noch jemand mit?”
„Nein, ich und Greasy gehen nach Hause”, verneinte Dinah.
„Wir...”
„sind...”
„pleite...”
„leider...”, beendete Hopper 1 den von ihm angefangen Satz...
„Wir bleiben aber unten”
„Na dann, komm, Lexi”, Brexit lächelte sie an und zog sie mit sich zu den Gondeln.

„Also, die sind schon süß zusammen!”, fand Hopper 3.
„Man müsste sie fotografieren, wenn sie ganz oben sind!”, Hopper 1 hatte eine Idee,„Hey Zwei, hin Mal dein Handy, hab keinen Speicherplatz mehr.”
„Wieso?”
„Wir Ställen sie jetzt!”, lachte Eins.

Brexit und Lexi saßen jetzt in der Gondel und waren fast ganz oben angekommen:„Schau nur die Aussicht!”, staunte Lexi.
„Die Aussicht ist nichts gegen... Gegen...”, Brexit stoppte.
„Gegen wen?”, Lexi wandte sich ihm zu.
„Gegen Dich!”, traute sich Brexit dann doch noch seinen Satz zu beenden, doch sah dann wieder weg...
„Schau her!”, Lexi drehte seinen Kopf in ihre Richtung, beugte sich zu ihm und küsste ihn.
Der überraschte Brexit erwiderte den Kuss nach einigen Momenten.

„Ulala!”, rief Hopper 3 unten.
„Das fotografier' ich jetzt!”
„Au ja! Mach Mal!”
„Super!”
„Süß sind die ja echt!”
„Ich wusste, dass da mehr läuft!”
„Ach ja, Eins, natürlich”, lachte Hopper 3 und machte ebenfalls Bilder, diese würden dann nachher den beiden Turteltauben gezeigt werden!

Brexit und Lexi bemerkten davon nichts...
Sie sehen zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Endlich hatten sie einander ihre Liebe gestanden...
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast