Sound of Christmas

von AdAutor
GeschichteRomanze, Freundschaft / P12
Clarissa "Clary" Adele Fray / Fairchild Isabelle "Izzy" Sophia Lightwood Jonathan Christopher "Jace" Herondale Simon Lewis / Lovelace
01.12.2019
25.12.2019
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02.12.2019 526
 
Clary lag in den Armen von Jace und beobachtete Simon, wie er das Zimmer auf und ab tigerte. “... und jetzt suchen alle für mich eine scharfe Freundin die wir im Fernsehen vorstellen können.”
“Warum muss sie scharf sein?”, fragte Jace.
“Weil er im Song singt, das sie das schönste Mädchen der Welt wäre, die ihn eigentlich nicht sehen sollte”, erklärte Clary, die immer genau wusste, was Simon dachte.
“Ja, aber ich meine, Schönheit ist individuell. Liebe kann blenden”, hielt Jace dagegen.
“Schon, doch nur mit einer Freundin, die nicht im allgemeinen als Schön angesehen wird, ist die ganze Geschichte wieder langweilig und unsere Band somit wieder vom Tisch.” Simon sah von seiner besten Freundin und ihres Freundes hin und her, während sie über Simons Beweggründe diskutierten. Und je länger sie sprachen, desto mehr bekam er es mit der Angst zu tun.
“Könntet ihr aufhören!” Er klatschte vor ihren Gesichtern in seine Hände um ihre Aufmerksamkeit wieder auf sich zu ziehen. “Helft mir lieber! Kennt ihr zufälligerweise ein Mädchen das auf die Beschreibung in dem Song trifft? Jemand der meine Fakefreundin werden würde?”
Clary dachte angestrengt nach. Obwohl er sie wirklich liebte, wusste er, dass sie ihm eher nicht weiterhelfen könnte. Clary war nie die Sorte von Mädchen gewesen, die viele weibliche Freunde hatte. Deshalb hat sie auch eher Zeit mit ihm und seiner Band verbracht, da dort nur Jungs waren.
Jace dagegen war ein Frauenheld gewesen, bevor er Clary getroffen hatte. Er kannte ein paar wirklich süße Mädels. Doch die meisten von seinen Geschichten, waren entweder durchgeknallt oder strohdumm. Manche auch Beides. Und trotzdem hoffte er, dass Jace jemanden kannte.
Erstaunlicherweise war es Clary, die den Vorschlag machte. “Wie wäre es mit Isabelle?”, fragte sie, eher an Jace gerichtet als an Simon.
Jace sah Clary an, als ob sie ein Kätzchen war, das versuchte zu singen. Es war süß, doch hatte nicht die schlauste Idee. “Isabelle würde da nie mitmachen. Sie ist zu stolz um jemandem zu helfen.”
“Gestern hat sie mir ihn Kleid geliehen. War zwar vielmehr ein T-Shirt, aber hey, man kann ja nicht alles haben.” Sie zwinkert Simon zu.
“Ja, doch dich kennt sie auch. Sie würde nie etwas für einen Fremden machen. Und schon gar nicht für einen wie Simon.” Entschuldigend sah Jace ihn an. “Tut mir leid, Kumpel, war nicht so gemeint.”
Clary boxte ihm in den Oberarm. “Du wirst sie überreden!”, sagte sie entschieden, ohne auf seinen Protest einzugehen. Dann wandte sie sich Simon zu. “Sie ist perfekt!”, sagte sie. “Groß, doch kleiner als du, wahnsinnig hübsch, ein Herzensbrecher, schlau und stark.”
“Nicht zu vergessen, stur, selbstverliebt und promiskuitiv”, ergänzte Jace, was ihm ein erneuter Boxschlag von Clary einbrachte.
“Danke”, sagte Simon an Clary gewandt. “Aber warum glaubst du, Jace kann sie überreden?” In seinem Kopf spielte er mehrere Szenarien durch, wie es Jace gelungen war, mit einer Ex-Freundin befreundet zu bleiben, dass diese sich mit der neuen Freundin von ihm abgab und diese sogar noch mochte.
“Nun ja, sie ist Jace Adoptivschwester, also sollte er sie doch überzeugen können.” Der Satz war zwar an Simon gerichtet, doch sie konnte deutlich die Drohung für Jace darin hören.
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