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♥ PROSA: ★ 24 große Fragezeichen

GeschichteAllgemein / P16 / Gen
01.12.2019
01.01.2020
27
33.617
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Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
18 Reviews
 
14.12.2019 2.744
 
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Guten Morgen,
da unsere Miss Langdon heute Geburtstag hat, ist das Kapitel ziemlich lang...
Morgen muss sie sich erholen und das ist dann ganz kurz. ;-)
Viel Vergnügen und schönes Wochenende,
Elayne



14. Dezember

14. Dezember, mein Geburtstag.
Ich hatte ausgeschlafen und sah dann zuerst mein blinkendes Handy. Die ersten Glückwünsche waren scheinbar per WhatsApp eingetroffen. Na klar, Hannah hatte mir hundert Smileys mit Herzchen und Blümchen geschickt, aber auch Jane hatte schon geschrieben, Tim, Steve und John.
Nachdem ich das gelesen hatte, ging ich erst einmal zur Haustür und sah hinaus. Die Pralinen waren weg und ein Umschlag lag dort. Ich hob ihn auf und trug ihn hinein.
Bevor ich ins Bad ging, musste ich ihn, neugierig wie ich war, erst einmal öffnen. Es war ein großes Blatt darin, das ich zuerst auseinander falten musste.

Es war bemalt und ich betrachtete es etwas genauer. Das war ja lustig – es war eine Wegbeschreibung zum Bäcker. Sowas! Ich sollte wohl von meiner Wohnung zum Bäcker gehen. Hm, ob Hannah dahinter steckte und mich dort erwartete? Oder vielleicht John?
Aber wie lange würde die Person dort warten, sie wusste doch nicht, wann ich den Brief finden würde? Das war echt schräg.
Schnell hüpfte ich unter die Dusche, zog mich an und machte mich mit Daisy auf den Weg.
Beim Bäcker war es voll. Mrs Smith wetzte hinter dem Verkaufstresen hin und her und ihre Angestellte ebenso. Ken bediente im Café Gäste, aber als er mich sah, kam er sofort zu mir. Ich sah dort keine Gäste, die ich kannte…

„Guten Morgen, alles Liebe zum Geburtstag“, sagte er und drückte meine Hand. „Warte hier, ich habe etwas für dich!“
Er verschwand hinter dem Tresen im angrenzenden Zimmer und kam dann mit einem großen Karton zurück, auf dem eine 14 gemalt war. Die Nobodys steckten doch alle unter einer Decke!
„Wer hat dir das gegeben?“, fragte ich und nahm das Paket an.
Ken tat so, als würde er überrascht sein: „Gegeben? Niemand, ich habe ‚es’ für dich gemacht.“
Ich sah auf den Karton, das war so ein Aufbewahrungskarton für eine Torte, oder? Er hatte eine Torte für mich gemacht?
„Hast du mir den Brief vor die Tür gelegt?“ fragte ich.
„Welchen Brief?“, fragte er gespielt verwundert. Es war offensichtlich, dass er schauspielerte. Ich musste lachen. „Es ist ein Komplott!?“
„Bitte was? Ach, egal, ich hab wenig Zeit, hier ist noch dein Frühstück. Für Geburtstagskinder geht das aufs Haus“, sagte er grinsend, legte eine Brötchentüte oben auf den Karton und schob mich aus dem Laden.
Also ehrlich.
„Tschüß, Süße, einen schönen Tag wünsch’ ich!“, rief er noch und war verschwunden.

Was zur Hölle sollte ich mit einer ganzen Torte?
Eine dumpfe Ahnung wuchs in mir…. Vielleicht würde ich ja Besuch zum Kaffee am Nachmittag bekommen.
Die waren doch alle verrückt.
Ich wollte gerade wieder nach Hause gehen, als John mit seinem Auto vor mir hielt und ausstieg, um es herum lief und mir die Tür öffnete. „Hinein mit dir, Geburtstagskind, du siehst ja aus wie ein Packesel, ich bringe dich eben nach Hause!“
Er also auch, das konnte doch kein Zufall sein?
John scheuchte Daisy auf den Rücksitz zu Blacky, verstaute den Karton im Kofferraum und ich setzte mich auf den Beifahrersitz.
Als er einstieg, musterte ich ihn.
„Ist was?“, fragte er und seine Augen funkelten amüsiert.
„Nein, gar nichts“, erwiderte ich resignierend, er würde mir doch nichts verraten. Verstehen würde ich auch nichts, denn vom Rücksitz erklang die übliche, begeisterte „Daisy & Blacky haben sich endlich wieder – Party“…
„Na, dann mal los. Lädst du deinen Chauffeur dann zum Frühstück ein? Ich hab’ Hunger!“, brüllte John.
„Gerne“, schmunzelte ich laut zurück.

Als wir in meiner Wohnung waren, öffnete ich den Deckel des Kartons. Es war eine Geburtstagstorte. ‚Happy Birthday’ stand im Kreis herum und in der Mitte hatte Ken einen Hund mit Weihnachtsmütze, aus buntem Zuckerguss, angefertigt. Der Hund sah Daisy sehr ähnlich.
„Sehr hübsch“, stellte John fest, der über meiner Schulter in den Karton guckte. „Du erwartest Besuch heute Nachmittag?“
„Vermutlich“, erwiderte ich vergnügt und John grinste breit.
„Ich deck dann mal den Frühstückstisch.“ Er holte Teller und Besteck aus dem Schrank.

In der Brötchentüte, die ich auf den Tisch legte, befanden sich meine beiden Dinkelbrötchen, ein Blaubeermuffin und ganz zufällig ein Schokocroissant und ein Mohnbrötchen für John. Total zufällig… ich verdrehte die Augen und sagte nichts.

„Oh, nett, dass du an mich gedacht hast“, kicherte John und ließ sich auf einen Stuhl fallen während er schon nach seinem Brötchen griff.
„Aber immer doch“, erwiderte ich grinsend und nahm mir mein Brötchen. Ich würde den Tag nun einfach genießen, mit allen Überraschungen, die da kamen.

„Ach, ich habe noch etwas für dich“, meinte John mitten in unserer Unterhaltung dann und legte mir ein rotes Päckchen hin.
„Danke“, sagte ich und musterte ihn. Sein Blick war sanft und lieb. Er lächelte mich an und ich schmolz dahin.
Behutsam wickelte ich das Papier ab. Es war ein Buch und mir stockte der Atem. Es gab eine ältere Buchreihe, die ich schon seit Jahren vorgehabt hatte zu sammeln. Die Bücher waren nicht einfach zu beschaffen und vermutlich nur durch viele Recherchen in Antiquariaten zu finden und würden dann vermutlich auch einen stolzen Preis haben. Nun hielt ich Band 1 in den Händen. Ich war mir ganz sicher, dass ich mit John nicht darüber gesprochen hatte. Das wusste Steve. Hm, Jane und Hannah wussten es auch. Sie mussten also mit John gesprochen haben. Oder Steve und Jane hatten das Buch vermutlich sogar für John bzw. im weitesten Sinne für mich, besorgt.
Tränen der Rührung traten mir in die Augen. Ich strich zart über den Buchdeckel und sah hinein. Es war gut erhalten und wunderschön. Unglaublich.

Ich legte das Buch auf den Tisch, stand auf und ging zu John um den Tisch herum, um ihn zu umarmen. „Danke“, schniefte ich. „Sehr gerne“, erwiderte er lächelnd und drückte mich zart zurück.
Danach musste ich erst einmal meine Nase putzen und Daisy sah mich besorgt an.
„Ich freue mich, dass es dir so gut gefällt“, sagte John und lächelte wieder so lieb.
„Das tut es wirklich, John. Vielen Dank!“

Er half mir aufzuräumen und dann spazierten wir noch eine Runde mit den Hunden um den Block.
„Ich muss jetzt los, ich wünsche dir noch einen schönen Tag“, sagte John, als wir wieder vor meiner Tür standen und zog mich in seine Arme.
Diesmal drückte ich ihn zurück und winkte ihm noch nach, als er davon fuhr.

Kaum war ich oben in der Wohnung, klingelte es Sturm und Hannah erschien. Sie drückte mich fast tot, knutschte mich und anschließend Daisy ab und drückte mir dann auch ein Geschenk in die Hand. Es sah fast genauso aus, wie das von John, dachte ich verwundert, aber als ich es auswickelte, wusste ich auch warum. Es war Band 2 der Buchreihe.
„Hannah!“, sagte ich fassungslos und sie grinste breit.
„Ich habe uns einen Gemüseburger zum Mittagessen mitgebracht“, sagte sie, statt auf meinen Ausbruch zu reagieren.
Gemüseburger? Ich hatte noch überhaupt keinen Hunger. „Was wird hier gespielt?“, fragte ich.
„Wo gibt es ein Spiel? Ich liebe Spiele! Nimmst du mich mit?“, fragte sie zurück und lief lachend in meine Küche.
Alles klar, aus ihr würde ich wohl auch nichts herausbekommen…

Wir verbrachten eine schöne Mittagszeit und quatschten, bis es um Punkt 15 Uhr wieder klingelte. Ich öffnete und fand Chris lässig im Türrahmen lehnend. „Hi Prinzessin, Herzlichen Glühstrumpf!“ Er zog mich schwungvoll in seine Arme und drückte mich fest an sich.
„Ich nehme dich mit!“, sagte er dann plötzlich und zog mich zur Treppe.
„Chris!“, rief ich entsetzt und stammelte: „Hannah, Tür, Daisy, Jacke, Schlüssel???“
„Brauchst du alles nicht, Prinzessin. Hannah kommt mit, schließt deine Tür und bringt auch Daisy mit.“
Wir gingen die Treppen runter und ich hörte schon, dass Hannah uns folgte. Wir betraten Carols Wohnung. Bei ihr hatte die Tür offen gestanden. Im Wohnzimmer begrüßten mich Carol, Tim und  Martin. Carols Tisch war festlich gedeckt, Kerzen brannten und Hannah stellte gerade meine Torte auf den Tisch.

Ein riesiges Komplott, dachte ich verwundert, bevor Tim mich in seine Arme riss, herzhaft küsste und mir gratulierte. Anschließend drückte Carol mich zärtlich und sagte mir lauter nette Dinge.
Dann wurde ich zu Martin geschoben und mir stockte der Atem. Er sah so toll aus, seine blauen Augen musterten mich warm und auch er zog mich sanft in eine Umarmung. Aber bei ihm fühlte sich das ganz anders an als bei Tim oder Chris gerade. Himmel, dieser Mann war warm, weich und duftig. Am liebsten hätte ich mich fester an ihn gekuschelt. Mein Herz schlug schneller.
„Alles Liebe zum Geburtstag, auch von mir“, hörte ich seine Stimme an meinem Ohr und es klang einfach wundervoll. Wow, kam mir Hannahs Lieblingswort in den Sinn.

Martin ließ mich los und lächelte. „Magst du mit uns deinen Geburtstag feiern, wir haben da ein bisschen was vorbereitet?“
Ich nickte. Ich konnte gerade nichts sagen. Martin schob mich zum Tisch und mir einen Stuhl zurück. Er setzte sich links von mir hin und rechts ließ Hannah sich nieder. Gegenüber nahmen Chris und Tim Platz. Carol verteilte Tee und Kaffee, bevor sie sich zwischen die Männer setzte und den Kuchen anschnitt.

Ich musterte der Reihe nach die lieben Gesichter. Tim zwinkerte mir fröhlich zu, Chris starrte begeistert auf den Kuchen, der Mann hatte ja immer Appetit, Hannah grinste mich unschuldig an und Martin drückte einmal kurz meine Hand. „Ich hoffe, es wird ein Geburtstag, den du nie vergessen wirst“, sagte er leise und hielt seiner Granny meinen Teller hin, damit sie mir ein Stück Kuchen darauf legen konnte.
„Das ist schon geschehen“, erwiderte ich. „Danke!“

Die Stimmung war gut, die Torte köstlich und ich war einfach glücklich in dieser Runde mich liebender Menschen. Nachdem die Torte komplett weggefuttert war, zum größten Teil natürlich von Chris, erhielt ich schon wieder Geschenke – die alle gleich aus sahen. Ich ahnte es schon… Von Carol war es Band 3 meiner Buchreihe, von Tim und Chris zusammen Band 4 und von Martin Band 5. „Danke“, hauchte ich fassungslos, das war wirklich nicht zu glauben, was hier abging.
Die Bücher waren allesamt gut erhalten und würden einen Ehrenplatz in meiner Vitrine bekommen. Welcher Genuss es werden würde, sie zu lesen. Ich war so unglaublich glücklich. Noch nie zuvor in meinem Leben hatte ich so viele, persönliche und auch wertvolle Geschenke erhalten.

Wir unterhielten uns nett, bis Daisy raus musste. „Wir gehen mit“, beschlossen die drei Männer, nur Hannah wollte mit Carol lieber aufräumen. Ich holte schnell meinen Mantel und Daisys Leine oben aus der Wohnung.
So führte Chris Daisy an der Leine hinaus und untergehakt bei Tim und Martin schlenderte ich hinterher. Wobei Tim fast ununterbrochen redete, Witze machte, mich zum Lachen brachte und Martin eher sehr ruhig war. Aber wenn Tim etwas Lustiges erzählte, sah ich auch ein Schmunzeln in Martins Gesicht und wenn er mich ansah, funkelten seine Augen vergnügt.

Als wir zurückkamen, führte Hannah uns in meine Wohnung. „Wir haben noch etwas vor mit dir!“, erklärte sie. Inzwischen war es Abend geworden. In meiner Wohnung hatte Hannah mehrere Kerzen angezündet, Musik angemacht und Knabbereien aufgestellt. Es sollte wohl ein gemütlicher Abend werden. Martin half mir aus dem Mantel und wir ließen uns im Wohnzimmer auf dem Sofa nieder. Immer noch befand ich mich zwischen Martin und Tim und fühlte mich sehr wohl. Chris und Hannah nahmen das andere, kleinere Sofa.
Kurz danach klingelte es, ich öffnete und Steve, Jane und John mit Blacky kamen herein. Die Hunde rasteten völlig aus und ich dachte nur: Wow!

Von Steve und Jane wurde ich umarmt, sie hatten mich ja heute noch nicht gesehen und ich erhielt von den beiden Band 6 der Buchreihe. „Ihr seid unglaublich. Ich weiß, dass ihr mit drin steckt, nur ihr konntet das wissen und den anderen sagen“, erklärte ich ihnen ein bisschen vorwurfsvoll.
„Wo stecken wir drin?“, fragte Steve unschuldig und ließ mich dann einfach stehen, um sich mit Jane zu den anderen zu setzen. John grinste breit und flüsterte: „Schön, dich so schnell wieder zu sehen und danke für die Einladung!“ Ich musste lachen und konnte es nicht fassen.

Kurz danach klingelte es erneut. Diesmal waren es Giuseppe, Ken und sogar Bobby mitsamt Jacky. Himmel, meine Wohnung platzte aus allen Nähten, was mir eigentlich egal war. Aber was sollte ich nur auftischen? Mit so viel Besuch hatte ich doch wirklich nicht gerechnet…

„Schöne Frau“, grinste Giuseppe als ich ihm die Tür ganz öffnete und machte eine Verbeugung: „Danke für die Einladung, die Essen wird gleiche geliefert!“
Alles klar, dachte ich und wurde umarmt sowie feucht auf die Wange geküsst. Mich überraschte hier nichts mehr. Ich wurde nach dem Italiener sogleich von Bobby und Ken gedrückt, der fragte, ob die Torte geschmeckt hätte.
„Sie war köstlich, Ken“, lobte ich ihn und er strahlte.
„Wir haben als Geschenk das Abendessen mitgebracht“, erklärte James, der gerade noch von Chris hereingelassen wurde. Er trug lauter Pizzakartons. „James“, sagte ich erfreut. Mein Lieblingskunde also auch! „Herzlichen Glückwunsch“, sagte er und fügte hinzu: „Die Haarspange steht dir sehr gut!“
„Danke“, hauchte ich.

Ich bat alle herein und es klingelte schon wieder. „Das wird meine Essen sein“, grinste Giuseppe und rannte zur Tür.
Hannah und ich sahen uns schulterzuckend an, es gab doch Pizza ohne Ende? Was würde denn noch gebracht?
Schnell holten wir Geschirr und die Küchenmöbel dazu.
Giuseppe kam mit einem Paket vom griechischen Restaurant in die Küche und füllte sich eine Portion Moussaka in einen Suppenteller.
„Ich kann nichtse mehr Pizza sehen oder riechen…“, erklärte er grinsend. Hannah bekam einen Kicheranfall und steckte mich an.

Schließlich saßen all meine Gäste im Wohnzimmer verteilt und Tim zog mich wieder zwischen sich und Martin, wo es aber nun enger war, weil sich Steve und Jane auch aufs Sofa gesetzt hatten. Martin reichte mir einen Teller mit einem Stück meiner Lieblingspizza und so aßen und quatschten alle gemeinsam.
„Was ist mit deiner Granny, sollen wir sie nicht auch hinauf bitten?“, fragte ich Martin besorgt.
„Nichts, ihr wäre das zu viel. Sie meinte, wir jungen Leute sollten allein feiern.“
„Dann ist es ja gut“, dachte ich erleichtert. Ich wollte doch nicht, dass sie sich ausgeschlossen fühlte, die Gute.
„Lieb, dass du dich um sie sorgst, das wird sie freuen“, merkte Martin an.
„Sie ist so lieb und auch für mich wie eine Granny“, erklärte ich.
„Dasselbe fühlt sie für dich“, nickte Martin. Also hatte er wohl mit ihr über mich gesprochen und ich freute mich zu hören, dass Carol mich gern hatte. Das war ein schönes Gefühl.

Nach dem Essen wurde es etwas turbulenter, alle räumten auf, lärmten, tanzten. Bobby und John gingen eine Runde mit allen drei Hunden spazieren.

Ich setzte mich eine Weile zu jedem Gast, erzählte, wurde gedrückt und als schließlich alle aufbrachen, war es fast 24 Uhr.
Eine gefühlte Million Mal bedankte ich mich für die vielen Geschenke und den schönen Tag. Beim rausgehen bekam ich von jedem der Männer einen Kuss auf die Wange.
Hannah stand grinsend neben mir.
„Und, welcher Kuss war der beste?“, fragte sie, als sie die Tür hinter dem letzten Kerl zugeschoben hatte.

„Das, meine liebe Hannah, verrate ich dir nicht. Du hast ja auch Geheimnisse vor mir!“
Sie lachte. „Ich ahne es und ich bin gespannt, ob ich am Ende recht behalte. Jetzt lass uns duschen gehen, ich bin todmüde!“
„Du willst mit mir duschen?“, fragte ich lachend.
„Jepp und danach werde ich sogar mit dir in deinem Bettchen kuscheln, ich habe nämlich überhaupt keine Lust jetzt noch nach Hause zu gehen!“

Kichernd gingen wir ins Bad und anschließend zu Bett. Wir lagen aneinander geschmiegt da und ich küsste Hannahs Wange. „Danke für den tollen Tag und danke für diesen sehr merkwürdigen, aber berauschenden Advent!“
„Sehr gerne, Süße, du hast es dir echt verdient“, gähnte Hannah. „Aber schlaf jetzt, ich hab dich lieb, gute Nacht!“
„Ich dich auch, Hannahlein, schlaf gut“, erwiderte ich zufrieden.
Kurz danach war sie eingeschlafen.

Ich dachte an all meine Besucher heute und an all die verschiedenen Gefühle, die mich heute heimgesucht hatten.
Ja, Hannah, ein Kuss war besser als alle anderen gewesen, dachte ich glücklich über diese Erkenntnis.
Dann schlief auch ich ein, mit einem neuen Funken Liebe im Herzen!




Personen-Übersicht:

Carol – Vermieterin
Steve – Chef in der Buchhandlung
Jane – Kollegin aus der Buchhandlung
John mit Blacky – Biolehrer und Hundebesitzer im Park
Tim – Postbote
Chris - Nachbar
Giuseppe – Pizzabäcker/Lieferant
Martin – Carols Enkel und Arzt
Ken Smith – Bäckerssohn
Hannah – berste Freundin
James Fletcher – Physiker, Kunde
Bobby mit Jacky - Obdachloser


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