You're Christmas To Me

von bookfia57
GeschichteDrama, Romanze / P18
Anastasia Steele Christian Grey
30.11.2019
23.12.2019
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20.751
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03.12.2019 630
 
Hello meine lieben Leser.
Türchen Nummer 4. Ich bin leider krank geworden. ( Es lebe die winterliche Grippe)
Zeit für ein SOG Reread, was? ;)
Lasst wie immer gerne Anmerkungen, Fragen und wenn es euch gefällt ein Sternchen da.
LG bookfia57

P.S.: Ich brauche etwas weihnachtliche Inspiration. Was sind eure liebsten weihnachtlichen Beschäftigungen?
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„Komm hier lang.“
Ana lotst mich durch die verschneiten Straßen von Seattle. Wir hatten beschlossen zu Fuß zum Weihnachtsmarkt zu gehen, nachdem wir jetzt so lange nicht fähig waren uns groß zu bewegen.
Ich glaube immer noch nicht, dass ich tatsächlich auf einen Weihnachtsmarkt gehe.
Sie rennt förmlich vor mir, so aufgeregt scheint sie zu sein.
Das ist ziemlich süß.
Grey, was ist mir dir los.
Ich schnaube.
„Alles in Ordnung?“, fragt Ana und ich winke ab.
„Klar.“
„Gut, denn da hinten ist er schon.“
Sie bleibt stehen und scheint den Anblick zu genießen.
„Darauf freue ich mich jedes Jahr aufs Neue. Danke, dass du mich begleitest.“
„Ich glaube, das können wir beide gut gebrauchen“, entgegne ich.
Ana atmet laut aus. Ich sehe ihren Atem in der kalten Winterluft kondensieren und sie reibt sich über die kalten Hände.
Vielleicht deswegen umschließe ich ihre Hand mit meiner und wir laufen Hand in Hand über die Straße in den Park, wo der Weihnachtsmarkt aufgebaut ist.
„Also wo gibt es den Glühwein, den du wolltest?“
„Überall. Glühwein hat so gut wie jeder“, sagt sie belustigt.
„Ich war noch nie auf einem Weihnachtsmarkt“, gestehe ich.
Ana reißt die Augen auf.
Sie tritt etwas näher zu mir, als der Weg spürbar durch die Massen an Menschen enger wird.
„Wow du hast das mit dem ganzen „Nicht-Weihnachten“ echt ernst gemeint?“
Nickend dirigiere ich sie zum nächstbesten Stand und siehe da, Glühwein.
Ich bestelle zwei für uns. So schrecklich konnte es schon nicht sein.
Immerhin ein Heißgetränk. Bei dieser Eiseskälte war da der Geschmack ich egal.
Eine ältere Dame mit tiefen Grübchen schenkt uns den Glühwein aus und seufzt laut.
„Oh, was für ein bezauberndes Paar.“
Ana wird rot und ich merke, dass sie die Frau korrigieren will.
Stadtessen sage ich: „Das liegt allein an ihr.“
Mir macht es Freude Ana wieder erröten zu sehen.
„Wie charmant. Das macht fünf Dollar.“
Ich gebe ihr zehn. „Behalten sie den Rest.“
Sie bedankt sich und wir nehmen die dampfenden, weihnachtlichen Tassen und stellen uns in die Näher eines Lagerfeuers, was sie zur Freude aller, wohl aufgestellt haben.
„Danke“, sagt Ana.
„Nichts zu danken, Anastasia.“
Sie nippt an der Tasse und seufzt. Dieses Geräusch.
Ein Schauer jagt über meinen Rücken.
„Erzähl mir etwas über dich“, schlage ich vor.
Sie überlegt kurz.
„Ich bin 21 Jahre alt, habe Literatur studiert und mehr gibt es auch nicht zu sagen.“
Ana ist so verschlossen wie ich es bin. Nur, dass es mich bei ihr stört, weil ich gerne so viel wie möglich über sie erfahren will.
„Und deine Familie?“
Ich trinke meinen ersten Schluck. So übel ist es wirklich nicht.
„Meine Mutter lebt mit ihrem Mann in Savannah. Mein Vater starb als ich noch ein Baby war.“
„Das tut mir leid.“
„Brauch es nicht. Du bist dran, Grey. Erzähl mir etwas über dich.“
„Nun ich bin 27. Du kennst meine Firma. Ich habe einen Bruder und eine Schwester. Meine ganze Familie lebt hier in Seattle.“
Kurz und knapp auf den Punkt.
Ana prustet los.
„Wir sind beide echt nicht gut im Reden.“
„Das stimmt wohl“, murmele ich und trinke wieder einen Schluck.
Jetzt sieht sie so aus als hätte sie eine Geistesblitz.
„Entschuldigung. Könnten sie kurz auf unsere Tassen im Auge behalten“, fragt sie ein Pärchen, was eng umschlungen neben uns steht.
„Selbstverständlich“, antwortet der eine Mann. Sein Freund nickt nur.
„Vielen Dank.“
Dann streckt sie mir ihre Hände entgegen.
„Ich habe doch erzählt, dass ich tanzen möchte.“
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