You're Christmas To Me

von bookfia57
GeschichteDrama, Romanze / P18
Anastasia Steele Christian Grey
30.11.2019
23.12.2019
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01.12.2019 667
 
Hallo.
Hier Türchen Nummer 2.
Ich war gerade das erste mal dieses Jahr auf dem Weihnachtsmarkt und bin jetzt in richtiger Weihnachtsstimmung.
Wie immer, lasst gerne ein Feedback da.
LG bookfia57
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„Wer ist das?“, platzt es aus mir heraus, als ich Ross gefunden habe.
„Wer?“ Sie blinzelt verwirrt.
Ich habe sie, wie es aussieht, gerade aus einem Gespräch gerissen.
„Die Frau in dem blauen Kleid, die vorne beim Podest steht.“
Ross versucht unauffällig an mir vorbei zu sehen.
„Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung.“
Verdammt.
„Du könntest sie auch einfach fragen“, neckt sie mich.
Ich würde nichts dergleichen tun. Meine Arbeit wartete auf mich.
Eine hübsche Frau würde daran nichts ändern. Wo war ich denn heute mit meinem Kopf?
Also verabschiedete ich mich und nahm so schnell wie es ging den Aufzug zurück in meine Etage.
Weihnachten. Nur noch wenige Tage, dann hatte ich es hinter mir.
Oben angekommen zog ich mein Handy heraus und wählte die Nummer von Taylor.
„Sir“, antwortete er, so kurz angebunden wie immer.
„Taylor, sie können nach Hause gehen. Ich arbeite heute länger und fahre selbst zurück.“
„Ich lasse ihnen den Autoschlüssel an der Rezeption zurück.“
„Danke“, sage ich und lege auf.
Also dann, ich hatte heute noch viel zu tun.

Ich war beschäftigt eine Mail in meinen Laptop zu tippen
Es war vielleicht  erst eine Stunde vergangen, als ich hörte wie sich die Aufzugstüren öffneten.
Bringt mir Taylor den Autoschlüssel doch persönlich?
„Mist“, ertönt eine helle Stimme, die eindeutig nicht Taylors ist.
Verwirrt stehe ich auf und trete aus meinem Büro heraus.
„Entschuldigung kann ich ihnen helfen?“, rufe ich.
Als ich um die Ecke bewege, bleibt plötzlich mein Herz stehen.
Es ist die Frau von unten. Ich betrachte sie genauer.
Mein Gott sie ist wirklich attraktiv.
Die langen Haare fallen über ihre Schulen. Das Kleid betont ihren zierlichen wohlgeformten Körper
„Mister Grey, es tut mir aufrichtig leid. Ich habe meine beste Freundin zur Weihnachtsfeier begleitet und sie hat ihre Jacke in ihrem Büro liegen gelassen. Allerdings habe ich jetzt schon jede Etage durch, doch ich kann es einfach nicht finden. Ich Dummkopf habe nicht nachgedacht und natürlich ist das hier die Chefetage.“
Aufgebracht stemmt sie die Hände in die Seite und sie errötet, vermutlich aus Scham.
So wie es aussieht haben sich meine Pläne für heute Abend geändert und ich werde einer Frau helfen eine Jacke zu finden.
Mein Gott, es ist zu lange her, dass ich mit einer Frau geschlafen hatte.
„Ich werden Ihnen helfen“, sage ich und gehe auf sie zu.
Sie wird noch röter.
„Oh nein. Das müssen Sie nicht. Bestimmt haben Sie wichtigeres zu tun. Ich werde sie einfach beten ihre Jacke selbst zu holen.“
„Unsinn. Ich kenne das Gebäude besser als jeder andere. In welcher Abteilung arbeitet Ihre Freundin?“
Nervös beißt sie sich auf ihre Unterlippe.
Sie hat volle Lippen. Kurz lasse ich meinen Blick auf ihnen heften. Vielleicht ein bisschen zu lange.
„Marketing.“
„Die Abteilung liegt etwas versteckt im 4. Stock. Kommen Sie.“
Schweigend folgt sie mir in den Aufzug, in dem ich heute schon zu oft gewesen bin.
Ich betätige die Taste und merke, dass sie wieder nervös auf ihrer Lippe kaut.
„Wie heißen Sie?“, frage ich und zu meiner Belustigung wird sie wieder rot.
„Anastasia Steele.“ Ein schöner Namen. Er passt zu ihr.
„Danke, dass Sie mir helfen. Heute ist nicht mein Tag.“
„Das kann ich nachvollziehen“, entgegne ich leise. Erst denke ich, dass sie mich nicht gehört hat, doch ihre Augen richten sich fragend auf mich.
„Ich halte nicht viel von Weihnachten“, antworte ich auf ihre stumme Frage.
„Ist das der Grund warum alles geschmückt ist, außer Ihrer Etage.“
„Das haben Sie korrekt erkannt.“
Eigentlich müssten wir doch längst in der Etage angekommen sein.
Ich drücke erneut auf den Knopf doch es tut sich nichts.
„Fuck“, platzt es aus mir heraus.
Ich habe meine Handy oben vergessen. Ich kann nicht einmal jemanden kontaktieren.
„Anastasia, haben Sie ein Handy?“
„Nicht dabei. Wieso?“
„Wir sind wohl mit dem Fahrstuhl stecken geblieben.“
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