You're Christmas To Me

von bookfia57
GeschichteDrama, Romanze / P18
Anastasia Steele Christian Grey
30.11.2019
23.12.2019
24
20.751
24
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Dieses Kapitel
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30.11.2019 876
 
Hallo ^^
Ja, ich bin es. Tatsächlich. Ich weiß ja. Ich bin so gut wie überhaupt nicht mehr hier aktiv.

Das hat viele persönliche Gründe, die jetzt an Weihnachten keine Rolle spielen.
Für mich gehört es mittlerweile dazu diese Adventskalender Geschichten zu schreiben, die überladen kitschig sind und eigentlich immer das gleiche sind. Wenn ihr also meine beiden anderen nicht kennt, schaut gerne vorbei ;)  
Also hier ist sie. Und weil ich weiß, dass das Fandom auch etwas geschrumpft ist zu früher ( bin ja mit meinen Jährchen hier schon alter Hase) würde ich mich besonders über euer Feedback freuen.

Hier nun die altbekannten Regeln:  

Ich poste jeden Tag ein Kapitel bis zum 24. Dezember. Das ist zumindest mein Ziel, was ich bis jetzt immer erreicht habe.

Die Geschichte ist kitschig und so gar nicht Shades of Grey mäßig. Naja essentiell schon. Sonst wäre es keine Fanfiction ;)
Außerdem ist sie allein aus Christians Sicht geschrieben. Weil ich will und es so mag *grins*  

Jetzt aber viel Spaß  mit Türchen Nummer 1.

LG bookfia57
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Weihnachten.
Was war das schon?
Für manche bedeutete es Geschenke. Für andere Tradition. Wieder ein anderer feiert Weihnachten aus grundlegender religiöser Überzeugung. Dann gibt es Menschen wie mich.
Alle predigen das Wunder von Weihnachten und die allumfassende Liebe, die dieses Fest in sich trägt. Doch wenn man selbst mit diesem Fest nichts zu tun haben will, ist man allein. Nun sind wir ehrlich, als wäre es der Rest des Jahres jemals anders.
Bis zu diesem Jahr, als ich sie traf.


Christian POV

„Christian, jetzt komm schon.“
Ross streckt ihren Kopf durch die Tür meines Büros.
„Gleich“, grummele ich und widme mich wieder meinem Laptop.
„Nein jetzt. Es warte nur alle auf dich.“
„Ist das wirklich nötig“, seufze ich. Ich habe diesen Tag seit Wochen voll Grauen entgegen gesehen.
„Es ist die Weihnachtsfeier deiner Firma. Muss ich dich da ehrlich dran erinnern?“
Ross zieht eine Augenbraue nach oben und verschränkt ihre Arme.
Sie ist zu stur, als dass es ihr gut tun würde.
„Die wir am 1. Dezember feiern“, entgegne ich aufgebracht.
Weihnachten war lästig. Man hatte niemals Ruhe von den überladene Gefühlen aller und ich konnte keinerlei Gutes daran fest machen, abgesehen davon, dass das Weihnachtsgeschäft viel Geld einbrachte.
„Du musst nur kurz eine kleine Ansprache halten, dich unterhalten und dann lass ich dich wieder arbeiten.“
„Wer von uns leitet Grey Enterprises noch einmal?“
Sie lacht laut und ich lächele leicht.
Wenigstens hatte sie Freude.
Seufzend erhebe ich mich aus meinem Stuhl und folge Ross.
Bring es einfach hinter dich, Grey.
Wir steigen in den Aufzug und Ross drückt die Taste für das Erdgeschoss.
„Lächel ein bisschen. Es ist bald Weihnachten.“
Ich merke, dass sie mich auf den Arm nehmen will.
„Nur weil ich das Konzept von Weihnachten nicht verstehe, heißt es nicht, dass ich ignorant bin, Ross.“
Sie zuckt mit den Schultern.
„Du brauchst ein Weihnachtswunder. So sieht es aus.“
Die Aufzugstüren glitten auf.
Wenn sie meinte.
Ich bin eher der Meinung, dass ich meine Arbeit, Sex und vielleicht ein bisschen Schlaf gebrauchen konnte.
Wir laufen auf einen großen Konferenzraum zu, der, wie es aussieht, für die Feier verwendet werden würde.
Ich hatte mit der tatsächlichen Planung der Feier nichts zu tun.
Meine Assistentin Andrea hatte das meiste übernommen und ich hatte einfach nur nötige Papiere unterschrieben.
Aus dem Raum dringen Geräusche. Ein Mix aus Gesprächen und Weihnachtsmusik dröhnt durch die ganze Etage und ich glaube ich kann sogar Gebäck riechen.
Als wir den Raum betreten wird es plötzlich ganz leise.
Gefühlt schauen mich dutzende Augenpaare an und ich bin kurz wie erstarrt.
„Die starren mich an, als hätten sie Angst vor mir.“
Ross lacht.
„Vermutlich hebt sie das auch. Nicht einmal die Hälfte von ihnen sieht dich abgesehen von der jährlichen Weihnachtsfeier.“
Aus einem unbestimmten Grund beruhigt mich das und ich mache mich auf den Weg zu einem kleinen Podest, wo auch schon Rosses Frau steht, die ein Mikrofon für mich bereithält.
Lächelnd reicht sie es mir und dann widme ich mich wieder meinen Angestellten, die alle neugierig zu mir sehen.
Ich lasse meinen Blick durch den Raum schweifen. Der Raum ist geschmückt mit goldenem Lametta, roten Weihnachtssternen und Tannenreisig.
Es sieht eigentlich ganz nett aus.
„Guten Abend. Ich freue mich, dass sie alle heute bei unser alljährlichen Weihnachtsfeier erschienen sind. Es freut mich sie alle als Teil von Grey Enterprises Holding zu wissen. Wir haben dieses Jahr unser bisher umsatzstärkstes Jahr gehabt.“
Applaus ertönt.
„Da sie aber hier sind um sich zu amüsieren höre ich auch schon auf über das Geschäft zu reden. Ich wünsche ihnen einen angenehmen Abend und…“ Ich schlucke hart. „Schon einmal frohe Weihnachten.“
Wieder Applaus und ich gucke, dass ich so schnell wie möglich hier raus kann.
Das müsste genügen.
Ich gehe von dem Podest herunter und gebe das Mikrofon zurück.
In diesem Moment sehe ich eine Frau, die wenige Meter von mir entfernt steht.
Sie hat den Blick gesenkt und die kastanienbraunen Haare fallen vor ihr Gesicht, so dass ich sie nicht erkennen kann.
Ich habe sie glaube ich hier noch nie gesehen. Dann sieht sie nach oben und unsere Blicke treffen sich.
Taubenblau. Ihre Augen sind taubenblau. Wunderschöne Augen.
Ein wunderschönes Gesicht.
Vielleicht war es doch gut hergekommen zu sein.
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