Reborn in fire

von -belle-
GeschichteDrama, Romanze / P16 Slash
Marco der Phoenix Puma D. Ace / Gol D. Ace
28.11.2019
26.03.2020
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Guten Morgen!

Heute kommt ein vergleichsweise langes Kapitel, da ich nächste Woche wieder arbeiten muss und wohl nicht zum Uploaden komme. Es ist ein heißes, freches Kapitel und ich bin neugierig, was ihr dazu sagt!

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Zögernd stand Ace vor der Eingangstüre und hatte Angst zu läuten. Oder eher was passieren würde, wenn die Türe aufging. Aber welche Wahl hatte er schon? Er brauchte einen Rat und das war die einzige Person die ihn nicht auslachen würde wegen seinem Problem. Außerdem kannte der Marco am Besten.

Er atmete noch tief durch und drückte dann den Knopf neben der Türe. Es dauerte eine Weile bevor jemand antwortete und Ace wollte gerade umdrehen um zu gehen, als die Türe aufging.

„Ace, Sweetie, was machst du denn hier?“

Er drehte sich wieder um und lächelte Izo peinlich berührt an. Er begann gerade seine Entscheidung zu bezweifeln. Izo war Marcos Bruder. Vielleicht wollte er nicht über dessen Sex-Leben reden. „Weißt du, es ist eigentlich nicht so wichtig.“

Doch es war schon zu spät um umzudrehen. Der Gesichtsausdruck des Cross-Dressers sagte ihm das schon. Izo lockte ihn hinein und Ace tat wie ihm geheißen. Der Mann befahl ihm sich hinzusetzen und verschwand dann in der Küche. Ace ließ sich auf die Couch fallen. Ein schwarzes Stück Stoff lag daneben. Neugierig hob er es auf.

Izo kam kurz darauf mit einer Teekanne und zwei Tassen zurück.

„Warum liegt hier eine Ski-Maske am Boden?“ fragte der Feuerwehrmann. „Es ist doch heiß draußen.“

Izo nahm das Stück Stoff aus dessen Hand. „Wir haben alle unsere Kinks. Jetzt sag mir was dein Problem ist,“ befahl er, als er sich hinsetzte.

Ace nahm eine der Tassen und sah weg. „Wer sagt, dass es ein Problem gibt?“

Izo verdrehte die Augen und sah den Mann mit den Sommersprossen stechend an. Er war offensichtlich nicht in der Stimmung für Nonsense. Ace schluckte schwer, nahm einen Schluck seines Tees und sah dann zögerlich zu dem Mann neben sich. Izo trug seinen typischen, markanten, lila Kimono und Geisha-Make-up, trotz der frühen Stunde.

„Ich... Hab ein Problem. Mit Marco,“ sagte er vorsichtig.

Der Cross-Dresser starrte ihn an. Irgendwann seufzte er. „Was hast du getan?“

„Was?!“ Ace würde später leugnen, dass seine Stimme brach. „Was lässt dich denken, dass ich etwas getan habe?“

Izo sah zu ihm hoch und schenkte ihm einen Blick von wegen ´Ist das nicht offensichtlich?´.

Ace seufzte. „Ich hab gar nichts getan. Eigentlich weiß ich gar nicht was ich tun soll. Du bist Marcos Bruder, also ich weiß ja nicht ob du darüber reden willst, aber-“

„Du brauchst einen Hinweis auf Sex.“

Ace sah ihn merkwürdig an. „Woher-“ Er stoppte, als Izo ihm wieder DIESEN Blick schenkte.

„Honey, bitte. Jetzt red schon mit mir.“

Ace starrte auf das Getränk in seiner Hand. „Tja, du meintest wir sollten keinen Sex an unserem ersten Date haben. Und das hatten wir nicht. Aber wir haben noch keinen gehabt und ich weiß nicht wie.“

Izo wollte gerade antworten, als die Türe zum Wohnzimmer aufging und ein gähnender Thatch reinkam. Es brauchte einen Moment bis der Mann mit den Sommersprossen ihn erkannte. Es war das erste Mal, dass der braunhaarige Mann nicht in Kleidung im Pompadour-Stil trug, sondern einfach nur rumhing. „Was soll der ganze Lärm? Oh, hey Ace.“

„Hey,“ grüßte der Schwarzhaarige ihn. „Ich wusste nicht, dass du in der Stadt bist.“

„Ja, ich... hatte ein Geschäft zu erledigen. Also, wie geht es dir?“

Ace sag etwas überrascht hoch. Etwas im Ton des Mannes machte die Frage weniger unschuldig, doch er ließ es fallen. „Mir geht’s gut.“

„Gut. Also was bringt dich hierher?“ Thatch ging in die Küche, nur um gleich wieder mit einer Tasse zurückzukommen. Er füllte sie mit dem Tee aus der Kanne und sah den Feuerwehrmann erwartungsvoll an.

Ace öffnete den Mund um zu antworten, aber Izo war schneller. „Nichts das dich zu interessieren hat.“

„Ich brauchte nur etwas Rat,“ meinte der Feuerwehrmann.

Thatch schnaubte beleidigt. „Also hast du ihn endlich erwischt? Außer wenn du einen Rat haben willst wie man einen Kimono anzieht, bin ich auch ein guter Ansprechpartner.“

„Okay, lieber Thatch,“ sagte Izo mokant. „Bitte erkläre unserem jungen Freund wie er Marco dazu verlocken kann, Sex mit ihm zu haben.“

Der Braunhaarige starrte seinen Bruder blinzelnd an, sah dann zu Ace, der peinlich berührt grinste. Dann brach es aus ihm raus: „Guter Gott, Izo. Ich wollte das nicht wissen! Das ist eklig! Ich werde jetzt duschen. Wir sprechen uns später, Ace.“ Mit den Worten verließ er den Raum, mit der dampfenden Tasse Tee immer noch in der Hand.

„Mach dir darüber keine Sorgen,“ sagte Izo beruhigend zu Ace, der etwas verletzt aussah. „Ist ja nicht so, als ob er homophob wäre, oder so. Er sieht nur eben zu Marco hoch, als wäre er eines seiner Elternteile. Und kein Kind will wissen, dass seine Eltern Sex haben. Ich meine, du würdest das ja auch nicht über deinen Patenonkel wissen wollen, oder?“

„Mach dich nicht lächerlich,“ schnaubte der Mann mit den Sommersprossen. „Mein Großvater hat keinen Sex.“

Izo hob eine Augenbraue, antwortete aber nicht.

Also fuhr Ace fort. „Egal, ich habe diese Reaktion auch irgendwie erwartet. Ich meine Marco ist dein Bruder.“

„Mein Bruder, der endlich mal gefickt werden muss, ja. Ich liebe Marco und er verdient es glücklich zu sein.“ Izo nahm einen Schluck. „Also, er will keinen Sex mit dir haben?“

Der Feuerwehrmann stöhnte auf und legte die Stirn gegen den Arm der Couch. „Nein. Und ich weiß auch nicht warum. Ich meine als ich gefragt hab ob er ihn nicht hochb-“

„Oh, Honey, du hast nicht!“ rief Izo wirklich geschockt aus. „In sein Gesicht?“

Der Mann mit den Sommersprossen sah schuldbewusst auf den Boden.

Der Cross-Dresser seufzte und schüttelte den Kopf. „Tja, du bist immer noch am Leben, also musst du etwas richtig getan haben...“

„Ich hab mich entschuldigen.“

Izo stimmte mit einem Geräusch zu. „Das ist gut. Okay, was könnte das Problem sein?“

„Ich hab irgendwie gehofft, dass du mir das sagen könntest.“

„Kann ich nicht. Na ja, nicht den wirklichen Grund. Aber wie ich meinen Bruder kenne, hat er sich selbst davon überzeugt er dürfe nicht mit dir schlafen. Vielleicht denkt er, dass du zu jung für ihn bist, oder dass er nicht gut genug ist...“

„Aber das ist dumm!“ unterbrach Ace ihn. „Wir daten einander und ich mag ihn wirklich.“

Der Cross-Dresser sah ihn missfallend an, denn er mochte es nicht unterbrochen zu werden. „Ja, das ist dumm. Aber aus irgendeinem Grund merkte Marco nicht, dass er es verdient glücklich zu sein. Also hat er sich zu überzeugen nicht mit dir zu schlafen. Deswegen musst du ihn dazu bringen.“

„Aber wie?“ jammerte Ace.

Izo hob einen Finger und hielt ihn so nahe vor das Gesicht des anderen Mannes, dass dieser schielen musste. „Beständigkeit und Hartnäckigkeit.“

„Äh, was?“

„Hartnäckigkeit. Und du brauchst viel davon, denn Marco hat mehr Willenskraft als der Papst.“ Izo nahm einen weiteren Schluck seines Tees.

„Aber,“ begann Ace.

Der Cross-Dresser seufzte. „Es gibt bestimmte Regeln denen du folgen musst. Wenn Marco etwas im Geheimen will, es sich aber nicht eingestehen will, oder aus welchen Gründen auch immer er denkt es wäre besser wenn nicht, wird er nie nein sagen. Er würde eher etwas sagen wie: ´Wir sollten nicht´, oder ´Ich bin müde´. Aber du musst weitermachen. Bis er nein sagt. Na ja, du hast den Blick schon gesehen, den er auflegt wenn er etwas nicht mag. Er versucht vielleicht dir die Seele mit diesem Blick zu rauben. Ist schwer zu verpassen. Also, wenn er nein sagt, rückst du ab. Aber ich bezweifle es wirklich, da er auf dich steht. Überzeug ihn!“ Izo sah hoch und schien Ace mit seinem Blick niederzuringen. „Niemand verdient das Glück so sehr wie Marco. Und du machst ihn glücklich. Also bitte.“ Er verbeugte sich plötzlich. „Bitte, verführe meinen Bruder!“

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Es würde perfekt werden. Er hatte es geschafft ein Treffen mit Marco an dem Abend zu arrangieren und dazu hatte Sanji angerufen und gefragt ob er immer noch interessiert wäre, dass der Chefkoch für ihn kochte. „Natürlich will ich dein Essen kosten!“ rief er ins Handy. Er war zu aufgeregt. Sanji war vor zwei Tagen vorbeigekommen und hatte für seinen Bruder gekocht und Ace war deprimiert, dass er es verpasst hatte. „Ich hatte Angst das ich meine Chance schon verpasst hätte, weil du hergekommen bist als ich bei einem Date war. Das bin ich heute übrigens auch, also könntest du bitte für Marco und mich kochen? Bitte?“ Er versuchte nicht zu schmollen, aber ehrlich, was könnte geiler sein als Sanji´s Kochen? Fantastisches Essen und danach Sex. Was konnte besser sein?

Er war so aufgeregt, dass er beinahe die Antwort des Blonden verpasste. Sanji kicherte: „Klar, kein Problem.“

Er überzeugte Sanji zu Marco zu kommen, da Luffy das Date komplett ruinieren würde, wenn auch nur weil er ihn mit seinen Essgewohnheiten abstieß. Auch wenn es den Brandinspektor bei seinem jüngeren Bruder nicht gestört zu haben schien.

Am Abend war er frisch rasiert und trug die Hose von ihrem ersten Date, da Maro sie sehr gemocht zu haben schien. Heute Abend würde sie sicher vergessen am Boden liegen, wenn alles nach Plan lief. Sobald er bei seinem Freund durch die Türe trat, warf er die Arme um seinen Hals und zog ihn in einen leidenschaftlichen Kuss. Marco war überrascht, aber sicher nicht dagegen. Er erwiderte den Kuss, bevor er Ace leicht wegdrückte.

„Wir sollten es langsam angehen. Sanji ist schon hier,“ sagte der Mann glucksend.

Ein Schmunzeln legte sich auf Ace´s Gesicht. „Dann sollte ich wohl besser hallo sagen.“ Er ging mit seinem Freund in die Küche. Sanji hatte ihnen den Rücken zugewandt und schien komplett in seinem Element während er Gemüse schnitt und immer mal wieder in einer Pfanne umrührte. Er schien Ace nicht bemerkt zu haben, also entschied der Mann mit den Sommersprossen ihn zu überraschen. Er legte die Arme um die schmale Hüfte des Freundes und rief laut: „Sanji!“ Er hatte den Koch ja schon eine Weile nicht mehr gesehen, da er die ganze Zeit mit Marco verbracht hatte. Er fühlte sich etwas schuldig und entschied, dass er es wiedergutmachen würde. Nur eben nicht heute Abend.

Er war etwas überrascht, als Sanji sich verspannte. Nun, wo er darüber nachdachte, hatte sein Freund ein wenig down geklungen. Daher trat er einen Schritt zurück und fragte etwas verwirrt. „Alles okay, sexy?“

„Ja. Du hast mir nur etwas Angst gemacht.“

Ace sah an ihn hoch und hinab. Der Blonde log offensichtlich. Er sah nicht aus, als würde es ihm gut gehen. „Du scheinst müde zu sein.“

„Ich habe in den letzten Nächten nicht geschlafen.“

„Wirklich? Ab und zu wünschte ich ich könnte nicht schlafen. Aber dann hätte ich Narkolepsie, gepaart mit einer Schlafstörung.“ Es war ein lahmer Scherz, aber wenigstens hatte er Sanji zum Lachen gebracht. „Aber du solltest ins Bett gehen, statt für uns zu kochen?“ fuhr der Schwarzhaarige mit einem ernsten Gesicht.

„Nein!“ Der Blonde biss sich auf die Unterlippe und sagte schnell: „Ich kann so oder so nicht schlafen, also kann ich mich auch nützlich machen. Außerdem hab ich versprochen für dich zu kochen und jetzt habe ich die Zeit. Also los, genieße deinen Job.“ Er drückte Ace und Marco weg und schob sie aus der Küche.

Der Mann mit den Sommersprossen war etwas besorgt wegen seinem Freund. Es war irgendwie merkwürdig, dass der blonde Koch bevorzugte für ihn und seinen Freund zu kochen und lieber mit einem Pärchen abhing, anstatt mit dem Mann, dem er näherkam. Wenn man Zorros Geschichten glaubte, hingen sie jede Nacht miteinander ab. Also wollte Sanji hier etwas anderes?

Er wurde aus Gedanken gerissen, als ein anderer Blonde seine Aufmerksamkeit forderte, indem er seine Wange küsste. Ace kicherte und zog seinen Lieblings-Blonden mit ihm die Couch runter, wo sein Freund seine Nase in die schwarzen Locken drückte. „Du bist eifersüchtig, weil ich Sanji sexy genannt hab?“ zog Ace ihn auf.

Marco summte ihm ins Ohr. „Sollte ich das denn sein?“

„Ne, ich bin nicht hinter ihm her. Könnte Zorro das nicht antun.“ Er brach in Lachen aus, als er den wenig amüsierten Blick des Brandinspektors sah. „Und vielleicht gibt es noch jemanden den ich mehr mag. Also sag ihnen nichts über ihn.“ Er deutete zwischen sich und Marco.

Der Mann knurrte auf, bevor er Ace auf die Couch drückte und ihn küsste. Der Feuerwehrmann lachte auf, bis er bemerkte, dass Sanji neben dem Tisch stand und Teller abstellte. Er sah das Pärchen fast schon böse an, bevor er sich wieder in die Küche verzog. Ace´s lächeln wurde zu einem Stirnrunzeln. Er seufzte, als Marco ihn aufsetzen ließ. „Etwas stört ihn wirklich, oder?“ fragte er mit sanfter Stimme.

„Wir können das auch später machen, weißt du?“ Marco küsste ihn auf die Schläfe.

Ace seufzte erneut. Ein Freund der Hilfe brauchte ging immer über Sex, selbst wenn es Sex mit einem wirklich heißen Typen war und er war wirklich geil. Er stand vom Sofa auf. Es war so oder so nicht sehr wahrscheinlich, dass sie Sex haben würden, während Sanji in der Küche war. „Ich werde schauen ob er reden will.“

Marco nickte und der Mann mit den Sommersprossen ging in die Küche. Sanji war beschäftigt und sah ihn nicht mal an. Ace drückte sich hoch und setzte sich auf den Tresen. „Alles okay?“

„Ich hab es dir gesagt, ich bin nur müde. Jetzt verzieh dich aus meiner Küche.“

Aber Ace machte keinen Versuch sich zu bewegen. „Wenn du reden willst, können wir uns hier verziehen.“

Sanji sah von seinem Schneidebrett hoch und seine blauen Augen erinnerten ihn ein wenig an Marcos und traf seinen Blick. „Ich geh euch aus dem Weg um für dein Date zu kochen. Du könntest wenigstens das schätzen,“ sagte der Koch scharf, aber sein Blick war sanft. „Mir geht’s gut, wirklich. Geh einfach und genieß dein Date, okay? Ich verspreche auch früh ins Bett zu gehen.“

„Okay,“ sagte Ace, gab auf und hüpfte vom Tresen. „Nur vergiss nicht, dass du mich immer anrufen kannst, wenn du reden willst, gut? Ich weiß wir kennen einander nicht so lang...“

„Ja, ja. Danke. Jetzt unterhalte dein Date.“ Und Sanji schob ihn aus der Küche, lächelte aber breit dabei.

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Die Luft füllte sich mit köstlichen Gerüchen, als Sanji das Essen auf den Tisch stellte. „Dinner ist bereit,“ rief der Koch.

Marco und Ace standen von der Couch auf, auf der sie getratscht hatte und gingen hinüber zum Tisch. „Es sieht toll aus,“ meinte Marco als Kompliment an den Blonden.

„Und es wird noch besser schmecken. Also, ich werde das Dessert in den Kühlschrank stellen, damit ihr einfach... Was macht ihr da?“ unterbrach der Koch sich selbst, als er merkte das niemand ihm mehr zuhörte. Marco war zum Kasten gegangen und holte einen Extra-Teller, während Ace Sanji auf einen Sessel setzte. Der Brandinspektor stellte den Teller vor den immer noch überraschten Koch, bevor er sich selbst setzte. Während Sanji in der Küche gestanden hatte, hatten sie entschieden dass der Koch etwas Aufmunterung brauchen könnte.

„Entschuldige, was wolltest du sagen?“ fragte der Brandinspektor beiläufig.

„Dessert steht im Kühlschrank. Was macht ihr? Sollte das kein Date werden?“ fragte Sanji.

„Jetzt ist es ein Abendessen mit Freunden,“ antwortete Ace grinsend. „Komm schon, du hast mehr als genug gekocht.“

„Und das kommt von ihm,“ fügte Marco hinzu und er begann die Teller zu fühlen.

Sanji sah ihn dankbar an und begann zu essen. Ace fragte ihn nach seinem Restaurant und der Koch begann mit ihm darüber zu sprechen, um ihn aufzumuntern. Marco stellte ihm auch ein paar Fragen, aber als er über Sanji´s Vater anfing, wurde Ace interessierter. „Was... Woher kennst du Sanji´s Vater?“

Der Koch hob eine gelcokte Augenbraue. „Du weißt es nicht? Na ja, es ist ja so oder so nicht wichtig, aber Marco hatte auch mal Dinner hier.“

„Hm?“ Ace blies die Wangen auf. „Warum hast du mir das nicht gesagt?“

„Weil in der Nacht- Egal, vergiss es,“ unterbrach Marco sich. „Ich wusste nicht, dass dich das kümmert.“

„In der Nacht was? Jetzt musst du es mir sagen,“ jammerte Ace.

Die beiden blonden Männer tauschten Blicke aus. „Das hängt echt von dir ab,“ sagte Sanji zu Marco.

Ace sah von einem zum anderen, sprang in seinem Sessel beinahe hoch und nieder und platzte vor Neugierde. Was ist wohl in der Nacht passiert? Ein geheimer Kuss? Nein, in dem Fall würde Sanji es nicht erzählen wollen, oder? Außerdem würde der Feuerwehrmann seinem Freund wirklich nicht schlagen wollen, weil dieser Marco berührt hatte. Aber was war es dann?

Marco seufzte. „Sag es ihm einfach bevor er explodiert.“

„Na ja,“ begann Sanji und nahm noch einen Bissen, bevor er fortfuhr. „Aus irgendeinem Grund hat der alte  Arsch nicht geglaubt, dass das Restaurant durch Brandstiftung abgefackelt worden war, also hab ich Marco eingeladen um es ihm genau zu erklären. Und da er das für mich getan hat, hab ich angeboten ihm ein Abendessen zu kochen.“

„Es war keine große Sache,“ meinte der Brandinspektor.

Der Feuerwehrmann sah von einem zum anderen. Er machte sich gedanklich eine Notiz wie süß seine zwei Lieblings-Blonden zusammen waren. Witterte er da etwa eine bromance?

Bevor er es jedoch planen konnte- denn immerhin konnte er aus verschiedensten Gründen nicht zulassen, dass die beiden zusammenkamen, aber er wollte schon freundschaftliche Bänder knüpfen- erzählte Sanji weiter: „Ich hab nicht mal wirklich kochen können, da der alte Mann mich aus der Küche geworfen hat. Egaal, Marco kam rüber um zu fragen wie der Fall so lief.“

An dem Punkt der Geschichte schien sich Marco etwas zu verspannen und Ace konnte sich schon vorstellen wo das hier hinführte. „Und?“

„Und ich hab ihm gesagt es hätte eine Verhaftung gegeben und anscheinend wusste er da noch nicht, dass das du gewesen bist.“

Ace brach in Lachen aus. „Du warst derjenige, der es ihm gesagt hat?“

„Woher sollte ich denn wissen, dass er in dich verknallt war?“ Sanji schmunzelte in Richtung des Blonden.

Marco nahm einen unnötig großen, langen Schluck seines Weines, war offensichtlich nicht amüsiert dass sie sich gegen ihn verbündeten. Sanji schien das jedoch lustig zu finden, denn er erzählte weiter: „Er wurde während dem Essen ganz still, hat den Kaffee danach sogar abgelehnt. Aber das ist noch nicht mal das Schlimmste was passiert ist~.“

„Lasst uns das alles einfach sein, okay?“ unterbrach Marco die Geschichte und seine Augenbraue zuckte leicht.

Aber Ace würde das nicht zulassen. „Jetzt musst du es mir sagen! Was ist passiert? Hat er dich etwa in Verlegenheit gebracht?“

„Na ja,“ fuhr der Koch fort. „Anscheinend war er aufgebracht wegen dir, also hab ich ihn in eine Bar geschleppt. Ich habe ihn nur einen Moment allein gelassen um mit ein paar netten Mädels zu reden...“

Ace fürchtete, dass sein Grinsen breiter wurde und sein Gesicht dann halbiert würde. „Sag nicht... Du warst betrunken?“

„Ich musste ihn heimbringen.“ Sanji lachte.

Marco sah nun wirklich gedemütigt aus, also stand Ace auf und legte die Arme um seinen festen Freund. „Du bist so süß. Weißt du das?“ Er küsste ihn auf den Haarschopf. Dann sah er zu Sanji und senkte den Kopf. „Danke, dass du auf ihn aufgepasst hast.“

Sanji lächelte ihn an und trank einen Schluck Wein. „Kein Problem.“

Sie aßen ihr Dinner fertig, tratschen weiter. Der ältere Blonde schien sich wieder etwas zu entspannen, als das Thema sich änderte, auch wenn Ace eine gedankliche Notiz machte ihn deswegen aufzuziehen, weil er sich betrunken hatte.

Es war fast neun als Sanji verkündete er würde sich jetzt mal auf die Socken machen. Die Küche hatte er bereits wieder aufgeräumt. Als der Schwarzhaarige protestierte, meinte er: „Ich hab versprochen früh ins Bett zu gehen, schon vergessen?“ Er verabschiedete sich von Marco und folgte Ace in den Eingangsbereich.

„Danke, dass du uns Abendessen gekocht hast,“ sagte der Feuerwehrmann.

„Danke, dass ich bleiben durfte,“ antwortete der Koch mit sanfter Stimme.

Ace grinste, verabschiedete sich von ihm, bis der Blonde um die Ecke war. Dann schloss er die Türe und lehnte sich gegen das Holz. Ein Schmunzeln legte sich auf sein Gesicht. Und nun kam der interessante Part.

Marco hatte den Tisch bereits gesäubert, als der Schwarzhaarige ihn ansprang. Er hielt die Teller noch in der Hand, hielt sie außer Ace´s Reichweite als dessen Lippen sich auf seine legte. Er gluckste und drückte den Feuerwehrmann sanft von sich. „Willst du ein Dessert?“ Sie hatten das noch nicht gegessen, da Sanji nur genug für zwei gemacht hatte.

Ace sah seinen Freund von oben bis unten an. „Ja, ich könnte ein Dessert gebrauchen...“

Wenn der Blonde die Zweideutigkeit verstand, dann zeigte er es nicht. Er ging an Ace vorbei in die Küche, während dieser seufzte und sich das Haar aus dem Gesicht schob. Nun ja, Izo hatte gesagt er müsse hartnäckig bleiben...

Der Brandinspektor kam mit zwei Tellern zurück, auf welchen etwas war, das Sanji Eton Mess nannte- Erdbeeren gemischt mit Meringue und Creme. Sie aßen still, auch wenn Ace nicht widerstehen konnte dem Blonden sehnsüchtige Blicke zu schenken, wenn dieser nicht hinsah. Oder auch wenn dieser ihn ansah. Aber irgendwie konnte er die Stille nicht länger ertragen. „Magst du Sanji?“

„Klar,“ antwortete der Blonde etwas überrascht. „Warum?“

„Nur so.“ ´Denn ich werde sichergehen, dass du die perfekte Bromance erlebst´, dachte er.

Nachdem sie mit dem Dessert fertig waren, brachte Marco das Geschirr in die Küche, während Ace ihre Gläser holte und zur Couch ging. Showtime.

Der Blonde kam zu ihm auf die Couch und nahm ihm den Wein ab. Ace war zu Saft gewechselt nach dem ersten Glas, da er heute nicht einschlafen wollte. Er sah zu dem Mann neben ihm, lehnte sich zu ihm und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Er blieb sitzen und als Marco den Kopf schief legte, fing er dessen Lippen mit den Seinen ein. Der Blonde öffnete den Mund, als Ace wortlos um Einlass bot. Der Feuerwehrmann nahm ihm das Glas ab, stellte es auf die Fensterbank und hockte sich über seinen Freund.

Hartnäckigkeit.

Ace biss sanft in Marcos Unterlippe und vertiefte den Kuss. Sein Herz schlug wie verrückt, ob es vor Aufregung, oder Nervosität war, wusste er nicht. Der Arm des Blonden legte sich um ihn und lockte ihn weiterzumachen. Er küsste die Stoppeln auf dem Kinn seines Freundes, bevor er zu dessen Hals wanderte. Er hörte wie Marco aufkeuchte und starke Hände ihn an den Schultern packten. „Ace, vielleicht sollten wir-“

Er war nicht fähig den Satz zu beenden. Bevor er sagen konnte was sie wollten, drückte der Feuerwehrmann seine Lippen gegen Marcos und brachte ihn so dazu den Mund zu halten.

Das wurde ein paar Male wiederholt, während der Blonde an eine Ausrede dachte warum sie aufhören sollten, aber Ace ließ das nicht zu. Marco hatte nein gesagt und wenn seine Körpersprache etwas sagte, wollte er es genauso wie der Mann mit den Sommersprossen. Auch wenn er noch nicht nachgab.

Ace entschied es wäre Zeit für den nächsten Schritt. Küssend und knabbernd an Marcos Lippen begann er das Hemd seines Freundes aufzuknöpfen. Sobald mehr Haut freigelegt wurde, ließ er seine Hände wandern und küsste dessen Schlüsselbein. Ein weiterer Protest formte sich in dem Blonden, also musste er wieder zum verstummen gebracht werden. Ace hatte seine Hände bewegt, strich über das große Tattoo auf seiner Brust. Überrascht bemerkte er, dass Marco zittrig ausatmete. Es gefiel ihm also dort berührt zu werden. Ace zog ihm das Hemd aus, senkte den Kopf und leckte über die gefärbte Haut. Marco schluckte schwer und legte den Kopf nach hinten auf die Couch, während Ace dem Tattoo seine Verehrung und Anbetung entgegenbrachte indem er die Haut küsste und daran nippte.

Es erregte den Mann mit den Sommersprossen bis zum geht nicht mehr, dass der Blonde sich so von ihm auseinandernehmen ließ. Es machte Sinn, dass es ihm gefiel dort berührt zu werden. Immerhin war sein Tattoo so etwas wie ein Familien-Wappen und die Familie war das Wichtigste für Marco. Dass Ace es verstand und darauf achtete musste wirklich erregend sein.

Flinke Finger packte ihn sanft am Kinn, hoben dessen Gesicht an und er küsste den Brandinspektor erneut. Als er sich kurz zurückzog, packte er den Saum des Shirts um es auszuziehen, wurde aber langsamer als er den lusterfüllten Blick sah. Finger strichen seine Muskeln entlang. Der Mann mit den Sommersprossen fingen Marcos Lippen mit seinen, während ihre Brustkörbe sich trafen.

Plötzlich fragte er sich, ob es eine gute Idee war so enge Hosen zu tragen, da diese für ein erstes Date wirklich zu einengend waren. Ace´s Plan ihn zu verführen ging nach hinten los, als er von Marcos Küssen bedeckt wurde. Er versuchte nicht mal zu widerstehen als der Blonde ihn an der Hüfte packte und ihn zum zweiten Mal an dem Abend auf die Couch pinnte.

Eine große Hand strich sanft über die offensichtliche Beule in seiner Hose, brachte ihn dazu gegen diese zu stoßen. Ace legte die Arme um Marcos Hals und zog ihn näher.

Die Hand strich erneut über die Erektion, dieses Mal blieb sie aber lange genug um die Knöpfe zu öffnen und den Reißverschluss gleich mit. Ace seufzte erleichtert auf und küsste Marco leidenschaftlich. Er spürte wie seine Hose runtergezogen werden, also hob er die Hüften um zu helfen. Vielleicht hätte er Unterwäsche tragen sollen, dann wären seine Pläne nicht so offensichtlich gewesen. Tja, ja.

Marco küsste ihn erneut und wandte seine Aufmerksamkeit Ace´s Brust zu. Er hatte schon letztes Mal bemerkt, dass er sensible Nippel hatte. Als er sanft mit den Zähnen darüberkratzte, stieß der schwarzhaarige Mann unbewusst mit der Hüfte nach oben. Marco sah hoch. Er wusste es war ein Fehler auf den Körper unter sich zu blicken, aber er konnte nicht widerstehen. Ace keuchte, eine dünne Schweißschicht hatte sich auf seinen Körper gelegt.

Er begann den keuchenden Körper erneut zu küssen, bewegte sich zum Bauch des jüngeren hinab und tippte mit der Zunge in den Bauchnabel. Das Resultat war wundervoll. Ace schloss fest die Augen, sein Rücken drückte sich durch und er stöhnte auf. Es half nicht wirklich bei Marcos Vorsatz nicht mit dem Mann mit den Sommersprossen zu schlafen, denn verdammt, er wollte es so sehr.

Er schluckte ein paar Male um die Trockenheit in der Mundhöhle loszuwerden und der Blonde küsste die Innenseite der Oberschenkel des jungen Mannes. Er erhielt dabei so viele wunderbare Geräusche  von Ace, die nur intensiver wurden, als er über die Länge leckte.

„Ahh... Marco,“ hauchte der Feuerwehrmann.

Er lockte den Blonden dazu ihn ganz in den Mund zu nehmen. Er pinnte die zitternden Hüften hinab und atmete vorsichtig durch die Nase. Das wurde allmählich zu einer Gewohnheit, aber Ace gefiel es und der Brandinspektor liebte die Geräusche, die sein Liebhaber von sich gab.

Ace stützte sich auf die Ellbogen und sah auf den Mann zwischen seinen Beinen. Der Anblick war beinahe genug um ihn kommen zu lassen. Er grub die Finger in die Polster der Couch, als müsse er um sein Leben fürchten. Dann warf er den Kopf in den Nacken, weil Marco plötzlich schluckte. Es war nicht fair! Der Blonde war einfach zu gut hierbei.

Der Brandinspektor sah hoch zu ihm und er konnte in diese hellblauen Augen blicken. Ace sah zu, wie seine Erektion zwischen diesen wundervollen Lippen verschwand. Er konnte nicht mehr. Er wollte Marco. Er wollte alles. „M-Marco,“ stotterte er.

Der Blonde nahm das als Zeitpunkt um ihn erneut zu schlucken und mit einem lauten Stöhnen ließ Ace den Kopf in den Nacken fallen, doch er konnte sich nicht mehr zurückhalten. Sein Körper zitterte richtiggehend weil der Orgasmus so intensiv war. Seine Arme gaben nach und er fiel flach auf den Rücken.

Marco wischte den Samen aus den Mundwinkeln und sah zu wie sein Freund schwer keuchend dalag. Erneut wurde ihm wieder klar, wie wunderschön dieser Mann war. Muskeln die nun entspannt waren, makellose Haut, bis auf das Tattoo an seinem Arm und ein paar süße Sommersprossen. Er hatte anscheinend so intensiv gestarrt, dass er gar nicht mitbekommen hatte, dass sich die dunklen Augen öffneten und ihn ebenfalls ansahen. Er fühlte sich fast unwohl, weil er den Feuerwehrmann angestarrt hatte, als dieser plötzlich breit grinste. Im Zeitraum eines Augenschlags saß er wieder auf Marco und küsste ihn leidenschaftlich. „Lass mich den Gefallen erwidern,“ hauchte er.

Jede Faser seines Körpers schrie ja, aber er schaffte es trotzdem zu sagen: „Wirklich Ace, mir geht’s gut.“

Der Mann mit den Sommersprossen klang genervt. „Ehrlich jetzt? Denn dein kleiner Freund da scheint nicht der Meinung zu sein.“ Um diesen Punkt zu unterstreichen bewegte er die Hüften. Wellen der Erregung schossen durch den Körper des Blonden und er konnte ein Stöhnen nicht mehr unterdrücken.

Ein Lächeln legte sich auf Ace´s Lippen und er wiederholte die Bewegung. Nachdem er seinen Freund intensiv küsste, sagte er leicht heiser: „Wir wissen beide wie sehr du es willst. Also warum fickst du mich nicht einfach?“

Etwas riss in Marcos Kopf. Nicht nur Ace´s Bewegungen wurden ihm allmählich zu viel, aber der Mann mit den Sommersprossen würde ihn sogar oben liegen lassen? Vorstellungen von ihm wie er in diesen Körper stieß... Seinen Ace...

Nun rauer als er vorgehabt hatte, warf er Ace von sich, murmelte etwas von wegen Gleitgel und eilte die Stufen hoch. Er sollte doch noch irgendwo eine Tube haben, oder?

In seinem Schlafzimmer öffnete er die Lade des Nachttischchens, kramte herum bis er fand was er suchte. Irgendwie hatte er immer noch Gleitgel und sogar ein paar Kondome die noch nicht abgelaufen waren. Wie lang war es her, seit er sein Schlafzimmer mit jemandem geteilt hatte?

Plötzlich übernahmen wieder rationale Gedanken und klärten den Nebel in seinem Kopf. Was zum Teufel tat er da? Er konnte doch nicht mit Ace schlafen! Er würde sich nie vergeben und der Feuerwehrmann auch nicht, wenn er jemals die Wahrheit rausfand. Auch wenn er ihn dann so oder so hassen würde...

Seine Gedanken wurden von zwei Armen unterbrochen, die sich um ihn legten. Die Hände öffneten die Knöpfe an seiner Hose und zog ihn über seine Hüfte, zusammen mit der Unterwäsche- die er sehr wohl trug, nicht wie sein ungeduldiger Liebhaber. Sanfte Küsse wurden über seinen Rücken verteilt und er lehnte sich in die Berührung, seufzte als seine Erektion freisprang. Die starken Arme griffen nach der kleinen Flasche und den Kondomen, bevor er sich löste.

Marco wartete ein paar Sekunden um seine Gedanken zu fassen, bevor er sich wieder umdrehte. Er kam beinahe schon in dem Moment.

Ace lag auf seinem Bett, immer noch nackt und wieder völlig erregt. Er hatte seine Finger mit Gleitgel benetzt und seine Hand zwischen die Beine wandern lassen, stieß langsam in seinen Körper und wand ihn auf obszöne Arten und Weisen. Er öffnete die Augen, sah zu Marco und seine Pupillen waren vor Erregung geweitet.

Er verlor den Kampf. Seine Beine bewegten sich ohne sein Zutun und er ging zum Bett. Ace lächelte, sein freier Arm lockte ihn als der Blonde auf ihn zu kroch. Ihre Lippen trafen sich wieder und ohne hinzusehen benetzte der Brandinspektor  seine Finger mit Gleitgel, um ihn ebenfalls in Ace wandern zu lassen. Der Mann mit den Sommersprossen stöhnte in den Kuss.

Er war so heiß innen. Der schwarzhaarige Mann entfernte seine Finger und ließ Marco die Kontrolle übernehmen. Der Blonde drang mit einem dritten Finger ein und krümmte sich vorsichtig. Wenn Ace´s Hüft-zucken ihm etwas lehrte dann, dass er den richtigen Punkt erwischt hatte. Er wiederholte die Bewegung und sein Lover antwortete ihm, indem er in dessen Unterlippe biss. Seine Erektion war schon von einem Lusttropfen benetzt.

Marco nahm sich einen Moment um den unglaublichen Anblick zu genießen, der ihm gewährt wurde. Ace´s Wangen waren errötet und er besaß die Fähigkeit sowohl erregt, als auch unschuldig zu wirken. Sein Kiefer war locker und ab und zu, wenn Marco diesen einen Punkt in ihm traf, zuckte sein gesamter Körper vor Lust. Er könnte ihm den ganzen Tag so zusehen.

„Marco...“

Das heisere Hauchen ging ihm direkt in den Schritt. Die letzten Blutstropfen liefen südwärts und jeder vernünftige Gedanke starb damit. Er packte den jungen Mann und drückte ihre Lippen aufeinander. Er war komplett und unwiderruflich in ihn verliebt.

Etwas Kaltes und Glitschiges kam in Kontakt mit seiner Erektion und seine Hüfte stieß nach oben, bis er feststellte, was es war. Ace stülpte das Kondom über ihn, ohne den Kuss zu unterbrechen, bevor er noch etwas Gleitgel auftrug. Ihre Lippen lagen weiterhin aufeinander, Marco kroch wieder über den jüngeren Mann, seine Finger glitten aus ihm und drückten ihn auf die Matratze. Er positionierte sich zwischen die muskulösen Beine und schob langsam seine Erektion in Ace.

Ace war so eng. Er knirschte mit den Zähnen und drängte sich weiter, langsam, bis er vollkommen eingedrungen war. Er schluckte ein paar Male und versuchte seine Atmung unter Kontrolle zu bringen. Er sah auf den Mann, der unter ihm lag. Die Augen des Mannes mit den Sommersprossen auf den roten Wangen, waren fest geschlossen. Marcos Gesichtsausdruck wurde sanfter und er strich sich eine Strähne aus dem Haar. „Alles okay?“ flüsterte er.

Die Augenlider des jüngeren Mannes gingen flatternd auf und seine Augen waren feucht vor Tränen. „Ja,“ sagte er heiser. „Es ist nur... es ist eine Weile her.“

Marco küsste ihn erneut und weigerte sich sich weiter zu bewegen, bis die Hüften des Jüngeren leicht zuckten und ihm die Erlaubnis gab sich zu bewegen.

Er begann langsam, genoss jeden kleinen Funken Vergnügen von Ace. Er hatte sich das hier so lange erträumt und nun hatte er den Mann unter sich liegen. Er war so willig... Marco konzentrierte sich auf seinen Liebhaber und wollte seinem Liebhaber die Nacht seines Lebens schenken. Er würde Ace all seine früheren Liebhaber vergessen lassen, damit er immer wieder zurückkommen musste... Er stieß fester zu als er spürte, dass der Schwarzhaarige bereit war. Das Stöhnen wurde lauter und sehnlicher.

Ace war bei weitem der lauteste Liebhaber den er je gehabt hatte, aber Marco würde lügen, wenn er sagte, dass es ihn nicht anturnen würde. Und es machte seinen Job einfacher, da er sofort wusste, wenn er den richtigen Punkt erwischt hatte. Der Feuerwehrmann schrie ihn praktisch an, bevor er ihn in einen Kuss zog.

Marco war zu beschäftigt um den Schmerz anfangs zu bemerken. Er musste sich langsam aufgebaut haben, aber der Blonde war zu beschäftigt seinen jüngeren Lover zu befriedigen- was er offensichtlich gut machte, wenn man das Stöhnen und Wimmern bedachte- wodurch ihn der stechende Schmerz im unteren Teil des Rückens überraschend traf. Er verpasste einen Stoß in seinem Rhythmus, was Ace bemerkte und langsam die Augen öffnete. Marco küsste ihn beruhigend und stieß weiter zu.

Doch dann fühlte es sich an, als ob jemand sein Rückgrat mit einer Axt behandelt hätte. Er fluchte laut, war nicht fähig sich weiter zu bewegen. Was zum Teufel ging hier vor sich?

Der Feuerwehrmann schnappte aus seiner glückseligen Stimmung hervor und sah seinen Lover besorgt an. Seine Hüften bewegten sich unabsichtlich, weil sein Körper sich noch so nach dem Orgasmus sehnte. Er verstand nicht was hier vor sich geht. Keiner von ihnen war gekommen, denn das hätte er bemerkt. Jedoch war Schmerz auf dem Gesicht seines Freundes zu sehen. „M-Marco?“ stotterte er.

Der Blonde bekam es mit der Angst zu tun. War das eine Art Bestrafung, weil er mit der Person zusammen sein wollte, die er liebte? Mit angespannten Kiefer zog er sich aus Ace zurück und schaffte es sich auf den Rücken zu manövrieren, wandte aber auch den Blick von seinem Partner ab.

Der Mann mit den Sommersprossen setzte sich auf. Er war immer noch erregt, aber selbst in dem Zustand wusste er, dass etwas eindeutig falsch war. „Marco,“ wiederholte er, auch wenn er nicht anders konnte als lusterfüllt über dessen Ohr zu lecken. „Was ist los?“

Was ihm am meisten Sorgen bereitete war, dass der Blonde sich weigerte ihn anzusehen. Er schloss die Augen, versuchte wirklich die Angelegenheit in die eigenen Hände zu nehmen, wenn man es so sagen konnte. Er kletterte an Marco dran und flüsterte sanft: „Was ist passiert?“ Seine Hand schlüpfte unter die Decke und stellte fest, dass sein Freund noch halb erigiert war. Also war das also auch nicht das Problem, oder? Er bewegte seine Hand hoch und runter, erhielt dafür sanftes Keuchen, auch wenn der Brandinspektor die Hüften still hielt.

„I- ich kann mich nicht bewegen,“ brachte Marco raus. Es brauchte sehr viel Willenskraft die Hüften nicht zu bewegen, aber er schaffte es irgendwie. Er fragte sich warum Ace sich überhaupt die Mühe gab nach allem was passiert war, aber der Schwarzhaarige drückte die Lippen auf die seines Geliebten und drang mit der Zunge ein. Die Tat brachte ihn in Null-Komma-Nichts wieder in den Zustand der richtigen Erregung.

Der Mann mit den Sommersprossen hauchte ihm ins Ohr: „Dann lass mich die Arbeit übernehmen.“ Bevor er protestieren konnte, schwang Ace sich über ihn und senkte langsam den Körper. Kurz fragte Marco sich ob das eine gute Idee war, aber ein Blick auf den Mann der schon so durchgevögelt aussah und über ihm thronte war genug um alle rationalen Gedanken verschwinden zu lassen. Er packte den jungen Mann an den Hüften und bewegte ihn langsam auf sich hinab.

Als er vollkommen eingedrungen war, seufzte Ace und wartete einen Moment. Marco beobachtete ihn durch halb-geschlossenen Augen und wie er seine Hände auf dessen Brust abstützte um es zur Balance zu nutzen. Dann bewegte der Mann versuchsweise seine Hüften.

Beide Männer stöhnten simultan. Ace begann einen Rhythmus, schneller als Marco zuvor, aber er war nun mal verzweifelter.

Marco hatte es schwer den Stößen seines Lovers nicht entgegenzukommen. Es fühlte sich falsch an bloß dazuliegen. Aber jede Bewegung verursachte ihm Schmerzen. Er redete sich ein es wäre wie ein Blow-Job und da sollte er ja die Hüften perfekt ruhig halten. Aber das bedeutete nicht, dass es seine Hände auch mussten. Als er etwas feuchtes an seinem Bauch tropfen spürte, legte er die Finger um Ace´s Erektion und strich hoch und hinab. Er beobachtete ihn intensiv, seine andere Hand legte er an die Hüfte seines Liebhabers und machte die Bewegungen so mit.

Ace schrie Marcos Name als er den Höhepunkt erreichte und warf den Kopf in den Nacken. Seinen Namen so zu hören und dieser Anblick war genug, dass der Blonde ebenfalls kam. Dazu kam sogar noch die Enge um seine Erektion und es war vorbei. Marco hielt sich an Ace´s Oberschenkel fest, schloss die Augen, als die Wellen der Lust ihn überkamen- eine willkommene Abwechslung von all dem Schmerz.

Als er von seinem Hoch runterkam, saß Ace immer noch auf ihm, den Kopf in den Nacken geworfen und ein Lächeln auf dem Gesicht. Langsam öffnete er die Augen und sah hinab auf Marco, schenkte ihm den perfektesten, heißen Blick, den er je gesehen hatte. Dann stand er auf. Der Blonde zuckte zusammen als sein Schwanz, der nun nicht mehr steif war, aus seinem Körper glitt.

Ace wollte sich einfach auf das Bett fallen lassen, aber dann erinnerte er sich daran, dass sein Freund sich nicht bewegen konnte, daher löste er das Kondom von dessen Schwanz und warf es in den Mistkübel. Danach ließ er sich auf´s Bett fallen und küsste den Blonden intensiv. Der Nebel des Sex hob sich und ihm wurde klar, dass er sie beide säubern sollten, da sie Sperma auf ihren Bäuchen hatten. Aber er war zu müde um wieder aufzustehen und Marco kommentierte das nicht.

Sie lagen eine Weile stumm nebeneinander, beide in ihren Gedanken verloren, als Ace fragte: „Also, erklärst du mir, was hier vor sich geht?“
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