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Wie Sonnenblumen im Winter

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
André Matthäus Ben Decker Florian Winter Robin Sturm Stephan Sindera Tom Mayer
27.11.2019
24.05.2020
90
140.547
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24.05.2020 2.618
 
Am Freitag vormittag steht Tom in der Küche und schält die Kartoffeln fürs Mittagessen. Lächelnd denkt er an den morgigen Tag, ab dem er Moritz endlich Ehemann nennen darf. HInter ihm geht die Tür auf und ein völlig verschlafener und verkaterter blonder junger Mann steht im Türrahmen, gähnt, fährt sich durch die Haare und fällt einfach gegen ihn. Tom fängt ihn lachend auf: “Wer sind Sie und was haben sie mit meinem kleinen Löwen gemacht?”

“Haha, ganz witzig. Schrei nicht so” brummt Moritz und hält sich mit einer Hand die Augen zu.

“Was haben sie bloß mit dir gemacht?” lacht Tom einfach weiter und stellt seinem Verlobten eine Tasse Kaffee hin.

“Nach einer Doppelschicht plus Jungesellenabschied würdest du auch so aussehen” verteidigt sich Moritz und nimmt einen großen Schluck von dem braunen Getränk. Nur, um es in der nächsten Sekunde im hohen Bogen auszuspucken. Tom lacht sich halb tot bei dem entsetzen Blick, den Moritz ihm zuwirft.

“Willst du mich vergiften?” motzt Moritz, zieht einen Schmollmund. “Da ist Zitronensaft mit drin. Altes Rezept meiner Oma gegen Kater!” erklärt Tom, versucht angestrengt sein schadenfrohes Lachen zu unterdrücken. Moritz kuschelt sich einfach wieder an seine Brust. Da weiß Tom, dass er verloren hat: wenn Moritz getrunken hatte wird er anhänglich. Und dann bekommt er nichts mehr erledigt, bis Moritz ihn wieder freigibt. Seufzend lässt Tom das Schälmesser auf die Arbeitsplatte fallen und schiebt Moritz ins Wohnzimmer - kuscheln ist angesagt.

“Erzähl doch mal: Was habt Ihr alles gemacht gestern?” animiert Tom wenig später, als er denkt, dass es Moritz besser gehen müsste.

“Nach meiner Nachtschicht musste ich ja noch die Frühschicht übernehmen. Dann kamen zum Schichtende Robin und Erik und haben mich einfach mitgezogen. Ich musste mich umziehen, bekam ein Kuhkostüm in die Hand gedrückt und musste auf der Straße so komische Sachen aus meinem Bauchladen verkaufen. Dann ging es in diverse Kneipen, ich weiß gar nicht, wo wir letztendlich überall waren. Robin hatte von irgendwo diesen Stiefel hergezaubert, aus dem ich dann trinken sollte um zum Mann zu werden. Echt abartig” lacht Moritz dann, als er sieht wie Tom das Gesicht verzieht “naja, dann ging es noch ein paar Kneipen weiter. Muri musste irgendwann abgeholt werden. Anna sah ganz schön müde aus. Ben hat Erik irgendwann einfach nicht mehr losgelassen, hat laut verkündet er wäre jetzt der Wächter vom Blauen Engel. Florian fand es total witzig, dass mich irgendwann eine Frau zum Tanz aufgefordert hat und hat ein Video gemacht. Mehr weiß ich gar nicht mehr” überlegt Moritz, grinst in Erinnerung an das betrunkene Gespann aus Ben und Florian. Meine Güte konnten die Trinken.

“Klingt echt nach ner Menge Spaß” sagt Tom, rappelt sich dann hoch. “Ich muss leider los zum Dienst. Ruhe dich ein wenig aus, wir sehen uns dann nachher. Ich die Kartoffeln schon fertig, du musst dir nur den Fisch eben selbst braten. Bis nachher, muj poklade!” damit gibt er Moritz einen Kuss auf die Stirn, zieht sich an der Garderobe an. Dann kommt er mit einem schelmischen Grinsen wieder ins Wohnzimmer und klaut sich noch einen schnellen Kuss. Moritz lacht, zwei Sekunden später ist Tom mit einem “Lieb dich” aus dem Haus.

Moritz bleibt noch kurz liegen, rappelt sich dann aber stöhnend hoch und trottet hinüber ins Schlafzimmer. Er zieht gemütliche Klamotten an, schnappt sich dann eine Tasche und packt alles ein, was er für morgen unbedingt dabei haben will: Taschentücher, Ersatzschnürsenkel und eine kleine Deoflasche. Wer weiß, was morgen so alles passiert. Kurz überkommt ihn Traurigkeit, als er realisiert, dass niemand aus seiner Familie morgen dabei sein wird. Er hat mit Absicht niemandem aus seiner Familie Bescheid gesagt, aber einen kleinen Stich im Herzen fühlt er schon.

Er hatte es sich gerade auf dem Sofa gemütlich gemacht und döste vor sich hin. Seinen benutzen Teller hat er einfach auf den Couchtisch gestellt, abwaschen kann er nachher immer noch. Jetzt ist er gerade dabei sich auszumalen, wie Tom morgen wohl aussieht. Er fragt sich, ob sein Verlobter eine Krawatte oder eine Fliege tragen wird, als es an der Tür klingelt. Leicht genervt und schwerfällig rappelt Moritz sich auf und stolpert zur Tür. Davor stehen Tom und Stephan, beide noch in Uniform. Tom schaut leicht genervt drein, Stephan grinst vor sich hin. “Schon Dienstschluss?” gähnt Moritz, macht die Tür weiter auf um die beiden Herren einzulassen.

“Ja. Hast du etwa nochmal geschlafen?” fragt Tom und Moritz wirft einen verwirrten Blick auf die Uhr. Oh. Da ist er wohl tatsächlich nochmal eingeschlafen. “Und was machst du hier?” fragt er an Stephan gewandt. Der schaut ihn an, grübelt kurz nach den passenden Worten. “Ich hol dich ab. Wie du ja weißt, darf sich das Paar in der Nacht vor dem großen Tag nicht sehen” sagt er, zieht Moritz schon am Handgelenk nach draußen. Tom wirft ihm lachend Schuhe nach draußen. “Witzig. Echt. Ich brauch noch paar Sachen vielleicht?” motzt Moritz herum, als er unerbittlich von Stephan zum Auto gezogen wird.

“Schon alles erledigt, Prinzessin. Du musst einfach nur mitkommen” beruhigt ihn Stephan. Allerdings beruhigt das Moritz nicht im geringsten: “In den Klamotten? Und wie, ihr habt schon alles erledigt... Habt ihr mich beklaut oder was? Ich will zu Tom!”

Stephan druckst zwar etwas herum, lässt sich aber keine vernünftige Antwort aus der Nase leiern. Als sie schließlich an seinem Haus ankommen, ist Moritz sauer. Er will nach Hause, mit Tom auf dem Sofa kuscheln. Nach der anstrengenden Doppelschicht einfach Ruhe habe. Und diesen schönen Plan machen seine ach so tollen Freunde gerade mit einem alten, lächerlichen Brauch kaputt.
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Tom wird derweil von Ben, Florian und David belagert, die unangekündigt vor der Tür auftauchten. Jetzt belagern sie sein Wohnzimmer, quatschen, Essen seinen Kühlschrank leer und machen blöde Witze über Ehe, Ende der Freiheit und schwindenden Sex. David muss zwar ab und zu etwas übersetzt werden, aber alles in allem haben sie einen vergnügten Abend.

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Moritz wird auf das Sofa verbannt, eine unbekannte Frau stellt sich als Stephans private Frisösin vor und beginnt in seinen Haaren zu wühlen. Dann widmet sie sich seinen Fingernägeln, trägt gleichzeitig eine Pflegemaske bei ihm auf. Moritz weiß gar nicht was das alles soll, aber als dann irgendwer anfängt ihm die Schulter zu massieren, schlägt er alle Bedenken in den Wind: manchmal muss man sich auch verwöhnen lassen.

Wenig später vernimmt er die leise Stimme von Erik, der ihm erzählt, woher sie seine Sachen haben. “Als Tom mit den anderen vom Jungesellenabschied wiederkam, haben wir David im allgemeinen Trubel bei euch eingeschleust. Er hat ein paar deiner Sachen gepackt, deinen Anzug mitgenommen und alles hier zu Robin und Stephan verbracht. Ben und Florian sitzen jetzt gerade mit David bei Tom und lenken ihn hoffentlich ab” berichtet Erik.

“Ahh ok. Also habt ihr tatsächlich bei uns eingebrochen” murmelt Moritz. Lacht dann auf: “Ich hab echt bekloppte Freunde.” Dennis kommt mit Robin und Stephan im Schlepptau ins Wohnzimmer, einer hat eine Sektflasche in der Hand, der andere fünf Gläser.

“Auf dich, Kleiner!” stoßen sie wenig später an. Moritz fühlt sich, als würde er morgen in ein komplett neues Leben starten und nicht einfach nur heiraten.  

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Das Trauzimmer ist gerammelt voll. Tom steht vorne, neben ihm Muri. Hinter ihm steht der Standesbeamte und wartet glückselig lächelnd mit ihnen auf den zweiten Bräutigam.

Die große Tür geht auf und Robin erscheint. In seinem schwarzen Anzug mit weißem Hemd, schwarzer Fliege und schwarz polierten Schuhen kommt der Kommissar auf sie zu, lächelt verschwörerisch zu Stephan, der ihn verliebt anschaut. Dann stellt er sich neben Tom aber lässt ein bisschen Platz. Da soll Moritz gleich stehen.

Sein Auftauchen löst große Verwirrung bei Tom aus. Robin sollte Moritz doch begleiten, warum steht er jetzt hier und strahlt so eine Ruhe aus? Wo ist Moritz? Geht es ihm gut?

Als würde Muri spüren, welche Aufregung durch Tom schießt, legt er ihm eine beruhigende Hand auf den Unterarm. Robin nickt ihnen leicht zu, Muri flüstert: “Er kommt schon. Keine Sorge. Sonst knall ich ihm eine!”

Tom muss lachen, betrachtet seinen besten Kumpel genauer: Auch Muri steckt in einem schwarzen Anzug, trägt ein weißes Hemd und eine dunkelrote Krawatte. Die spiegelt die Farbe des Kleides seiner Frau Anna wieder. An den Füßen trägt der Hauptkommissar braun-rote Stoffschuhe. War klar denkt Tom und grinst schief irgendetwas sonderbares muss Muri anziehen.

Plötzlich geht die Flügeltür komplett auf, hastig setzt das Streichquartett ein, dass ihnen von Klaus Wiebel gespendet wurde.

Moritz erscheint und läuft langsam den Gang entlang, an seinem Arm humpelt eine alte Dame.

Aber Tom hat nur Augen für Moritz. Seinen Moritz. Der schwebt, die blonden Haare wie einzeln gelegt, in einem strahlend blauen Anzug auf ihn zu. Dabei glitzern seine Augen glücklich in perfekter Harmonie mit seinem Anzug. Freudestrahlend setzt der junge Mann einen Fuß vor den anderen. Die schlanken Beine stecken in einer blauen schlichten Hose, das weiße Hemd wird von einer cremefarbenen Fliege gehalten, sein schlanker Oberkörper steckt zudem in einer cremefarbenen Weste, die mit einem Blattmuster in der gleichen Farbe besetzt ist. An den Ärmeln glitzern Manschettenknöpfe die Tom nie zuvor gesehen hat.
Er merkt erst das ihm Tränen übers Gesicht laufen, als Muri ihm ein Taschentuch vor die Nase hält.

Auch Moritz muss sich zusammenreißen um nicht vor überlaufenden Gefühlen anfangen zu weinen. Seine Oma ist hier! Als einzige seiner Familie hat sie es geschafft. Woher sie überhaupt von heute wusste, ist ihm schleierhaft. Die rüstige Rentnerin setzt sich nun, begleitet von Erik und Dennis, auf seine Familienseite der Sitzbank. Sein Blick wandert wieder zu Tom, die letzten Schritte in sein neues Leben muss er nun alleine bewältigen. Aber sein Ziel kann sich mehr als sehen lassen: Tom steckt in einem dunkelbraunen Anzug ohne Kragen oder Revers, dafür hat das Sakko zwei Reihen kleiner Knöpfe. Das cremefarbene Hemd wird von einer blassblauen Krawatte gehalten, die mit Tom´s Augen absolut harmoniert. Das weiße Einstecktuch rundet das Outfit ab. Die braune Hose endet an dunkelbraunen, fast schwarzen Schuhen.

Moritz kann sich hinterher an nichts mehr erinnern, was im Standesamt passiert ist. Er weiß nur noch, wie Tom plötzlich seine Hand nimmt, mit tränenerstickter Stimme “Ja” sagt und ihm einen Ring an die rechte Hand steckt. Völlig automatisch spiegelt er die Bewegungen seines Freundes, sagt “Ja” viel zu distanziert und weit entfernt, um sich wirklich durch den Schleier der Emotionen daran erinnern zu können. Das nächste was er spürt, sind die absolut samtweichen Lippen, die seine mit einem langen Kuss versiegeln. Er spürt in diesem Moment komischerweise mehr die von den Tränen feuchten Barthaare, als den eigentlichen Kuss. Er legt alles in diesem Kuss, was er hat. Seine ganze Liebe zu Tom strömt nur so aus ihm heraus, überwältigt zieht er den großen Tschechen näher.

Das nächste was er hört sind die Jubelschreie, das Klatschen und die Rufe von Toms Familie, seinen Kollegen und ihren Freunden. Lachend drehen beide ihren Blick zu der Menge, an der Stirn noch verbunden. Moritz erstarrt kurz als sein Blick auf seine Oma fällt. Die alte Dame mit den weißen, gelockten Haaren sitzt mit Tränen in den Augen da, stützt sich mit einer Hand bei Dennis ab, ergreift das angebotenen Taschentuch von Erik.
Dann gleitet sein Blick weiter, schweift über Florian und Ben, die in schwarzen eleganten Anzügen begeistert hinter Erik und Dennis klatschen, zu Stephan und Fabian die sich verstohlen Tränen aus dem Gesicht wischen. Toms Familie steht wie eine glückliche Einheit da, Nicola lässt ihre Tränen einfach laufen.

Plötzlich wird die Umarmung der frisch vermählten unterbrochen:
Robin zieht Moritz in seine Arme, Muri drückt Tom an sich. Jedoch lassen die beiden frischgebackenen Ehemänner dabei nie ihre Hände los.  

Später auf der Feier in einem der besseren Restaurants Kölns, mit Blick auf Dom und Rhein, steht Moritz irgendwann mit einem Glas Wein in der Hand auf dem Balkon. Hier draußen wird ihm erst bewusst, wie viel Glück er hat: Ponales ist weg, er konnte sich aus der Hölle befreien. Beruflich weiß er, dass solche Versuche nicht immer so ein gutes Ende nehmen, wie bei ihm. Aber dank Tom und den anderen Männern in seinem Leben hat er es geschafft. “Danke. Für alles!” sagt er leise. Robin neben ihm legt einfach einen Arm um seine Schultern, drückt ihm einen Kuss auf die Schläfe. “Für dich immer, Bruder!”

“Hast du meiner Oma Bescheid gesagt?” fragt Moritz leise, als die Tränen versiegt sind. “Nein” lächelt Robin “da musst du dich bei Stöpsel bedanken.” Moritz nickt, lässt seinen Blick in der Ferne schweifen. “War es bei dir auch so perfekt?” flüstert er.

Robin neben ihm seufzt leise, schwelgt selbst in Erinnerung. “Oh ja!” seufzt er “aber es wird nur noch besser!”

“Darf ich dir kurz meinen Mann entführen?” ertönt Toms sanfte Stimme hinter ihnen. Robin nickt, drückt Moritz noch einmal die Hand, verschwindet dann. Moritz sieht noch, wie er von Stephan zum tanzen aufgefordert wird, dann wirbeln die beiden lachend übers Parkett. Die Party ist voll im Gange, ihre Familie vergnügt sich. Tanzt, lacht und feiert mit den Kollegen und Freunden.

Erik und Dennis swingen im Takt zu “I’m still standing”. Dennis wird klar, wie gut dieses Lied auf Eriks und seine Situation passt: in den Katakomben fast verschüttet, von einer Psychopathin entführt und gequält, steht der eisblaue Engel hier, stark wie nie, lässt sich im Takt der Musik treiben. Dennis kann gar nicht erfassen, was er für einen unglaublichen Freund hat.

Robin und Stephan tanzen eng umschlungen, Stephan dreht seinen Mann langsam im Takt der Musik. Nach vier Jahren Ehe und unzähligen Einsätzen zusammen und getrennt, haben sie die Liebe zueinander nie als selbstverständlich genommen. Wie schnell alles vorbei sein kann, haben sie am eigenen Leib erfahren: Robin will nie wieder in seinem eigenen Schlafzimmer Stephan blutüberströmt am Boden liegen sehen, von einer wildgewordenen Aktivisten durch eine Bratpfanne bedroht. Er drückt Stephan bei den schmerzhaften Gedanken an Franzi näher an sich, vergewissert sich, dass es ihm gut geht.

Florian hat sich Moritz´s Oma geschnappt, wirbelt sie vorsichtig in einer Pirouette. Ben und Anna tanzen langsam und aufreizend, der blonde Oberkommissar ist vollkommen verzaubert. Die andere Frau, die lange seine Gedanken düster beherrschte ist  vergessen. Julia Mertelli gibt ihn endlich frei.

“Weißt du, dass du unwiderstehlich aussiehst?” knurrt Tom leise auf dem Balkon, ist hinter Moritz getreten und hat seine Arme auf dessen Bauch gelegt, sein Kinn ruht auf Moritzs Schulter. Moritz lacht leise auf, dreht das Glas zwischen seinen Händen. Stellt es dann auf die steinerne Brüstung vor sich. Vorsichtig legt er eine Hand auf die Arme über seinem Bauch, die andere wandert an Toms Hinterkopf. “Das kann ich nur zurückgeben” flüstert er, dreht seinen Kopf und stiehlt sich einen Kuss.
Moritz lehnt sich zufrieden und satt an die breite, warme Brust hinter ihm. Gedankenverloren betrachtet er die beiden Hände: an beiden glitzert ein goldener, schlichter Ehering, ganz klassisch mit dem heutigen Datum und der Gravur “MO+TO” versehen. Vor ihnen liegt der Rhein glitzernd im Mondlicht gegenüber auf der anderen Uferseite thront der Dom, sanft beleuchtet von Scheinwerfern.

Es ist doch alles gut geworden. Dem Rest und allem was kommt, stellen sie sich gemeinsam. Als Ehepaar, als Freunde, als Familie.
Hier und jetzt ist alles ruhig, alles sanft und schön.

Ende






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Hiermit geht meine erste Geschichte zu Ende. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mitgefiebert, gelacht, geweint und gezittert haben. Besonders denjenigen, die treu seit dem ersten Kapitel dabei waren, möchte ich von ganzem Herzen danken. Du bist super, deine Kommentare waren Gold wert. Sie haben mich in so manchen Schreibblockaden wieder auf den Damm gebracht. Herzlichen Dank dafür.

Vielen Dank an alle, die mir für meine erste Geschichte hilfreiche Tipps & Tricks zukommen lassen haben! Ihr seid klasse.
Schaut doch auch bei meiner zweiten Geschichte vorbei, die jetzt definitiv schneller hochgeladen wird. Ich musste erst dieses "Monstrum" hier beenden.
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