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Wie Sonnenblumen im Winter

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
André Matthäus Ben Decker Florian Winter Robin Sturm Stephan Sindera Tom Mayer
27.11.2019
24.05.2020
90
140.547
11
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18.02.2020 2.706
 
Tom schreckt auf, als sich etwas in seinen Armen bewegt. Kurz orientierungslos blickt er hinab. Und erinnert sich. Er lächelt verträumt, als er den blonden Haarschopf sieht, dessen zugehöriger Körper versucht sich zu drehen. Da er aber in seinen Armen und Beinen gefangen ist, gelingt es dem Körper nicht und Moritz gibt ein leises knurren von sich. Als ob ein Babylöwe schreit schießt es Tom durch den Kopf. Den niedlichen Ton noch im Ohr lehnt er seinen Kopf zurück auf die Sofalehne und hebt seinen Arm, schaut auf die Armbanduhr. Noch ein paar Stunden, dann müssen sie aufstehen und sich bereit für den Tag machen. Heute mache ich einen Termin beim Arzt, die Wunde muss unbedingt abgecheckt werden. Ob er will oder nicht, da muss er durch. Ich schaue mir es nicht länger an. Wieder schielt er nach unten. Was Mo alles erleben musste! Das soll nicht sein, er hat doch etwas besseres verdient. Ich will nie wieder so einen Schock erleben. Als er so zugerichtet auf die Wache gebracht wurde, ist mir fast das Herz stehen geblieben. Er streckt sich soweit es geht und merkt dass Moritz flattern die Augen aufschlägt. Der Kopf auf seiner Brust dreht sich und blaue Augen blicken ihn verschlafen an. Er kann genau beobachten, wie der verschlafene Ausdruck verschwindet und Moritz wahrnimmt, was gestern passiert ist. Die schlagartig Trauer in den Augen versetzen Tom einen Schlag in die Magengrube. Er zieht seine Arme enger um den Körper vor ihm und versichert leise: "Guten Morgen, můj miláčku. Bitte vergiss nie: ich bin immer da und helfe dir. Er wird dich nie wieder anfassen, dafür sorge ich. Ich will noch viele schöne Jahre mit dir verbringen, da kannst du doch nicht einfach von irgendeinem komischen Typen weggenommen werden. Das lasse ich nicht zu. Ich möchte dir auch für dein Vertrauen danken, dass du mir erzählst, was dir passiert ist. So weiß ich, wie ich ihn zu behandeln habe. Alles weitere klären wir heute abend auf der Wache. Jetzt frühstücken wir erstmal in Ruhe!" "Guten Morgen" brummt Moritz verschlafen "ich liebe dich auch." Damit dreht er sich auf den Bauch, während er sich gleichzeitig mit beiden Armen rechts und links abstützt und Tom einen Kuss auf die Lippen gibt. Als er danach schmerzhaft die Luft einzieht stützt Tom ihn sofort in seinen Armen und nimmt somit das Gewicht vom Oberkörper. "Ich wollt es gerade sagen. Heute mach bitte einen Termin beim Arzt. Niemand, wirklich niemand, muss mit solchen Schmerzen leben. Dafür bist du noch viel zu jung und knackig. Und jetzt hopp, lass mich mal aufstehen. Ich setzt neuen Tee auf und du bleibst schön hier gemütlich liegen. Ich bringe dir das Telefon, dann kannst du direkt Dr. Berger anrufen."

Gesagt, getan. Er schält sich aus der Decke und hebt Moritz von sich, steht auf und seine Glieder knacken, gezeichnet von der unbequemen Nacht auf dem Sofa. Von der Couch hört er ein leises, schadenfrohes lachen. "Komm du erstmal in mein Alter Freundchen, dann sehen wir mal, wie du so knackst!" Ich bringe ihn wieder zum lachendenkt Tom glücklich. Ein kleiner Triumph auf seine Kosten. Was macht man nicht alles für die Lieben.

Mit einem zufriedenen Brummeln, vergräbt sich Moritz wieder in der Decke. Sein warmer Untergrund ist bedauerlicherweise weg. Schade. Nur kurze Zeit später taucht eine Hand neben seinem Gesicht auf, die ihm das schnurlose Telefon hinwedelt. Er gibt der Hand einen Kuss und schnappt sich das Telefon. Zeit für den ersten Schritt. Wie Oma immer sagte: es ist gediegen, aber mit kleinen Schritten fangen große Veränderungen an.

Tom setzt das Wasser auf, springt schnell unter die Dusche und lässt das warme Wasser seine Muskeln entspannen. Dann zieht er seine ausgeleierte, aber liebste Jogginghose und ein altes T-shirt an, gießt den Tee auf und kehrt ins Wohnzimmer zurück.
Auf dem Sofa ist nur der zerstruppelte Haarschopf zusehen. Er stellt die beiden  Teetassen auf den Couchtisch und streicht anschließend mit seinen Hand über Moritz Wange. "He, nicht wieder einschlafen. Wir müssen dich wieder in eine respektablen Zustand bringen. Hier, trink und iss bitte. So dünn wie im Moment gefällst du mir nicht so richtig. Hast du den Arzt erreicht?"

Eine Hand taucht auf, schiebt die Decke beiseite und Moritz richtet sich auf. Als er sitzt, greift er sich reflexartig an den Kopf. "Mein Gott, nie wieder Alkohol. Mein Schädel dröhnt. Und nein, ich hab nicht angerufen." "Aber warum nicht? Das muss wirklich sich mal jemand ansehen, Mo. Und die Schmerzen willst du doch auch loswerden. Oder nicht?"

"Ich...ich kenn die Nummer nicht." kommt zögernd von Moritz. Als er das sagt, macht er sich klein, lehnt sich leicht von Tom weg. Er erwartet einen Schlag realisiert Tom entsetzt. Wieder dieser Schlag in seine Magengrube. Mein Gott. Das darf doch nicht wahr sein. Was hat der Arsch mit ihm gemacht. Leicht wütend schaut er Moritz an, der nur noch kleiner wird.
Tom hebt die Hand und legt sie Moritz auf den Oberarm. Vorsichtig, denn er will ihn weder bedrohen noch verletzen. "Das macht doch nichts. Dann schaust du eben nach. Hier, dein Handy. Google die Nummer und schon kannst du anrufen."

Auf Moritz Gesicht leuchtet Erleichterung gepaart mit einem kleinen skeptischen Blick. Ob nicht doch noch ein Schlag kommt. Der Vorfall gestern hat ihn ganz schön zurückgeworfen. Wir haben doch schon so tolle Fortschritte gemacht, es sieht gerade so aus, als ob wir alles verlieren.

Das ausgestreckt Handy wird plötzlich zum Vertrauenstest.

Moritz erwartet einen Schlag für seine Unwissenheit. Er hat es nicht geschafft Toms Anweisungen zu folgen. Er erwartet eine Bestrafung, sobald er das Handy greift.

Tom hofft, dass Moritz zugreift und damit seine Zukunft selbst in die Hand nimmt, endlich den ersten Schritt in die richtige Richtung unternimmt. Wenn er das Handy nimmt, will er von sich aus etwas ändern. Diese Entscheidung muss er alleine von innen heraus treffen. Da kann ich ihm nicht helfen, so sehr es mich auch schmerzt.

Zögerlich greift Moritz zum Handy. Er schnappt es sich schnell und verschwindet wieder in seinem Kokon der warmen Decke. Er schaut Tom flehend an und dieser versteht. Er soll mit unter die Decke Moritz traut sich nur nicht zu fragen. "Na komm. Erst telefonieren, dann kuscheln wir weiter" stellt Tom eine Bedingung. Moritz grummelt, tippt auf seinem Handy und greift anschließend zum Telefon.

Wählt und wartet.
Schaut auf den Boden, schaut Tom ängstlich an, als ob er ihn fragen würde warum da keiner rangeht. Dann scheint jemand abzunehmen und Moritz grüßt, fragt nach einem freien Termin. Er nickt, verabschiedet sich und legt auf.

Moritz blickt Tom in die Augen.
Irgendwie fühlt es sich für den Blonden gerade an, als ob ein neues Kapitel seines Lebens aufgeblättert wurde. Vor ihm sitzt der Mann seiner Träume: stark für sie beide, groß und so warm wie nur irgendwas. Er läuft beinahe über vor Liebe zu diesem Mann und weiß gar nicht wohin mit sich. So gut und frei hat er sich lange nicht gefühlt. Nicht mal, als er mit Tom schon längst zusammen wohnte und realisierte, dass er ihn nie schlagen würde. Jetzt fühlt er sich bereit, es mit allen Problemen und Schwierigkeiten aufzunehmen die in Zukunft kommen werden. Sollen die Verbrecher man kommen. Er tackelt sie alle um!

Tom bemerkt, wie sich Moritz nach dem Telefonat verändert. Irgendwie großartig und er scheint von innen heraus zu leuchten. Wie niedlich ist das denn schießt es ihm durch den Kopf. "Hast du einen Termin? Wann?" fragt er. "Übermorgen um 11:30" kommt die prompte Antwort.

"Jetzt geh ich schnell duschen. Ich muss aus diesen stinkigen Klamotten raus." Moritz springt voller Elan auf. "He" hält Tom ihn gespielt enttäuscht zurück "was ist mit kuscheln?" Moritz ist schon fast aus der Tür, als er "das machen wir später. Ich muss mich bewegen" ruft. Tom schüttelt nur verwundert und belustigt den Kopf. Eben noch Trauerkloß auf dem Sofa und nun Floh unter der Dusche. Er überrascht mich immer wieder. Was Hoffnung mit einem Menschen machen kann. Erstaunlich.

Unter der Dusche startet Moritz in ein neues Kapitel seines Lebens. Er schrubbt, als klebe sein altes Leben buchstäblich an seiner Haut. Erfrischt, sauber wie nie und mit frischen, gemütlichen Klamotten angezogen, tappst er zurück ins Wohnzimmer. Tom erkennt sein eigenes T-shirt und lächelt warm. Er breitet die Arme aus und Moritz lässt es sich nicht nehmen, schnell hineinzukuscheln.

Tom übergibt ihm die dampfenden Teetasse und beißt selbst in eine Brötchenhälfte. Etwas fad, da sie schon seit ein paar Stunden liegen, aber essbar. Auch Moritz beißt in eine Hälfte mit Käse stutzt und legt sie zurück. Das Stück im Mund schluckt er mit überhaupt nicht übertriebenem Drama hinunter und verkündet dann: "nachher koche ich. Das kann ja keiner essen. Was hälst du von Spinat, Kartoffeln und Spiegelei?" Tom wägt die Option kurz im Kopf ab. Wir haben beide Schicht. Etwas leichtes ist gut. Er nickt und zieht die Arme fester um Moritz.

Als wenig später Moritz vergnügt in der Küche werkelt, kann sich Tom endlich dem Brief aus Tschechien widmen. Viel zu lange hat er ihn schon aufgeschoben.
Als er die Bögen aus dem Umschlag nimmt, erkennt er sofort die Schrift seiner Mutter. Der erste Bogen war stellenweise nass. Neugierig was sie will legte er den Rest des Briefes beiseite und liest:

Mein geliebter Sohn,

Ich danke Dir herzlich für den lieben Anruf letzter Woche. Es wärmt mir das Herz zu wissen, dass es dir in Deutschland so gut gefällt und ich bin unsagbar stolz auf dich, dass du es in so einem tollen Beruf geschafft hast. Meine Brust schwillt jedes Mal vor Stolz und Papa bekommt ganz feuchte Augen, wenn er von seinem "Oberkommissar in Deutschland" redet. Manchmal droht er damit dich herzuholen, damit in dieser chaotischen Familie wieder Ordnung einkehrt.

Ich schreibe dir diesen Brief, denn es ist etwas passiert was ich nicht in Worte fassen kann. Ich hoffe, dass du nach diesem Brief weiterhin über mich als deine Mutter denkst und uns als deine Familie akzeptierst.

Du hast bestimmt bemerkt, dass du anders bist als deine Brüder und auch deine Augenfarbe weder von mir noch von Papa ist.

Du kannst dich bestimmt an die blonde Frau erinnern, die immer auf euch aufgepasst hat, als ihr alle noch klein wart. Maria hieß sie. Weißt du noch?
Diese Frau war nicht nur deine Sitterin, sondern war auch deine leibliche Mutter. Es war damals eine schreckliche Zeit und Geld war Mangelware. Pavel, ein Freund deines Vaters, hat sie geschwängert und ist dann aus Angst vor der Zukunft und einem Leben in Armut abgehauen. Wir haben nie wieder etwas von ihm gehört, keiner weiß wo er ist oder ob er überhaupt noch lebt. Maria aber wurde von deinem Vater umsorgt. Er tat es wohl aus Pflichtgefühl, denn Pavel war ihm nah wie sein eigener Bruder. Als sie drohte in einem Sumpf aus Drogen und Alkohol zu versinken, bedenke sie war schwanger, nahm dein Vater sie bei uns auf. Einer mehr oder weniger am Tisch fiel nicht wirklich ins Gewicht. Warum ich dies mitmachte weiß ich bis heute nicht. Wahrscheinlich waren es ihre Augen. In ihnen lag so viel Schmerz, Angst und Trauer.

Als du schließlich geboren wurdest, akzeptierte Maria dich nicht. Sie stieß dich ab, erinnerst du sie doch schmerzlich an ihren verschwundenen Liebsten. Du bist ihm laut ihrer Aussage so gleich wie ein Ei dem anderen. Sie verschwand schließlich in einer Nacht und Nebel aktion. Ohne dich. Ließ dich bei uns zurück, denn sie wusste, dass wir dich nie vernachlässigen würden. So bliebst du bei uns und wir erzogen dich wie unseren eigenen Sohn. Als du etwa drei Jahre alt warst, stand Maria plötzlich vor der Tür. Abgemagert, ausgelaugt, aber fest entschlossen, sich um dich zu kümmern. Wir ließen es nicht zu. Denn du warst und bleibst unser Sohn, wir wollten dich nicht hergeben. Sie tobte, drohte uns mit allem was ging. Im anschließenden Gerichtsverfahren kam heraus, dass sie stark Heroinabhängig ist und sich in keinsterweise um ein Kind kümmern kann und auch nicht sollte. Nach langem Hin und Her konnten wir sie zu einem "Deal" überreden. Du bliebst bei uns, Maria kann dir als Sitterin nahe sein. Bitte verstehe auch uns. Wir hatten dich ins Herz geschlossen, du warst unser dritter, geliebter Sohn. Hergeben war für uns keine Option. Und für die Anwälte war es eine bessere Option dich bei uns in einer gewohnten Umgebung zu lassen, als dich in ein Heim zu stecken.

Du wunderst dich bestimmt, warum ich dir dies alles gerade jetzt erzähle. Uns erreichte vor kurzem ein Brief von Marias Notar. Diesen findest du im Original hinten, an diesem Brief. Maria starb vor drei Monaten an einer Überdosis. Mit ihrem letzten Willen vermachtet sie dir nun alles. Wir wissen nicht genau um was es sich handelt, aber wir werden es in deinem Namen herausfinden.

Das alles muss ein großer Schock für dich sein. Bitte nimm dir alle Zeit die du brauchst, um darüber nachzudenken und dir klar zu werden, ob du das Erbe antreten willst oder nicht. Ich kenne dich und deinen Dickschädel zur genüge. Den hast du von deinem Vater, meinem Mann, wohl doch geerbt. Du hast schon immer zu impulsiven Handlungen geneigt, deshalb bitte ich dich ein paar Nächte drüber zu schlafen und dann die Entscheidung zu fällen. Ich weiß du machst viel mit dir selber aus - aber hole dir ruhig Hilfe bei Freunden oder Personen denen du vertraust. Manchmal hilft es einfach über bestimmte Dinge zu reden.
Außerdem sollst du wissen, dass Papa und ich immer für dich da sind. Ob genetisch verwandt oder nicht, für uns bist und bleibst du unser Sohn. Deine Schwester möchte dass ich hier auch erwähne, wie lieb alle vier dich haben. Du bist und bleibst ihr Bruder. Manchmal wollen sie dich erwürgen, aber das ist wohl normal unter Geschwistern. Sie lassen dich grüßen und wünschen dir viel Kraft in der nächsten Zeit.

Papa und ich unterstützen dich in jeder deiner Entscheidungen. Wenn du dich entscheiden solltest das Erbe abzulehnen, bringen wir auch nicht in Erfahrung um was es sich handelt. Solltest du es antreten wollen hängen wir uns sofort ans Telefon.

Bitte melde dich bei uns, egal wie du dich entscheidest!
Ich würde mich unsagbar freuen, dich und deinen Freund bald in die Arme schließen zu können.

In unendlich tiefer Liebe,
Mama ❤️


Tom zittert. Er legt den Brief zur Seite und starrt ins Leere. Seine Gedanken rasen. Weint er? Wahrscheinlich, denn die Tischdecke unter ihm wird nass.

Moritz in der Küche hört den Schrei. So verzweifelt wie er klingt zerquetscht es ihm das Herz. Er lässt alles stehen und liegen und rennt quasi ins Wohnzimmer. Der Anblick von Tom macht ihm ungeheure Angst.
Den Mund aufgerissen, Augen voller Tränen und am ganzen Körper zitternd, starrt er auf einen Brief vor sich auf dem Tisch. Moritz geht zu ihm, legt einen Arm um Toms Körpermitte. Egal was passiert ist, so will Moritz niemals seinen Partner sehen. Geschockt reibt er hilflos seine Hand über Toms Rücken, versucht irgendwie ihn zu beruhigen. Wischt mit der anderen Hand die Tränen aus Tom Gesicht.

Tom hält ihn wortlos einen handgeschrieben Brief hin. Moritz nimmt ihn, lässt ihn direkt wieder sinken. "Das ist tschechisch, Schatz. Kannst du mir übersetzten, was dort steht? Ich verstehe es nicht." nun doch etwas besorgt, versucht er Tom eine Reaktion zu entlocken.
Als nichts passiert bugsiert er Tom mitsamt des Briefes auf das nahe Sofa.  

Tom blickt ihn an. Lange. "Ich habe anscheinend geerbt" sagt er trocken und beginnt mit der Übersetzung des Briefes. Mit jedem weiteren Wort das er Moritz aus dem Brief übersetzt wird er ruhiger. Und Moritz immer ungläubiger. "Wow" ist alles was der Blonde sagen kann, als Tom endet. Tom steht auf, holt den Rest des Briefes von Tisch und setzt sich wieder neben Moritz. Der kleinere gibt ihm gerade den so dringend benötigten Halt. Er greift mit einer Hand zum Brief, die andere hat er fest mit Moritz schlanken Fingern verknotet.

Er faltet den Bogen auseinander und beginnt zu lesen...
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