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Shichibukai

MitmachgeschichteAbenteuer, Freundschaft / P18 Slash
Akainu Mihawk "Falkenauge" Dulacre Mr. Zero / Sir Crocodile OC (Own Character)
27.11.2019
28.11.2020
13
67.736
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Dieses Kapitel
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27.11.2019 4.424
 
Prolog

۞1502, 2 Jahre nach Gol D. Rogers Hinrichtung ۞

„Die Shichibukai werden jeden Moment hier sein, nachdem sie alle nötigen Verträge mit dem obersten Generalkommandanten ausgefüllt haben. Ich weiß, einigen von euch fällt es schwer, zu akzeptieren, dass wir ihre Hilfe benötigen, aber die Entscheidung liegt bei der Weltregierung, nicht bei uns. Also versucht bitte unseren neuen Kollegen nicht gleich an die Gurgel zu springen, sobald sie durch diese Pforten schreiten! Bleibt ruhig und zeigt euch von eurer besten Seite. Verliert nicht die Kontrolle und lasst euch nicht auf das Niveau dieses Piratenpacks herab.“ Großadmiral Kong schenkte seinen, gehorsam an den Wänden aufgereihten, Admirälen und Vizeadmirälen ein mitfühlendes grimmiges Lächeln, ehe er sich auf seinem großen Sessel am Ende des länglichen Tisches niederließ.
Seine Worte hatten sogleich den gegenteiligen Effekt. Einer seiner Vizeadmiräle ballte die Hände zu Fäusten, schloss die Augen und versuchte ruhig zu atmen. Wieso musste in letzter Zeit jeder der Ausführung seiner Vorstellung von Gerechtigkeit Steine in den Weg legen oder diese anzweifeln?
Oh, ihm war keineswegs der verächtliche Blick entgangen, den Kuzan ihm zugeworfen hatte, als sie den Raum betreten hatten. Ohara war erst wenige Wochen her und seiner Meinung nach, von diesem kleinen Teufelskind Nico Robin einmal abgesehen, ein voller Erfolg. Es war bedauerlich, aber wenn die Chance bestand, dass diese böse Existenz entkommen könnte, dann mussten nun einmal Opfer gebracht werden!
Eine böse Existenz…
Piraten waren die Inkarnation all dessen. Es hatte seine Gründe gehabt, weshalb man auf der Suche nach Gol D. Rogers Kind unzählige unschuldige Babys mit in den Tod gerissen hatte. Opfer mussten gebracht werden. Man durfte dem Bösen in dieser Welt keine Chance geben, Fuß zu fassen. Egal mit welchen Mitteln!
Aber, wenn man persönlich das Böse in ihre Mitte einlud und es bat, im Gegenzug für einen Freibrief,
mit einem zusammenzuarbeiten, was dann?
Sein Blick glitt zur Seite zu Borsalino, der sich nun äußerlich nichts mehr anmerken ließ, aber vor wenigen Tagen verächtlich ebenfalls seine Meinung dazu kundgetan hatte, was er davon hielt in Zukunft mit Piraten zusammenzuarbeiten. Selbst Kuzan, so unterschiedlich sie auch sonst in ihrer Meinung waren, schien skeptisch. Admiral Sengoku hatte bereits öffentlich an den Großadmiral appelliert, vergebens. Was die Weltregierung beschloss, war Gesetz. Die Marine war nur ausführende, nicht gesetzgebende Gewalt.
„Saka-chan, du tropfst…“ Borsalino, der es sich mit verschränkten Armen an der Wand gemütlich gemacht hatte, nickte in Richtung Lava, die begann kleine Löcher in den Boden hinein zu brennen.
Sakazuki schaffte es seine Teufelskräfte wieder unter Kontrolle zu bringen und biss grimmig die Zähne aufeinander.
Das konnte ja noch heiter werden.

+⌂+

Crocodile konnte sich ein siegesgewisses Grinsen nicht verkneifen, als er an der Seite der anderen sechs Samurai in Richtung Versammlungssaal schritt. Schadenfroh nahm er die hasserfüllten Blicke nicht weniger Marines in sich auf, die sie dabei passierten. Schamlose Piraten im Herzen der Marine! Doch ob sie wollten oder nicht, ihnen waren die Hände gebunden.
Sie würden das perfekte Sprungbrett für seinen Aufstieg zum König der Piraten abgeben!
„Faszinierend, wie die stolze Marine jetzt vor uns gemeinen Piraten zu Füßen kriechen muss, nicht wahr?“, schmunzelte der neben ihm her schlendernde Jackal.
Die Worte des Blonden brachten ihm nur ein verächtliches Naserümpfen von der kleineren der zwei weiblichen Shichibukai ein: „Wir sind Piraten, ja. Einige von uns wurden quasi von Geburt an in die Piraterie gezwungen. Du bist nur ein eingebildeter reicher Snob, Jack! Ein verwöhnter Arsch, der vor ein paar Monaten beschloss, dass die Herrschaft über eine der handelsstärksten Inseln der Grand Line zu langweilig wäre und deshalb alles hinschmiss, um sich mal spaßeshalber als Pirat zu versuchen!“
Ihre Worte veranlassten Warren, einen 2-Meter-Riesen mit Undercut und Dreads, ein grobes, lautes Lachen zum Besten zu geben, das sofort nervöse Blicke der Marinesoldaten auf sich zog, die sie auf ihrem Weg zum Versammlungsraum passierten: „So wie ich das sehe, musste Jacky sich zum Herrscher der Insel hocharbeiten, indem er die dort ansässige selbstverliebte Herrscherfamilie vom Thron stieß. Wenigstens das solltest du unsrem verwöhnten Blondy anrechnen, Salem,“ er kraulte die braune Marderdame auf seiner Schulter, ehe er fortfuhr, „Seine Familie musste über Generationen hinweg unter den Silberschwänen katzbuckeln, die sich nach außen hin demokratisch gaben. Der Kerl, der wirklich mit dem sprichwörtlichen Silberlöffel im Mund geboren wurde und dem Daddy stets eifrig den Rücken freigehalten hat, läuft links von dir und ist selbst jetzt zu feige, uns ohne Babysitter mit seiner Präsenz zu beehren. Wie fühlt es sich an, auf der Stufe von uns dreckigem Gesindel gelandet zu sein, ergrautes Schwänchen?“
Bevor der andere überhaupt reagieren konnte, war der zwei Meter Söldner auch schon bei dem Objekt seiner Missgunst und wuschelte diesem durchs silbrig weiße Haar, nur um sofort wieder flink zwei Schritte zurückzuspringen, um dem Schwert auszuweichen, das gedachte ihm den Arm abzuhacken. Sein Rückzug wurde vom missgelaunten Quieken seines Marderweibchens untermalt.
Das Schwert kam nicht von Swangrey selbst, sondern von seinem weißen Schatten. Weißer Dreispitz, farblich dazu passender Mantel mit hohem Kragen über Silberrüstung, der fast das komplette Gesicht verdeckte. Gerade so zu wenig, dass der Leibwächter als Mensch hätte durchgehen können, denn hinter besagtem Kragen befand sich nur gähnende Leere.
Anstatt es bei seinem flinken Rückzug zu belassen, zückte Warren jedoch im Sprung seine zwei Scimitar und das Geräusch von klirrendem Metall hallte durch den Gang.
„Keine Kämpfe im Gebäude, Warren. Selbst Abschaum wie du sollte ansatzweise einen Sinn für Benehmen besitzen.“
Nach Blick auf das, plötzlich seine Scimitare blockierende Katana, verdrehte Warren nur die bernsteinfarbenen Augen, steckte eine seiner Waffen weg und zauberte stattdessen eine goldene Münze aus seiner grauen Stoffhose. Diese schnipste er in die Luft, fing sie auf und besah sich das Ergebnis: „Kopf. Glück gehabt, Spielverderberin. Ich nehms dir mal nicht krumm, dass du dich in meinen Kampf einmischst und schiebs drauf, dass du grade in einem Anflug von Nostalgie vergessen hast, dass dich die Möwen rausgekickt haben und du dir keine Gedanken mehr drüber machen musst, wie du dich hier zu benehmen hast. Einmal Marine, immer Marine, wie, Fae? Immer muss sich euresgleichen einmischen, wo es euch nichts angeht.“
Die schlanke Frau mit dem weißen Pixiehaarschnitt ignorierte den missgelaunten Söldner und wandte sich stattdessen an den nun hinter ihr stehenden Swangrey, der den Angriff auf seine Wenigkeit nur gleichgültig aus müden roten Augen heraus beobachtet hatte: „Versteh mich nicht falsch, Pirat. Außerhalb dieser Mauern können sich Bastarde, wie ihr, gerne zerreißen und wahrscheinlich wäre die Welt danach eine Bessere, aber hier drin haben wir einen Waffenstillstand, den alle Anwesenden respektieren sollten.“ Der weiße Schemen steckte ohne jedwede Geste seines Herrn das Schwert wieder weg.
„Vielen Dank für Ihre Mühen, Madam, aber Ihre Einmischung wäre nicht vonnöten gewesen, ich weiß mich durchaus selbst zu verteidigen.“ Aus dem nichts heraus materialisierten sich zwei Lichtkugeln in der Luft, die sich kurz darauf zu zwei weiteren identischen Schwertkämpfern mit Dreispitz formten.
Die Aktion erntete halbherziges Klatschen von Salems Seite: „Ja, mit den teuren Teufelskräften, die Papi dir schon in der Krabbelstube, als Geburtstagsgeschenk, organisiert hat.“
„Kinder, Kinder, ihr haltet den Verkehr auf,“ das schadenfrohe Grinsen in Jackals Gesicht sprach Bände, nichtsdestotrotz deutete er mit Daumen den Gang hinab, „wir wollen doch alle schnellstmöglich unseren neuen Verbündeten hallo sagen, oder?“ Er zwinkerte Swangrey zu: „Kein Grund Angst zu kriegen und noch mehr von deinen hirnlosen Babysittern zu beschwören, Schwänchen… Wir sind doch hier alle unter Freunden!“
Swangreys Augen verengten sich zu Schlitzen und in der Leere zwischen Kragen und Dreispitz seiner Ritter begann es bedrohlich rot zu glühen, doch letzten Endes wandte er nur den Blick ab, während zwei seiner Ritter in einem Regen aus Lichtfunken explodierten und sich in Wohlgefälligkeit auflösten.
Fae ignorierte die Spannung zwischen ihren neuen Kollegen: „Für Großadmiral Kong muss es so schon entwürdigend genug sein, sich mit Piratenabschaum abzugeben, wir sollten ihn nicht noch unnötig warten lassen.“Salem hob eine braune, schmal geschwungene Augenbraue und blickte zu der anderen Frau empor: „Du bist auch Piratenabschaum, Süße.“
Die weißhaarige Ex-Marine und nun angehende Shichibukai schenkte der kleinen Brünetten einen vernichtenden Blick: „Ich habe nur für meine Ideale eingestanden und manche konnten nicht nachvollziehen, dass man manchmal für die absolute Gerechtigkeit auch größere Opfer bringen muss.“
„Ah stimmt!“ Jack schnippte mit den Fingern, als hätte er eine abrupte Erkenntnis, „du warst eines dieser Exemplare die das Prinzip der absoluten Gerechtigkeit vertreten haben. Hab Geschichten gehört… Brrr… Fae Delano, eine richtige Boogiefrau für Piraten, die im wahrsten Sinne des Wortes in sie hineinkriecht und von innen heraus aushöhlt! Genauso wie in ihre eigenen Leute. Was meinst du dazu, Meisterschwertkämpfer?“ Falkenauges gelbe Augen schweiften kurz zu ihm hinüber, schienen kurz abzuwägen, doch dann verlor der Schwertkämpfer auch schon wieder das Interesse und stieß stattdessen die Doppeltür auf, hinter der sie bereits erwartet wurden.
Crocodile, der das kleine Techtelmechtel seiner Arbeitskollegen von der Seite aus amüsiert beobachtet hatte, schmunzelte, während er sich mit den Händen eine Zigarre anzündete: „Sieht so aus, als spiele Mihawk Dulacre in einer besseren Liga als du, Jacque Van Yellowbridge.“
„Ach, halt doch die Klappe, Sandmann!“ Jack vergrub die Hände in den Taschen seiner edlen Samthose und folgte Mihawk schnellen Schrittes, um als zweiter den dahinterliegenden Raum zu betreten.

+⌂+

Das Misstrauen, welches ihnen entgegenschlug, war förmlich greifbar, nichtsdestotrotz deutete Großadmiral Kong ihnen gelassen mit der Hand sich zu setzen.
Mihawk war der Erste, der der Aufforderung nachkam und sogleich die überkreuzten Beine auf dem Tisch platzierte. Von allen anwesenden Piraten war er wahrscheinlich der einzige Mann, dem nicht nur Verachtung, sondern hier und da auch Bewunderung entgegengebracht wurde. Der Zweiundzwanzigjährige mochte vielleicht noch nicht der beste Schwertkämpfer der Welt sein, aber er war auf gutem Weg dahin und nicht wenigen, die etwas auf sich hielten juckte es wahrscheinlich in den Fingern, sich mit ihm zu messen.
Swangrey und Crocodile folgten Mihawks Beispiel, wenn auch wesentlich zivilisierter, mit Beinen unter dem Tisch, wobei der eine angewidert den Zigarrenrauch des anderen mit der Hand wegwedelte.

+⌂+

Da hatte ihnen die Weltregierung ja ein schönes Süppchen eingebrockt. Garp knusperte einen weiteren Kräcker, was ihm einen missbilligenden Blick von, der neben ihm stehenden, Tsuru einbrachte. Nervennahrung. Seiner Meinung nach war er nicht der Einzige im Raum, der diese dringend nötig hatte.  
Selbstverständlich hatten die sieben Individuen vor ihnen bereits alle nötigen Dokumente mit dem Generalkommandanten der Weltregierung unterzeichnet. Der Rest war nur noch Formalität und deren Gewöhnung an die Marine. Praktisch war es nämlich nicht der Generalkommandant der nun den Babysitter spielen durfte, sondern Großadmiral Kong und all dessen Untergebene.

Garp bekam gar nicht mit, wie er seinen Anzug vollkrümelte, während er neugierig den Blick über seine neuen „Kollegen“ schweifen ließ.
Falkenauge war ihm wahrscheinlich noch am sympathischsten. Ein ruhiger, gelassener Einzelgänger, der sich sein Kopfgeld hauptsächlich dadurch verdient hatte, dass er alle, die seine Aufmerksamkeit erregten zu, des Öfteren tödlichen, Duellen herausforderte, stets mit dem Ziel vor Augen der beste Schwertkämpfer der Welt zu werden. Hin und wieder zerstörte er auch schon mal beiläufig Schiffe, wie deren Besitzer, wenn diese sich ihm aus irgendeinem, teilweise banal anmutenden, Grund unbeliebt gemacht hatten. Nichtsdestotrotz war Mihawks Ehrverständnis und eindrucksvoller Umgang mit dem Schwert allseits bekannt und Garp war keineswegs entgangen, dass der junge Schwertkämpfer mittlerweile auch schon innerhalb der Marine den ein oder anderen Fan erlangt hatte, der davon träumte sich eines Tages mit dem Piraten zu messen.

Zu Falkenauges Rechten saß Crocodile. Mitte zwanzig, teurer grüner Markenanzug und aktuell entspannt grinsend eine Zigarre paffend. Es hieß, dass er einer derjenigen Rookies gewesen war, die keine zwei Wochen nach Gol D. Rogers Hinrichtung verkündet hatten, König der Piraten zu werden. Ein ehrgeiziger Trottel, dem seine Logiakräfte wohl ein wenig zu Kopf gestiegen waren und der sich in der neuen Welt, in der Rüstungshaki gar nicht mehr so ungewöhnlich war, umschauen würde.

Swangrey, beziehungsweise Melchior Van Whiteclam, war das Musterbeispiel eines Mannes, der in die Piraterie getrieben worden war. Er alleine war wohl der Schwächste der neuen sieben Samurai, aber aufgrund des Erbrechtes das seine Familie auch nach der Flucht aus ihrem eigenen Land aufrecht erhielt, konnte er jederzeit den Notstand ausrufen und das Kommando über die Crews seiner Geschwister übernehmen. Vier weitere, durchaus einflussreiche Piratenkapitäne, die es geschafft hatten sich innerhalb von nur drei Jahren einen Namen zu machen. Nun, das beachtliche Kopfgeld, das man nach ihrer Flucht auf die Familie Whiteclam ausgesetzt hatte, war daran möglicherweise nicht ganz unschuldig gewesen und hatte sie gezwungen extreme Maßnahmen zu ergreifen oder unterzugehen.

Fae Delano war einst Teil der Marine gewesen. Eine ernste junge Frau. Zu ernst, wenn es nach Garp ging und zu radikal. Sie war eine Anhängerin der absoluten Gerechtigkeit und aus unsicheren Quellen hatte er erfahren, dass sie auch eine große Bewundrerin Sakazukis war, vielleicht sogar mehr als das. Bedauerlicherweise war es eine Sache, für das große Ganze auch die Leben unschuldiger Zivilisten und ihrer eigenen Leute zu riskieren, wenn man sie dann aber auch tatsächlich verlor und trotzdem scheiterte, hatte man ein Problem. Erst recht, wenn man dafür Teufelskräfte nutzte, um deren Willen zu unterjochen. Sakazuki mochte radikal sein, doch er zeigte Erfolge. Fae war radikal gewesen und hatte trotzdem verloren. Zumindest konnte man dieser zu gute halten, dass sie auch weiterhin nicht für sich selbst, sondern für eine bessere Welt kämpfte, mit jedem Mittel, das ihr zur Verfügung stand.

Salem war etwas vorlaut und schien die ganze Angelegenheit wie ein Spiel anzugehen. Das Selbstbewusstsein der Kleinen war nicht gänzlich unbegründet. Ihr gehörte das derzeit größte, im Hafen des Marinehauptquartier ankernde, Schiff und mit den stolzen Kriegsschiffen der Marine als Nachbarn musste das etwas heißen. Aber irgendwo musste ja auch ihre Crew aus knapp dreißig Eisriesen Platz finden.

Warren war ein profitorientierter Söldner mit Leib und Seele, einem Extraschuss Pirat und Kriegsführer. Ein grobschlächtiger, lauter Kerl, mit einem Hang zur Gewalt. Er liebte es seine Entscheidungen dem Schicksal, beziehungsweise einer kleinen Goldmünze in seiner Hosentasche, zu überlassen. Irgendwo im Laufe seiner Reisen hatte er dann die auf seiner Schulter sitzende Maderdame aufgegabelt und war unzertrennlich mit dem Tierchen geworden.
Warren war berüchtigt dafür Kapitulation nicht zu akzeptieren, da er gerne für seine persönlichen Erfolge arbeitete und er hasste Adelige aller Art, was wohl auch erklären dürfte, weshalb er die Hälfte der Zeit, in welcher Kong den Shichibukai die Arbeitsprozesse und Ränge der Marine erläuterte, damit verbrachte Swangrey böse anzustarren und diesem wahrscheinlich telepathisch Morddrohungen zu schicken.
Je länger er die zwei beobachtete desto sicherer war sich Garp, dass sie, an jedem anderen Ort als hier, wahrscheinlich bereits in ein offenes Gefecht ausgebrochen wären. Swangrey gab sich sichtlich Mühe das Eindringen des anderen in seinen Geist zu ignorieren, aber die Tatsache, dass sich die Zahl seiner Schutzritter mittlerweile verdreifacht hatte, während sein müder emotionsloser Blick immer wieder betont unauffällig zu Warren hinüberwanderte, was ihm seinerseits einen Stinkefinger von Warren einbrachte, sprach Bände.
Da die meisten anwesenden Marines Kongs Ansprache bereits kannten und sowieso nichts Besseres zu tun hatten, beobachteten sie nun mit sehr gemischten Gefühlen ihre zwei neuen „Kollegen“.  
Die neben Garp stehende Tsuru verdrehte nur die Augen: „Was für ein Kindergarten.“

Dann blieb nur noch der Letzte im Bunde: Jackal. Noch einer dieser selbstbewussten, wahrscheinlich auch ziemlich selbstverliebten, Menschen, der auch keine Scham davor empfand seinen mit Gold bestickten schwarzen Ledermantel offen zu lassen, damit alle seinen gut ausgeprägten Sixpack bewundern konnten, sowie einen Teil des roten Tattoos, welches sich über seine rechte Seite zog. Genau wie der, von ihm in die Piraterie getriebene, Swangrey besaß er rubinrote Augen, glänzte jedoch anstelle von silbrig weißem, mit kurzem, goldblondem Haar.
„Sind wir hier fertig?“ Jack kippelte mit seinem Stuhl bedrohlich weit nach hinten, ein dunkler Stiefel auf der Tischkante abgestützt, um nicht die Balance zu verlieren, die Arme hinterm Nacken verschränkt.
Garp fiel erst nach diesem Hinweis auf, das Kong aufgehört hatte zu reden.

Die Augenbrauen des Großadmirals zogen sich finster zusammen, doch seine Stimme blieb neutral: „Fast. Ich will euch nur noch ein letztes Mal daran erinnern, dass ihr Sieben euch aktuell in der Probezeit befindet. Solltet ihr euch als zu problematisch erweisen und mehr Schaden, als Gutes tun, wird das Shichibukai-Projekt eingestampft, eure Kopfgelder aufgetaut und wir werden euch wieder wie gemeine Piraten jagen und zur Strecke bringen. Um die Bevölkerung zu beruhigen und um ihr euren guten Willen zu demonstrieren, werden wir vor allem am Anfang auch oft eine Zusammenarbeit zwischen Kollegen der Marine und eurer“, er zögerte kurz um das richtige Wort zu finden, mit Blick auf die sieben völlig verschiedenen Individuen, „Einheit anstreben.“Warren zog eine Grimasse: „Ihr wollt uns einen Wachhund mitgeben!“
Kong lächelte grimmig: „Wenn du das so sehen willst, Pirat. Ja, wir brauchen Hilfe im Kampf gegen den aktuellen Piratenhype, welchen Gol D. Roger vor zwei Jahren ins Leben gerufen hat, aber nein, es muss nicht zwangsläufig eure Hilfe sein. Ihr mögt etwas berüchtigter sein als die meisten, aber nichtsdestotrotz“, diesmal war sein Lächeln ehrlicher, „gibt es Piraten wie euch immer noch zu Hauf. Die wirklich namhaften Piratencrews empfinden es als unter ihrer Würde mit der Marine zusammenzuarbeiten. Ihr seid ersetzbar und wenn einer von euch gleich zu Beginn über die Stränge schlägt, werdet ihr diese Tatsache zweifelsohne zu spüren bekommen.“
Garp hatte auf irgendeine stärkere, amüsante Reaktion der Empörung gehofft, aber letzten Endes nickten alle sieben Piraten nur brav, der einzige Unterschied darin bestehend, wie lange sie davor zögerten.
Das war er also. Der Tag, der in die Geschichtsbücher eingehen könnte.
Der Tag, an dem die Marine begann offiziell mit Piraten zusammenzuarbeiten.
Einige erschrockene Aufschreie ließen seinen Blick zur Seite wandern.
Sakazukis Lavafaust hatte sich wütend in die Wand gebohrt, beziehungsweise ein Loch in jene hineingeschmolzen.
Die Frage blieb, ob man die Shichibukai je wirklich in ihren Reihen akzeptierte und wie groß der Widerstand ihnen gegenüber ausfallen würde…

+⌂+

Heyho,

Freut uns, dass du, auf welchem Wege auch immer, bei unserer Partner-MMFF gelandet bist und bis hierhin durchgehalten hast :D
Wie dir vielleicht schon aufgefallen sein könnte, beginnt unsere Geschichte zeitlich um das Ableben von Gol D. Roger herum (1500) und unser (vielleicht sehr hoch gegriffenes Ziel) wäre, den Weg zu beschreiben, wie die im Prolog vorgestellte Shichibukaifraktion sich langsam wandelt zu der Zusammensetzung, wie wir sie am Anfang von Ruffys Reise haben (also: Crocodile, Mihawk, Doflamingo, Hancock, Kuma, Gecko Moria, Jimbei) und ja, wir haben unser Bestes gegeben, alle bekannten zeitlichen Daten zusammenzusammeln, sodass es halbwegs realistisch bleibt (Stand: Kapitel 963).
Was man vielleicht auch noch erwähnen sollte wäre, dass euer Kapitän und euer Vize auch schon feststehen. Ihr erfahrt ihre Identität sowohl im Steckbrief, als auch im 1.Kapitel, wo wir uns Mühe geben euch ein ganz gutes erstes Bild von den beiden zu geben. Hier auch noch mal ein fettes Sorry, falls wir euch ein bissl mit Infos überladen, aber da ihr faktisch im Steckbrief auch wählen könnt, wie lange ihr bereits in der Crew seid, wollten wir euch möglichst wenig vorenthalten^^‘ (sollten weitere persönliche Fragen bzgl eures Charas auftauchen könnt ihr uns auch gerne noch mit persönlichen Mails überschütten xD)

Man liest sich hoffentlich ;-)

Liebe Grüße

Cookiecutter
(Valchen & Banzairaven)




►Aktuelle Crew (1502)◄

Käpt'n Melchior "Swangrey" Van Whiteclam(26) von Banzairaven
Vize/Arzt Zathrian Monroe(?) von Valchen
Schiffszimmerer Natanael Karthello(27) von naddle96
Koch Creedus "Creed" Ginko(31) von Abidos
Navigator Chester Goodfried(39) von Banzairaven
Navigatorin Nerea(21) von meowxmeow
Putzkraft Balthazar "Baz"(24) von Cup of Coffee
Musiker Ichigo(28) von Arisa-Uchiha
Arzthelfer Leonard(23) von Jack Redcap
Ausguck Taz Jonzu(24) von hanna leary
Schütze Evander "Eve" Slate(21) von Manganime

►Sonstige Charaktere von eurer Seite◄

Marineadmirälin Daito von Jack Redcap
Marineadmiral ??? von Manganime
Waffenschmuggler Joshua Blackwood von Federwolke


►Gesucht werden◄

Anmeldung für Nachzügler-Crewmitglieder derzeit geschlossen.

Davon mal abgesehen sind uns natürlich auch jede Art von Nebencharakteren herzlich willkommen, seien dies nun z.B. Gegner, Zivilisten, die mit einer kleinen Arcidee einhergehen oder Marinesoldaten, die mit der Crew zusammenarbeiten sollen^^ Wer will, kann sich da gerne auch austoben und mehrere Charas erstellen xD




►Steckbrief◄

► Anmerkungen◄

→ * sind freiwillig alles andere ist Pflicht
→ Zeitliche Einordnung: Wir befinden uns im Jahr 1502, bitte bedenkt dies beim Ausfüllen des Steckbriefs
→ Diese MMFF wird gegebenenfalls im späteren Verlauf Timeskips beinhalten. Diesbezüglich werden aber noch Fragen an die Crewmitglieder folgen, wir wollen euch aber nur schon mal drauf einstellen.
→ Die Anmerkungen in den Klammern bitte beachten und löschen
→ Falls ihr zusätzliche Informationen über das generelle Setting oder zu unseren Charakteren benötigt, könnt ihr uns gerne anschreiben
→ Website:
(Wenn ihr auf den Namen unter den Bildern der entsprechenden Charaktere klickt, erfahrt ihr meist noch etwas mehr)
Startseite
Shichibukai
Whiteclams
→ Neben den Crewmitgliedern sind natürlich auch jederzeit andere Nebencharas/Gegner gern gesehen^^  Steckbriefe dafür findet ihr hier

►Allgemeines◄

Username:

Vorname:
Nachname*:
Spitzname*:
Steckbriefname:*
Alter: (ab 16 Jahre)
Geschlecht:
Rasse*: (alle bekannten im One Piece Universum)
Sexuelle Orientierung:
Position:
Charaktersong:*

►Aussehen◄

Link*:
Augen: (Farbe & Form)
Frisur: (Farbe & Form)
Statur:
Größe:
Teint:
Besondere Merkmale*: (Narben, Tattoos, Piercings etc.)

►Kleidung◄

Allgemeiner Stil:

Alltagskleidung:
Schlafkleidung:
Schwimmen:
Formale Anlässe:

►Charakter◄

Charakter in Sätzen: (mind. 200 Wörter)
Charakter in Stichpunkten:
Stärken: (Mind. 3)
Schwächen: (Mind. 3)
Lieblingsessen und Lieblingsgetränk:
Vorlieben: (Mind. 3)
Abneigungen: (Mind. 3)
Hobbys:
Macken/Angewohnheiten:
Ängste: (Mind. 2)
Krankheiten*:
Träume/Ziele*:
Lebensmotto*:

►Herkunft und Vergangenheit◄

Herkunft:
Vergangenheit: (bis zum Crewbeitritt)
Wichtigste Ereignisse: (Hier bitte nochmal die Ereignisse zusammenfassen, die euren OC besonders geprägt haben)

►Familie◄

Mutter: (Name, Alter, Aussehen, Tätigkeit, Beziehung zum OC, lebendig/tot)
Vater: (s.o.)
Geschwister*:
Sonstige wichtige Personen*:

►Kampf◄

Waffen*:
Teufelsfrucht*: (Fähigkeit, Stärken, Schwächen etc. Typ bitte ankreuzen)
Paramecia [ ] Logia [ ] (Mystische/Antike) Zoan [ ]
Sonstige Ausrüstung:*(Waffenholster, Giftampullen, Munitionsgürtel etc.)
Stärken: (Mind. 3.)
Schwächen: (Mind. 3.)
Kampffähigkeiten:
Kampfverhalten: (defensiv, Fernkämpfer etc.)
Haki*:
Verhalten, wenn Gewinner:
Verhalten, wenn Verlierer:

► Crew◄

Wie ist dein Verhalten gegenüber/deine Meinung zu den einzelnen Crewmitgliedern?
(Bitte erläutern)
Nerea:
Natanael:
Creed:
Chester:
Baz:
Ichigo:
Leon:
Taz:
Eve:

Hast du Geheimnisse vor deinen Kameraden?
- (Wenn ja, erläutern, worum es sich handelt und wieso du es vor den anderen geheim hältst? Was würde passieren wenn dein Geheimnis ans Licht kommt?)

Wie stehst du zu Beziehungen an Bord?
- (versuchst du aktiv zu flirten, hälst dus für eine schlechte Idee etc. Der Einfachheit halber werden wir in der Vergangenheit keine Pärchen knüpfen und einige äußere Umstände werden ebenfalls dafür sorgen, dass es erst wirklich „persönlich“ für alle Beteiligten wird, wenn die restliche Crew wegen des Shichibukai-Beitritts abspringt und nur noch eure OC’s übrigbleiben)

►Crewbeitritt◄

An wen haltet ihr euch zu Beginn eurer Zeit an Bord:

[] Mel
[] Zath
[] Nerea
[] Natanael:
[] Creed:
[] Chester:
[] Baz:
[] Ichigo:
[] Leon:
[] Taz:
[] Eve:

Wie könntet ihr der Crew beitreten bzw. warum solltet ihr das tun wollen?
- (Ihr könnt hier auch gerne ausschweifender werden mit euren Ideen und auch gerne kleinere Arcvorschläge bringen)

►Die Zath-Ecke◄

Was hälst du von Zaths Feelz™ Droge und der Tatsache, dass er dich als Versuchskaninchen verwenden könnte? (Anmerkung: Bei Feelz™ handelt es sich um reine Emotionen, die entweder in flüssiger Form oder als Tabletten vertrieben werden. Ist es euch komplett egal, so lange er euch keine Liebe oder Lust verabreicht? Meldet ihr euch spaßhalber freiwillig um das Ganze mal auszuprobieren? Seid ihr vielleicht sogar süchtig nach einer bestimmten Emotion? etc.?)
-

Da Zath zum Produzieren von Feelz™ hin und wieder Emotionen benötigt, würdest du dir welche „abzapfen“ lassen, wenn er dich darum bittet?
(Bitte Begründen. Darf Zath dir nur negative Emotionen temporär entnehmen? Willst du das überhaupt nicht? Bedenke dass zum Beispiel deine „Angst“ nützlich wäre um deinem Käpt’n zu unterstützen.)
-

Wie stehst du zu Arztbesuchen bei Zath?
(Findest du es „unbedenklich“ ihn aufzusuchen und rennst wegen jedem Wehwehchen zu ihm? Vielleicht einfach nur um ihn zu nerven? Vermeidest du es vehement in seinem Arztzimmer zu landen, da du sein Getatsche nicht leiden kannst? Lässt du Behandlungen einfach über dich ergehen? Begibst du dich nur bei ernsthaften Verletzungen in seine – mehr oder weniger – fähigen Hände? etc.)
-

Wie gehst du damit um, dass Zaths seine Finger nicht bei sich behalten kann?
(Anmerkung: Zath hat sehr lange ohne menschliche Interaktionen auskommen müssen, deswegen versucht er nun so viel körperlichen Kontakt nachzuholen wie nur irgendwie möglich. Ob dieser unangemessen oder völlig harmlos ist liegt in Zaths eigenem Ermessen. Er hat immerhin so viel Ehrgefühl im Leib, dass er bestimmte Situationen niemals ausnutzen würde. )
-

Wie gehst du mit der Tatsache um, dass du Zaths Gesicht nicht kennst?
(Ist dir das total egal? Macht es dich nervös? Möchtest du wissen, was dahinter steckt? etc. Bitte Begründen)
-

Zath als dein Vize und möglicher Ansprechpartner
(Anmerkung: Zath nimmt seinen Job als Vertrauter, Seelsorger und Geheimnisbewahrer todernst und seine Tür steht dafür auch jederzeit offen. Würdest du dieses Angebot in Anspruch nehmen und dich bei Problemen an ihn wenden? Zum Beispiel in Fällen, mit denen du den Käpt’n nicht belästigen willst oder wenn es in eben jenen um den Käpt’n geht? etc. Bitte Begründen)
-

►Shichibukai – Ecke◄

Was tust du, wenn Marine/Piraten abwertende Kommentare darüber abgeben, dass ihr nun Teil einer Shichibukai-Crew seid?
- (ehrliche Antwort)

Welcher der aktuellen Shichis ist der Favorit deines Charas?
(Shichis werden auf der Website genauer erläutert.)

[] Keiner (wenn du beispielsweise generell schlecht auf Shichis zu sprechen bist)
[] Melchior/Swangrey (dein Käpt‘n)
[] Crocodile (ein junger, zielstrebiger und vielleicht etwas zu selbstsicherer Mann Mitte Zwanzig, der sich mit seinen Logiakräften bereits einen Namen gemacht hat)
[] Mihawk (Ein junger Mann, der es sich zum Ziel gesetzt hat der beste Schwertkämpfer der Welt zu werden. Noch ist er‘s nicht, aber seine Stärke und Ehrenhaftigkeit ist nichtsdestotrotz allseits bekannt)
[] Jackal (solltest du nicht in Gegenwart deines Käptn’s erwähnen, da letzten Endes Jack derjenige war, der die Macht über das Land der Familie Whiteclam übernommen und die Familie deines Kapitäns in die Piraterie gezwungen hat)
[] Salem (junge hibbelige, stets gut gelaunte Frau mit einem Fable für fremdartige Rassen und Kulturen, die als einziger Mensch eine Crew aus gefürchteten Eisriesen anführt)
[] Warren (ein provokativer Söldner, der sein Schicksal gerne einem Münzwurf überlässt, Adelige hasst wie die Pest und den man eigentlich nie ohne seinen flauschigen Anhang in Form einer Marderdame auftritt)
[] Fae (Ex-Marine und nach wie vor eine fanatische Verfechterin der absoluten Gerechtigkeit, zu deren Umsetzung ihr jedes Mittel recht ist, eine Soldatin durch und durch.)

Warum?
- (ehrliche Antwort)

►Verhalten gegenüber/Meinung zu…◄

Kopfgeldjägern:
Marine:
Weltregierung:
Andere Rassen:
Geld:
Liebe:
Männern:
Frauen:
Intimitäten:
Töten:
Tiere:
Kinder:
Alkohol:
Rauchen:
Drogen:
Familie Whiteclam:
Mel:
Zath:

►Sonstiges◄

Darf dein Charakter sterben?
[] ja
[] nein

Gibt es irgendeinen One Piecler aus der Zeit um 1500 rum, den du gerne in einer Arc auftauchen sehen wollen würdest?
- (keine Garantie, aber wenn es zur Story passt könnten wir ihn/sie vllt. entsprechend einbauen)

Fragen an uns?*:
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