Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Horseland-Kurzgeschichten

KurzgeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
26.11.2019
29.03.2021
6
8.927
1
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
26.12.2020 943
 
Hallo,
erstmal frohe Weihnachten an alle:)
Als ich vorhin mit meiner Familie einen Weihnachtsfilm sah, kam mir eine kleine Idee, welche ich sofort aufschreiben musste. Sie ist nichtts dolles und auch lyrisch keine Meisterleistung.
Ich hoffe sie gefällt trotzdem.

Lg
Cruella de Vil
------------------------------

Kleine Dampfwolken bilden sich vor Sarahs Gesicht. Frierend rieb sie ihre behandschuhte Hände aneinander, während sie sich lächelnd umsah. Spielende Kinder rannten umher, dessen Eltern sich in Gruppen unterhielten. Schnee rieselte in kleinen Flocken leise vom Himmel
"Hallo Sarah, hier ist heiße Schokolade." Lächelnd stand Alma vor ihr. In ihrer Hand hielt die Mexikanerin zwei Becher voller dampfender Flüssigkeit, in ihren braunen Augen spiegelte sich die die bunte Weihnachtsbeleuchtung. In der Kleinstadt wurde wie jedes Jahr am 24.12. ein Weihnachtsfest gefeiert. Inklusive Jahrmarkt, Weihnachtsbaum und Essensstände.
"Danke dir!"
"Ach alles gut. Komm mit. Da hinten sind Benni, Molly, Nani, Chloe und Zoe. Wir wollten uns den Weihnachtsumzug ansehen." Mit dem Kakao in der Hand folgte die Blondine ihrer Freundin zu der kleinen Gruppe. Lebhaft wurde Sarah begrüßt.
"Hallo ihr. Wo ist denn Will?", erkundigte sich Sarah nach dem fehlenden und erntete dafür bedeutungsvolle Blicke.
"Was denn? War doch nur ne Frage." Unter den Blicken ihrer Freunde bemerkte sie, dass ihre Wangen zu glühen begannen.
Abwehrend verschränkte sie ihre Arme vor der Brust und sah nun Benni an. Dieser zuckte mit den Schultern. "Keine Ahnung. War weg, sobald wir hier ankamen. Wahrscheinlich bei seinen Freunden." Wage deutete der Teenager auf eine Gruppe Jugendlicher, welche lauthals lachend vor dem Glühweinstand standen. Doch den bekannten Blondschopf konnte Sarah nicht darunter ausmachen.
Ein unsanfter Stoß von Mollys Ellenbogen holte sie aus ihrer Suche.
"Jetzt lass deinen Angebeteten doch in Ruhe. Oder hast du Angst, dass er ne Freundin hat, von der du nichts weißt?"
"Haha, ich will nichts von Will. Das ist ja lächerlich..." Sarahs Verteidigungsrede wurde von Nanis: "Psst, die Parade fängt an." unterbrochen. Tatsächlich wurde es es leiser.
Erwartungsvoll drängten sich Kinder und Erwachsene an den abgesteckten Weg. Die Eltern der sieben Freunde fanden sich ebenfalls bei ihren Kindern ein.

Ein Glockenklingeln kündigte den Start der Parade an und schon zogen zahlreiche, weihnachtlich geschmückte Wagen an den Bewohnern der Stadt vorbei. Durch die Luft flogen bunte Bonbons und Zuckerstangen.
"Mama, wann kommt der Weihnachtsmann?", ertönte eine Kinderstimme. Sarah musste unwillkürlich lächeln. Der Weihnachtsmann war jeden Jahr für die Kinder das Highlight des Festes. Er verteilte die meisten Süßigkeiten und nach der Parade hörte er sich alle Weihnachtswünsche der Kinder an und verteilte Geschenke an das Waisenhaus.
"Da kommt er!" Der schrille Kinderruf kam von weiter hinten. Und tatsächlich, zwei Pferdeköpfe kamen um die Ecke. Auf ihren Köpfen thronten Geweihe, hinter sich her zogen sie eine mit Tannengrün geschmückte Kutsche. An ihren Zaumzeugen hingen zahllose Glöckchen, welche bei jeder Bewegung ein Glockenspiel zum besten gaben. Der Kutscher war ein Elf. Hinter ihm saß der Weihnachtsmann und lachte in die Menge.
"Ist das nicht Willi?", beinahe fassungslos deutete Benni auf den Elfen und brachte so seine Eltern zum Lachen.
"Du wolltest es ja nicht machen."
"Na super, nur wegen mir macht er sich zum Horst.", murmelte der braunhaarige zerknirscht. Nun erkannte auch Sarah ihren Reitlehrer. Will war ganz in grün angezogen. Eine grün - rote Zipfelmütze verdeckte fast vollständig sein blindes Haar, seine Füße stecken in übergroßen, roten Schuhen.
Mit amüsierten Gesichtsausdruck lenkte er die braunen Pferde, welche Sarah nun als Jimber und Atztek erkannte. Letztere schielte immer wieder unwillig auf das angebrachte Geweih.
Etwas später kam die Kutsche zum Stehen. Sofort belagerten die Kinder den Weihnachtsmann, aber auch Will. Als es etwas ruhiger wurde, gingen auch die sieben Teenager zu der Kutsche.

"Hast du jetzt umgeschult?", lachte Alma, während Benni noch immer sehr niedergeschlagen wirkte.
"Sorry, dass du es machen musstest. Aber als Mama mich gefragt hatte, wollte ich das nicht machen. Hatte Angst, dass ich ausgelacht werde und nun wirst du das."
"Wer sagt das denn? Noch wurde ich es nicht und selbst wenn...", mit einem Schulterzucken beendete Will seinen Satz und grinste seinen Cousin an. Dieser wirkte aber wenig überzeugt.
"Ich hätte gerne so viel Selbstbewusstsein wie du... Deine Freunde sind hier. Die werden dich sicherlich auslachen.", entgegnete Benni und Will legte ihn fürsorglich eine Hand auf die Schulter.
"Werden sie nicht." Plötzlich flog Sand dem Jugendlichen um die Köpfe.
"Was soll das?" fauchte Will und stellte sich schützend vor seine Schüler.
"Das ist Zauberstaub, Liam. Bestäube uns doch zurück." Das Horseland Team stand zwei Mädchen und drei Jungen in Williams Alter gegenüber. Als Will diese erkannte, verzog sich sein Mund zu einem übermütigen Grinsen.
"Das sind Feen, welche Staub werfen. Außerdem, wen ich bestäube, entscheide immer noch ich." Unwillkürlich wurde Sarah rot. War das etwa eine zweideutige Anspielung von Will? Die Fremden fingen an zu lachen.
"Na gut. Dann erstarrst du eben zu Stein bei Sonnenlicht.", kam es zurück.
"Und das machen Trolle. Ich bin ein Elf. Habt ihr als Kinder jemals Fabeln vorgelesen bekommen.", nun lachte auf Will laut auf.
"Klugscheißer.", kam es nur zurück. "Dürfen wir den Herrn Elf denn eine Pizza spendieren?"
"Aber nur weil ihr immer so nett seid.", lächelte will, drehte sich dann aber zu Benni.
"Siehst du? Gar nicht So schlimm ein Elf zu sein, oder?"
"Nächstes Jahr machen wir es gemeinsam.", stimmte Benni ihm zu und geminsam machten sie sich auf den Weg zum Pizzastand
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast