Morgan Collister: Vertrauen und Verrat

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18
Elijah Mikaelson Hayley Marshall Niklaus Mikaelson OC (Own Character)
25.11.2019
25.11.2019
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25.11.2019 747
 
Hallo zusammen
Herzlich willkommen zu meiner ersten FF in diesem Fandom.
*Ich schreibe jedoch bereits eine bei TVD.*
Wie in der Kurzbeschreibung erwähnt, ist es eine alternative Handlung.
Klaus hat hier eine etwas andere Vergangenheit, mehr dazu wenn ihr es lest.

Im K2 erfährt ihr auch, bei welcher Folge genau ich einsteige.

Nichts gehört mir. Ich verdiene keine Geld hiermit.
Die Idee zur Serie stammt von Kevin Williamson, Julie Plec und L.J.Smith.
Jegliche eventuelle Ähnlichkeiten zu anderen Geschichten sind rein zufällig

Uploads unregelmässig.
Über Rückmeldungen freue ich mich immer!

Lg Angel Rose





Morgan Collister: Vertrauen und Verrat

Jedem dem du dein Herz schenkst,
schenkst du auch ein Messer

mit dem er dich entweder beschützen oder verletzen kann

Die Seite wo ich das Zitat gefunden habe: https://www.spruch-des-tages.org/sprueche/jedem-dem-du-dein-herz-schenkst-schenkst-du-auch-ein-messer-mit-dem-er-dich-entweder-beschuetzen-oder-verletzen-kann



Kapitel 1
Wenn aus Schmerz Hass wird…

Dreiundzwanzig Uhr elf.
Sie sass hier, allein. Prosecco war ihr bester Freund. Das säuerliche Prickeln erfüllte ihren Mund, jedes Glas betäubte den Verstand mehr, liess sie vergessen.
Den halben Abend hatte sie in der Bar verbracht. Quälend langsam war die Zeit vergangen.
Morgen würde sie die Quittung für die Masslosigkeit erhalten, doch das war ihr momentan egal. Alles was zählte war das kurzzeitige Glück, der Rausch.

»Ich habe schon gedacht, dass ich dich hier finden würde.«
Die Stimme war ihr nur allzu bekannt. Nein, nicht er! Sie drehte sich nicht um. Auch als er sich neben sie setzte, ignorierte sie ihn gekonnt.
»Bitte sprich mit mir, Morgan.«
»Nenn mich nicht so!«, zischte sie.
»Das ist dein Name.«
»Nein. Ich bin Mor.«
Seine hellbraunen Augen bohrten sich in ihre himmelblauen. »Wie du willst. Doch ich werde nicht zulassen, dass du dich seinetwegen zu Grunde richtest«, knurrte er.
»Das ist meine Entscheidung, Randolf.«
»Grundsätzlich schon. Aber ich bin dein Freund. Es schmerzt mich im Herzen dich derart gebrochen zu sehen; du bist nur noch ein Schatten deiner selbst. -Seinetwegen.«
Morgan umklammerte das Glas derart fest, dass es drohte jeden Augenblick zu bersten. Sie biss die Zähne zusammen. Bereits kurz nach ihrer Ankunft war sie Randolf begegnet. Sie hatten sich auf Anhieb gut verstanden. Er hatte ihr geholfen. War einer jener wenigen Personen, die ihre Vergangenheit kannten. Denen sie vertraute.
Dennoch. Der blosse Gedanken an das Vergangene schmerzte mehr, als sie ertragen konnte. Ihr Herz krampfte sich zusammen. Auf einmal rebellierte ihr Magen und Morgan wurde speiübel.

»Klaus nimmt sich alles, das er will. Es wird Zeit, dass ihm jemand Grenzen setzt. Dass ihm jemand eine Lektion erteilt«, sprach Randolf beharrlich weiter auf sie ein. Dabei strich er sich hektisch durch das nackenlange, braune Haar.
»Und wie willst du das anstellen, hmm? Schon bevor du auch nur in seine Nähe gelangst, bist du tot!«
»Nicht wenn wir das exakt planen.«
Morgan zog eine Augenbraue hoch. »Du willst dich ernsthaft mit Klaus und seiner gesamten Familie anlegen?«
»Wenn es notwendig ist, ja.«
»Du bist wahnsinnig!«
»Wahrscheinlich. Doch du bist mir wichtig, Mor. Ich kann und werde dich nicht mehr länger leiden sehen.«
Morgan dachte nach. Vermutlich hatte Randolf recht, auch wenn sie es nicht hören wollte. Seit sie hier war, hatte sie gelitten. War zeitweise beinahe im Elend ertrunken. Einzig Randolf hatte sie immer wieder aus ihrem tiefen Loch ziehen können.
Und was war mit Klaus?
Er hatte nichts Besseres zu tun als diese Hayley zu schwängern!
Ja, sie wusste davon. Das war mitunter ein Grund, weshalb sie sich derart schlecht fühlte. Der Hybrid hatte sie einfach ersetzt. Durch jemand jüngeren, fruchtbaren. Das Stechen in ihrer Brust war wie ein Dolchstich. So viel war sie ihm wert gewesen. – Oder eben nicht. Wut stieg in ihr auf. Bahnte sich gewaltsam einen Weg nach aussen. Morgan knirschte mit den Zähnen. Bislang hatte stets die Trauer den Schmerz überwogen, doch nun…zum ersten Mal war die Wut stärker.
Dieser Mistkerl hatte sie einfach vergessen!
Sie hatte ihm rein gar nichts bedeutet, wie seine Handlungen bewiesen.
So viel hatte sie seinetwegen in Kauf genommen. So viel verloren. Alles vergebens.
Randolf hatte recht. Klaus war zu weit gegangen.
Jetzt würde er dafür bezahlen.

Ich werde dir alles nehmen, was dir etwas bedeutet. Wie du mir alles genommen hast. Egal was es auch kosten mag, du wirst dafür bezahlen
Morgan blickte auf und nickte Randolf zu: »Ich bin einverstanden. Zeigen wir diesem Mistkerl, dass es ein Fehler war sich mit uns anzulegen.«

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