All because of you (Samu und Tamy)

GeschichteDrama, Romanze / P16
OC (Own Character) Riku Rajamaa Samu Haber
25.11.2019
16.09.2020
78
86.779
13
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09.05.2020 993
 
Tamy

Fasziniert stehe ich vor der goldenen CD, die nur eine von mehreren ist. Habe ich doch sowas bisher nur auf Fotos gesehen. Gerade wird mir so richtig bewusst, wie erfolgreich Sunrise Avenue und somit auch Samu tatsächlich sind. Auch die umfangreiche Gitarrensammlung, die sich in diesem Raum befindet, untermauert diese Erkenntnis. Neben den Gitarren befindet sich noch ein Mischpult, dahinter ein Mikrofon und ein E-Piano im Raum. „Demoversionen von Songideen nehme ich lieber hier und  nicht im großen Studio auf. Meist zusammen mit Riku. Wir arbeiten nicht selten gemeinsam stundenlang an Songideen. Zudem habe ich die Angewohnheit, meist nachts die besten Ideen zu haben, die ich dann auch sofort umsetzen muss. Es befinden sich dutzende Ideenfetzen auf meinem Handy. Wenn daraus Melodien werden, spiele ich sie hier für mich ein. Entweder tüfteln Riku und ich erst alleine daran, teilweise machen wir es aber auch gleich in der Gruppe. Jeder der Jungs trägt letztlich seinen Teil zum Song bei. Nicht selten kommt dabei dann etwas anderes bei raus, als ursprünglich von mir gedacht.“ Inzwischen hat sich Samu auf das sich ebenfalls im Raum befindliche Sofa gesetzt und mich seitlich auf seinem Schoß platziert.

Seine Worte faszinieren mich, ebenso die Tatsache, dass er mich Anteil an seinen Gedanken und seinem Leben nehmen lässt. Es ist nicht selbstverständlich, dass er sich so vor mir öffnet, deshalb macht mich dieses Vertrauen, das er mir entgegen bringt, umso glücklicher und irgendwie auch stolz. „Danke…“ hauche ich an seinen Lippen, denn ich muss ihn einfach küssen. „Danke wofür, prinsessa?“ seinen fragenden Blick wische ich mit meinen Händen von seinen Wangen fort und erkläre ihm „Danke… für deine Offenheit und dein Vertrauen in mich, suuri.“ Bevor er etwas darauf entgegnen kann, liegen schon wieder meine Lippen auf den seinen. Er schmeckt einfach viel zu gut. „Was hast du nur für Zauberkräfte suuri?“ Mit meinem Zeigefinger fahre ich die Konturen seines Gesichtes entlang. „Du schaffst es, dass ich mich, bei allem was du tust, jedes mal noch ein bisschen mehr in dich verliebe.“ Seine wunderschönen Augen, die mir entgegen strahlen, bekommen dieses bezaubernde Glitzern. Ich möchte darin versinken und nie wieder auftauchen. Seine Antwort geht in einem weiteren Kuss unter, in den wir uns beide fallen lassen. Bevor dieser jedoch tiefer werden kann, werden wir durch ein Geräusch, das, so vermute ich offenbar richtig, die Türglocke ist. Denn Samu gibt ein bedauerndes Fluchen von sich und schiebt mich vorsichtig von seinem Schoß. „Kleines, wir müssen das leider auf später verschieben. Unsere Pizza ist da.“ Schon geht er auf die Tür zu und dreht sich noch kurz zu mir um „Ich gehe schon voraus, kommst du dann auch?“ mein zustimmendes Nicken sieht er schon nicht mehr.

Schnell lösche ich noch das Licht, schließe die Türe ab und gehe mit dem Schlüssel in der Hand nach oben. Mit der Pizzaschachtel und einer Flasche Wein in der Hand, schließt er gerade die Haustür, als ich am Ende der Treppe ankomme. Gemeinsam gehen wir in den Wohnbereich, wo ich ihm beides abnehme. „Ich nehme das, dann kannst du schon mal Gläser und Besteck besorgen, damit wir gleich essen können.


Samu

Mit Gläsern, Servietten und Besteck bestückt, begebe ich mich zu meiner prinsessa, die es sich mit unserem Abendessen am Couchtisch bequem gemacht hat. Bevor ich mich zu ihr setze, einigen wir uns noch auf den Film, den wir uns anschauen werden. Schon beinahe wie ausgehungert stürzt sich Tamy auf die Pizza. Ich kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen, denn völlig unkompliziert nimmt sie die Finger und beißt genießerisch in ein Stück der Pizza. „ Hmhhh! Ist die lecker. So eine fantastische Pizza hatte ich schon lange nicht mehr.“ Mit Genuss leckt sie über ihre Finger, an denen etwas von der Tomatensoße haftet. Ich bin mir nicht so ganz schlüssig darüber, ob sie dies nicht mit purer Absicht macht, um mich zu reizen. Sollte es so sein, gelingt ihr dies, wie ich zu meiner Schande gestehen muss, perfekt. Mein Schwanz fühlt sich dadurch sofort wieder angesprochen, was ich jedoch eifrig versuche zu ignorieren. Mit einem Schluck Wein und dem Blick auf den Fernseher gerichtet, versuche ich mich abzulenken, was mir allerdings vorerst nur mäßig gelingt. Doch offenbar ist meine Libido mal wieder mit mir durchgegangen, denn Tamy isst weiter, ohne weitere Avancen in diese Richtung zu machen. Nachdem wir nun stillschweigend, nur die Kau und Schluckgeräusche waren zu hören gewesen, den Großteil unserer extragroßen Pizza verdrückt hatten, lässt sie sich mit einem zufriedenen Seufzen in die Sofalehne sinken und streicht sich mit den Worten „Boah, jetzt bin ich aber voll.“ über den Bauch.

Auch mir reicht es, worauf ich mich zu ihr lehne und meinen Arm um ihre Schulter lege. „Dann lass uns in Ruhe verdauen und den Rest des Filmes anschauen.“ Es ist ein herrliches Gefühl, einfach nur mit ihr dazusitzen und ihre Nähe zu genießen. Ich kann nicht umhin, immer mal wieder meine Nase in ihre Haare zu stecken und deren Duft aufzusaugen. Wie lange ist es schon her, dass ich solch eine Harmonie genießen durfte? Tja, leider schon ewig. Die Zeiten, in denen ich mit Vivi solch gemütliche Filmabende gemacht hatte, sind schon beinahe verjährt. Sie war eher der Partytyp, brauchte immer Leute um sich herum. Zeit allein, Zweisamkeit, gab es in den letzten Monaten, eigentlich sogar Jahren, sehr selten bis gar nicht. Umso mehr genieße ich natürlich nun diese Momente. Nachdem der Film dann zu Ende ist, schnappe ich mir die Reste unseres Essens , bringe sie in die Küche und überlasse währenddessen Tamy die Auswahl unseres nächsten Filmes. Zwar findet man keine typischen Frauenfilme in meiner Sammlung, doch sie wird trotzdem fündig. Eddie Murphy hat es ihr angetan, also wird es eher lustig werden. Diesmal platzierte ich mich so, dass ich sie mir zwischen die Beine setzen konnte, den Rücken an meine Brust gelehnt. So habe ich sie nah bei mir und kann sie noch besser genießen. Ihre Wärme, ihren Duft von dem ich einfach nicht genug bekommen kann.