Aufstieg des letzten Drachen

GeschichteAllgemein / P16
Arianne Martell Beric Dondarrion Jon Schnee Oberyn Martell OC (Own Character) Thoros von Myr
24.11.2019
14.02.2020
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Aerion

Als seine Schiffe nur in die Nähe von Königsmund kamen, fing der Gestank nach Scheiße schon an und wurde dann immer stärker. Wie verrottet mussten die Kanalisationen sein, damit es so stark stank. Die Stadt, die seine Familie errichtet hat, fing an ihn anzuwidern.
Aerions Kabinentür wurde geöffnet und einer der Unbefleckten trat ein.
„Mein Prinz, wir werden gleich anlegen.“, sagte der Soldat und ging wieder.
Aerion seufzte, streichelte Geist, der auf der Schiffsreise stark gewachsen ist und fast die Größe eines normalen Wolfs hatte, und fing an sich anzuziehen. Seine schwarz-blaue Garderobe gefiel ihm, doch schwarz-rot wäre ihm trotzdem lieber gewesen.
Auf dem Deck des Schiffes machten sich die 6 Unbefleckten, die er auf seiner Suche nach dem Usurpator mitnehmen würde, bereit für den Landgang. Viele waren während der Fahrt seekrank geworden und waren sicher erleichtert wieder an Land zu gehen.
Mit seiner Leibgarde, Geist und einem Geschenk für den König ging er von Bord, wo schon ein Ritter der Königsgarde mit einigen Goldröcken auf ihn wartete.
„Seid ihr der Besitzer dieser Schiffe?“, fragte der weiße Ritter, ohne vom Pferd abzusteigen.
„Stimmt, aber dürfte ich nach euren Namen fragen?“, antwortete Aerion, mit einem leichten nördlichen Akzent.
„Ser Meryn Trant aus der Königsgarde. Der König will euch sofort sehen. Was ist euer Name?“
„Aerion aus dem Haus Perzys.“
Danach sagten beide nichts mehr und sie wurden zum roten Bergfried geführt. Aerion war leicht verblüfft, dass die meisten Menschen in Königsmund in den heruntergekommensten Sachen rumliefen. Aerion hat von dem schlechten Zustand der Stadt gehört, doch nie gesehen, da er in Rabengestalt meistens nur die Ratssitzungen und Varys abgehört hat. Interessant.
Ser Meryn wurde von den Bewohnern von Königsmund nicht gerne gesehen und die meisten gingen ihm aus dem Weg. Manche Leute finden es anscheinend nicht gut, wenn man kleine Mädchen schlägt und vergewaltigt.
Der rote Bergfried war ein besonderer Anblick. Er war riesig und Aerion konnte nicht glücklicher sein, als er noch Drachenreliefs von außen erkennen konnte, die Robert nicht entfernen konnte.
Nach einer sehr langen Diskussion über die Anwesenheit von Geist, der von den Wachen als gefährlich angesehen wurde, brachte man ihn in den Thronsaal, wo anscheinend bis jetzt der Hof gehalten wurde.
´Da will mich jemand gebührend empfangen. Sehr schön. Ich treffe ein, wenn der König zum ersten Mal nach vielen Jahren selbst die Bittsteller empfängt. ´, überlegte sich Aerion, während er den Thronsaal betrachtete.
Die Drachenköpfe und andere Dekorationen waren entfernt worden und der Raum war mit vielen Leuten gefüllt. Er konnte die Wappen der Blounts und Schurwerth erkenne. Robert saß auf dem eisernen Thron und Lord Jon Arryn stand neben dem Thron.
„Aerion aus dem Hause Perzys!“, wurde er laut angekündigt. Trant muss dem Herold seinen Namen gesagt haben oder es war die Spinne.
„Tritt vor.“, sprach der König.
Während Aerion vor die Stufen des Thrones trat, konnte er links neben Lord Arryn weitere Personen sehen, die dem kleinen Rat angehörten.
„Erzähl, wer du bist.“, befahl der König, als seine Augen anfingen wässrig zu werden und er sich so im Thron festkrallte, dass man Blut sehen konnte.
„Mein Name Aerion Perzys, wie ihr sicherlich schon gehört habt. Meine Mutter stammt aus dem Norden und die Familie meines Vaters stammt aus Essos. Meine Eltern starben, als ich klein war, und ich wurde von Wildlongen jenseits der Mauer entführt. Ich konnte mich nach einigen Jahren befreien und floh nach Essos, wo ich reich wurde. Ihr schuldet mir übrigens 4 Millionen Drachen.“
Bei jeden der Worte wurde der Hof stille, bis der letzte Satz den Hof zum Aufschreien brachte.
„Was meinst du mit dem letzteren? Wir haben keine Schulden bei dir gemacht.“, fragte Lord Arryn leicht verwirrt.
Aerion fing an zu lächeln. Er hat nicht gerechnet, solch eine Gelegenheit zu finden.
„Ich bin in Braavos Viserys Tagaryen begegnet und habe ihn eins seiner Schmuckstücke abgekauft. Dieses war dummerweise der Familienring der Tagaryens, was mir Zugriff auf alle Gelder der Tagaryens gab und damit auch auf die 4 Millionen Drachen, die der irre König bei seinem Tod hinterließ.“
„Das waren Gelder der Krone, die an den neuen König übergingen. Die eiserne Bank hat uns Recht gegeben.“, kam es von einer leicht wütenden Hand zurück, während der König nichts mehr verstand.
„Bei der Bank wurde ein Fehler gemacht und man hat einen Gesandten zu eurem Meister der Münze geschickt, der euch eigentlich über den Fehler und den Anspruch auf das Gold unterrichten sollte.“ Aerions Grinsen wurde größer, als alle verärgert zu Lord Baelish schauten, der sich panisch nach einem Fluchtweg umschaute.
„GENUG, dieses Problem werden wir später klären. Jetzt will ich erst einmal mit Lord Perzys allein reden.“, brüllte Robert und ging, ohne auf die anderen im Raum zu hören zu seinem Solar, während Aerion folgte.
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