My Sherlockender

von sammy0703
OneshotRomanze, Freundschaft / P18 Slash
DI Gregory Lestrade Dr. John Watson James "Jim" Moriarty Mrs. Hudson Mycroft Holmes Sherlock Holmes
24.11.2019
08.12.2019
9
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Vllt ein bisschen unlogisch aber WHO CARES?!
Schönen 3. Dezember
LG Sammy

Mystrade

Es geschah nicht oft, doch wenn es passierte, dann richtig.
Mycroft Holmes war geschockt.
Also, so richtig geschockt.
Sprachlos, er sah keinen Weg in die Zukunft.
Er wusste nicht, wie er weiter verfahren sollte.
Er wusste nicht, wie er sein Leben fortführen sollte.
Schockiert starrte er auf das einem Fieberthermometer ähnelnde Gerät.
Er wünschte, er hätte sich dieses nie gekauft.
Doch hätte das irgendetwas verändert?
ES war trotzdem da, ob er es nun wusste oder nicht.
Zwei Streifen.
Das war das, was er sah.
Das war der Beweis.
Das war der Grund für all seine Probleme in letzter Zeit.
Seine ständige Übelkeit, seine Kopfschmerzen, seine dauernd wechselnden Launen.
Er war schwanger!
Das dies unmöglich ist, da er doch ein Mann sei, hatte er schnell von sich geschoben. Er wusste von seinem Genfehler und dass er als wohl einziger Mann auf dem Planeten eine Gebärmutter besaß.
Wie ein Blitz schlug der nächste Gedanke in ihn.
Wie sollte er das nur seinem Freund erklären?
Wie würde Gregory das nur aufnehmen?
Doch vor allem: Wollte er das Kind?
Mycroft selbst war dem Kleinen - oder der Kleinen - nicht gänzlich abgeneigt, er war bereit die Schmerzen einer Geburt in Kauf zu nehmen.

Eine Weile noch stand er nachdenklich, vollkommen in Gedanken versunken, im Esszimmer des Hauses, das er mit seinem Freund gemeinsam bewohnte.
Erst das Geräusch des Schlossklickens, Greg ankündigend, riss ihn aus seinen Gedankengängen. Unruhig sah er auf.
Was würde Gregory sagen? Was würde er denken?
"Myc? Geht es dir gut?"
Greg hatte ihn bemerkt, besser gesagt seinen wehmütigen Gesichtsausdruck. Sofort war er an seine Seite geeilt und hatte die zitternden Hände des Politikers umfasst. Besorgt wurde Mycroft aus diesen Augen, die wie geschmolzene Schokolade schienen, betrachtet.
"Wir-wir müssen reden, Gregory!"
"Du willst dich doch nicht trennen. Oder?" Angst schwang in der Stimme des Detective Inspectors mit.
Wild schüttelte Mycroft den Kopf.
"Nein, aber du wirst es wollen."
"Was redest du da? Ich liebe dich, Mycroft Holmes. Niemals könnte ich mich von dir trennen!", rief Greg leidenschaftlich aus.
"Sag niemals nie!"
"Du machst mir Angst, Myc! Was ist los, Darling?", fragte Greg leise.
"Ich- ich bin schwanger!"
"Ich - Du- Was?"
"Ich bekomme ein Kind, Gregory!"
"Aber du - du bist ein Mann! Oder hast du mich betrogen? Das ist es, nicht wahr? Du hast eine schöne Frau getroffen und dich in sie verliebt, nicht wahr?"
Entsetzt sah Mycroft ihn an.
"Gregory Lestrade! Hör mir jetzt ganz genau zu! Ich. Liebe. Dich. Hörst du? Dich Gregory Lestrade, ich liebe DICH!
Es ist ein Genfehler. Ich habe eine Gebärmutter und bin damit in der Lage, Sperma zu empfangen. Ich bin schwanger von dir. Wir werden Eltern. Sofern du das Kind willst!"
"Ich- ich  das Kind will? Natürlich will ich. Oh Gott Mycroft! Weißt du, wie glücklich du mich machst? Ich liebe dich!"
Greg drückte ihm liebevoll einen Kuss auf die Lippen. Erleichtert erwiderte Mycroft den Kuss, vertiefte ihn bis er sich von liebevoll zu leidenschaftlich wandelte!