Stahlklingen der Nachtraben

von Zeref36
GeschichteAllgemein / P18
Emiya Kiritsugu Emiya Shirou Illyasviel von Einzbern Kotomine Kirei OC (Own Character) Tohsaka Rin
24.11.2019
01.02.2020
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ACHTUNG: Es handelt sich hierbei um eine von Nazis kontrollierten Welt. Ich unterstütze mit diesem Werk weder die Taten der Nationalsozialisten, noch heiße ich die Ideologie gut. Diese Geschichte handelt vom Widerstand meiner OCs gegen diese verdrehte Welt. Ich hoffe, das ihr werte Leser das versteht. Anderfalls wäre diese Geschichte nicht das, was ihr gerne lesen wollt.


Prolog: schwindender Widerstand

1. April 2004, Berlin, Germania:

Zwei schwarz gekleidete Männer mit roten Armbinden durchschreiten eine Sicherheitskontrolle eines Hochsicherheitsgefängnisses der Thule, in welcher die letzten überlebenden Juden wie Widerständler einsitzen, die mit ihrer Magie dem Reich nach als staatsfeindliche Terroristen gelten und eigentlich dem Gesetz nach bald zum Erschießungskommando müssten. Doch hier handelt es sich um das inoffizielle Forschungszentrum der arkanen Künste, wie die Öffentlichkeit dieses Gebäude her kennt, denn selbst in Zeiten nach dem Endsieg schweigen die Thule über ihren ûbermäßigen Beitrag zur Dezimierung der Nachtwache außerhalb Dublins sowie anderer, weniger gefährlicher Widerstandsorganizationen, da der Uhrenturm und die Kirche nach deren Niederlage gegen die großdeutschen Magi, die unter Magiern auch als "Sonnenkreis-Krieg" bezeichnet wird. "Bist du sicher, da sich die in Bretthammers verschlüsselten Brief erwähnte geheime Waffe hier in diesem Gefängnis befindet?", fragt der Mann mit dem schwarzen Haaren, der Zigarette im Mund und einem Vollbart, seinem Gegenüber. Der wiederum meint seufzend: "Sebastian, hör zu. Zweifeln ist hier nicht angesagt. Selbstverständlich könnte es hier um eine Falle handeln, doch wir müssen der Quelle der Résistance vertrauen. Ich kenne diese Leute, denn zumindest kannst du nach Jahren langen gemeinsamen Kampf auf mich und Sirius vertrauen, nicht wahr. Außerdem haben wir beide noch jemanden, der zuhause auf uns wartet." Zustimmend nickt Sebastian Erich Rhoell zu und folgt ihm durch einen weiteren Gang, bis zwei Wachen der Armee vorbeikommen und sie fragen: "Heil dem jungen Führer. Wer hat sie reingelassen? Zeigen Sie mir Ihre Bescheinigung!" Sebastian müht sich zu einem Heilsgruß ab, ehe er antwortet: "Sehen Sie unsere Gestapouniformen nicht, sie Volltrottel? Außerdem wissen Sie überhaupt, mit wem sie denn reden? Der Mann neben mir ist Kommisariatsermittler Erich Rhoell aus Vichy! Ja der Erich Rhoell, welcher zahlreiche Aufstandische hat pfählen, nur um zu prüfen, ob dieser moldawische Kriegsherr in der Geschichte, Vlad Tempest III., wirklich effizient damit war! Übrigens bin ich nur sein Adjutant, welcher selber dieses Spektakel bezeugen kann. Und nun verziehen sie Trottel sich wieder auf ihren Posten, wo Sie wohl eigentlich sein sollten, nicht wahr?" Eingeschüchtert verbeugen sich die drei jungen Wachen und führen schnell ihre Patrouille aus, nicht ohne wie Sebastian und Erich den Fühergruß zu heben. "Musstest du schon wieder mit mir angeben? Dir scheint das wohl zu gefallen. Außerdem war Vlad Rumäne, nicht Moldawier." Grinsend schaut Sebastian seinen gekränkten Kameraden aus seiner Zeit in Vichy an und meint: "Wieso ist doch besser zu sagen, du hattest Aufständische statt Nazis der Waffen-SS gepfählt. Komm lass uns weiter." Da kann Eich nur wieder seufzen und spürt laut den Informationen der Résistance den Bereich der geheimen Artefakte auf, in welchen beide still und heimlich eindringen. Schnell und mit tödlicher Präzision schaltet der Elektromagier drei Wachen der Thule aus, um Erich den Zutritt in eine besonders abgeschirmte, mit dicken Bleitüren versperrte Einzelzelle zu verschaffen. "Verdammt, wahrscheinlich habe ich nun beim Entriegeln der Tür den Alarm ausgelöst.", flucht der Rhoell und stößt gewaltsam die Tür auf, nur um eine angekettete, vertrocknete Leiche eines Mannes Mitte Dreißig zu sehen, die aus verdorrten Augenhöhlen ihn in deren Finsternis zu blicken scheint. Sebastian zückt derweil seine 9mm und schießt mit seiner Elektromagie verstärkte Railgungeschosse, sodass er die anstürmenden Wachen zurückdrängen kann. Unglücklicherweise führt nur ein gerader, enger Gang in die Freiheit, und aus diesem strümen nun unzählig weitere Wachen, sowie schreiende Thule-Offiziere. "Und was machen wir nun, du Genie??", mault der Raucher seinen neben der Leiche knienden Kameraden an, der seltsamerweise nun aus Sebastians Augenwinkel zu grinsen scheint. "Sebastian, lass uns kurz mal tauschen, denn ich glaube du solltest ihm die Ketten durchbrennen. Wenn ich recht behalte ist er die Lösung unserer Problem! Mach schnell!"
Ungeduldig tritt Seabstian an die Leiche heran, als diese sich nach einem kleinen Funkenschlag des Widerständlers zu regen scheint und ihren fahlen Mund plötzlich 9ffnet, doch nur unverständliche Töne herausdringen! Sichtlich verschreckt zwingt sich Sebastian, diese grauenhafte Gefühl angesichts dieser wohl untoten Person vor ihm zu igrorieren, weshalb es ihm dank seiner gebündlelter Blitze gelingt, sämtliche Ketten zu lösen, woraufhin er von dem Untoten ein dankbares Nicken zu erkennen glaubt und es mit Blitzen um sich schleudernd alle einfallenden Wachen und Thule schön durchbratet! Dann holt dieser mysteriöse Untote tief Luft und silbrige, nebelhafte Schleier entsteigen den Leichen, welche allesamt im Mund des Untoten verschwinden, woraufhin sich nach einem grellen Leuchten dieser Mann wieder gänzlich menschlich aussieht! Nun stockt es Erich der Atem: dieser untote Mann sieht Sebastian ziemlich ähnlich, vom Gesicht, der Statur, sogar der Bart und auch die Magie scheinen annähernd identisch. "Scheinbar ist er unsere Waffe, nicht wahr Erich?", meint Sebastian trocken lachend, ehe sie zu dritt die Flucht ergreifen, nachdem der mysteriöse Mann sich eine Uniform einer toten Wache übergestreift hat

Ende des Kapitels.
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