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A Winter's Ball

KurzgeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Alexander Hamilton Angelica Schuyler Church George Washington Hercules Mulligan John Laurens Marquis de Lafayette
21.11.2019
21.11.2019
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Das Kerzenlicht flackerte und erhellte den kleinen Raum nur spärlich. Der Wind zerrte unerbittlich an den Fensterscheiben, hinter denen sich bereits tausende Schneeflocken tummelten. John drehte die weiße Feder zwischen Daumen und Zeigefinger.
Das gelbliche Blatt Papier lag jungfräulich vor ihm und wartete darauf mit der dunkelblauen Tinte beschrieben zu werden. Doch er saß bereits seit einigen Minuten an seinem Schreibtisch und dennoch wusste er nicht wie er beginnen sollte. Natürlich hatte er daran gedacht den Brief wie üblich zu beginnen.

„Mein lieber Alexander…“

Er hatte die Feder schon in das nebenstehende Tintenfass tauchen wollen, doch plötzlich hatten sich diese Worte nicht mehr richtig angefühlt. Irgendetwas in ihm sträubte sich, doch John wusste nicht so recht was.
Er kaute nachdenklich auf seiner Unterlippe herum und schaute aus dem Fenster, hinaus in das Dunkel, in welchem die Schneeflocken auf und ab tanzten. Es war sicher erst kurz nach sechs Uhr, doch die Sonne war schon vor zwei Stunden hinter den grauen Wolken versunken. John mochte den Winter nicht. Er war kalt und beißend und unerbittlich. Wesentlich lieber war ihm der Sommer.

Dann war es warm. Warm… Ohne es zu wollen, glitten John’s Gedanken davon und bahnten sich ihren eigenen Weg durch seinen Kopf, bis sie schließlich auf ein Bild stießen, dass er ganz bewusst vergraben und versteckt hatte. Ein Bild von Alexander’s braunen, warmen Augen, in welchen John jedes Mal versinken könnte, wenn er hineinsah. Ob seine Hände sich ebenso warm anfühlen würden, wenn sie ihn fest an sich drücken würden? Eine Umarmung, die mehr versprach als nur Freundschaft? John schüttelte den Kopf.
Nein, natürlich nicht. Als ob seine albernen Fantasien je Wirklichkeit werden würden? Niemals würde Alexander so für ihn fühlen, warum auch? Es war krank, er war krank. Irgendwas stimmte nicht mit ihm und dennoch… Es gab Momente, da fühlte sich dieses Verlangen in John’s Brust richtig an. Mehr als richtig.

So als gäbe es gar keine andere Möglichkeit für ihn, als Alexander zu wollen. Und John wollte ihn. Er wollte mehr als nur seine Freundschaft, mehr als die Worte, die er ihm schrieb… Er wollte die Blicke, die Alexander den Frauen auf der Straße zuwarf. Diese süße Verheißung, dass er ihnen gehören könnte, wenn auch nur für eine Nacht. Doch das würde nie geschehen und das wusste John. Auch wenn es eine schmerzliche Wahrheit war, über die er lieber nicht allzu viel nachdachte. Es würde ihm wohl das Herz brechen.
Plötzlich klopfte es an seiner Tür und John zuckte erschrocken zusammen. Ohne auf ein zustimmendes Wort seinerseits zu warten, öffnete sich die Tür und Alexander betrat das kleine Zimmer. Seine Wangen und Nasenspitze waren von der Kälte leicht gerötet und in seinem dunklen Haar hatte sich die ein oder andere Schneeflocke verfangen. John’s Herz überschlug sich angesichts dieses Anblickes ein paar Mal, ehe es wieder in seinen üblichen Rhythmus zurückfand.

„A-Alex, was machst du denn hier?“, fragte er schnell, um ein peinliches Schweigen zu vermeiden. „Na dich abholen, wieso bist du noch nicht angezogen?“, antwortete Alexander und musterte John von oben bis unten. Sein lockiges, braunes Haar hing ihm wirr ins Gesicht und sein weißes Hemd war nur zur Hälfte zugeknöpft.
„Mich abholen?“, erwiderte John verwirrt und Alexander lachte. „Hast es wohl vergessen, was Jackie?“ John schoss urplötzlich die Schamesröte ins Gesicht. Nicht nur weil es ihm unangenehm war, dass er augenscheinlich eine Verabredung mit Alex vergessen hatte, sondern auch aufgrund des Spitznamens.

„Macht nichts, ich hätte es auch was vergessen, wenn Lafayette mich nicht daran erinnert hätte.“, sagte Alexander, ging zum Schrank und begann darin zu suchen. „Lafayette? Okay würdest du mir bitte auf die Sprünge helfen?“, bat John und drehte sich auf seinem Stuhl halb um. „Na der Ball.“, kam es von Alex und er hielt triumphierend eine beigefarbene Weste in die Höhe. „Der Ball? Oh, ach ja. Ich erinnere mich.“, murmelte John und fuhr sich durch die Haare.
Wenn er ehrlich war, dann er gerade überhaupt nicht in der Stimmung, um tanzen zu gehen. Zu sehr hatten seine Gedanken ihn aufgewühlt.

„Genau, also zieh dich an.“ Alexander schmiss ihm die Weste entgegen und John bekam sie gerade so zu fassen. „Ach weißt du…irgendwie ist mir gerade nicht danach.“, seufzte er und ließ das Kleidungsstück langsam sinken.
„Was? Willst du mich etwa mit Lafayette und Hercules allein lassen?“, fragte Alexander und klang beinahe schon entrüstet, was nun dadurch unterstrichen wurde, dass er sich die Hände in die Hüften stemmte.

„Du sagt das, als wäre das was schlimmes.“, entgegnete John. „Hey, ich möchte einfach meinen besten Freund dabei haben. Ist das zu viel verlangt?“ Alex lächelte und es war die Art von Lächeln, das John die Knie weich werden ließ.
Er atmete tief durch und stand dann auf. „Na schön, weil du es bist.“ „Großartig!“, rief Alex und das Lächeln wurde noch breiter. John schmunzelte und fragte sich, ob sein Freund wusste, was für eine Macht er über ihn hatte. Vermutlich nicht, doch die Wahrheit war, dass John sich für Alexander vermutlich auch von einer Klippe in den sicheren Tod stürzen würde. Eine einfache Bitte würde genügen.

Das war auch der Grund dafür, dass er keine zehn Minuten später mit ihm in einer Kutsche saß, die sie zum Anwesen von Philip Schuyler bringen würde. Beim Gedanken daran, drehte sich John der Magen um. Nicht weil er Schuyler nicht leiden konnte, schließlich hatte er den Mann noch nie zuvor getroffen, sondern weil er drei Töchter hatte.
Alle im heiratsfähigen Alter und, wenn man dem Getuschel glauben konnte, alle wunderschön. Und im Allgemeinen dienten solche Feste dazu eine gute Partie für seine weiblichen Nachfahren zu finden.

Alexander war zwar nicht reich, aber intelligent und noch dazu die rechte Hand von George Washington. Es würde sicher auch ohne diesen Ball genug Frauen geben, die einen Antrag von ihm auf keinen Fall ablehnen würden. John schob missbilligend die Unterlippe vor. Jetzt hatte er noch weniger Lust auf diesen Abend.

„Hey, worüber denkst du nach?“ Die Frage kam so unerwartet, dass John zuerst nur zusammenhangsloses Zeug stotterte, ehe er in der Lage war einen vernünftigen Satz zu artikulieren.
„Nichts, alles bestens.“ „Sicher? Du siehst so aus, als würdest du über irgendwas nachdenken.“, sagte Alexander. „Und es scheint dich traurig zu machen.“ John presste unwillkürlich die Lippen aufeinander und schüttelte den Kopf. „Nein, alles in Ordnung. Mach dir bitte keine Sorgen um mich.“ Und es blieb das letzte gesprochene Wort für den Rest der Kutschfahrt.

Was tatsächlich recht ungewöhnlich war, da Alexander selten nichts zu sagen hatte. Und dennoch schwieg er an diesem Abend, bis sie vor dem beachtlichen Anwesen der Schuylers aus der Kutsche stiegen.
„Da seid ihr ja, wir dachten schon ihr würdet nicht mehr kommen.“, kam es von Hercules, der sie angrinste und dessen weiße Zähne blitzend aus seinem dunklen Gesicht hervorstachen. „Könnte ich euch nicht verübeln, vielleicht wolltet ihr auch lieber eine private Soirée feiern.“ Lafayette wackelte verschwörerisch mit den Augenbrauen und wohingegen Alexander anfing zu lachen, wollte John am liebsten im Boden versinken.

Es war ihm stets unangenehm, wenn der hochgewachsene Franzose solche Witze machte, doch meist schaffte er es sein Unbehagen zu verbergen. Lafayette konnte ja nicht wissen, dass John tatsächlich den Abend lieber allein mit Alex verbracht hätte. Doch das würde er gegenüber seinen Freunden natürlich nie zugeben.

„Lasst uns reingehen, bevor wir uns hier draußen noch den Tod holen.“, sagte Alexander und zu viert betraten sie das hell erleuchtete Anwesen.
Drinnen war es warm und alles war in ein goldenes Licht getaucht. Es roch nach Kerzenwachs und teurem Parfüm und nach Lafayette’s Meinung auch nach Champagner. Die kleine Gruppe zerstreute sich fast augenblicklich, da Lafayette sofort einigen kichernden Damen nachlief und Hercules ihm folgte. Vermutlich um sicherzugehen, dass der Franzose nicht des Hauses verwiesen wurde oder schlimmeres.
John lief etwas steif neben Alexander her, welcher von der Magie des heutigen Abends bereits vollends verzaubert war. In seinen Augen lag ein Schimmern, das John nur selten sah und irgendwie schien ihn eine Aura aus Selbstsicherheit und Tatendrang zu umgeben. John hingegen dachte es sei für ihn vielleicht das Beste, den von Lafayette vermuteten Champagner ausfindig zu machen und dann zu versuchen den Abend möglichst unbeschadet zu überstehen.

„Wow…sieh dich nur um Jackie, einfach großartig.“, kam es nun staunend von Alex, da sie inzwischen den großen Festsaal betreten hatten und John lächelte leicht. Alexander kam ihm vor wie ein kleines Kind an Weihnachten. Für ihn, der er aus einer wohlhabenden Familie stammte, war das kein außergewöhnlicher Anblick, doch für Alex, der bisher kaum einen Tag in seinem Leben genug zu essen gehabt hatte, musste das wie der Himmel auf Erden aussehen.
John ließ seinen Blick durch den Raum schweifen und er blieb unweigerlich an drei jungen Frau hängen, die der Mittelpunkt des ganzen zu seien schienen. Natürlich, er hatte es schon fast wieder vergessen. Die Schuyler-Schwestern. Angelica, Elizabeth und Margartia, die aber alle nur Peggy nannten. Und natürlich waren sie auch alle wunderschön.

John schaute auf den Boden, alles in ihm schrie danach sofort zu verschwinden, da er sich sonst nur unnötig quälen würde, doch es gab auch eine andere Stimme, die nur leise flüsterte. Und das war der Wunsch nun einfach Alexander’s Hand zu nehmen und mit ihm zu tanzen. Ein törichter Wunsch, das wusste John, aber trotzdem. Es war eine märchenhafte Vorstellung. Sie beide, Arm in Arm, über das Parkett schwebend und alle anderen ignorierend. John lächelte kaum merklich. Ein Märchen, in der Tat.
„Hey.“ Ein Ellenbogen bohrte sich etwas unsanft in seine Rippen und John schaute auf. Alex war nahe an ihn herangetreten, so nahe, dass ihn eine verirrte Haarsträhne an der Nase kitzelte. „Sie kommt auf uns zu.“, hörte John ihn sagen, doch er war zu durcheinander, um zu verstehen, was er damit meinte. Doch im Bruchteil einer Sekunde wurde es ihm klar.

Alexander sprach von Angelica Schuyler, die in eben jenem Moment auf sie zu gelaufen kam. Das Licht der vielen Kerzen ließ ihre ebenmäßige Haut schimmern und verlieh ihr ein fast schon engelsgleiches Auftreten.
Und noch bevor John etwas hätte sagen können, hatte sie sich auf schon bei Alexanders eingehakt. Worte des Protestes wollten sich John’s Kehle emporkämpfen, doch er schluckte sie wieder hinunter. Alex gehörte ihm nicht, sie waren kein Liebespaar, auch wenn er sich in so manchem Traum ausgemalt hatte.

Es wäre verräterisch ihn nun von Angelica fortzureißen, denn dann müsste er das erklären und dann…würde Alexander erkennen, dass er krank im Kopf war, ihn angewidert von sich stoßen und ihre Freundschaft wäre dahin. Und das könnte John nicht ertragen.
Also lächelte er nur milde, als ihm Alex über die Schulter einen überraschten, aber auch freudigen Blick zuwarf. Natürlich, es hatte kaum fünf Minuten gedauert, da hatte auch jemand anderes erkannt, was für ein außergewöhnlicher Mann Alexander war.

Leise seufzend zog John sich auf einen angrenzenden Balkon zurück und atmete die kalte Luft tief ein. Nun würde sein bester Freund vermutlich bald jemand anderem viele Briefe schreiben. Gefüllt mit süßen Worten und warmen Versprechungen. Doch das war in Ordnung so.
John konnte sowieso nichts daran ändern und lieber hatte er Alexander zum Freund, als ihn gar nicht in seinem Leben zu haben. Hauptsache er war glücklich, das war alles was zählte. Zumindest redete John sich das ein, in der Hoffnung er würde es auch irgendwann glauben. Aber das würde nicht passieren.

John würde immer einen stechenden Schmerz verspüren, jedes Mal, wenn er Alex und dessen zukünftige Frau sehen würde. Und der Schmerz würde mit jedem Tag schlimmer werden.

John verkrampfte seine Hände ineinander. Er wusste es war falsch solche Gedanken zu hegen. Und er wusste auch, dass es falsch war so egoistische Gefühle zu haben. Allerdings konnte er auch wenig daran ändern, denn das Herz will, was es will. Und seines wollte Alexander. Mehr als alles andere.
Etwas nasses tropfte auf seinen Handrücken, doch es war keine Schneeflocke, sondern eine Träne. „Verdammt…“ Er sollte nicht weinen, es war ja nicht so, als hätte er je eine Chance gehabt mit Alex zusammen zu sein und trotzdem… Es tat einfach so weh und deswegen beschloss John den Tränen einfach freien Lauf zu lassen.

Dass ihm der eisige Wind an den Haare zerrte war ihm egal und auch, dass ihn eigentlich jemand hätte sehen können. Doch das spielte keine Rolle. Warum sollte es ihm nicht vergönnt sein ob einer verlorenen Liebe zu weinen? Er war ja auch nur ein Mensch.
Er wusste nicht wie lange er dort stand, er bemerkte nur, dass ihm irgendwann schrecklich kalt wurde und dass seine Hände taub waren. Fahrig wischte er sich die Tränen weg, drehte sich um und erstarrte. Keine zwei Meter von ihm entfernt stand Alexander. Das fröhliche Lächeln schwand innerhalb weniger Sekunden und obwohl John sich ertappt fühlte, wehrte er sich nicht, als Alex schnellen Schrittes auf ihn zu kam und seine Hände ergriff.

„John, was ist los?“ John schüttelte nur den Kopf, er konnte nicht antworten, er konnte seinem besten Freund unmöglich die Wahrheit sagen. „Nein, sprich mit mir. Bitte. Ich mache mir Sorgen um dich.“ Alexander blickte ihn fast schon verzweifelt an und John biss sich auf die Unterlippe.

„Ich…ich kann nicht…“ „Wieso? Was ist es, das du mir nicht erzählen kannst?“, fragte Alex, der noch immer seine Hände hielt und anscheinend auch nicht vor hatte sie in absehbarer Zeit wieder loszulassen.
„Wenn…wenn ich es dir sage wirst du mich hassen…“, antwortete John und drehte den Kopf zur Seite, da seine Augen sich schon wieder mit Tränen füllten. „Jackie…ich könnte dich nie hassen. Das müsstest doch gerade du am allerbesten wissen.“, erwiderte Alexander mild.

„Nein…ich…ich bin…“ John’s Stimme versagte, die Tränen liefen ihm wieder über die Wangen und zwei kräftige Arme legten sich um seine zitternden Schultern. „Ich weiß.“, sagte Alexander nur und John runzelte verwirrt die Stirn. „W-Was?“, schniefte er und blinzelte, da die Tränen seine Sicht verschwimmen ließen. „Ich weiß es.“, wiederholte Alex und strich John übers Haar. Dieser versuchte in seinem Kopf die Bedeutung dieser Worte zu verstehen. Und dann wurde es ihm plötzlich klar.
„Du…du weißt es? Aber…wie?“ „Ist das nicht offensichtlich, John? Weil es ich genauso empfinde.“ Alex brachte ein paar Zentimeter Abstand zwischen sie Beide, um seinem besten Freund ins Gesicht blicken zu können.

„All die Briefe, die verstohlenen Blicke, die Andeutungen…dachtest du wirklich da sei nicht ernst gemeint?“ John schniefte leise. „Ich dachte du…ich hab nie für möglich gehalten, dass du…“ „Dass ich dich lieben könnte?“, unterbrach Alex ihn und John blinzelte ihn überrascht an.
„Ich auch nicht, um ehrlich zu sein. Aber als ich dich kennen lernte, da war es plötzlich nicht mehr so unmöglich. Und gerade eben, als Angelica mir ihre reizende Schwester vorstellte, da wurde es mir plötzlich klar.“

„Was meinst du?“, fragte John, dessen Gehirn es immer noch nicht so recht begreifen wollte. „Dass ich dich liebe, John Laurens.“ „Du…“ Doch John kam gar nicht dazu seinen Satz zu vollenden, denn plötzlich lagen Alexander’s weiche, warme Lippen auf den seinen und es war besser, als John es sich jemals hätte vorstellen können.
Der Kuss überrumpelte ihn zwar, doch es hielt John’s Herz nicht davon ab einige Sekunden lang vor sich hinzustolpern und dann wie wild zu pochen. Und es beruhigte sich auch nicht, als Alex sich wieder von ihm löste und ihn anlächelte.

„Du hast…a-aber ich dachte…“, stammelte John, völlig außer Stande auch nur einen klaren Gedanken zu fassen. „Ich habe in Elizabeth Schuyler’s Augen geblickt und mir gewünscht es wären deine. Ich habe ihre Hand geküsst und mir gedacht, dass ich in diesem Moment lieber bei dir wäre.“, erklärte Alex und legte eine Hand an John’s Wange.
„Und jetzt gerade denke ich, dass ich dich unbedingt noch viele weitere Male küssen möchte.“ Er lächelte und dieses Lächeln gab John den Rest.

Er packte Alex an der Hüfte und küsste ihn so, wie er es in seiner Fantasie schon viele Male getan hatte. Und Alex erwiderte den Kuss. Sie küssten sich fast zwei Minuten ununterbrochen, ehe John seine Stirn gegen die von Alexander lehnte und tief durchatmete. Einige Sekunden verstrichen, ehe John keuchend erwiderte: „Ich liebe dich auch, Alex.“

Alexander lachte leise und legte die Arme um John’s Hals. So standen sie da, ineinander verschlungen, in der kalten Winterluft und nichts hätte sie in jenem Moment trennen können.
 
 
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