Ein verschneiter Morgen

von Lulez
KurzgeschichteRomanze / P18
Chizuru Yukimura Hajime Saito
21.11.2019
21.11.2019
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Als ich erwachte stahl sich die Sonne in den Raum.
Meine Füße waren eiskalt und ich zog sie rasch wieder unter die warme Decke.
Als mein Fuß Hajimes nacktes Schienbein berührte, zuckte dessen schönes Gesicht.
Ich drehte mich seitlich zu ihm und betrachtete sein entspanntes Gesicht.
Ein paar Strähnen hingen im in die mit schwarzen langen Wimpern umrandeten Augen.
Er atmete ruhig. Sein restlicher Körper war unter der Decke verschwunden.
Meine Hände tasten darunter nach ihm und fanden an seiner harten Brust halt.
Er murmelte kurz. Ich fuhr mit den Fingern langsam nach unten.
Er stöhnte leicht durch die leicht geöffneten Lippen.
Als meine Hände an den Bund seines Fundoshi gelangten, öffneten sich seine blauen Augen und er starrte mich entsetzt an.
Seine Wangen waren nicht nur von der Kälte gerötet.
„Chizuru.“
Ich wusste es war ein Tadeln, doch durch seine Erregung klang es nicht sehr überzeugend.
Meine Wangen röteten sich  ebenfalls.
Er war mein Mann, was war falsch daran?
Noch immer empfand  Hajime leichte Scham, wenn ich ihn unsäglich berührte.
Doch dass selbe galt auch für mich.
Wir beide waren immer noch unerfahren.
Unsere Heirat war erst ein paar Wochen her und noch immer wurde mir bei dem Gedanken an unsere Vereinigung heiß.
Nur wenn Hajime mein Blut trank vergaß er alles, ebenso wie ich.
Noch immer plagten uns Albträume.
Mein Vater, mein Bruder als auch Kazama besuchten mich fast jede Nacht in meinen Träumen.
Manchmal hörte ich Hajime, Okitas oder Hijikatas Namen flüstern.
Doch ich wusste, dass er sie in seinem Traum laut heraus schrie.
Souji war meinem Mann ein treuer Freund gewesen, so wie Hijikata ein Vorbild, fast schon ein Vater für ihn war.
Ich kuschelte mich in seine starken Arme die mich liebevoll umfingen.
Ich liebte sein gerötetes Gesicht, welches er nur mir offenbarte.
Er wirkte damit so niedlich und jung.
Seinen Kinn auf meinen Kopf gestützt, blickte ich auf seinen nackten Hals.
Meine Finger wanderten wieder weiter nach unten.
Er zitterte und zog hörbar die Luft ein.
„Hajime.“ stöhnte ich an seinem Hals, bis meine Lippen seine Haut berührten.
Seine linke Hand wanderte zu meinem Hinterkopf.
Sanft strich er mir über das Haar und danach über die nun erhitze Wange.
Als ich über seine Erregung strich, wich er kurz zurück und drückte mich von sich ab um sich kurz darauf über mich zu beugen und mich in den Futon zu drücken.
Die Decke fiel von seinem Rücken und bedeckte nun nur noch unsere Waden und Füße.
Der Raum war kühl und dennoch war mir unsäglich heiß.
Mein Mann starrte mich mit lüsternen Augen an.
Der Fundoshi spannte sich über seine Leiste und ich schluckte.
Seine liebevollen Augen verschlagen mich als er mit seinen langen Fingern, meinen Kimono von meinen Schultern strich und so meine Brust freigab.
Meine Nippel waren hart vor Erregung.
Ich schlug meine Arme davor.
„Nicht.“ Hauchte Hajime und nahm meine Hände beiseite.
Seine rosa Wangen verliehen ihm etwas kindliches und zugleich wirkte er freudig erregt.
Er beugte sich nach vorn über meinen Oberkörper und strich sachte mit seinen warmen Lippen über meinen linken Nippel.
Seine linke Hand knetete meine rechte Brust, ehe er anfing langsam an meinen Brustwarzen zu lecken und darüber zu streichen.
Ich stöhnte.
Er blickte mich an.
Seine Unterlippe immer noch auf meiner Haut, die dunklen Haare die seine schönen Augen leicht verdeckten.
Er strich erneut über meine empfindliche Brustwarze.
Ich zuckte vor Lust mit dem Unterkörper.
Hajime küsste meine Brust.
Leckte über die Nippel, ehe er sein Gesicht vorsichtig meinem näherte und mich sanft küsste.
„Ich liebe dich.“ hauchte er und küsste mich zaghaft erneut.
„Ich dich ebenfalls.“ erwiderte ich und schluckte hörbar als ein Finger an meinem Klitt strich.
Sanft strich er auf und ab und sah mir dabei in die Augen.
Er war immer so sanft.
„Bitte Saito.“ bettelte ich kurz darauf.
„Hmm?“ er lachte leise.
Erst jetzt bemerkte ich dass ich ihn wieder beim Nachnamen genannt hatte.
„Bitte Hajime.“
Er erwiderte meine Bitte öffnete seinen Fundoshi zaghaft und drang dann zaghaft in mich ein.
Noch immer empfand ich leichten Schmerz am Anfang, doch sein Gesicht wenn ich ihn umfing ließ mich alles vergessen.
Meine Beine umfassten seine Hüfte und nach einigen Stößen zog er mich in eine Umarmung.
Nun saßen wir beide umschlungen auf dem Futon während er lustvoll und dennoch sanft in mich stieß.
„Meine Frau.“ murmelte er leise in mein Ohr und ich stöhnte auf.
Die Reibung im Sitzen und seine Worte lösten in mir unglaubliche Lust aus.
Ich stöhnte seinen Namen und klammerte mich an seinen breiten Rücken.
Ich spürte die Muskeln unter seiner Haut.
Er nahm die Einladung an und seine Stöße wurden heftiger und intensiver.
„Chizuru ich möchte dir nicht wehtun.“
Saito atmete sehr heftig und stöhnte lauter.
„Bitte.“ war das einzige was ich sagte eher das Tempo erhöhte, ich meine Finger in seinen Rücken grub und er ebenfalls Halt suchte, als wir heftig zusammen kamen.

„Der Schnee erinnert mich immer an den Schneehasen den wir in Kyoto zusammen gemacht haben.“ sagte ich und kuschelte mich näher an meinen Mann.
Wir saßen zusammen im Zimmer unter einer Decke aneinandergeschmiegt und starrte nach draußen, in den von Schnee bedeckten kleinen Garten.
Hajime lachte leicht und erwiderte „Er blieb bis zum Frühjahr auf meinem Fenstersims. Heisuke hat es bemerkt.“
Unser Lachen wurde leiser bis es erstarb.
Ich rückte noch näher und er wurde erneut rot.
„Wir haben doch gerade erst...“fing er an und ich kicherte.
„Nein ich möchte dich einfach nur noch mehr spüren.“
Ich kletterte in seinen Schoß.
Er strich mir über mein Haar und küsse meinen Scheitel.
„Wir werden unsere Gefährten nie wider sehen aber ich möchte nicht mehr in die Vergangenheit sehen und trauern. Ich möchte meine Zukunft mit dir verbringen und glücklich sein.“
Ich spürte wie seine Lippen die immer noch auf meinem Kopf ruhten sich zu einem Lächeln verzogen.
„Das wüsche ich mir auch.“ erwiderte er und ich drehte meinen Kopf und blickte ihm in die Augen.
Der Glanz darin hatte mich von Anfang an verzaubert.
Hajime war ein wahrer Samurai.
Er wusste was es hieß Jemanden das Leben zu nehmen und für die Gerechtigkeit Opfer zu bringen.
Doch erst durch unsere Reise durch Edo erkannte er was es hieß auch für sich zu leben und seinen eigenen Weg zu wählen.
„Ich bin Zuhause Chizuru.“sagte er erneut und ich schluckte.
Tränen sammelten sich in meinen Augen.
Diese Worte galten nur mir.
Wir waren glücklich.
Der Schnee fiel auf das Gras und darauf folgte der Frühling.
So wie meine Zeit bei den Shinsengumi endete, so fing meine Zeit als Frau an der Seite des Mannes an den ich liebte.
Meinen Partner.
Ein wahrer Samurai.
Einer der Letzten seiner Art.
Und so begann für uns der Frühling.    
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Meine erste Hakuoki FF!! Ich hoffe sie hat Euch gefallen :) Ich liebe dieses Spiel so sehr :") Die Idee zu der Kurzgeschichte entstand, durch das letzte CG auf Saitos Route (auch die Worte: "Im Home Chizuru." *heul). Bitte lasst mir doch Eure Gedanken bezüglich der FF da! Ich würde mich sehr über Anregungen, Ideen, ein Feedback oder wie gesagt Eure Gedanken  im Bezug auf diese Kurzgeschichte freuen :)
Liebe Grüße!!
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