Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Forever Dreaming, Never Escaping.

OneshotHorror, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Freddy Krueger
18.11.2019
18.11.2019
1
3.092
 
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
 
18.11.2019 3.092
 
Es waren bereits einige Wochen seit Freddy's Tod vergangen und Nancy trennte sich auch kurz nach den Ereignissen wieder von mir, falls wir jemals ein Paar waren. Sie erklärte mir, dass sie mich nie liebte, sondern lediglich Angst hatte einsam zu sterben. Sie dachte ich würde sie alleine damit lassen oder einfach aufgeben, wenn es keine tiefere Verbindung zwischen uns gegeben hätte, aber das ist vollkommener Schwachsinn! Mir ging es darum zu verhindern, dass Freddy weitere Menschen töten konnte. Er sollte nie wieder jemanden Leid antun, egal auf welche Art und Weise. Ich versuchte trotzdem mir nicht allzu viel dabei zu denken und mein Leben wieder so gut es ging unter Kontrolle zu bekommen. Soweit ich es sehen konnte bekam ich es anscheinend auch viel besser auf die Reihe als Nancy. Sie hat mir vielleicht das Herz gebrochen, aber ich hatte trotz allem Mitleid mit ihr, sie war nachdem plötzlichen Herzinfarkt ihrer Mutter so sehr davon überzeugt dass es Freddy's Schuld war und abgesehen davon hat sie sich auch zu einer richtigen Hure entwickelt, entweder sie war über Nacht bei einem Typen oder einer war bei ihr Zuhause. Ich schätze, sie will einfach unter keinen Umständen jemals wieder alleine in der Nacht sein. Ich schloss es natürlich nicht komplett aus, dass Freddy vielleicht eines Tages wiederkehren würde, aber ihre Gegenmaßnahmen waren so sinnlos wie der Tod all unserer Freunde. Sie müsste am besten wissen, dass sie ihm nicht entkommen kann, nicht so.

Momentan war wieder Pause und ich konnte mich endlich ein wenig entspannen. Ich ging gerade den Flur hinunter und sah dabei Nancy im Flur stehen. Sie flirtete mit Travis, einem unserer Football Spieler. Er war abartig, wahrscheinlich könnte er gut mit Freddy um die Wette eklig sein. Er hat wahrscheinlich schon mit der Hälfte aller Mädchen der Schule verkehrt, der Rest ist ihm wohl zu hässlich.
Als ich an den Beiden vorbeiging, sah sie mich direkt an und hatte so ein seltsames Grinsen auf den Lippen, während Travis ihr am Hintern rum fummelte. Genau in diesem Moment war ich unendlich froh darüber Christ zu sein, für mich gäbe es solche Jugendsünden nicht zu bereuen.
Ich ging ohne weiter darüber nachzudenken weiter nach draußen, ich wollte nicht zu sehr an den Schmerz in meinem Herzen denken. Ich nahm dort meine Kopfhörer raus und hörte entspannt meine Musik. Joy Division, meine Lieblings-band. Sie halfen mir immer sehr den Tag zu überleben.
Entspannt sah ich in den Himmel hinauf und atmete einmal tief durch. "Auch alleine kann ich glücklich sein, ich brauche keine Freunde" , dachte ich mir so nebenbei. Wie aus dem Nichts hörte ich dann dieses allzu bekannte perverse Lachen. Ich nahm direkt meine Kopfhörer raus und sah mich nervös um, nichts. Dann wieder dieses Lachen. "Du glaubst wirklich du bist alleine besser dran, Quent? Ach ist das niedlich." Diese Stimme. Freddy? Nein, das kann nicht sein! "Nein! Verschwinde!! Du bist tot!" schrie ich einfach direkt aus mir heraus, gefolgt von einigen verwirrten Blicken. Hastig ging ich wieder ins Schulgebäude rein. Ich stolperte in Richtung Toiletten und kratzte mich zwischen durch nervös am Kopf, mein Beanie war dadurch schon richtig verrutscht und fiel mir beinahe vom Kopf so nervös war ich. In den Toiletten angekommen, setzte ich sie erstmal ab, legte sie auf die Ablage und wusch mir erstmal gründlich mein Gesicht. "Vielleicht ist es auch nur Einbildung.", erhoffte ich mir. Ich vergaß dabei ganz auf meine Umgebung zu achten. Plötzlich als ich dann wieder in den Spiegel sah, sah ich ihn, unverkennbar war diese Gestalt. Er musterte mich mit seinen durchdringenden scharfen Blicken. "Du siehst ohne dein Beanie und so feucht richtig zum Anbeißen aus, ich kann nicht nachvollziehen, dass Nancy jemanden wie dich fallen lassen hat." dieses widerliche Kommentar und sein Lächeln ließen mich erschaudern. Ich hatte jedoch nicht lange Zeit dafür mich zu ekeln, stattdessen zog er mich durch den Spiegel in seine Welt, die Traumwelt.

Dort angekommen sah ich mich direkt hektisch um. Mich durchfuhr ein kalter Schauer, als ich sie wieder hörte, die Stimme eines Mannes der selbst die Mutigsten von uns erschaudern ließ. "Mhh... mein süßer kleiner Quent, du siehst aus wie ein kleines verschrecktes Reh, wenn ich dich so ansehe möchte ich dich am liebsten hier und jetzt zerreißen." er lachte dann, man konnte es überall hallen hören, ich erkannte nun auch endlich wieder wo er mich überhaupt hinbrachte, es war das Café wo Dean damals starb, wie sonst auch waren hier und da kleine Nebelschwaden.
Noch mit dem Gedanken beschäftigt, wo ich mich befand bemerkte ich nicht, wie sich seine verbrannte mit Messern besetzte Hand um meinen Hals legte. "Lass uns aber erst noch ein wenig mehr Spaß haben danach zerreiß ich dich mit größtem Vergnügen." mein Körper versteifte sich sofort. Ich wusste, es wäre dumm sich zu viel zubewegen. Es mag zwar nur ein Traum sein, aber Freddy konnte mich mit seiner Macht verletzen und in dieser Welt war er leider auch stärker als ich. Ich versuchte so wenig wie möglich auf seine Berührungen zu achten, spürte dann aber wie seine andere Hand langsam über meinen Körper wanderte. Ich verstand nicht, warum er es auf einmal derart auf mich abgesehen hatte, soweit wir es in Erfahrung gebracht hatten war doch Nancy sein Liebling und nicht ich. "Deine Drohungen machen mir nichts! Wir haben dich schon einmal besiegt und schaffen das auch ganz sicher ein zweites Mal!" ich versuchte meine Stimme so selbstsicher wie möglich klingen zulassen, dennoch hörte man leider ein deutliches Zittern heraus. "Du meinst, du willst mich zusammen mit der kleinen Schlampe umbringen? Das Mädchen, welches dein reines kleines Herz gebrochen hat? Ich zweifle doch stark daran, dass sie dir in ihrer momentanen Verfassung eine große Hilfe ist." er lachte wieder ein wenig, ich spürte es förmlich an meinem Ohr und jagte mir direkt Gänsehaut über meinen ganzen Körper. "Wie niedlich dass du noch immer so sehr an sie glaubst, dabei ist sie doch viel zu beschäftigt damit sich von anderen Männern ficken zu lassen." bei seinen letzten Worten rieb er sich mit seinem abartigen Körper ein wenig an meinem, genau jetzt war es mir zu viel, es war mir egal ob ich von ihm aufgeschlitzt werden würde, aber von ihm vergewaltigt zu werden ist schlimmer als jegliche andere Art von Folter.
Nachdem ich mich aus seinem widerlichen Griff befreite, lief er mir natürlich direkt hinterher. Ihm machte es augenscheinlich auch noch Spaß mich zu jagen.
Ich flüchtete durch die Küche, Richtung Hintertür, ich bewarf ihn immer wieder mal mit Töpfen und anderen Dingen, welche grade in Reichweite waren.
Ich öffnete dann die Hintertür eilig und trat nach draußen, als ich wieder hinter mich sah, war er wie so oft bereits verschwunden, es beruhigte mich aber keines Wegs, nein, ganz im Gegenteil, es machte mich nur noch viel nervöser.
Direkt sah ich mich wieder hektisch um, mit jedem Schritt vorsichtiger als der davor, man wusste schließlich nicht ob er nicht doch um die nächste Ecke lauerte.
Dann wie aus dem Nichts tauchte er auch auf, er stand direkt vor mir mit erhobener Klingen Hand.
Ich drehte direkt wieder um und rannte um mein Leben, bis ich mit voller Geschwindigkeit gegen eine der Toilettentüren rannte. Ich war tatsächlich wieder in der Wachwelt.

Es vergingen einige Tage ohne weitere Vorfälle, selbst wenn ich dann doch ungewollt einschlief, tauchte er nicht auf. Ich war zum einen froh darüber und dachte es sei vielleicht wirklich nur ein Traum gewesen, aber wahrscheinlich ist es genau dass, was Freddy will, ich solle denken alles sei nicht gefährlich oder nur ein Traum. Dank dieses Vorfalls ist auch mein Schlafrhythmus wieder vollkommen zerstört worden.
Ich hatte auch bereits öfter überlegt Nancy darauf anzusprechen, habe aber nie den passenden Zeitpunkt dafür gefunden.
Heute wollte ich es aber ändern, es war mir egal, ob ich ihr bis in die Mädchentoiletten folgen musste, nur um sie Privat sprechen zu können, es wurde einfach viel zu dringend.
Der halbe Schultag war bereits vergangen, als sie dann doch endlich mal ohne einen Kerl verschwand, wohin? Natürlich zu den Mädchentoiletten. Ich konnte wirklich nicht mehr länger warten und ging ihr direkt hinterher. Ich war grade so froh darüber, dass noch Unterricht war, sich also kaum jemand sich außerhalb der Klassen aufhielt, was für mich praktisch war, da ich so leichter reingehen konnte.
Sie sah mich zuerst eher geschockt und etwas angeekelt an, ihr Ausdruck änderte sich aber schnell wieder. "Nancy, bitte flipp nicht aus. Es ist wieder so weit! Er, Freddy, ist zurückgekehrt." Sie sah mich eine Weile nur schweigend an, bevor sie dann in Tränen ausbrach. "Du siehst ihn also auch wieder?! Ich dachte schon du willst nie wieder was mit mir zu tun haben, nach der Sache." wimmernd und verzweifelt sah sie mich an. Ich konnte nicht anders, auch wenn es mein Herz schmerzte, nahm ich sie in den Arm und tröstete sie ein wenig. Sie krallte sich direkt in mein Shirt rein und weinte eine Weile bevor sie wieder abließ und mich mit verweinten Gesicht ansah. Eine Träne kullerte ihr übers Gesicht, welche ich ihr liebevoll wegwischte. "Wir werden ihn besiegen und dieses Mal hoffentlich endgültig, ich verspreche es dir, Nancy. Ich würde dich niemals mit ihm allein lassen.", versuchte ich sie noch zusätzlich zu beruhigen. Sie nickte daraufhin. "Zusammen schaffen wir alles.", sagte sie dann voller Hoffnung. Seit langem lächelte ich mal wieder ein klein wenig, am Ende war sie doch das einzige Mädchen, welches mich selbst zu solchen Zeiten zum Lächeln bringen konnte.

Wir bereiteten also wieder einmal alles vor, um ihn endgültig zu besiegen. Nancy war mittlerweile wieder so liebenswürdig und rein wie vorher. Sie hatte mir erklärt, dass sie all das nie wirklich wollte und einfach nur wirklich verzweifelt war.
Momentan waren wir mitsamt Equipment in seinem Keller, der Ort wo er und damals all diese schrecklichen Dinge angetan hat.
Ich sah noch einmal zu Nancy welche sich bereits ins Bett legte während ich noch all diese Schutzvorrichtungen aufbaute. Ihr musste es mit Sicherheit grade am schwersten fallen, schließlich musste sie jetzt schon wieder an diesen schrecklichen Ort zurückkehren.
Ich beobachtete sie noch eine ganze Weile dabei, wie sie mit geschlossenen Augen dort lag und ruhig atmete. Ihr dabei so zuzusehen, beruhigte mich ungemein, es fiel mir wirklich unglaublich schwer selbst wach zubleiben.
Dann nach einiger Zeit schlief sie dann auch anscheinend tief und fest. Ich fragte mich, ob sie sich bereits im Traum mit Freddy befand oder nicht, bis schließlich nach langem warten, mir meine Augen selbst zufielen. Direkt riss ich sie wieder auf, ich befand mich noch immer im Heizkeller, ich war mir nur überhaupt nicht sicher, ob dies nun ein Traum oder Wirklichkeit war. Rasch sah ich mich nach Nancy um, sie war nicht dort. Ein Traum also? Ich wollte keine weitere Sekunde verschwenden, hastig stand ich auf und sah mich überall um. Nichts, noch.
Nachdem ich eine Weile umhergewandert war, sah ich die beiden dann, Freddy und Nancy, sie standen einander gegenüber, etwas stimmte aber nicht, sie sah nicht grade verängstigt aus, ganz im Gegenteil. Noch bevor ich näher herankommen konnte, hörte ich sie dann auch schon ihn anschreien. "Du willst mich für immer bei dir, hm!? Du willst so sehr meinen Körper, dass es dich selbst nach deinem Tod wieder zu mir bringt. Ich habe lang genug nachgedacht und wenn du mich so sehr willst,", sie machte ein Pause, um sich ihr Shirt einfach so vor Freddy auszuziehen, "denn nimm dir doch, was du ach so sehr begehrst." Sie hatte ein widerliches Grinsen auf ihren Lippen. Ihr war nicht bewusst, dass ich ebenfalls dort stand, Freddy hingegen war sich dessen natürlich vollkommen bewusst. Er musterte sie kurz und lächelte ebenfalls, mindestens genau so widerlich wie sie, als er ihr dann mit seiner tiefen und rauen Stimme anfing zu antworten. "Du willst also bei mir bleiben?" Sie nickte lediglich, während sie ihre Hände um seinen Hals schlang. "Ich habe natürlich nichts dagegen, wenn du hier bleibst und mein Spielzeug wirst, aber was ist mit Quentin? Du liebst ihn doch ach so sehr." er lachte dabei ein wenig, welches sie grotesk erwiderte. "Der? Er bedeutet mir absolut gar nichts. Er ist nur ein kleiner, naiver, zugeknöpfter, dummer Junge, mehr nicht. Der interessiert mich kein bisschen. Ich benutze ihn lediglich." Als ich all das noch einmal so hörte brach es mir erneut das Herz. Freddy hingegen fand all das anscheinend unglaublich amüsant. "Gut, jetzt hat auch dein kleines Spielzeug es gehört. Perfekt, einfach perfekt, Nancy." er erhob dabei seine Klauenhand, Nancy sah sich panisch zu mir um und schrie direkt nach Hilfe, als sie versuchte ihm zu entkommen, dieses Mal jedoch würde ich ihr nicht mehr helfen, sie sagt doch selbst sie wolle ihn und ich sei nur ihr Spielzeug. Freddy zögerte nicht lang und schlitzte sie von ihrem Bauch hin zu ihrer Brust auf. Ich konnte es mir nicht lang mit ansehen. Als sie dann kurz danach blutend auf dem Boden zusammenbrach, beugte sich Freddy nochmal mit einem genüsslichen Lächeln über sie als er eine seiner Klingen ableckte. "Es ist dir bis ins Blut reingebrannt, Schlampe. Du hältst dich wohl für unglaublich intelligent, aber du hast nicht daran gedacht, dass ich mich nur für reine unschuldige Kinder interessiere, bei dir ist von dieser Unschuld schon lange nichts mehr übrig." Zitternd stand ich da, ich konnte mich nicht rühren dafür war ich von der momentanen Lage einfach viel zu geschockt gewesen. Nancy's letzte Atemzüge folgten kurz darauf, sie hustete bis zuletzt unglaublich viel Blut.
Dann wendete er sich schließlich mir zu und näherte sich mit langsamen, bedrohlichen Schritten.
"Und nun zu dir mein süßer Quent."
Als ich dann endlich wieder zur Besinnung kam, wollte ich mich direkt aus dem Staub machen und all das hier hinter mir lassen, natürlich ließ Freddy mich nicht gehen.
Kaum einen Augenblick später befand ich mich an einen mir unbekannten Ort, anders als die anderen sah dieser Ort recht einladend aus.
Vorsichtig sah ich mich um, meine Hand zitterte ein wenig, wahrscheinlich tat sie es aus meinem Schlafmangel heraus.
Ich befand mich in einem recht schlichten aber gemütlichen Wohnzimmer, wenn nicht auch ein wenig altmodisch. Erst jetzt bemerkte ich, dass sich meine Kleidung verändert hat. Ich trug ein weiß-graues langärmeliges Shirt und dazu eine graue Jogginghose, mein Beanie war nach wie vor weg. Irritiert sah ich meine Kleidung an, bevor ich mich noch lange darüber wundern konnte, tauchte Freddy wieder auf, auch er sah anders aus, so wie damals.
Er grinste mich wie immer an und näherte sich mir, er hob seine widerliche Klingenhand und legte sie mir an meine Wange, wieder überkam mich ein unangenehmer Schauer.
Ich wollte zurückweichen, seine andere Hand jedoch hatte sich bereits um meine Taille gelegt.
Ängstlich sah ich ihm in seine Augen, wenige Zentimeter trennten uns. "Du musst keine Angst haben, Quent. Ich werde dich nicht umbringen. Oh Nein, ganz bestimmt nicht. Du wirst für immer hier bei mir bleiben und mein sein.", erklärte er mir dann, während er mir mit Verlangen in die Augen sah und meine Wange vorsichtig streichelte.
Bei seinen Worten schlugen sofort alle Alarmglocken und ich biss ihm direkt in seine Hand, dann hieß es flüchten. Wohin? Ich wusste es nicht genau, ich wollte nur aus diesem schrecklichen Alptraum erwachen. "Dir gehören?! Was für ein Schwachsinn! Ich gehöre niemanden und von so einem ekligen Kerl wie dir lasse ich mich ganz sicher nicht weiter anfassen!" schrie ich ihn verzweifelt an. Er fing daraufhin an zu lachen. "Oh Quent, deine Unschuld ist so unglaublich niedlich und köstlich. Ich werde dich ganz sicher nicht noch einmal durch meine Finger entgleiten lassen. Sei unbesorgt, Nancy wird uns nie wieder stören können, keiner von ihnen wird es." leider hatte Freddy dann auch bereits aufgeholt und packte meinen Arm. "Du wirst noch Gefallen an mir finden, mindestens so sehr wie ich an dir.", seine Stimme klang dabei um einiges sexueller, als sie es sonst tat. Panisch sah ich mich nach ihm um. Er hatte wieder sein verbranntes Selbst angenommen. Unglaublich großer Ekel stieg in mir auf doch für einen Augenblick, als ich ihn ansah, wurde sein Gesichtsausdruck unglaublich sanft, so sanft wie damals als er mit uns spielte. Ich hielt in dem Moment inne und schwieg ihn an ohne mich weiter zu wehren. "Erklär dich, Freddy. Erklär mir alles." verlangte ich dann mit ernstem Blick. Er antwortete nicht, sondern zog mich einfach zu sich und warf mich über seine Schulter. Er lief ein kleines Weilchen so mit mir zurück, bis er mich in einem der weichen Sessel fallen ließ und sich selbst auch in einen saß. "Erklären, hm? Was sollte ich dir bitte großartiges erklären, dass ich ein psychopathischer Kindermörder bin? Ich weiß, dass ich es bin und stehe auch vollkommen dazu.", er grinste wieder, "Ich habe nur etwas, was vielleicht hätte anders in deinem Kopf bleiben sollen, denn du Quent, du bist all die Zeit mein größter Schatz gewesen und bist es auch immer noch. Schon damals warst du immer ein wenig, anders. Weder die Kinder noch die Erwachsenen haben gesehen was wirklich in dir steckt und so hat auch überhaupt erst alles angefangen. Es war immer schon mein Plan gewesen. Ich hätte dich natürlich niemals verletzt, traurigerweise ging mein Plan leider etwas nach hinten los und ich wurde von euren Eltern umgebracht, glücklicherweise wiederum lebe ich noch immer weiter, in euren, deinen Träumen. Du hast dich zu so einem wundervollen jungen Mann entwickelt, besser als ich es mir je hätte wünschen können. Du hast dich sogar von Nancy, der kleinen Schlampe nicht unterkriegen lassen.", nun stand er auf und kam zu mir rüber. Er lehnte sich über mich, ich hingegen wusste in dem Moment überhaupt nicht, wie mir geschah. "Du weißt es bereits, tief in deinem Inneren bist du bereits ganz mein." Er erhob wieder seine Klingenhand und strich mit ihr sanft über meine Brust, was mich immer weiter in den Sessel drängen ließ. Amüsiert über meine Verzweiflung und Angst, fing er an zu lachen. "Mir ist es egal, ob es Monate, Jahre oder gar Jahrzehnte dauern wird, früher oder später wirst du dich mir hingeben, denn auch du existierst, wie ich, nur noch in dieser Traumwelt. Du wirst mir nie entkommen können."
Review schreiben
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast