Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Zoo Mädchen

von RosaLuna
GeschichteKrimi, Thriller / P18 / Gen
Kouga Naraku Sesshoumaru
18.11.2019
17.03.2021
16
16.485
 
Alle Kapitel
17 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
07.10.2020 1.849
 
„Wollen Sie den Tiger immer noch Ihr Eigen nennen? Wollen Sie ihn immer noch als Trophäe? Wenn dem so ist, ist es Zeit das Sie sich beweisen. Zeigen Sie das Sie alles tun würden, um den Tiger Ihr Eigen zu nennen. Ihre Aufgabe, lautet wie folgt…“


Naraku hatte sich nach deinem verschwinden in die Stadt versetzen lassen, um sich den Fall „Zoo Mädchen“, wie die Polizei ihn nennt, auch anzunehmen. Erst wolle sein neuer Vorgesetzter Ihm diesen Fall verbieten, mit der Begründung das seine Gefühle hier im Weg sein könnten. Da er ja eines der Opfer kenne, könnte Ihn die ganze Sache zu sehr zu Herzen gehen. Doch nach langem hin und her wurde nun auch er auf diesem Fall angesetzt. Zu viele ungeklärte Fragen zu viele zusammenhänge, zu viel Ungewisses. Doch die Vermutung, dass die Entführungen und der Mord des Zebra Mädchen zusammenhängen, führten dazu das auch er an diesem Fall mitarbeiten darf.

„Bei der Autopsie wurde klar das, das Mädchen welches man lediglich nur als Leiche „retten“ konnte, nicht nur äußerlich, die Umgestaltung ihres Körpers, sondern auch auf andere Art misshandelt wurde. Laut dem zuständigen Arzt wurde sie mehrfach vergewaltigt, gefoltert und gequält. Todes Ursache, so der Arzt, war Folter, welche Art von Folter genau, ist noch offen. Auch fehlte der Leiche das Herz, dieses wurde ihr jedoch im Nachhinein, nach ihrem Tot, vielleicht knapp darauf oder möglicher weiße Stunden später, entfernt. Das bleibende Loch in der Brust wurde daraufhin unerklärlicherweise sorgfältig zugenäht. Auch meinte der Arzt das das Mädchen, höchstwahrscheinlich an den Folgen des öffnen ihres Brustkorbes erlag. In diesem Fall wäre dies die Foltermetode, an welcher sie erlag. Der Blutverlust wäre zu groß gewesen, da der Mörder hierbei wichtige Arterien beschädigt hätte. Aus Unachtsamkeit wäre unwahrscheinlich da diese Folter Operation zu professionell von statten gegangen sei. Es könnten auch mehr als eine Personen Schuld an ihrem Tot tragen. Jeder Mörder hinterlässt seine eigene individuelle Handschrift an seinem Opfer gewollt oder nicht. Jeder Mord kann als eine Art skurriles Kunstwerk betrachtet werden. Jeder Mörder hat seine eigene Handschrift so wie jeder Mensch einen anderen individuellen Fingerabdruck hat.
Blutspuren gab es keine, auch das Loch in welchem normalerweise sich ein Herz befände, war frei von Blut. Auch andere Spuren, welche auf den Mörder hinwiesen hätten, gab es nicht. Doch der zuständige Arzt hatte Wasser Rückstände in der Lunge der Leiche so wie im zugenähtem Herz Loch sowie an einigen andern Stellen gefunden. Auch hätte das Wasser die einen oder anderen Schäden an der Leiche verursacht. So das andere, kleinere Wunden auf Anhieb kaum auszumachen waren. Da man die Leiche an Land, ein ziemliches Stück von Wasser entfernt, gefunden hatte und auch sonst nichts auf eine Wasserleiche hinwies, ist dies ausgeschlossen. Der oder die Mörder mussten die Leiche nach ihrem Tot wohl oder übel gewaschen haben, um die Spuren zu entfernen. Hierbei wurde sehr gründliche Arbeit geleistet. Doch statt der Leiche verschwinden zu lassen wurde sie an einem Ort hinterlegt wo man früher oder später auf sie stoßen musste.

Des weiterem wurde etwa zur selben Zeit, als wie diese Leiche fanden eine weiter Mädchenleiche, in einer Benachbars Stadt gefunden. Ähnlich wie bei unserem Fall war die junge Frau zu einem Tier verunstaltet. Doch anders wie bei dieser Leiche war es keine der uns bekannten Vermissten. Noch haben wir nicht viele Informationen da wir erst heute Morgen darüber in Kenntnis gesetzt wurden. Doch werden wir, um diesen Fall zu klären aufs weitere, enger mit unseren Kollegen aus den anderen Städten Zusammenarbeiten.“
Naraku hört den Vortrag zu während er mit seinen neuen Kollegen die erschreckenden Bilder der Toten betrachten. Bilder vom Fundort, in den Autopsie Räumen und Bilder eins lebendigen fröhlichen Mädchens mit einer Flöte in der Hand, über welchem der Name der Toten zu lesen ist. Sara Asano. Sie war eine der längeren vermissten gewesen. Studentin aus dem Ausland nur für ein halbes Jahr in der Stadt und nach kurzer Zeit vermisst. Freunde hatten sich sorgen gemacht als sie ihre Freundin nicht mehr hatten erreichen können. Naraku hat Mitleid mit ihren armen Eltern, welche sich gerade auf den Weg hier her befinden. So macht er sich doch nun nur noch mehr Sorgen um dich. „Hey, du musst dir doch sicher um deine Freundin Sorgen machen oder nicht. Steig aus, überlass diesen Fall den Profis. Du hast hier nichts zu suchen du Landei, du wirst uns nur Probleme bereiten, wegen deiner kleinen Freundin!“ Raunt einer der Kollegen Naraku ins Ohr. Naraku rührt sich nicht. Was sollte er auch machen, Aufgeben, niemals!


Kogas Tage im Zoo haben sich kaum geändert. Zwar müssen deine Stunden gedeckt werden wodurch alle etwas mehr anpacken müssen, doch ansonsten ist alles beim Alten. Nun bis auf die Tatsache das dein Verschwinden eines der Hauptgespräche unter den Angestellten im Zoo ist.
Alle weiblichen Angestellten, Informationen zur Selbstverteidigung bekommen haben und von allen anderen Zoomitarbeiten im Auge behalten werden. Auch wurden zu kurzen Hosen verboten was Yura gar nicht schmeckt. Ständig beklagt sie sich darüber wie heiß ihr in ihren Knielangen Shorts ist und welch eine Qual die doch seien. Auch das es ungerecht sei das sie wegen dir jetzt in solchen Dingern herumrennen muss, dass das alles deine Schuld ist. Koga achtet meist nicht auf ihr Gejammer, er macht sich meist Gedanken um dich. Außer Yura fängt wieder an dich führ all das zu beschuldigen dann feindet Koga sie an, nimmt dich in Schutz und rückt Yura den Kopf wieder gerade. Die sieht es dann auch meistens wieder ein, endschuldigt sich und gibt zu das du am allerwenigsten daran schuld bist.

Selbst Ayame kann Koga schwer ablenken obwohl sie alles Erdenkliche versucht. Auch sie macht sich sorgen um dich. Ihr habt euch immer gut verstanden, nach anfänglichen Schwierigkeiten. Doch kaum waren die Missverständnisse geklärt, war ihr sowas wie beste Freunde.
Koga und Ayame redet kaum noch über etwas anderes. Auch seine Sorgen um seine Freundin sind gewaltig. Er will nicht das ihr dasselbe wie dir seiner besten Freundin passiert. So hat er ihr eingetrichtert ihn nicht im Zoo besuchen zu kommen. Was einen Streit zur Folge hatte. Doch schlussendlich gab Ayame klein bei, weiß sie doch das er sich schuldig, dir gegenüber fühlt, dich nicht beschützt zu haben.

„Koga ich, sie ist mir auch wichtig und ich mache mir auch ernsthaft sorgen um sie. Doch wir können nichts machen. Uns fehlen die Mittel und das wissen. Bitte kannst du aufhören den Kopf hängen zu lassen? Du bist nicht schuld daran, bekomm das endlich mal in dein Hirn hinein. Ich bitte dich darum.“
„Ich habe ihr und ihren Eltern doch versprochen auf sie acht zu geben. Und doch war ich nicht bei ihr als ich das hätte sein sollen.“
„Keiner wusste von dem Ganzen, was hättest du da schon ausrichten können. Es ist nicht deine Schuld wie oft den noch? Mach endlich die Augen auf. Ich mach mir echt langsam sorgen um dich. Du denkst nur noch an sie, redest nur noch von ihr und das alles deine schuld ist. Hör auf dich zu Quälen. Wir können es jetzt nun mal nicht ändern. Bitte tu mit dem Gefallen überlas es der Polizei. Wenn du so weiter machst verlierst du mich dich auf eine andere Art auch noch. Das eine Freundin fehlt ist schon schlimm genug. Bitte tu mir das nicht auch noch an. Wir sind doch zusammen, nicht du und sie.“
Koga sieht zu seiner Freundin auf. Sie hat recht und das weiß er. Wenn er sich nicht langsam zusammenreißt verliert er sie auch. Dabei ist sie die einzige, die ihn aufbaut, ihn gerade stützt und zur Seite steht. Frustriert sitzt er zusammengesunken auf dem Sofa seiner Wohnung.
Sorgen hin oder her, es muss etwas geändert werden, so kann es nicht weiter gehen. Das sieht er ein. Immerhin will er seine Beziehung deswegen nicht aufs speil setzen, auch wenn klar ist das er alles tun würde, um dich zu finden und zu retten.
„Tut mir leid Ayame. Du weißt wie sehr ich dich liebe und dass du mir unendlich viel bedeutest, es ist nur… ach vergiss es du hast ja recht ich kann nichts daran ändern.“
„Schon gut. Ich habe dich auch lieb und es ist okay frustriert zu sein. Auch versteh ich das du sie da herausholen willst, wo immer sie auch ist. Dabei möchte ich dir auch nicht im Weg stehen, doch bitte tu mit den gefallen und vergiss mich, in deiner Sorge um sie, nicht.“ Koga zieht Ayame zu sich auf das Sofa und nimmt sie n den Arm, drückt ihr einen zärtlichen Kuss auf die Stirn und ist das erste Mal seit deinem Verschwinden wieder richtig zur Ruhe gekommen. „Ich habe die beste Freundin, die man sich auf der Welt wünschen kann, weißt du das!“


Ein Bild aus Rot und Rosa.
Für den einen Kunst für den anderen zu viel der Farbenmischung. Rin liebt ein kräftige Rosa. Ihr Zimmer ist voll mit Rosa, pink und auch Roten Sachen. Haufenweiße Plüsch Flamingos in den unterschiedlichsten rosa- und pinken Tönen sitzen auf ihrem Bett, in allen möglichen Größen. Sesshomaru konnte ihre Vorliebe für diese Vögel noch nie verstehen. Auch die Farbenmischung ihres Zimmers kommt ihn manchmal zu viel vor. Er mag es ruhig und dezent auch wenn er Rin liebt, mit all ihren Fassetten. Dadurch auch ihr Buntes Zimmer mit all den Flamingos darin.
Manchmal bringt seine kleine Ziehschwester, ihn dazu mit ihr und ihren Flamingos zu spielen. Dann sitzen sie gemeinsam auf ihren rosa fluff Teppich und spielen Flamingo Familie. Auch heut ist wieder einmal so ein Tag. Rin ist fröhlich und gut gelaunt, zu sehr mit ihrer eigenen kleinen rosa Welt beschäftigt, so dass sie nicht mitbekommt wie sich Sessomarus Laune, durch ihre Fragerei verändert hat. Sie will wissen wann du wieder einmal zu Besuch kommst und mit ihr spielst.
Wann? Oder sollte er sagen ob du überhaupt jemals wiederkommst? „Rin, ich habe noch ein paar Sachen zu erledigen, ist es okay, wenn du alleine weiterspielst?“ „Hm…, was musst du denn noch machen?“ mit fragenden Augen schaut das kleine Mädchen zu ihrem Ziehbruder hoch. „Ein paar Sachen für die noch zu jung bist. Kommst du alleine klar?“ „Ja.“ „Vergiss deine Hausübungen nicht.“ „Jaha!“
Sesshomaru erhebt sich und verlässt ihr Zimmer, um vor verschlossener Tür leise vor sich hin zu schimpfen. Er fühlt sich macht- und nutzlos, nichts tun zu können, außer hier in seiner Wohnung zu sitzen und Rin verschweigen das zu verschwunden bist. Die Kleine hat dich von Anfang an in ihr unschuldiges Herz geschlossen. Es soll auch weiterhin so unschuldig bleiben. Sie soll sich nicht auch noch sorgen deinetwegen machen. Stattdessen soll sie sich auf die Schule konzentrieren und in ihrer eigenen kleinen rosa Welt bleiben.

Das klingeln seines Handys holt Sesshomaru aus seinen Gedanken. Dieses Wochenende hat der eigentlich frei und sich auch nichts vorgenommen, um etwas mit Rin zu machen. So kommt der Anruf eher unerwartet. „Sesshomaru. Ich bin´s...“


Früh morgen, als die ersten Mitarbeiter den Zoo aufschließen und sich an die Arbeit machen, frisch fröhlich und gut gelaunt, wie jeden Morgen.
Erklingt plötzlich ein schriller entsetzter Schrei durch die morgendliche Stille. Begleitet von lautem Geschnatter aufgebrachter Flamingos.
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast