Living with the Monsters

von Rar22
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18
17.11.2019
07.12.2019
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Lucy ging direkt zu Shizuo und lächelte leicht.
„Du musst mich nicht abholen.“, murmelte sie leise und er zuckte mit den Schultern.
„War in der Nähe, außerdem wird es bald dunkel und in Ikebukuro ist es gefährlich alleine rum zu laufen.“, sagte er nur.
Lucy sah zu Hana die sie mit großen Augen ansah.
Leise seufzte sie, nun erst fiel Lucy ein das diese wahrscheinlich dachte Shizuo sei ihr Freund.
Immerhin passte die Beschreibung, groß, Blond schöne blaue Augen auch auf ihn.
Und dazu war Shizuo bei wirklich jedem bekannt.
„Wir sehen uns morgen Kazumi.“, sagte diese nur und lief schnell davon.
Lucy seufzte noch einmal und sah zu Shizuo.
„Ich glaub sie denkt du wärst mein Freund.“, murmelte sie ein wenig peinlich berührt.
Shizuo sah sie kurz perplex an und fragte sie wieso sie das dachte.
Sie gingen gemeinsam los und Lucy erzählte ihm von dem ersten Gast, den sie bedient hatte.
Shizuo schmunzelte leicht als er hörte das Chikage dieser Kunde war, wenn er ihn sehen sollte musste er auf jedenfall mit ihm reden das er nett zu ihr sein sollte.
Dann erzählte Lucy wie Hana sie davor warnte etwas mit diesem anzufangen und sie dieser erzählte das sie einen Freund hatte den sie als groß, blond und mit schönen blauen Augen beschrieb und diese Beschreibung ja auch auf ihn zu traf.
Kurz spürte Shizuo Hitze auf seinen Wangen als ihm klar wurde das Lucy damit gesagt hatte das er schöne blaue Augen hatte.
Er sah zu ihr und seufzte leise.
„Du kannst sie ja morgen aufklären.“, meinte er und sie nickte.
Kurz sah sie merkwürdig drein und seufzte.
„Izaya war auch da.“, sagte sie und Shizuo blieb Abrupt stehen, ernst sah er sie an.
„Hat er irgendwas zu dir gesagt?“, fragte er und Lucy schüttelte den Kopf.
„Nur das er dich mal wieder als Monster bezeichnet hat, ich meinte das er eigentlich das Monster ist.“, erzählte sie und wollte weiter laufen.
Shizuo hielt sie an der Schulter fest und sah noch immer ziemlich ernst drein.
„Du hättest das nicht sagen sollen, er wird dich nun auch auf den Schirm haben.“, sagte er ernst und Lucys seufzte.
„Das hat er doch sowieso schon, glaubst du er wäre in das Café gekommen, wenn er nicht gewusst hätte das ich heute anfange dort zu arbeiten?“, fragte sie.
Shizuo sah sie kurz nachdenklich an und schüttelte den Kopf.
Sie hatte recht, Izaya wäre wohl nicht da gewesen, wenn er nicht schon gewusst hatte das sie dort arbeitete.
Er seufzte leise und ließ ihre Schulter wieder los.
„Hast du Hunger?“, fragte er und sie nickte.
„Aber nicht schon wieder Sushi!“, sagte sie ernst und er grinste.
Er meinte in der Nähe gab es einen Ramen Laden der ganz gut war.
Sie lächelte und ging neben ihm weiter.
Auf dem weg trafen sie wieder Kyohei und die anderen alle die auch was essen wollte.
Kurzerhand entschieden sie das sie alle zusammen gehen würden.
Mal wieder fragten Erika und Walker sie tausend Dinge über ihre Welt.
Lucy seufzte nur noch, das meiste hatte sie schon tausende Male beantwortet.
Shizuo wurde es irgendwann zu Bunt und sagte ihnen, dass sie sie doch nicht so bedrängen sollten.
Erika und Walker sahen ihn kurz an und seufzten.
„Stimmt es wenigstens das Levy und Gajeel zusammen sind und Zwillinge bekommen haben?!“, fragte Erika dann aufgeregt und Lucys Blick wurde wieder etwas trauriger als sie an Levy dachte.
„Ja, kurz danach haben sie geheiratet.“, murmelte sie und sah auf den Boden.
Erika legte ihr einen Arm um die Schulter und murmelte das alles schon wieder gut werden würde, sie würde irgendwann wieder in ihre Welt kommen und dann würde sich alles aufklären.
Lucy lächelte leicht, Erika schaffte es irgendwie immer sie zum Lachen zu bringen.
Und wenn sie das sagte dann glaubte sie ihr irgendwie auch.
Zusammen betrat die Gruppe den Ramen Laden.
Schnell war entschieden was jeder haben wollte und fast genauso schnell kam ihr essen.
Der Abend war noch ganz Lustig und Lucy lachte viel.
Shizuo sah sie immer mal wieder an, am Anfang hatte er nicht gewollt, dass sie bei ihm unterkam, er hatte sie für verrückt gehalten, doch jetzt, genoss er ihre Gesellschaft.
Er konnte sich gar nicht mehr vorstellen wie es wäre, wenn sie auszog.
Dann wäre seine Wohnung so still und leer.
Lucy brachte leben in seine Wohnung und sie schaffte es das er sein Leben wirklich jeden Tag genoss.

Erst 2 Stunden später waren Shizuo und Lucy auf den Weg zu seiner Wohnung.
Erika und Walker hatten die beiden noch zum Karaoke mit geschleppt und Shizuo gab zu Lucy konnte wahnsinnig gut singen.
„Ich bin nun wirklich müde!“, stöhnte sie leise als sie seine Wohnung betraten.
Der blonde Hüne lachte leise und meinte das sie dann gleich ins Bett gehen sollte.
Sie nickte nur und meinte sie würde noch schnell duschen gehen.
Er nickte und stellte sich ans Fenster um noch eine zu Rauchen.
Er hörte die Dusche angehen und sah zur Badezimmertür, vielleicht sollte er Lucy einfach fragen ob sie bei ihm wohnen bleiben wollte.
Er mochte es, wenn sie da war.
Leise seufzte er und sah wieder aus dem Fenster, außerdem war es für sie sicherer, wenn Izaya sie nun wirklich auf dem Schirm hatte.
Allerdings wunderte es ihn das dieser noch nichts unternommen hatte.
Immerhin war er nun schon seit einem halben Jahr wieder da, aber er hatte ihn kaum in Ikebukuro gesehen.
Er machte seine Zigarette aus nur um sich die nächste zu nehmen und anzuzünden.
„Schmeckt das so gut?“, fragte Lucy plötzlich neben ihn, sie setzte sich auf die Fensterbank und Shizuos Blick landete wie automatisch auf ihren Oberschenkel.
Wieso trug sie eigentlich immer nur diese super knappen Nachtkleider?
Er sah sie fragend an und sie zeigte auf die Zigarette.
„Nein, aber es entspannt.“, murmelte er und sie sah ihn skeptisch an.
Sie lehnte sich an den Rahmen des Fensters und wie automatisch hielt Shizuo sie am Oberarm fest.
„Pass auf das du nicht runterfällt!“, knurrte er, er hatte sich wirklich erschrocken, er hatte gedacht sie würde aus dem offenen Fenster fallen.
„Ich pass schon auf. Und außerdem, du hältst du mich doch fest.“, murmelte sie und lächelte leicht.
Er blinzelte ein paar mal und seufzte.
Dieses Mädchen war verrückt, außerdem flirtete sie gerade mit ihm?
Nein, nein… das musste er falsch verstehen, sie hatte immerhin ihren Freund.
Er sah auf ihren Oberarm, den er festhielt, er drückte ganz schön fest zu und er sah schon jetzt das sie dort einen blauen Fleck bekommen würde.
Aber sie beschwerte sich nicht, dass er ihr weh tat.
„Möchtest du hier wohnen bleiben?“, fragte er einfach und sie sah perplex zu ihm.
Kurz blinzelte sie und holte einmal tief Luft.
„Shizuo…“, fing sie leise an und er wusste schon was sie sagen würde.
„Ich wohne eigentlich seit Jahren alleine und außerdem kann ich dir nicht für immer dein Bett weg nehmen.“, sagte sie leise und er seufzte und ließ endlich ihren Oberarm los.
„Tust du doch gar nicht, wir tauschen ja jede Woche.“, murmelte er und sie sah leicht lächelnd zu ihm.
„Ich weiß…, aber ich würde gerne auf eigenen Beinen stehen.“, murmelte sie und er nickte.
Er verstand sie ja irgendwo, aber er würde sie trotzdem gerne im Auge behalten.
Alleine wegen Izaya schon.
Er seufzte leise und machte seine Zigarette aus.
Lucy kam von der Fensterbank und schloss das Fenster.
„Pass nur auf wegen Izaya, okay?“, murmelte er und sie nickte.
„Werde ich, versprochen.“, sagte sie und er nickte.
Danach ging Lucy auch rüber ins Schlafzimmer, um endlich ins Bett zu gehen.
Shizuo ging selbst noch ins Bad, um sich dann auch hinzulegen.
Morgen musste er früher hoch und zur Arbeit.

Izaya hingegen saß an seine Schreibtisch und tippte auf der Tastatur seines Computers herum, seit er aus dem Café zurück war versuchte er irgendwas über Kazumi zu finden das sie dazu bringen würde ihm zu helfen.
Doch er fand nichts, rein gar nichts, als würde es Kitsuna Kazumi überhaupt nicht geben.
Und wahrscheinlich gab es sie auch nicht und sie benutzte einen falschen Namen.
Die Frage war nur wieso?
Und wusste Shizu-chan davon?
Er lehnte sich in seinen Sessel zurück und starrte auf das Forum der Dollars, es gab sehr viele Bilder von Kazumi und Shizuo dort.
Er speichere sich eines ab und vergrößerte es, vielleicht fand er so etwas an ihr, das ihm weiterhelfen könnte.
Das Bild musste vor ein paar Monaten aufgenommen wurden sein, dort hatte sie noch ihren Gips.
Plötzlich fiel ihm etwas auf, etwas das er völlig vergessen hatte, das Zeichen auf ihrer Hand, inzwischen hatte sie es nicht mehr doch bei ihrer ersten Begegnung trug sie es noch.
Auf dem Bild, welches er gerade ansah, hatte sie es auch noch.
Er schnitt dieses Zeichen aus und startete eine Bildersuche im Internet, es dauerte nicht mal eine Minute da hatte er schon tausende Ergebnisse.
„Ha, ich finde schon raus wer du wirklich bist.“, murmelte er und klickte auf den ersten Link, dieser führte ihn zu eine Seite über einen Manga mit Anime Adaption namens Fairy Tail.
Er runzelte die Stirn und klickte dies wieder weg, das war sicher nicht das richtige.
Er klickte sich durch tausende links aber jedes Mal fand er nur diesen Manga, deswegen entschied er sich doch die erste Seite, die er aufgerufen hatte durch zu lesen.
Es war so etwas wie eine Wikipedia Seite über den Manga.
Irgendwann kam er zu den Charakteren und damit klickte er auch auf den Namen Lucy Heartfilia, sofort sprang ihm ein Bild von ihr entgegen und er grinste.
„Also entweder ist sie ein riesen Fan des Charakters, oder sie ist Lucy Heartfilia aus dem Manga…“, murmelte er und lehnte sich wieder nach hinten.
Ihm wurde ein Video angezeigt mit den wichtigsten Fakt zu dem Charakter und er klickte es einfach an, um es sich anzusehen.
Er hörte dem Video aufmerksam zu und sah sich die Szenen aus dem Anime an.
Das war doch zu verrückt, er glaubte ja an wirklich verrückte Dinge, aber ein Manga Charakter, der auf einmal zu echtem Leben erwachte und unter falschen Namen in ihrer Welt in einem Maidcafé arbeitete und dazu bei dem Monster von Ikebukuro wohnte, das war zu verrückt und zudem einfach nur unlogisch.
Wieso sollte das Mädchen, das dort in dem Video beschrieben wurde bei jemandem wie Shizuo wohnen?
Obwohl er verstand das sie ihn nicht als Monster sah, so wie es dort aussah, waren ihre Freunde genau solche Monster wie der blonde, obwohl es bei ihnen sicher an der Magie lag.
Er seufzte leise, grinste jedoch im nächsten Moment.
Es war ganz einfach zu testen ob diese ein und dieselbe Person waren, er musste sie nur mit Lucy ansprechen und sehen wie sie reagierte.
Das würde er direkt am nächsten Tag ausprobieren, allerdings erst nach ihrem Feierabend.
Er streckte sich während er sich auf seinem Bürostuhl drehte.
Kurz sah er nach unten auf die Straßen von Shinjuku, die Menschen wirkten so klein, wenn er sie von dort beobachtete, als wäre er ein Gott.
Noch einmal seufzte er leise, er hatte sich doch in dem Jahr nach Shizu-chans und seinen Kampf geschworen sich ein wenig zu ändern, das hatte er tatsächlich auch ein wenig, er stand nicht mehr mit Teenager Mädels auf Hochhäusern und machte sich über sie lustig, weil sie sich umbringen wollten.
Das jedoch auch nur, weil es für ihn selbst zu gefährlich war, er war erst kurz bevor er nach Tokio zurück gekommen war wieder fit gewesen.
Davor hatte er ewig lange eine Therapie machen müssen um wieder laufen zu lernen.
Deswegen vermied er es auch noch gegen Shizuo zu kämpfen, seine Ausdauer, Schnelligkeit und Agilität ist noch nicht wieder so wie damals und dann musste er abends noch ein paar mal wieder in den Rollstuhl, weil ihm die Beine zu sehr schmerzten.
Und das regte ihn auf, er hasste es so schwach zu sein und das alles nur wegen Shizuo.
Gut, er hatte den Kampf provoziert, aber der andere hatte ihn so schwer verletzt.
Er hätte ihn sicher getötet, wenn die Rauchgranate nicht gewesen wäre.
Aber es war ihm auch egal gewesen ob Shizuo ihn getötet hätte.
Er hätte so oder so gewonnen.
Hätte er Shizuo getötet, hätte er sein Ziel erreicht und hätte Shizuo ihn getötet, hätte er sein anderes Ziel erreicht, nämlich allen beweisen das der blonde ein Monster war.
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