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The Iron Sky

GeschichteAbenteuer, Drama / P16 / Gen
Annie Cresta Finnick Odair Haymitch Abernathy Johanna Mason OC (Own Character) Peeta Mellark
16.11.2019
21.02.2021
45
92.684
16
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Dieses Kapitel
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16.11.2019 911
 
Hallo zusammen!

Das hier ist meine erste Geschichte zu den Tributen von Panem, an der ich – von der Idee bis zur Veröffentlichung – über ein Jahr gearbeitet habe. Zunächst ein paar Informationen zur groben Einordnung:

- die Rebellion vor einigen Jahren ist gescheitert, nachdem Katniss wie ihr aufgetragen Präsident Snow statt Coin getötet hat. Diese nahm die Abstimmung der Sieger über eine einmalige Fortsetzung der Hungerspiele zum Anlass, die „Tradition“ der Hungerspiele fortzuführen.
- die meisten Distrikte haben die Auswirkungen der gescheiterten Rebellion gespürt – manche positiv, einige negativ.
- alle überlebenden Sieger sind unfreiwillig in ihre alten Positionen als Mentoren zurückgekehrt und können nur von einem Sieger gleichen Geschlechts abgelöst werden.
- es gibt (noch) keine feste Hauptperson, alle Tribute sowie außenstehende Personen kommen abwechselnd zu Wort.

Natürlich gibt es Figuren, die wichtiger sind als andere, trotzdem werdet ihr jeden kennenlernen, sodass wirklich erst am Ende klar wird, wer gewinnt.
Alles Weitere klärt sich im Laufe der Geschichte. Ich hoffe, ihr mögt meine Idee, ich freue mich über positives und negatives Feedback.

Außerdem möchte ich mich bei meinen Betaleserinnen Zoe, Pia und Sabrina bedanken, ohne euch wäre die Geschichte nicht das, was sie heute ist.

Und jetzt viel Spaß beim Lesen, bei Fragen stehe ich immer zur Verfügung!


Prolog – „Tribute, an die man sich erinnern wird“

„Crestor. Wie schön, Sie zu sehen.“
Der junge Mann setzte sich dem Präsidenten gegenüber. „Sie wollten mich sprechen?“
Icardius Blade lächelte berechnend. „Sehr richtig. Sie wissen, warum Sie Ihren Job bekommen haben?“
Etwas überrumpelt von dieser Frage wusste Crestor nicht, wie er reagieren sollte.  „Ich denke…“, begann er nach kurzer Zeit. „Weil ich gut bin.“
„Das ist wahr. Aber es hat vor allen Dingen den Grund, dass Ihr Vorgänger kläglich versagt hat. Was halten Sie von den letzten Spielen?“

Crestor überlegte kurz. „Die waren uninteressant für die meisten Zuschauer, denke ich. Große Kämpfe gab es kaum, weil sich die Tribute selten über den Weg gelaufen sind. Wie auch, die Arena war viel zu groß und es gab fast keine Gefahren von außerhalb für die Tribute. Es hat mich ehrlich gesagt nicht überrascht, dass ein Randdistriktler gewonnen hat.“, erklärte Crestor.
Die Spiele waren für die Kapitolbewohner nicht nur uninteressant, sondern wirklich langweilig gewesen. Langweilig, uninteressant und eintönig, genau wie der Sieger der vergangenen 92. Hungerspiele. Ein heute 18-jähriger Junge aus Distrikt 9, der weder besondere Fähigkeiten hatte, noch ein großer Sympathieträger war. Mit Schauern dachte er daran, was mit seinem Vorgänger nach diesen Spielen passiert war und schüttelte sich innerlich. Nein, die Spiele so zu gestalten, dass ein Niemand aus Distrikt 9 sich so lange verstecken konnte, bis er siegte, wollte er auf keinen Fall. Er musste es einfach geschickter anstellen!

„Das sehe ich genauso. Deswegen war Ihr Vorgänger als Oberster Spielmacher nicht mehr tragbar. Allerdings bedeutet das für Sie auch erhöhter Druck, Sie müssen jetzt liefern. Die Spiele waren ein Desaster. Wir müssen uns für dieses Jahr dringend etwas einfallen lassen. Schade, dass kein Jubeljubiläum ansteht.“, sagte der Präsident.
„Also, ich hätte da einen Vorschlag zu machen.“, begann Crestor, „Es ist logistisch gesehen vielleicht nicht das einfachste, aber vielleicht sollten wir den Zuschauern mehr Bezug zu den Tributen geben. Tribute, an die man sich erinnern wird, die mehr Bereitschaft haben, zu kämpfen, als die im letzten Jahr. Deswegen könnten wir für einen Teil der Tribute Verwandte oder vielleicht sogar Kinder von anderen Tributen oder Siegern auslosen. Rein zufällig natürlich. Solche Tribute haben meistens besondere Motive. Sagen wir, ein Siegerkind aus Distrikt 1 möchte meistens die Familienehre retten, während der Bruder eines verstorbenen Tributs Rache ausüben möchte.“

„Die Idee klingt nicht schlecht.“, sagte der Präsident nach kurzer Überlegung. „Gibt es denn überhaupt noch Siegerkinder in Panem, die im richtigen Alter sind?“
Crestor nickte. „Ich habe bereits ein bisschen recherchiert. Erinnern Sie sich an Gloss Ritchson?“
„An wen?“, fragte der Präsident.
„Er war Sieger der 63. Hungerspiele und bei den 75. Hungerspielen erneut als Tribut dabei.“ Crestor hatte viel über bereits vergangene Spiele gelesen und sich sämtliche Sieger, sowie wichtige Tribute gemerkt. Gloss Ritchson war ein Karriero gewesen, wie er im Buche stand, und hatte nach seinem Sieg selbst seinen Job als Mentor geliebt. So sehr, dass er sich für das dritte Jubeljubiläum, in dem nur Sieger in die Arena geschickt wurden, erneut freiwillig gemeldet hatte. Zusammen mit seiner Schwester, was für Crestor unerklärlich gewesen war. Schließlich hatte sich diese Herausforderung allerdings als zu groß herausgestellt und Gloss wurde von der Siegerin aus Distrikt 12 getötet.
„Ach, der. Aus Distrikt 1.“
„Genau der. Er hat einen Sohn, der irgendwann im Jahr der 75. Hungerspiele zur Welt gekommen ist. 18 Jahre alt, Karriero, einer der besten in seiner Akademie. Oder der Tribut aus Distrikt 5 von letztem Jahr hat zum Beispiel einen jüngeren Bruder. Aber ich werde mich noch genauer informieren.“, erklärte Crestor. Er hoffte, dass dem Präsidenten seine Idee zusagen würde, sonst hätte er ein Problem.

„Die Idee ist gar nicht schlecht. Ich werde aber noch einmal darüber nachdenken.“
Crestor nickte. „Wie sieht es mit der Mentorenregel von letztem Jahr aus?“
„Die bleibt bestehen.“, sagte der Präsident und stand auf, um Crestor die Hand zu reichen. „Ich werde über Ihre Vorschläge nachdenken. Sie können jetzt gehen, Sie haben noch eine Menge vorzubereiten.“
Crestor stand ebenfalls auf, schüttelte die Hand des Präsidenten und verabschiedete sich. Er hatte wirklich noch viel zu tun, vor allem, da der Präsident nicht abgeneigt von seinem Vorschlag zu sein schien. Das war gut, schließlich brauchten Sie einen starken Sieger, nach der Enttäuschung im letzten Jahr.
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