sunrise

GeschichteAbenteuer, Romanze / P16
Annabeth Chase Jason Grace Nico di Angelo Percy Jackson Piper McLean Will Solace
16.11.2019
14.02.2020
8
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Der nächste Morgen war ein sehr verschlafener. Graue Nebelschwaden hingen noch zwischen den Hütten, als Will sich aus dem Bett quälte. Er war ein ausgesprochener Morgenmensch, aber das war selbst für ihn eine unmenschliche Zeit zum Aufstehen. Seine Geschwister schliefen noch, also würde er sich später von ihnen verabschieden. Als erstes ging er Duschen und unter dem noch eiskalten Wasser wurde er schnell wach. Dann schleppte er sein Gepäck zu seinem Zimmer auf der Argo und schmiss es rücksichtslos in die Mitte des kleinen hölzernen Zimmers. Zum einrichten und Ordnung schaffen war später noch genug Zeit.

Die einzigen, die wach waren, ein sehr verschlafener Jason und eine aufgeregte Lou Ellen grüßten ihn auf seinem Weg. „Vielleicht sollten wir einmal die anderen wecken. Es gibt noch viel zu tun bevor wir aufbrechen können“, schlug Jason gähnend vor. „Das mache ich“, meldete sich die Hekatetochter sofort freiwillig. Voller Energie lief sie zu der ersten Hütten und klopfte übereifrig an die Tür. Will hatte die Befürchtung, dass sich die Hekate Tochter nicht nur Freunde machen würde.

Eilig  machte er sich auf den Weg zur Hadeshütte. Er wollte selbst das Vergnügen haben Nico aufzuwecken. Außerdem hatte er die Befürchtung, dass Nico das Mädchen eher in einen Geist verwandeln würde bevor er aufstand. Also klopfte er an der schwarzen Tür. Erst hörte er nichts, dann gebrummel  und die Tür flog auf. Nico sah noch müder aus, als Will sich fühlte. Hatte der Schwarzhaarige überhaupt geschlafen?

„Was willst du?“, fragte er gequält. „Ich wollte dich wecken“, meinte Will. Nico schwieg und Will trat unschlüssig von einem Bein auf das andere, unsicher da Nico zu Stein erstarrt schien. „Ist dir eigentlich bewusst wie spät es ist?“, fragte sein Freund, um Fassung ringend. „Vier?“, fragte Will, obwohl er sich sicher war.  Er verstand nicht ganz was Nicos Problem war. „Du bist unerträglich“, stieß der Hadessohn hervor, dann drehte er sich einfach um und schlug Will die Tür vor der Nase zu.

Einige Momente blieb er fassungslos vor verschlossener Tür stehen, dann kam er zu dem Schluss, dass es bestimmt nicht persönlich gemeint warund fröhlich entfernte er sich wieder. Sein nächstes Ziel waren die Pegasiställe. Auch die geflügelten Pferde schliefen noch. Vorsichtig, um niemanden zu stören, trat Will ein und so gleich umschlug ihn der angenehme Geruch von Stroh und den weniger angenehmen Geruch von… nun ja anderen Dingen.

Eigentlich hatte er Nico beten wollen mit ihm zu kommen, aber dieser hatte seine Meinung was er davon hielt, deutlich zum Ausdruck gebracht. Leise umschlich er die schlafenden Pegasi bis er bei einem tief schwarzen halten blieb. Blackjack hatte den Kopf auf einen Querbalken gelegt und die Beine unter den Rumpf gezogen. Will nährte sich dem Tier möglichst von vorne  und ging in die Knie. Um es zu wecken strich er sacht über die Nüstern. Hoffentlich zeigte es nicht eine ähnliche Reaktion wie Nico, denn Will wollte eigentlich kein Huf im Gesicht haben.  

Blackjack schlug schnaubend die Augen auf, sah den Blonden vor sich knien und schnupperte neugierig an dessen Handfläche. „Guten Morgen. Ich wollte mir mal dein Bein anschauen“, murmelte der Heiler sanft dem Pegasus zu. Blackjack wieherte und stieß Will den Kopf in den Magen. „Das nehme ich jetzt mal als ja“, keuchte er bei dem Versuch, nicht nach hinten zu fallen. Will betastete das schlanke Vorderbein, während es dem Pegasus sichtlich Spaß zu machen schien, seinen schweren schwarzen Flügel auf den Kopf des Jungen zu legen.

Auf der Innenseite war das schwarze Fell stumpf und klebrig. Will streckte sich so gut es ging um einen besseren Blick auf die Innenseite erblicken zu können und so kroch er immer weiter unter den Rumpf des Pegasus. „Was genau tust du da?“, ertönte plötzlich eine sehr skeptische Stimme neben ihm. Er war froh, dass sich Blackjack nicht ebenso sehr erschreckt hatte wie er und versuchte zu flüchten, während der Junge sich noch unter ihm befand.  Die Person kniete sich ebenfalls auf den Boden und sah Will unter Blackjack sitzen. Percys erstauntes Gesicht kam zum Vorschein. „Komm her“, Will winkte ihn weiter unter Blackjacks Bauch.

Der Sohn des Poseidons schien zu überlegen, ob Will ihn auf den Arm nehmen wollte, aber nach kurzem zögern krabbelte auch er unter Blackjack, der geduldig stehen blieb. „Schau hier“, Will deutete auf die verletzte Stelle „Ich sah ihn Gestern humpeln, als ich von der Versammlung zurück ging. Siehst du die blutigen Kratzer, die sein Fell teilen? Er muss sich an irgendwas geschnitten haben. Die Kratzer sind tief und lang.“

Percy sah nicht so aus, als hätte er bemerkt, dass mit seinem tierischen Freund etwas nicht stimmte. „Das sieht schlimm aus, warum hast du mir nichts gesagt, Blackjack“, fragte er das schwarze Pegasus vorwurfsvoll. Dieser schnaubte und selbst für Will, welcher das Gespräch zwischen den beiden nicht verstehen konnte, hörte es sich schuldbewusst an. „Er meint, es hätte nicht sehr weh getan und er wolle mich nicht beunruhigen“, übersetzte Percy und piekte Blackjack ärgerlich in den Bauch. „Könntest du damit aufhören, ihn zu ärgern solange wir unter ihm sitzen?“, fragte Will angespannt.

„Sieht nach irgendetwas scharfen aus in was er hinein geraten ist“, murmelte Will und beäugte die Wundestelle mit fachmännischem Blick. „Glass?“, schlug Percy vor. „Nein, das hätte tiefer geschnitten. Es muss irgendwas sein, was eher reißt. Möglicherweise Stacheldraht. Die Areskinder haben welchen um ihre Hütte platziert“, meinte Will. „Blackjack? Bist du in Stacheldraht hinein getreten?“, fragte Percy und nach einigen Momenten, wüsten Schnaubens seitens Blackjack, nickte der Sohn des Poseidons.

„Das passt“, murmelte der Heiler „er muss rostig gewesen sein, den die Wunden haben sich bereits entzündet. Schau, das umliegende Fleisch ist gerötet und schwillt an.“ „Aber du kannst dagegen was machen, oder?“, fragte Percy leicht panisch und auch Blackjack schnaubte beunruhigt, als spürte er die Stimmung des Schwarzhaarigen. „Ich kann die Wunde nicht schließen, bevor die Infektion nicht abgeklungen ist, aber dazu brauche ich bestimmte Mittel“, erklärte der Heiler.

„Was soll ich holen?“ fragte Percy eifrig. Will zählte einige Dinge auf und Percy verschwand eilig. Blackjack und Will warteten geduldig bis Percy zurückkam. Dann trug der Apollosohn eine Salbe auf die blutverschmierte Stelle auf und ließ sie mit seiner Heilkraft schneller einwirken und die geschwollenen und entzündeten Bereiche bekämpfen. Hinter geschlossenen Lieder und mit einer Hand auf der Wunde, konnte er den Kampf, der Bakterien gegen das antiseptische Mittel und der goldenen Heilkraft seines Vaters, mit verfolgen.  

Nur am Rande seines Bewusstseins nahm er wahr, wie Percy beruhigend auf  Blackjack einsprach, als dieser unruhig wurde. Als der unsichtbare innere Kampf gewonnen war, verschloss Will die Wunden, sodass kein Dreck mehr eindringen konnte und reib einen Verband mit Desinfektionsmittel und einer weiteren Kräutersalbe gegen den Juckreitz ein, bevor er ihn vorsichtig um das Vorderbein des Pegasus wickelte.

Blackjack verfolgte jede seiner Bewegungen misstrauisch mit den Augen, aber am Ende stampfte er zufrieden mit dem verbundenen Bein auf. „Ist schon gut“, lachte Will fröhlich, als Blackjack begann ihn dankbar immer wieder mit den Nüstern übers Gesicht fuhr. Percy grinste nur blöd und dachte nicht daran Will zur Hilfe zu kommen. Nachdem sich das schwarze Pegasus sich von alleine beruhigt hatte, packten die beiden Jungen die Sachen zusammen, die sie für die Behandlung von Blackjack benötigt hatten und Percy verabschiedete sich ausgiebig von seinem tierischen Freund.

Noch keiner der anderen Halbgötter war inzwischen erwacht, nur die dreizehn Verrückten, wie Travis und Leo sie nannten, liefen mit ein paar Ausnahmen schon geschäftig herum. Will konnte die Anspannung und die Aufregung, die in der Luft lag schon beinahe spüren. Leo überprüfte ein letztes Mal alle Steuerungseinheiten der Argo, Clarisse schaffte noch alle möglichen Waffen an Board, Jason klärte gehetzt die letzten Organisatorischen Dinge und Lou Ellen nervte die letzten schlafenenden Rückzügler.

Bis kurz vor Frühstück waren schließlich auch noch eine verstimmte Katie und ein im stehen einschlafender Damien auf den Beinen. Nur noch Nico fehlte und zur Überraschung von niemanden Clovis. „Wir brechen direkt nachdem Frühstück auf. Wir haben es oft genug versucht sie zu wecken. Clovis und Nico werden dann eben die restlichen Sachen verstauen müssen während wie essen“, zuckte Annabeth gleichgültig mit ihren Schultern. „Dazu müssten sie aber erst einmal aufstehen“, Piper hatte Mühe ihre Augen offen zu halten. „Wir können jetzt nicht mehr auf sie warten“, meinte Jason energisch. „Die stehen jetzt auf“, der Sohn des Zeus streckte Daumen und Zeigefinger in die Höhe und zwischen ihnen bildete sich kleine knisternde Blitze.

„Geweckt von etwas ähnlichem wie einem Starkstrom Teaser. Ich wusste nicht dazu du zu solchen Mitteln in der Lage bist Jason“, lachte Leo laut. Vor einigen Tagen hatte Austin Will mit einer Trompete geweckt, aber er war sich sicher, dass dies noch unangenehmer war. Kurz kam ihm der Gedanke es noch ein letztes Mal bei Nico zu versuchen, aber dann erinnerte er sich wieder an die Abweisung am frühen Morgen und Will kam zu dem Schluss, dass Nico es verdient hatte auf diese Art geweckt  zu werden. Nur wollte er möglichst weit entfernt davon sein, wenn es dazu kam. Man wusste ja nie wie weit Nicos gefährliche Aura reichte, wenn er wütend war und das würde er sein.

Zehn der dreizehn Verrückten begaben sich zum Frühstück in das Haupthaus. Als Will alleine an dem großen Apollotisch saß, kam in ihm wieder die Nervosität auf, die ihn schon den ganzen Morgen nicht in Ruhe ließ. Sie legte sich erst als die ersten seiner Geschwister auftauchten und ihn ablenkten. Liss und Asya waren mindestens genau so aufgeregt wie er selbst, aber ihre Fragen lenkten ihn wunderbar ab, jedenfalls bis Jason in den Essenssaal kam.

„So“, meinte er zufrieden „jetzt sind beide wach und damit beschäftigt, dass nachzuholen, was wir schon erledigt haben.“ Entgeistert blickte Will den lächelnden Sohn des Zeus an und ihm entging nicht das dicke geschwollene Auge des Blonden. Wenn er wetten müsste, welcher Halbgott Jason geschlagen hatte, ihm wäre die Entscheidung leicht gefallen. Wenn sie unterwegs waren, musste er sich Jasons Auge und vermutlich auch Nicos Hand einmal genauer anschauen.

„War das Nico?“, fragte Kayla bestürzt. „Zu seiner Verteidigung, Jason hat ihn auch nicht grade liebevoll geweckt“, murmelte Will, der mit dem Blick Jason gefolgt war, welcher sich neben Leo und Percy nieder ließ. „Trotzdem. Will du musst aufpassen, dass du Nico nicht in die Quere kommst“, meinte Austin besorgt. „Würde ich nie tun. Nico und ich sind uns bei allem einig was wir machen“, stritt Will ab. „Wie beim Äpfel pflücken in einem Nadelwald zum Beispiel?“, fragte Kayla spöttisch. „Unteranderem“, Will zuckte mit den Schultern. „Worüber redet ihr grade?“ Austin erhielt von beiden nur ein Abwinken.

Die anderen Hüttenältesten beendeten langsam ihr Frühstück und nur wieder willig verabschiedete sich Will zögerlich von seinen Geschwistern. „Und wir sollen dich wirklich nicht bis zur Argo begleiten?“, fragte Kayla. „Nein esst in Ruhe auf“, sagte Will bestimmt und umarmte jeden so gut es im sitzen ging. „Pass auf dich auf“, murmelte ihm Austin ins Ohr. „Genau komm gesund zurück“, fügte Kayla hinzu. „Werde ich“, versprach Will und versuchte sich aus dem Klammergriff seines jüngsten Bruders zu lösen.

Er verabschiedete sich noch schnell von einigen anderen Halbgöttern der anderen Tische. Wenn man schmerzende Wunden heilte machte man sich bei so manchem beliebt, wie er fest gestellt hatte. Auch Cecil verabschiedete sich schließlich brummig von ihm. Dem Hermessohn ging es gegen den Strich, dass seine Freunde, Lou Ellen, Will und sogar Nico alle auf einen Auftrag gingen, während er im Camp blieb. Auch wenn Will ahnte welche gefährliche Situationen sie sich begeben würden, war er dennoch froh mit zu kommen.

Einerseits konnte er unmöglich verantworten einer seiner Geschwister auf den Auftrag zu schicken und auf der anderen Seite konnte er Nico unmöglich alleine lassen. Auch wenn ihn das Verhalten des Hadessohn oftmals Kopfzerbrechen bereitete und ihn verunsicherte, musste er einfach in seiner Nähe sein. Nur auf diese Weise konnte er sich sicher sein, dass es dem Nico gut ging und wenn nicht würde Will dafür sorgen.  

Zusammen mit Katie ging er zu der Argo. „Dann geht es jetzt wirklich los“, murmelte sie und blickte zu dem großen Schiff empor. „Nicht wenn du hier unten stehen bleibst“, grinste Will und stieß sie freundschaftlich in die Seite. „Fang nicht so an zu nerven wie Travis“, warnte Katie. „Ich hab gehört ihr  redet über mich“, prompt erschien Travis Kopf über dem Rand der Reling. „Nur positives“, rief Will empor. „Ich weiß, Katie rede immer nur positiv über mich“, feixte Travis. „Nicht mal in deinen Träumen“, konterte die Tochter der Demeter augenblicklich.

Die anderen Halbgötter waren schon anwesend. Nur noch Piper und Jason kamen hinter ihnen an Board.  Clovis tauchte aus dem Rumpf des Schiffes auf und Nico folgte ihm. Beide wirkten abgehetzt, aber wach waren sie und Will musste sich ein schmunzeln verkneifen, als er bemerkte, dass noch immer einige Haare der Jungen, von dem elektrischen Schock zu Berge standen. Nico besah sich mit einem zufriedenen Blick Jasons blaues Auge und bestätigte noch einmal Wills Vermutung, dass der Hadessohn Jason geschlagen hatte und er war recht froh, dass Nico ihm nur die Tür vor der Nase zugeschlagen hatte.

„Und jetzt?“, unterbrach Damien die Stille „fliegen wir?“ Leo entfernte sich zusammen mit Jason und wenige Momente später erhoben sie sich ruckelnd. Neugierig sah Will zu, wie das Camp unter ihnen immer kleiner wurde. Blad konnte er nur noch erahnen wo sich die Apollohütte befand und dann erkannte er nur noch den Wald und die umliegenden Berge. Katie stand neben ihm und beobachtete die Umgebung mit großen Augen.

„Wir werden ungefähr in drei Tagen auf Karibati ankommen“ teilte ihnen Annabeth mit „bis dahin können wir uns einrichten und schon einmal nach forschen, wo die anderen Gegenstände sind und einen Plan erstellen wie wir mit Circe vorzugehen haben.“ „Wie werden wir schon mit ihr zu verfahren haben? Entweder sie rückt den Spiegel raus oder…“ Clarisse hielt das Messer in die Luft. Dem Streit, welcher zwischen den Kindern des Krieges entbrannte, ausweichend wandte sich Will an Lou Ellen. Sie war ziemlich bleich und atmete schwer.

„Lou? Geht es dir nicht gut?“, fragte Will eher aus Höflichkeit, denn er konnte spüren, dass mit der Hekatetochter etwas nicht stimmte. „Alles gut ich muss nur…“ wisperte das Mädchen und im nächsten Moment stürmte sie zur Reling und übergab sich. Will trat hinter sie und legte ihr vorsichtig eine Hand auf den Rücken. „Hast du ein Problem mit der Höhe? Für den Anfang kann ich dir etwas dagegen geben, hoffentlich gewöhnt sich dein Körper dann mit der Zeit daran.“ Der Hekatetochter blieb nichts anderes übrig, als schwach zu nicken.

Zwanzig Minuten später war sie auf dem freien Bett, in seinem Zimmer eingeschlafen. Der Heiler hatte ihr etwas zur Beruhigung gegeben und das würde erst einmal für einige Stunden anhalten. Soviel Aufregung tat wohl keinem gut. Die Tür wurde leise geöffnet und Nico streckte den Kopf ins Zimmer. „Du wolltest mich sehen?“, fragte er leise, mit einem Blick auf Lou Ellen. „Zeig mir deine Hand“, forderte er seinen Freund auf. Halbherzig streckte Nico ihm seine Hand entgegen. Warum musste der Junge immer so verschlossen sein? Vorsichtig, als hätte Will etwas unendlich Kostbares in der Hand, fuhr er sachte mit seinen Fingern über die aufgeplatzten Knöchel des Hadessohnes. „Tut es weh?“, fragte Will als er wieder aufblickte. Nico schüttelte den Kopf. „Du hast Jason ziemlich erwischt“, stellte Will fest „Ich werde mich gleich auch um ihn kümmern.“

„Er hatte es verdient“, verteidigte sich Nico und entzog ihm seine Hand, bevor Will sie heilen konnte. „Lass gut sein, die wird auch von alleine wieder heilen. Ab jetzt solltest du deine Kräfte sparend einsetzen.“ „Nico, wir sind zunächst alle hier oben sicher. Entspann dich einfach und gib mir deine Hand“, seufzte der Blonde, als Nico keine Bewegung machte fügte er hinzu „Wir haben einen Deal, erinnerst du dich? Wir passen beide auf einander auf, verstanden?“ „Du kannst manchmal so nervig sein, Solace“, brummte Nico, aber ließ Will seine Hand heilen.

„Wenn du das nächste Mal das Gefühl haben solltest jemanden schlagen zu müssen, pass bitte dabei auf, dass du dich nicht selbst dabei verletzt“, bat Will ohne auf die Worte des Schwarzhaarigen zu achten. „In Wirklichkeit bist du froh, dass ich mich um dich kümmere, weil du damit überfordert bist“, behauptete der Heiler und sah seinen Freund ernst an. Nico schmunzelte nur „Lass uns erst einmal auf Kiribati sein, Sunshine und dann können wir sehen wer mit der Situation überfordert sein wird. “
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